Diaspora - Liebstes Kind
Wenn Sie zu der Reihe Diaspora Richtung Schweden, die Sie in loser Zusammenstellung hier im Blog lesen können, Fragen haben, mailen Sie diese mir.
Bitte tragen Sie im Betreff Diaspora ein. Danke.
Die Mailadresse finden Sie, wenn Sie nach unten scrollen und auf das Wort Kontakt klicken.
Ansonsten können Sie auch bei Herr Lapplandblog weitere Informationen über < das Auswandern > nachlesen.
***
Wussten Sie
- dass im Jahre 1500 die Renovierung der Kathedrale
in Lund von Adam von Düren geleitet wurde?
- dass die erste Universität des Nordens in Uppsala
1477 den deutschen Mönch Astronomus als
Hochschullehrer angeworben hatte?
Des
Schwedens liebstes Kind
Den
Deutschen wird nachgesagt, sein Autochen wäre sein
liebstes Kind. Den Franzosen, seine Performance der
Essensaufnahme, den Italienern die Mädchens -
das liesse sich um die ganze Welt fortsetzen.
Jede Nationalität hat ihr kleines, nettes Etikett.

Rätselfrage:
Wie siehst es beim
Schweden aus?
Die Sache mit seinem liebenswürdigen Etikett?
Des
Schwedens liebstes Kind ist... Na?
Nun
enttäuschen Sie mich aber nicht!
Lösungsvorschläge
bitte an meine Mailadresse
Gewinn:
kleine
Überraschung!
(Rätselauflösung
folgt hier im Blog)
Diaspora - Schulsystem
Wenn Sie zu der Reihe Diaspora Richtung Schweden, die Sie in loser Zusammenstellung hier im Blog lesen können, Fragen haben, mailen Sie diese mir.
Bitte tragen Sie im Betreff Diaspora ein. Danke.
Die Mailadresse finden Sie, wenn Sie nach unten scrollen und auf das Wort Kontakt klicken.
Ansonsten können Sie auch bei Herr Lapplandblog weitere Informationen über < das Auswandern > nachlesen.
***
Nicht
wenige MailschreiberInnen haben nach dem Schulsystem
hier in Schweden gefragt.
Um es kurz zumachen:
Hier das vorläufige Ergebnis aus der Sicht von innen
heraus.
Neues
aus dem Schulsystem à la Sverige
Grundsatz
Sollten Sie aus Deutschland stammen, so kennen Sie
hoffentlich die verschiedenen Bundesländer.
In den einzelnen Bundesländern gibt es
unterschiedliche Strukturen im Schulwesen.
Der schulische Lernstoff ist nicht identisch.
Im Gegensatz dazu steht der Nachbar Frankreich. Dort
ist das Schulsystem wegen eines
zentralistisch-sozialistischen Systems
einheitlich.
Das
bedeutet:
Wenn Sie innerhalb Deutschlands mit Ihren Kindern
umziehen und dabei das Bundesland wechseln, findet
das Schulkind in einem anderen Bundesland einen
völlig anderen Lernstoff vor.
Wenn eine französiche Familie mit ihren Kindern
innerhalb Frankreichs umzieht, hat die Familie diese
Hürde nicht.
So auch in
Schweden.
Ob Sie von Umeå nach Stockholm umziehen, spielt beim
Lernstoff keine Rolle. Ihr Kind wird keinen Tag
versäumen.
Mohnn Ahmuur...Iesch
liebeee deinen duuhhft...
Besondere
Kinder
Das Schulsystem in Deutschland schließt Kinder mit
Handicap aus. Kein Kind mit Downsyndrom sitzt neben
Ihrem eigenen Kind. In Deutschland wird ein
gehörloses Kind in eine Gehörlosenschule gestopft und
wenn Sie Glück haben, gibt es eine solche sogar in
der Nähe. Ein Schüler mit Hochbegabung fristet sein
Dasein nicht selten in einer Sonderschule, weil er
als schwer erziehbar gilt.
Es scheint, wie wenn diese besonderen Kinder
innerhalb der Gesellschaft nicht vorhanden sind.
Dafür sorgt ganz gewißenhaft der D-Staat.
Ich will
auch einen Lehrer
In einer schwedischen Schule erhalten SchülerInnen
mit Handicap einen separaten Lehrer, damit die
Integration in die Gesellschaft erfolgen kann.
Ein sog. "besonderes Kind" hat vom ersten bis zum
letzten Schultag Assistenzlehrer an seiner Seite.
Natürlich integriert im “normalen” Schulalltag und in
einer “normalen” Schulklasse. Ihr Kind würde auch in
einer solchen gemischten Klasse sitzen.
Was ist ein
Assistenzlehrer?
Ein speziell ausgebildeter, Unterstützungslehrer, der
ein besonderes Kind unterstützt und im Schulalltag
individuell betreut.
Daneben
unterrichten die “normalen” Lehrer in der Klasse.
Im
Klartext:
Hat eine Klasse ein besonderes Kind im
Klassenverband, so unterstützt ein Assistenzlehrer
dieses Kind und die "normale" Lehrkraft unterrichtet
den "Rest der Rasselbande".
Fragen Sie
sich vor dem Umzug in ein anderes Land im Hinblick
auf das Schulsystem:
Kann ich
damit leben, dass neben meinem eigenen, "gesunden",
"normalen" Kind ein(e) Mitschüler(in) sitzt, das wir
als ein besonderes Kind bezeichnen?
Kann ich als Elter akzeptieren, dass ein Kind mit
Handicap in der Schule seinen eigenen
Unterstützungslehrer hat?
Fühle ich mich als Elter dadurch zurückgesetzt, weil
ich mein "gesundes" Kind als "Einwandererkind"
benachteiligt sehe?
Wie begegnen Sie Menschen mit Handicap,
welche
Schwierigkeiten haben Sie im Umgang mit Handicaps,
und wie können Sie diese Lücken bereits heute und vor
dem Umzug in eine neue Wahlheimat gefüllt
werden?
Mein Kind
ist wichtig
Wenn Sie als Elter auf dieses Schulsystem stossen,
müssen Sie sich zurück nehmen, statt nur
“ich will
aber ... für mein Kind”
einzufordern. Sie als Elter haben sich dabei ganz
hinten anzustellen.
Als Erste stehen Eltern, die ein Kind mit Handicap
haben.
Noch
mehr Elend ertrag ich ned...
Mitschüler - nicht
Randgruppendingens
Sollte es Ihr Sprößling im Schulalltag wagen, eine/n
MitschülerIn aufgrund deren Handicaps auf irgendeine
Art zu misshandeln oder zu diskriminieren, können Sie
sicher sein:
Ab diesem
Tag werden Sie den schwedischen Schulalltag anders
erleben.
In die gleiche Kategorie fällt z.B.:
"Neben
der/dem da will ich aber nicht
sitzen".
Die Gruppendynamik wird Ihrem “das hat er
aber nicht so gemeint” -Liebling in aller
Deutlichkeit seinen Fehltritt aufzeigen.
Bedenken
Sie ausserdem:
Schweden
ist klein. Sehr klein!
Sie können umziehen, aber Ihre Verfehlungen kleben an
Ihnen wie Pattex!
Lehrer-Eltern
Kontakte
In Deutschland können Sie sich an Elternsprechtagen
informieren oder einen Termin beim Lehrkörper buchen,
wenn Sie meinen Ihr Kind bräuchte,
müßte, hat nicht, will haben usw.
In
Schweden?
Sämtliche Informationen, z.B. Zeugnisse, Verweise,
Stunden- und Busfahrpläne, Krankmeldungen, also
praktisch alles aus und für den Schulalltag, werden
via Mail an die Eltern übermittelt.
Ausnahmen gibt es so gut wie nicht. Sie haben einen
Internetzugang zu haben und die Mails auch täglich
abzurufen.
Schulische
Staatserziehung
Schweden ist eine
parlamentarisch-demokratische Monarchie.
Diesen Satz können Sie im berühmten <
Onlinelexikon > nachlesen -
Ist es im Alltag
tatsächlich so?
Schweden
wird in Zukunft folgendes Bildungssystem umsetzen:
Privatschulen sind hier im Land rar und müssen sich
an den staatlichen Schulstoff anlehnen.
Studienwillige können ein Studiendarlehen vom Staat
bekommen. Das ergibt nach ein paar Jährchen Studium
einige zigtausend Eurönchen Schulden beim Staat. Ein
finanziell hochbelasteter Einstieg in das
Berufsleben.
Dass Schweden in der Pisastudie auf den oberen Rängen
lag klingt löblich, hat aber einen Haken:
Die Messlatte für das < Bildungsniveau > hängt nicht gerade
hoch.
Zukunft in
den Schulen:
Erlebnispädagogik!
Liest sich spannend. Was steckt dahinter?
Nehmen wir den Geschichtsunterricht als Beispiel:
Den 30
Jährigen Krieg.
Die SchülerInnen spielen einen Bruchteil des
Lernstoffs als Theaterstück. Jeder Schüler schlüpft
in eine Rolle und "erlebt" den Lernstoff selbst.
Auf eine
Benotung wird verzichtet.
Möglicherweise denken Sie dass diese Art von
Pädagogik wunderbar für Ihr Kind wäre. Denken Sie das
Modell aber bitte erst einmal völlig durch, bevor Sie
jubeln.
Erstens erhält ein Kind nur eine (Teil-)Rolle
zugewiesen. Dem Kind erschliessen sich also keine
grossen Zusammenhänge.
Durch den Zeitaufwand, der in diese Lernform
investiert wird, muss an anderen Stellen gestrichen
werden. Die für die Einordnung nötigen grösseren
Zusammenhänge der solchen Thematik, z.B. rund um den
30-jährigen Krieg werden einfach weg gelassen.
Sie und ihr Kind werden ohne Benotung nicht erfahren,
auf welcher Position sich sein Leistungsstand
befindet. Somit entfällt die Orientierung zum
zusätzlichen Lernen, um mögliche Defizite
auszugleichen.
Ohne Benotung sieht es düster aus im Ausland -
bei einem möglichen Schulwechsel, bedingt durch Umzug
oder wie sieht es mit Studienlehrgänge im Ausland aus
ohne Nachweis? Wie sieht der zukünftige Arbeitgeber
im Ausland die Angelegenheit?
Privatschulen
- Makulatur oder Ausgleich?
Ruhe
bitte. Ich mediTiere
Obwohl sich Privatschulen
an die staatlichen Vorgaben halten müssen, haben sie
mehr Unterrichtsstunden pro Woche. Dadurch kann der
Schulstoff mehr vertieft werden.
Nur, wer
kann sich eine Privatschule
leisten?
Um allem
noch oben eines drauf zu setzen:
Letzte
Woche haben sich Damen und Herren Minister dazu
entschlossen, die Lehrerschaft in ganz Schweden wie
folgt zur Verfügung zu stellen:
Jeder Lehrer hat zukünftig jedes Fach zu unterrichten
- somit sind Fachspezifische Lehrkörper
Vergangenheit.
Mein
persönliches Fazit im Moment:
Sie sollten als Eltern über ein sehr hohes
Allgemeinwissen verfügen und ihr Kind zusätzlich
lehren.
Sonst wird das nix mit
stabiler Wirtschaft in der Zukunft und Ausschüttungen
der Rente und so...
Diaspora - Kleidergrössen
Wenn Sie zu der Reihe Diaspora Richtung Schweden, die Sie in loser Zusammenstellung hier im Blog lesen können, Fragen haben, mailen Sie diese mir.
Bitte tragen Sie im Betreff Diaspora ein. Danke.
Die Mailadresse finden Sie, wenn Sie nach unten scrollen und auf das Wort Kontakt klicken.
Ansonsten können Sie auch bei Herr Lapplandblog weitere Informationen über < das Auswandern > nachlesen.
***
Brauche ich
in Schweden einen Meisterbrief wenn ich mich
selbstständig machen will?
- Manuela L. aus Nürnberg -
Es gibt wenige Berufe, die eine spezielle
Zertifizierung verlangen. Das ist vielleicht sehr
verlockend für Sie, wenn Sie das wissen, doch
bedenken Sie:
Von einem Bäckermeister kann ich erwarten und
verlangen, dass er Brötchen kann.
Sie kommen als Neubürger in Ihr Wunschland Schweden,
schrauben ein Firmenschild an die Tür und warten dann
auf die Kundeninvasion. Es mag einige Berufe und
Gewerbe geben, in denen Sie tatsächlich spontan mit
Neukunden rechnen dürfen. Aber - um es ganz deutlich
zu sagen - dass ist die Ausnahme.
Um es in sehr einfachen Deutsch auszudrücken:
Wenn du irgendwas machst, was ein Schwede schon tut,
warum sollte der Kunde gerade zu dir kommen?

Grundsätzliches
Wer innerhalb der EU
umzieht, wandert für mein persönliches Dafürhalten
nicht aus. Daher werde ich dieses Wort
Auswandern
in
meinen Beiträgen kaum verwenden. Das ist eine
persönliche Einstellung, da ich unter anderem in
europäischen Ländern aufgewachsen bin und es für mich
immer nur Umzüge von A nach B waren.
Alles, das, was Sie hier lesen können, kann unter
Umständen - selbstverständlich abgewandelt - auf das
jeweilige Wunschland von Ihnen projeziert werden.
Hauptsächlich geht es hier um Schweden. Da wir hier
leben.
Wer gedenkt in eine
andere Umgebung, an einen anderen Ort umzuziehen, hat
einen Entschluss gefasst.
Sollten Sie
umzugsfreudige Eltern sein, die eine kakteenartige
Tochter ihr eigen nennt, so bedenken Sie bitte, dass
das Kind zur Frau heranwächst. Auch an dem Ort, wo
das Kind nicht geboren, jedoch dort lebt, wohin es
mit seinen Eltern umgezogen ist. Das Kind wächst zu
einem Erwachsenen heran.
Gerade Frauen haben aufgrund ihres Körperbaus
ureigene Wünsche und Vorstellung über die Bekleidung
unter der Bekleidung. In dem heutigen Beitrag möchte
ich alle Interessierten auf den Kauf eines BH`s
innerhalb Europas aufmerksam machen. Denn, wenn auch
die Mama wüsste, welche Grösse ein BH haben müsste,
spätestens in Schweden werden solche Weisheiten
sinnlos sein.
Wir wissen, dass
Europa ein Konstrukt sein möchte, dass eine
einheitliche Struktur unter anderem in Waren
anstrebt. Wie lange existiert dieses Konstrukt
schon -
und wüssten Sie,
dass der BH in Schweden andere Grössentabellen
aufweist, als seine Schwesterchen in Deutschland?
Nein? Sie sind herzlichst eingeladen sich einen BH in
Schweden zu kaufen!
Bitte bedenken Sie, dass wenn Ihre Tochter (oder gar
Sie persönlich?) am Tag X ihres Lebens einen BH haben
mag, dass Sie sich ein Fachgeschäft aussuchen, dass
Sie berät. Online diese Dinger zubestellen ist eine
Odysee und der Ihrige Kaktus wird Ihnen die Augen
auskratzen, wenn das Ding mindestens vier Mal
umgetauscht werden muss, weil das Stück nicht
passt.
Da die Schweden
alles extra lang bearbeiten, kann Ihnen ein einziger
Umtauschvorgang mindestens drei Wochen andauern -
macht unterm Strich bei viermaliger Umtauschaktion
‘a´3 Wochen Wartezeit insgesamt lockere drei
Monate.
Kommen Sie nicht auf
die Idee in der schwedischen Ferienzeit einen BH
online zubestellen - das würde eine
Umtauschaktion auf die doppelte Bearbeitungszeit
verlängern!
Bis dahin ist das
arme Kind alt und grau!
Abgesehen davon,
dass schwedische Onlineshops eine völlige andere
Struktur aufbieten, wie Sie es bisher gewohnt waren.
Es scheint, dass Skandinavierinnen einen völlig
anderen Körperbau haben und oft nutzt es nichts, wenn
Ihnen BH`s von international agierenden Firmen
präsentiert werden - irgendwie passt es nicht, da die
Größen auf schwedische Damen umgeschrieben werden.
Planen Sie einen
Ausflug zu einem Fachgeschäft und lassen Sie sich vor
Ort beraten.
Sie dürfen sich
glücklich schätzen, wenn Sie an eine kompetente
Verkäuferin geraten, denn zwischen
“Ich finde aber keine Angaben der
Grössentabellen” inklusive
Schulterzucken,
über
“weiss ich nicht, ob das eine britiische oder
amerikanische Grössentabelle ist” mit Hilfesuchenden
Blick, der an Sie als Kunde gerichtet ist,
hin zu:
“das könnte vielleicht ein BH mit einer
EU-Grössen-Norm sein” - können Sie mal ganz
locker nebenbei ein BH-Grössen-Tabellen-Studium
absolvieren. Bleiben Sie also läppisch locker
tapfer!
Einen Vorteil hat
der Besuch im Fachgeschäft:
Der BH kann
anprobiert werden!
So viel zur Einheit innerhalb Europas.
In Brüssel scheinen nur Männer zu arbeiten!?
Weil wir schon beim
Thema sind, hier ein offener Brief an die Europäische
Union. Sollte wer den zuständigen Sachbearbeiter
kennen, der in der Sache namens Brüssler Vorschrift
in Sachen BH`s zuständig ist, bitte ihn auf diesen
Brief aufmerksam machen. Danke!

Liebe Europäische
Union!
Ich muss mich wegen eines ernsten Anliegens an Sie
wenden. Normung und Normierung in allen Ehren. Aber
es scheint einen Bereich zu geben, den Sie bislang
geradzu sträflich vernachlässigt haben. Lassen Sie
mich etwas ausholen.
Migration, Arbeitnehmerfreizügigkeit und Integration
sind in aller Munde. Die praktischen Folgen eines
Umzuges in der EU haben aber oft ungeahnte Folgen.
Worum geht es? Um Kleidergrössen.
Nicht um irgendwelche. Nein, um BH-Grössen! Hier
herrscht innerhalb (und ausserhalb) der EU eine
Verwirrung, wie sie grösser nicht sein könnte. Ich
habe Verständnis dafür, dass es von Land zu Land
Unterschiede im Körperbau gibt, die bei den
Grössentabellen und Grössenstaffelungen innerhalb
eines Landes ihren Niederschlag finden.
So weit, so gut. Aber was ist mit den Migranten?
Versuchen Sie einmal, für eine Polin in Frankreich
oder eine Portugiesin in Schweden einen BH in der
passenden Grösse zu kaufen. Viel Spass dabei!
Rein vorsorglich:
Mit mangelnder Integrationsbereitschaft lässt sich
hier nicht argumentieren. Denn bei jedem Umzug
innerhalb der EU immer gleich eine Brustoperation
durchführen zu lassen, um zu den neuen Grössen
kompatibel zu sein, scheint eine erhebliche
Diskriminierung.
Daher mein dringender Aufruf an Sie:
Kleidergrössen im EU-weiten Migrantencluster müssen
her. Und sie müssen normiert sein. Sonst stossen
Integration und Freizügigkeit an die Grenzen. Da sind
Intergration und Freizügigkeit in diesem Bereich
nämlich gerade angelangt.
Viele Grüsse
Diaspora - Hand & Cap
Wenn Sie zu der Reihe Diaspora Richtung Schweden, die Sie in loser Zusammenstellung hier im Blog lesen können, Fragen haben, mailen Sie diese mir.
Bitte tragen Sie im Betreff Diaspora ein. Danke.
Die Mailadresse finden Sie, wenn Sie nach unten scrollen und auf das Wort Kontakt klicken.
Ansonsten können Sie auch bei Herr Lapplandblog weitere Informationen über < das Auswandern > nachlesen.
***
Zahlt
Schweden auch Einwanderen Sozialhilfe und wenn ja,
ist die Summe dann höher als in Deutschland? Weil die
doch mehr in die Kasse da einbezahlen.
- Jens T. aus Aschaffenburg -
Das Geld Ihres eigenen Rückreisetickets sollten Sie
niemals ausgeben und immer schön unterm Kopfkissen
bunkern.
So viel als Antwort von meiner Seite aus auf diese
Frage!
Sie würden, wenn Sie nachweislich unverschuldet in
Not geraten würden, höchstens Essensgutscheine
erhalten und die Auflage wieder in Ihr Heimatland
zurückzukehren. Bargeld erhalten Sie im Regelfall
nicht!
Wenn Sie schon solche Gedanken der Rückreise hegen,
dann bleiben Sie bitte dort, wo Sie sich befinden!
Danke.

Grundsätzliches
Wer innerhalb der EU
umzieht, wandert für mein persönliches Dafürhalten
nicht aus. Daher werde ich dieses Wort
Auswandern
in
meinen Beiträgen kaum verwenden. Das ist eine
persönliche Einstellung, da ich unter anderem in
europäischen Ländern aufgewachsen bin und es für mich
immer nur Umzüge von A nach B waren.
Alles, das, was Sie hier lesen können, kann unter
Umständen - selbstverständlich abgewandelt - auf das
jeweilige Wunschland von Ihnen projeziert werden.
Hauptsächlich geht es hier um Schweden. Da wir hier
leben.
Wer gedenkt in eine
andere Umgebung, an einen anderen Ort umzuziehen, hat
einen Entschluss gefasst.
Reneè sagte zu seiner Frau, mit der er seit über 20
Jahren verheiratet ist:
“Man muss
doch mal begreifen, dass das Licht auszumachen ist,
wenn man den Raum verlässt!”
Dabei hat Reneè einen sehr wirschen, fast
aufgebracht-agressiven Ton in seiner Stimme.
Zuallererst einmal sollten sich alle Umzugsfreudigen,
die sich einer anderen Nation anschliessen möchten,
selbst fragen:
Welchen
Sprachcode verwenden wir als (Ehe)Paar untereinander?
Welchen Sprachcode geben wir unseren Kindern durch
eigenes Vorleben weiter?
Wer genau ist mit dem Wort MAN “gemeint”?
Welche Tonlagen spielen in welchen Situationen bei
mir persönlich eine Rolle?
Welche Emotionen kenne ich von mir selbst?
Wie reagiert meine Umwelt auf diverse Tonlagen, die
ich aussenden?
Welche Emotionen kenne ich von meiner nahen sozialen
Umwelt?
Gäbe es Sprachcode-Parallelen von Ihrer Landessprache
zu der Sprache in Ihrem Wunschland?
Wenn ja, welche übereinstimmenden Codes wären
das?
Um das Ganze auszuweiten sollte hier auch die
nächste Selbstreflektions-Stufe
erfolgen.
Wir betrachten das uns nahe gelegene soziale Umfeld,
nämlich den Arbeitsplatz. Denn hier brauchen Sie
nicht nur die Fähigkeiten über Ihr Berufsfeld,
sondern auch die Fähigkeit innerhalb einer
Firmenhierachie mit Kolleginnen und Kollegen zusammen
arbeiten zukönnen.
Pflegen Sie
auch zu Ihrem nahen sozialen Umfeld den gleichen
Sprachcode und die gleiche Tonart wie in
vergleichbaren privaten Situationen?
Der schwedische Sprachcode ist grundsätzlich sehr
Sachbezogen und daher ohne emotionale Regung in der
Stimme. Somit extrem höflich verklausuliert. Wer der
schwedischen Sprache einmal nur zuhören würde, könnte
feststellen, dass diese fast ohne Sprachmelodie
auskommt. Daher wird der Schwede sowohl zu seiner
PartnerIn wie zu einem/r Kolleg-EnIn den folgenden
Sprachcode verwenden - monoton und ohne jegliche
Sprachmelodie:
Es wäre gut
immer das Licht auszumachen, wenn der Raum verlassen
wird.
Gegenübergestellt noch einmal der für Sie
wahrscheinlich “normale” Code:
“Man muss
doch mal begreifen, dass das Licht auszumachen ist,
wenn man den Raum verlässt!”
Wer also sich nicht in “Bitte”, “Danke”,
"Aufwiedersehen", ect. widerspiegeln kann, keine
Höflichkeit und keinen Respekt kennt, diese
Umgangsformeln als “Floskeln” abtut, wird hier in
Schweden mit seiner Einstellung recht schnell auf
Barrieren stossen. Es sei denn, derjenige der dieses
ablehnt, ist im Innern schon sehr abgestumpft.
In Schweden sagen die Menschen nämlich als Beispiel
in diversen Situationen ein doppeltes Danke:
Tack-tack.
(Danke-Danke)
Auffallend bei beiden Sprach-Codes ist es, dass der
Kommunikationssender keine persönliche Stellung
bezieht. Beide unterschiedlichen
Kommunikationspartner - Sender und Empfänger - haben
keinen innerlichen Bezug zu sich selbst - verleugnen
diese Menschen ihr eigenes Ich?
Auffällig
ist auch, dass beide Codes, der deutsche wie der
schwedische, den eigentlichen Informationsempfänger
nicht direkt anspricht.
Beispiel:
“Hanne? Ich
bitte dich in Zukunft das Licht auszuschalten,
weil... (Begründung).
Sicherlich werden sich einige LeserInnen im Innern
“gut” fühlen, weil sie nicht nur eine Begründung,
sondern auch eine diverse respektvolle Höflichkeit in
dem Satz vorfinden.
So möchten
auch Sie sicherlich behandelt werden - vor allem von
Fremden, oder nicht?
Wenn Sie dem zustimmen, warum üben Sie sich nicht in
selbigen und verwenden als Beispiel das
unpersönliche, nicht Personenbezogene Wort MAN in
Ihrem deutschen Wortschatz? Sprache in ihren Codes
aufgeschlüsselt, verrät sehr viel über die jeweiligen
Menschen, die diesen nutzen. In Schweden kommen Sie
nicht weit mit den ausgesprochenen Forderungsmuster:
Ich
will oder auch mit möglichen
Drohungen: Wenn du
nicht..... (Forderung) ,
dann...
(Drohung von
Konsequenzen).
Leise, um
nicht aufzufallen?
Die meisten Norrländer sprechen auch sehr leise. Für
die Sprachintegration eines Schwerhörigen das
absolute “aus” - es sei denn, Sie unterhalten
Kontakte mit schwedischen Bürgern, die dieses Problem
des Kaum-/Nichtmehr-Hörens kennen, damit umgehen
können oder auch selbst betroffen sind. Der Kontakt
zum gemeinen Mitteleuropäer ist recht problematisch,
wenn der Besagte hier im Land auf Mitmenschen mit
Handicap trifft.
Situation:
Stellen Sie sich ein Treffen unter deutschen
Landsleuten vor. In der eigenen Landessprache Deutsch
wurde nun dem Besuch mitgeteilt:
Bitte sprecht lauter und deutlicher und schaut ins
Gesicht, wenn ihr mit Person Y sprecht. Da derjenige
mit dem Hören ein Problem hat.
Die Arroganz und Tölpelhaftigkeit im Umgang mit
dieser Information, die diese Menschen nun beim
Zusammentreffen mit Person Y an den Tag legten, war
gigantisch.
Rücksicht
auf den betroffenen schwerhörigen Mitmenschen?
Null.
Achtsamkeit
im Umgang mit dem betroffenen schwerhörigen
Mitmenschen?
Null.
Respekt
gegenüber diesem Mitmenschen?
Null.
Fazit:
Der Betroffene wurde ausgeschlossen aus einer
gemeinsamen Unterhaltung. Er wurde schlicht und
ergreifend ignoriert! Solche Situationen zeigen auf,
wie im Grunde der Mitteleuropäer in seinem tiefsten
Innern ist.
Wie würden
Sie sich fühlen, wenn Sie ignoriert werden?
Demographie
oder "Jung ist immer"?
Die Alterspyramide wird nach oben hin breiter und
daher sitzt die ältere Generation wesentlich länger
an den Schaltstellen von Politik und
gesellschaftlichen Institutionen, als es für Umzügler
“normal” erscheint. Solches Verhalten, was oben mit
dem schwerhörigen Mitmenschen beschrieben ist und
sich im privaten Besuchsraum abspielte, ist für einen
Schweden mehr als herablassend. Der Umgang mit
älteren Menschen ist vom Grundsatz so, dass
Augenlicht und Gehör nicht mehr die Leistung
erbringen können, wie bei einem Jüngeren , der von
sich behauptet “fit” zu sein.
Davon
abgesehen, es gibt genug junge Menschen mit einer
Einschränkung!
Nun dackelt solch ein tölpelhaftiger, rücksichtloser
neue Bürger auf eine schwedische Gemeindeverwaltung
und möchte eine Frage für sich beantwortet haben.
Schnattert irgendwelche Laute vor sich her,
grammatikalisch bestimmt nicht hochwertig, wenn er
überhaupt der schwedischen Sprache mächtig ist und
hinzu ohne Rücksicht auf den älteren Sachbearbeiter,
der demjenigen noch signalisiert, dass er Hörprobleme
hat.
Mit Mühe und Not krabbelt sich der Sachbearbeiter die
Worte des Kommunikationssenders zusammen und welch
Glück! -
Alleine aufgrund der Kompetenz des Sachbearbeiters,
welche dieser sich im Laufe seiner Tätigkeit erwerben
konnte, funktioniert es, dass der Fragende eine
Antwort erhält - oder aber auch der Sachbearbeiter
kramt die Abservierung an den Zugezogenen in
schwedisch-eleganter Form hervor:
Er lässt
den Fragenden eiskalt auflaufen.
Da bleiben halt Anträge ein paar Wochen lang liegen
oder der Sachbearbeiter weiss die Information
schlicht nicht. Solche Eigentore scheinen bei den
neuen Bewohnern fast schon eine Art von Tagessport.
Denn eines kann der neue Bürger wahrscheinlich nicht
ab:
Eine Umgebung mitformen, die Rücksicht auf ihre
Mitmenschen nimmt -
- jedoch Schuld haben die anderen !
?
Bleiben wir
beim Beispiel der Hörgeschädigten
In schwedischen öffentlichen Gebäuden gibt es überall
so genannte Induktionsschleifen, damit eine bessere
Verständigung von der (fast)-stillen in die hörende
Welt machbar ist.
Um es
vereinfacht zu erklären:
Diese Schleifen verstärken die Lautstärke in dem
Hörgerät, dass der Betroffene im Ohr trägt. Das
gesamte Personal in Krankenhäusern, öffentlichen
Verwaltungen usw. ist top geschult im Umgang mit
Menschen, die ein Handicap haben. Sie finden überall
Rampen für Rollifahrer, sie erhalten kostenfreie
sogenannte Tolks - das sind Dolmetscher für die GL
Welt. Diese Dolmetscher übersetzen mit Hilfe der
Gebärdensprache von der Gehörlosenwelt in die hörende
Welt.
Die andere
Variante, gerade bei Grossveranstaltungen
Es werden Computer eingesetzt, die 1:1 das
gesprochene Wort für den/die Betroffenen widergeben.
Die Damen und Herren Übersetzer können Sie kostenfrei
bestellen. Egal, ob Sie einen Sprachkurs absolvieren
oder einfach nur auf einem Amt eine Erledigung
tätigen wollen.
Hierzu können Sie auch den von Herrn Lapplandblog im
Jahre 2008 verfassten < Beitrag > lesen.
Du oder die
Assistenz?
Nun stellt sich für Sie hoffentlich nicht die Frage,
mit wem Sie kommunizieren sollten, wenn eine
Assistenz einen Mitmenschen mit Handicap begleitet
und Sie diesen beiden begegnen sollten.
Na? Wüssten
Sie es?
Würden Sie in diesem Falle den Unterschied zwischen
Ihrem Heimatland und dem Land Ihrer Wahl, hier
Schweden, kennen?
Mit wem
kommunizieren Sie, wenn Sie mit einem Menschen mit
Handicap, der in Begleitung einer Assistenz ist,
zusammentreffen? Nehmen Sie das Gespräch mit der
Assistenz oder dessen zu betreuender Begleitung
auf?
Die Fürsorge für Menschen mit Handicap ist
hervorragend, wie Sie unschwer erkennen können.
Jedoch bei manchen Personen, die im Besitz eines
mitteleuropäischen Passes sind, scheinen das alles
unbekannte Welten - Hauptsache das eigene Ich steht
im Vordergrund.
Fragen Sie
sich
Wie geht
meine zukünftige Wunschnation, in der ich leben
möchte, mit ihren Mitmenschen um, die ich in meiner
Heimat als Randgruppe degradiere und keinen Umgang
mit ihnen haben will?
Vorsicht -
Genderfalle!
Denken Sie stets daran, dass gerade skandinavische
Länder das Gender voll im Alltag integriert haben!
Noch ein
kleiner Denkanstoss:
Unsere Königliche Mayestät Silvia von Schweden ist
von Beruf u. a. Gebärdendolmetscherin!
Diaspora. Schweden - Hausfrau und Miete
Wenn Sie zu der Reihe Diaspora Richtung Schweden, die Sie in loser Zusammenstellung hier im Blog lesen können, Fragen haben, mailen Sie diese mir.
Bitte tragen Sie im Betreff Diaspora ein. Danke.
Die Mailadresse finden Sie, wenn Sie nach unten scrollen und auf das Wort Kontakt klicken.
Ansonsten können Sie auch bei Herr Lapplandblog weitere Informationen über < das Auswandern > nachlesen.
***
Es ist doch so viel
Schnee da wo ihr lebt.
Macht Euch das nichts aus?
- Brigitte A. aus Kiel -
Wenn Sie die Zeitenuhr zurückdrehen und so ungefähr
30 Jahre in die Vergangenheit wandern würden, könnten
Sie feststellen, dass auch Deutschland regelmässig
Schneemengen zu bewältigen hatte.
Können Sie sich noch an den regelmässigen Restschnee
in der Osterzeit erinnern? Ja?
Sehen Sie!
Nichts anderes ist das hier.
Es gibt nun einmal die vier Jahreszeiten und diese
beinhalten auch den Winter. Wir hier in schwedisch
Lappland haben kein anderes Wetter als Sie es von
früher in Deutschland her kennen. Mag sein, dass es
hier ab und zu ein oder zwei Grad kühler ist, aber
das macht den Bock nicht fett.
Dann wird wie bei Oma die Wärmeflasche ausgepackt,
ins Bett gestopft und gut ist.
Sollte es Ihnen hier in den Nächten trotz Fläschchen
an die Füsschen zu kühl sein, können auch Sie unter
die Bettdecke von Ihrem Ehemann schlüpfen und sich
diese wärmen.
Doch
Vorsicht!
Der
Geliebte könnte etwas säuerlich reagieren, weil der
Kerle fürchterlich fröstelt.
Ausgelöst durch Ihren erkalteten
Überfall!
Übrigens:
Wir schieben den Schnee mit der Schippe bei Seite. So
haben wir Wege um gehen zu können und im Winter
werden sogar die Hauptstrassen vom Schnee befreit. So
können die Autos fahren. Nur kommt keiner mit dem
Salzstreuer. Durch die weit auseinander liegenden
Dörfer ein Ding der Unmöglichkeiten. Hinzu käme noch
das Argument der Umwelt. Einerseits Natur in die Höhe
heben wollen, andererseits eine Strasse ohne Schnee
haben wollen?
Sie irren, wenn Sie "das" haben wollen -
Bleifüsse gehören nicht hierher!

Grundsätzliches
Wer innerhalb der EU
umzieht, wandert für mein persönliches Dafürhalten
nicht aus. Daher werde ich dieses Wort
Auswandern
in
meinen Beiträgen kaum verwenden. Das ist eine
persönliche Einstellung, da ich unter anderem in
europäischen Ländern aufgewachsen bin und es für mich
immer nur Umzüge von A nach B waren.
Alles, das, was Sie hier lesen können, kann unter
Umständen - selbstverständlich abgewandelt - auf das
jeweilige Wunschland von Ihnen projeziert werden.
Hauptsächlich geht es hier um Schweden. Da wir hier
leben.
Wer gedenkt in eine
andere Umgebung, an einen anderen Ort umzuziehen, hat
einen Entschluss gefasst.
Reneè und seine Frau Anna leben in einem
gutbürgerlichen Vorort von Hamburg. Beide sind dort
aufgewachsen, haben ihre berufliche Laufbahn
absolviert und besetzen sehr gute Arbeitsstellen.
Beide Kinder von ihnen, 9 und 17 Jahre jung, waren
Wunschkinder. Die Familie lebt in einem angemieteten
Reihenhäuschen.
Bei diesem
Textabschnitt unserer imaginären Familie verbleiben
wir
1. In Schweden ist
es “üblich”, dass es eine Patchworkfamilie gibt.
Jeder bringt seine Kinder in die Beziehung mit und es
werden kräftig eigene Nachkommen gezeugt. Es gilt
hier als “normal” dass ein Kind eine Woche beim Vater
und eine Woche bei der Mutter lebt.
2. Die Vorteile einer Ehe wurden vor einigen Jahren
den Schweden so richtig mies gemacht. Wenn Deutsche
heiraten haben sie zumindest einen steuerlichen
Vorzug. In Schweden sind beide Partner steuerlich für
sich alleine gestellt.
3. Ungefähr 1930 wurde der Grundstein in Schweden für
Gender gelegt. Den nachfolgenden Generationen wurde
von oben (ihrer Regierung) eingebleut, dass eine Frau
nichts wert wäre, wenn sie zu Hause bliebe und eine
Hausfrau sei. Die Wegnahme der Steuervorzüge durch
eine Verehelichung, sowie die permanente Manipulation
eine Frau sei nur im Beruf etwas wert, hat im Laufe
der Jahre dazu geführt, dass Frauen hier ein
erhebliches Mangel an Selbstbewusstsein haben.
Hinzu kommt noch, dass, sollten Sie eine Hausfrau
sein, sie buchstäblich von der sozialen Umgebung
missachtet werden. Wer näher hinschaut und sich mit
schwedischen Frauen unterhält, kann, sofern Vertrauen
geschöpft und gepflegt wird, erfahren, dass tief in
ihnen der Wunsch schlummert sich um die Kinder und
das Heim zu kümmern.
Die schwedischen Kinder werden recht früh von den
Familien wegbeordert. Der Staat kümmert sich
liebevoll um sie. Das beginnt in der
Kindertagesstätte -
- die Dagis.
Somit
hat der Staat sofort den Daumen auf der Erziehung und
züchtet sich sein gehorsames Volk heran. Ein Volk,
das nicht hinterfragt und zu tiefst im Innern leidet.
Psychische Probleme - von Bulemie bis hin zu
Borderline, über übermässigen Funmissbrauch in der
Freizeit hin zu Drogenexzessen, keine Fähigkeit haben
eine langfristige Partnerbeziehung zu führen und
vieles mehr - sind an der Tagesordnung.
Die so genannte
Emanzipierung der schwedischen Frau ein
Mythos
Den Frauen hier
wurde die Funktionalität per Gesetz aufgezwungen und
ihr werden die Kinder sehr früh geraubt.
Männerrolle
Elternzeit in
Deutschland und in Schweden ist auch unterschiedlich.
Hier halbieren sich die Paare diese Zeit - warum?
Damit die Frau ihre Arbeitsstelle nicht verliert,
weil es ihr per Gesetz faktisch untersagt wurde
eine Hemmafru
zu sein
und weil die Gesellschaft sie aburteilt, wenn sie es
tun würde -
das zu Hause bleiben.
Übrigens:
Sollten Sie sich mit
dem Gedanken tragen hier oben in Norrland ein Haus
mieten zu wollen, rutschen sie damit ziemlich leicht
in die Kategorie (vermutlich verschuldeter)
“Alkholiker” -
-
hätten Sie es gewusst?
Das, was in
Deutschland völlig "normal" ist, nämlich in einem
angemieteten Haus zu leben, ist hier oben mit unter
ein total anderes Gesellschaftsbild.
Fragen Sie sich
selbst:
Wie soll Ihre
berufliche Laufbahn im auserwählten Land von statten
gehen?
Wie gut sind Sie auf berufliche Veränderungen
vorbereitet?
Ist Ihre Beziehung zum Partner so stark, dass Sie
sich offen und ehrlich vornehmen können, eine Einheit
als Paar zu bleiben?
Wie soll die Kindererziehung im Wunschland
fortgeführt werden?
Haben Sie sich mit den psychologischen und
gesellschaftlichen Auswirkungen der einzelnen Ihnen
bekannten politischen Systemen beschäftigt?
In welches politische System werden Sie umziehen
wollen?
Diaspora. Ich - ohne dich!
Wenn Sie zu der Reihe Diaspora Richtung Schweden, die Sie in loser Zusammenstellung hier im Blog lesen können, Fragen haben, mailen Sie diese mir.
Bitte tragen Sie im Betreff Diaspora ein. Danke.
Die Mailadresse finden Sie, wenn Sie nach unten scrollen und auf das Wort Kontakt klicken.
Ansonsten können Sie auch bei Herr Lapplandblog weitere Informationen über < das Auswandern > nachlesen.
***
Es ist doch den
ganzen Winter lang dunkel.
Was macht ihr dann?
- Frau Elke G. aus Dudenhofen -
Oft werden wir nach der Dunkelheit hier in unserem
Heimatland gefragt.
Das stimmt so nicht, dass es in unserer Region im
Winter hier absolut dunkel ist.
Denn es kommt niemand am 15. Oktober, hängt die Sonne
ab und klemmt diese am 15. Februar des Folgejahres
wieder an den Himmel. Wir haben einige Stunden lang
Sonne und somit auch Helligkeit - auch im Winter. Im
Herbst tippelt uns die Sonne Minütlich davon und
kommt wieder im Frühjahr um nachzuschauen, wie es uns
ergeht.
Wenn Sie in Deutschland in den Wintermonaten morgens
aufstehen um auf die Arbeit zu gehen und abends
wieder heimkommen, ist es nach Ihrem Denken
anscheinend nie dunkel. Oder?
Würden in Deutschland nicht so viele Reklameschilder,
Ampeln, Strassenbeleuchtungen und sonstige
Beleuchtungsorgien stattfinden, würden die Bewohner
feststellen, dass es im Winter von Natur aus nicht so
hell sein kann, wie im Sommer. Ihre Helligkeit (und
daran haben Sie sich gewöhnt, weil Sie nichts anderes
kennen), ist künstlich hervorgehoben. In Skandinavien
erleben Sie aufgrund der mangelnden künstlichen
Beleuchtung und wegen der nichtvorhandenen Städte
richtige Tages- und Nachtrhytmen.
Sterne und den Mond
am Himmel gibt es hier auch.
Die permanente und stockfinstere Dunkelheit ist einer
der vielen Mythen, die sich um diesen Breitengrad
ranken. Erstaunlicherweise sitzt diese Vorstellung
der winterlichen völligen Dunkelheit auch in den
Köpfen von Emigranten, die hier ihre Zukunft leben
möchten.
Was wir hier im
Winter machen?
Leben!

Grundsätzliches
Wer innerhalb der EU
umzieht, wandert für mein persönliches Dafürhalten
nicht aus. Daher werde ich dieses Wort
Auswandern
in
meinen Beiträgen kaum verwenden. Das ist eine
persönliche Einstellung, da ich unter anderem in
europäischen Ländern aufgewachsen bin und es für mich
immer nur Umzüge von A nach B waren.
Alles, das, was Sie hier lesen können, kann unter
Umständen - selbstverständlich abgewandelt - auf das
jeweilige Wunschland von Ihnen projeziert werden.
Hauptsächlich geht es hier um Schweden. Da wir hier
leben.
Wer gedenkt in eine
andere Umgebung, an einen anderen Ort umzuziehen, hat
einen Entschluss gefasst.
Ein Umzug bedeutet
nicht nur Kisten packen, An-und Abmeldungen bei den
zuständigen Stellen zu organisieren und zu tätigen,
sondern auch sich persönlich selbst innerlich
vorzubereiten.
Wer als Beispiel vierzig Jahre in den Bergen gelebt
hatte, die einzelnen Jahreszeiten ohne eine dichte
Bevölkerungsstruktur geniessen konnte, kann unter
Umständen bei einem Umzug in eine Grosstadt mit einem
Kulturschock konfrontiert werden. Denn schon alleine
der Sonnenuntergang hinter dem Lieblingsberg vom
damaligen Wohnort kann durch ein Lichtermeer, das
auch in der Nacht nicht ausgelöscht wird, verdrängt
werden.
Innerhalb einer Nation kann alleine die gemeinsame
Landessprache dabei behiflich sein so manche
Schwierigkeit zu überwinden und obwohl es regionale
Mentalitätsunterschiede gibt, werden die einzelnen
Verhaltens- und Sprachcodes sehr schnell registriert
und selbstständig umgesetzt.
Sollte ein Umzug in eine anderes Land in Erwägung
gezogen werden, so spielen noch andere Faktoren,
neben der Landessprache, eine Rolle. Es wurden bis
heute viele Bücher über die so genannte Auswanderung
geschrieben und es gibt, wie in Neuseeland oder den
USA zum Beispiel, sogar Vor-Ort-Paten, die
Neuankömmlingen bei allerlei nötigem Kleinkram im
neuen Land behilflich sein können.
Wer so manchen Rat von “alteingesessenen” Umzüglern
oder Paten ignoriert, wird entweder haarscharf an
einer Leitplanke des neuen Lebens vorbei rauschen.
Einige andere Neuankömmlinge heben sogar darüber
hinaus ab und erleben dann eine gediegene
Bruchlandung.
Vorsicht!
Auch innerhalb der Europäischen Union können Sie
ausgewiesen werden.
Beide Gruppen könnten sich jedoch sehr viel Leid
ersparen, wenn sie die anratenden Worte im Innern
angenommen hätten.
Nicht zu vergessen, die verbrannte Erde, die sie
zurück lassen und es somit nachkommenden Bürgern viel
schwerer machen.
Fatal wird das Ganze noch, wenn Kinder in dem neuen
Lebensabschnitt der Eltern involviert sind. Denn im
Grunde ist ein Umzug die Entscheidung der Eltern -
nicht die der Kinder!
Hier stellt sich die
Frage Ihrer Verantwortung als Eltern.
Doch Stück für Stück
- auch auf diesen Teilabschnitt werden wir später
zurückkommen.
Prüfen Sie sich
selbst, ob Sie den Anforderungen der vorherrschenden
Jahreszeiten Ihrer neuen Heimat gewachsen sein
werden. Auch eine Umstellung in eine andere Klimazone
kann für Sie problematisch sein - bitte bedenken Sie
Ihre eigene psychische Instabilität und somit
Kompatibilität mit der Wunschregion.
Diaspora. Privatier
Im Blogregal stehen verschiedene Bücher und wer sich das eine oder andere im Laufe der Zeit aus diesem herausgezogen hat, konnte mitverfolgen, dass es oftmals keine einfache Kost ist.
Bisher haben wir einmal hier hinein gegriffen und eine Papyrusrolle herausgezogen, darin geschmökert -
sie wieder zurückgestellt.
Danach fiel uns eine andere Papyrusrolle ins Auge, bei der wir ein klein wenig länger verweilten.
Kunterbunter Lesestoff.
Das soll auch so bleiben - jedoch gibt es eine neue Kategorie im Blogregal.
Kommen Sie bitte ein Ivar blogregal weiter.
Nein, nicht dahin, sondern dorthin.
Ja. Da sind wir richtig. Prima!
Wie der Name der Kategorie verrät, geht es um Diaspora.
Die Bezeichnung Diaspora kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet Zerstreuung.
Genauer: sich ausstreuen, versprengt werden.
Sie werden sicherlich Diaspora mit der jüdischen Geschichte in Verbindung bringen. Es gibt jedoch auch eine Christliche, eine Wirtschaftliche, eine Politische undsoweiter.
Diaspora unterscheidet sich gravierend von einem unfreiwilligen Exil.
Asyl ist ein Unterschied zu Imigration und die soziologische Migration ist genauso anzuführen, wie die Emigration
Wer sich im Innern dazu entschliesst, seinen bisherigen Wohnort zu verlassen, trifft eine eigene Entscheidung. Alles, was am neuen Ort geschehen wird, ist das Sichtbarwerden dessen, welchen eigenen Illussionen sich dieser Mensch hingegeben hatte.

Entnehmen wir eine
neue Papyrusrolle aus dem
Blogregal.


