Felis Silvestris Schnurricatus
Mit dem international bekannten
schwedischen Topmodell Pelle
< Felis Silvestris
Schnurricatus >
< weitere verbreitung
erwünscht >
bymahlemuit.
inuit northern light song
thank you
whitewhalelodge
http://au.youtube.com/user/whitewhalelodge
thank
you
mike &
co , duwight, peter & mary
http://au.youtube.com/watch?v=tJ_SAZR7dBU
and
dave from hudson by
quest
http://au.youtube.com/watch?v=BlU3eoSQjG8
Erziehungsmythen
Um einmal einen anderen Gedanken fassen zukönnen, ausser nur stets die Suche nach dem Kern, heute einmal ein Abschnitt, der sich mit dem heutigen Malamute beschäftigt.
Hierfür bedürfte es folgendes Wissens:
im deutschsprachigen Raum gibt es zeitlich gesehen, noch nicht sehr lange die nordische Rassen.
Schweizer sind mit ihren Berghunden aufgewachsen, Deutsche mit ihrem Schäferhund und ab den 70igern, als Beispiel, mit dem Modehund der Rasse Pudel. Doch einen tiefen Einblick in die malamutische Rasse, somit in den Charakter oder auch in das Verhalten, das hatte so keiner recht. Damals.
Danach kamen sie, die Malmuten, ganz langsam auf den Markt.
Es war es für die Menschen auch immer einfach einen
Mythos zuverbreiten, als sich mit der Sache an für
sich zubeschäftigen. Es begann die Spirale des
Nichthinterfragens, sondern die Spirale des
Nachplapperns drehte sich unaufhörlich, aber sicher
weiter.
So besteht heute diese Rasse aus Mythen.
Die Züchter dieser im deutschsprachigen Raum recht
jungen Rasse schienen bei näherer Betrachtung
entweder keine Hundeerfahrung zuhaben, oder aber
auch, sie interessierte es schlichtweg nicht, was
eigentlich hinter der Kulisse Hund der Rasse Malamute
zu sehen wäre.
Bis weit in die Jahre 2000 / 2003 konnte man als
Interessent dieser Rasse folgende Worte hören bzw.
lesen:
Diese Rasse
lässt sich nicht erziehen!
Doch ein Malamute ist reduziert betrachtet nur ein
Hund.
Aufgrund dieser Tatsache er sich auch erziehen lässt,
oder nicht?
Man könnte diesen Gedanken verstehen, wenn man in die
Zuchtstätte eines Züchters schauen würde.
Dort tummeln sich viele Hunde, und worauf der Züchter
keine Zeit haben kann, sich um die “Erziehung” eines
Hundes zukümmern, erhält der Mythos seinen eigenen
Raum ohne die Frage:
Wie hätten Sie denn
gerne Ihren Hund?
Der Hund soll fressen, saufen, ruhig sein, arbeiten
und noch vieles mehr, nur, das wird in einer sehr
guten Zucht schon vor der Verpaarung zweier Hunde
gesehen und zwar vom Züchter und nicht erst vom
späteren Besitzer dem Hund “anerzogen”.
Warum aber
propagieren Züchter jedoch ihre Produkte als
“sozialisiert” an, wenn sich das Produkt nach eigenen
Aussagen nicht erziehen lässt?
Erstaunlicherweise konnten nämlich die
Besitzer ihren nordischen Hund sehr wohl erziehen.
Die nächste Frage, die sich aufgrund
der sogenannten vielgepriesenen Nichterziehung
stellt, ist doch die, wie sollte ein Hund in einem
Gespann laufen, wenn er nicht lernen könnte?
So würde ein Leader doch niemals das Kommando
"rechts" oder "links" lernen können!
Erstaunlichweise gibt es aber Leader in einem
Gespann!
Wie bitte wird nun das
Hobby des Schlittenhundefahrens ausgeübt, wenn keiner
der Hunde sich erziehen lassen würde?
Die Bombe platzte, als im Jahre 2005 eine blinde
junge Frau ihren Siberian Husky als Blindenführhund
ausgebildet und der deutschen Schlittenhundeszene
vorstellte. Selbsternannte Schlittenhundeexperten
"zerrissen" leider diese junge Frau derart psychisch,
so dass sie sich nicht mehr in ein deutschsprachiges
Forum traute. Die selbsternannte "Elite" hatte ihren
Spielplatz zurückgewonnen, ohne sich weiter darum
zukümmern.
Der aufgebaute
Mythos über die nordische Rassen im Allgemeinen blieb
weiter bestehen.
Parallel hierzu kamen die ersten Malamuten als
Behindertenbegleithunde auf den Markt. Man denke
bitte an Kriegsgebiete, in denen der Friede einkehrte
und einige Malamuten dort ein neues zu Hause als
helfende Vierpfoter fanden.
Parallel hierzu entstanden jedoch immer mehr Stimmen,
die zugaben, nordische Hunde im Besitz zuhaben, die
ihren Menschen mit Handicap im Alltag begeleiteten.
Da dieses offiziell nicht gewünscht war, auch dieses
nicht hinterfragt wurde, somit einen Ausschluss von
Mitmenschen vorprogrammiert war, wurde diese Nische
positiv genutzt. Man konzentrierte sich wieder auf
die Arbeit hinsichtlich Zucht und Ausbildung von
Malamuten für Menschen mit Behinderung.
Erstaunlicherweise schossen wie Pilze jedoch parallel
die sogenannten Therapie- und Behindertenbegleithunde
anderer Rassen aus dem Boden und so manch
selbsternannter
Therapieguru machte seinen Reibach am Geschäft mit
"Hund und Mensch".
Ganz im Stillen, sehr unbemerkt
aber, taten sich
Züchter im Ausland zusammen, und züchteten
eine Linie, gerade innerhalb der Malamuten, die sich
hervorragend zu Behindertenbegleithunden eigneten.
Der kleine, sehr kleine, aber helfend delikate Kreis
schloss sich abermals.
Weltweit!
Auch deutsche Züchter hatten solche “Perlen” der
Rasse Malamuten im Kennel, gaben diese aber für
billiges Geld weg, interessierten sich nicht für die
Argumentation, dass sie einen Malamuten züchten, der
weit aus mehr kann, als nur pure Zugarbeit. Die
Geldzeichen in den Augen waren diesen
Züchtern wichtiger, als sich den Argumenten von
Menschen anzunehmen, die unter Umständen ein klein
wenig Wissen über ein solches, einem anderen, Gebiet
verfügt hätten.
Vom Kynos Verlag unterstützt und gefördert, sprengt
diese Tatsache heute noch die menschlichen Denkweisen
ganz nach dem Motto:
Das, was wir nicht
kennen, gibt es nicht, somit dulden wir es
nicht!
Es wird sogar von Menschen sehr viel Energie
verschwendet, um aus dem Ausland dargestellte,
der nordischen Hunderasse angehörigen Hunde, als
spezielle Therapie- oder Behindertenbegleithunde
herabzusetzen und somit augenscheinlich
in die Lächerlichkeit ziehen.
Das Fatale an dieser Stimmungs-, und somit
Meinungsmache:
Die Masse glaubt es
auch noch!
Die Stimmungsmacher produzieren somit ein Bild in der
eigenen Öffentlichkeit, die schlussendlich
Behinderten keine Hunde zuspricht und diese Dimension
darf man sich gerne in den Hirnwindungen
herunterlaufen lassen!
Polen, Tschechei, Frankreich, Skandinavien, Kanada,
Südamerika, Israel und noch andere Nationen beweisen
das Gegenteil:
Malamuten als Behindertenbegleithunde-und
Therapiehunde, die nicht nur die Tür auf
Menschenwunsch öffnen können, sondern auch ihren
Menschen auf Trainingswagen, Fahrrad, oder auch dem
Schlitten ziehen.
Ein Malamut ist auch "nur ein Hund", kann somit wie
jeder andere Hund erzogen werden, denn am anderen
Ende der Leine befindet sich ein psychologisches
Phänomen:
ein
Mensch.
In den Köpfen von diversen Menschen ist folgendes
fest verankert:
Funktion!
Ein Schlittenhund hat "zu funktionieren", wenn nicht,
kommt er weg.
Ein Lebewesen ist zu einer Ware degradiert worden und
zwar vom Menschen selbst. Der Mensch sollte inne
halten, denn im Grunde stülpt er das über, was er
selbst nicht leisten kann, unter dem er selbst
tagtäglich leidet, nämlich:
Funktionalität!
Das andere Phänomen ist,
dass der Hund im Allgemeinen zu einem
Baby, also einer "Vermenschlichung höchstem Grade" mutiert ist.
Dem Tier wird ein eigenes,
menschliches Defizit aufgestülpt, mit der Erwartung,
dass dieses Tier dieses Defizit nun auffüllt.
Erziehungsmässig ein Unding,
das scheitern muss, da ein Hund ein Hund ist und niemals wie
ein Mensch
reagieren kann und wird.
Daraus resultieren auch Unmengen von
Situationen, die die betroffenen
Menschen nicht mehr einordnen können, da
sie eine völlig verschrobene Wahrnehmung im Bezug auf
ihr eigenes Lebewesen haben.
Das Tier jedoch, ob es nun "funktionieren"
oder auch das "menschliche
Defizit" ausgleichen muss, ist in beiden Richtungen nicht glücklich,
wenn es denn ein Glücklichsein bei einem Lebewesen
geben kann. Alleine das Wort “muss” ist bei näherer
Betrachtung eine Ausübung von Zwang.
Wenn der Mensch seinen Zwang auf ein sich nicht
wehrbares Tier ausübt, wird sich beim Tier
Widerstand breit machen. Probleme kommen auf.
Ist der Mensch dem nicht mehr gewachsen, wird der
Hund schlicht entsorgt, nachdem er den Mythos der
Sturheit auf das Tier erlegt hatte.
Es wird propagiert, dass
ein Malamute nicht erziehbar sei und er wäre
stur.
Warum nur, findet man doch immer mehr Malamuten auf
einem Platz, der einer Hundschule angehört und
warum gibt es sogar Agilityerfolge mit diesen Hunden,
wenn diese Rasse sich nicht erziehen lassen würde?
Die Menschen, die die Mythen über den Malamuten
verbreiten werden über diese Fragen keine Antworten
geben können, sonst hätten sie diese Mythen schon
längst korrigiert. Zumindest bei der Reduktion von
solchen mitgeholfen.
Jedes Lebewesen, auch
ein Mensch, kann sich sehr subtil einer Aufgabe
entziehen.
Das sieht bei dem Lebewesen Hund wie folgt aus:
Sollte einem Hund zuviel mentaler Druck vom Mensch
ausgehend auferlegt werden, so wird der Hund mit
seinen Bewegungen stets langsamer.
Das kann bis hin zur völligen Bewegungslosigkeit des
betroffenen Hundes führen. Das hat nichts mit
Sturheit zutun, sondern schlichtweg mit dem, das
dieses Verweigern eine Kommunikationsebene des Hundes
ist.
Der psychische Druck
ist dem Hund einfach zugross.
Nimmt der handelnde Mensch diesen Druck weg, so wird
der Hund wiederum aktiv.
Nun, ist der Malamute immer noch stur, oder liegt es
nicht doch am Menschen, dieser hundischen
Kommunikationsart der Verweigerung?
Weiter darf im Hinblick dessen nun die Frage gestellt
werden:
Was ist so besonders
an Malamuten innerhalb der
Behindertenarbeit?
Dass er gehorsam und gelehrig ist, sowie ein
gereifter Malamute ruht in sich selbst.
Das ist die ganze Antwort diese Frage. Nicht
mehr und nicht weniger!
Viele werden sicherlich nichts mit dieser Antwort
beginnen können, doch bevor diese Antwort vom Tisch
gefegt wird, sollte diese noch näher bedacht werden.
Es schwirrt auch der Mythos herum,
ein Malamute sei kein Wachhund. Mythos oder
Wahrheit?
Folgende Ansatzerklärung für Ihre Gedanken hierzu:
Wenn in der Einöde ein Fremder ankommt, so schlagen
auch Malamuten an!
Das ist nicht nur reines Begrüssungszeremoniell!
In der ruhigen Einöde sind diese
Laute der Malamuten schlichtweg ein richtiger
Krach.
Ein Malamute hat genauso einen Schutztrieb, wie jeder
andere Hund auch, und vor allem wenn er eine
innerliche Bindung zu seinem Menschen aufgebaut hat.
Dem in der Zivilisation lebenden Malamuten wird doch
wegen der "leidenden" Nachbarschaft das Jaulen und
Bellen aberzogen und wieder die Frage:
“sind diese Hunde etwa
doch erziehbar?”.
Wieder eines von vielen Beispielen,
das den Widerspruch widerlegt, ein Malamute wäre
nicht erziehbar. Ein Malamute kann genauso Sitz,
Platz, rechts, links, langsam, vorran, er kann auf
Kommando Jaulen, er kann Pfote geben, Sachen holen,
er kann sogar toter Hund auf Kommando sein.
Es ist alles nur eine Frage des anderen Ende der
Leine und das andere Ende ist der Mensch.
Somit könnte auch diese Rasse als
Behindertenbegleithund eingesetzt werden.
Oder sehen Sie es immer
noch als Absurdum an?
Wenn ja, warum sehen Sie
es als Absurdum an?
Zwar lebt der moderne Mensch angeblich in einer
Kommunikationsgesellschaft, doch es ist erschreckend
wie wenig der Mensch über Allgemeinbildung verfügt
und da wir uns im Thema Hund bewegen: Es ist
erschreckend, wie wenig der moderne Mensch überhaupt
weiss, was im Allgemeinen ein Hund ist, sowie auf
welchen Kommunikationsebenen er sich bewegt.
Wer nicht selbst der Kommunikation fähig ist, wird
seinen Hund nicht kommunizieren verstehen, somit sind
Fehler vorprogrammiert, in der Sache zwischen Hund
und Mensch.
Doch wie können Menschen in dieser
Informationsgesellschaft etwas über ihren Hund
wissen, wenn sie selbst sich nicht kennen?
Ist das Lebewesen Hund
im
Allgemeinen in der Form, wie wir ihn heute
kennen, hierdurch zum Aussterben bedroht?
Weil der Mensch der eigentliche Versagensmechanismus
ist? Bleiben Sie bitte bei Ihrer ankonditionierten
Meinung, der Malamute wäre nicht erziehbar, aber
bitte, sollten Sie im Besitz eines solchen sein und
sollten Sie Probleme mit Ihrem Hund haben,
gehen Sie nicht in eine Hundeschule, kontaktieren Sie
keinen Tiertherapeuten, denn diese Rasse sei nicht
erziehbar. Ein netter Widerspruch. Einerseits will
der Mensch die Funktion schlechthin, an einer Rasse,
die angeblich nicht erziehbar sei, anderer Seits
sucht er sich externe Hilfe?!
Sehen Sie doch bitte über den Rand Ihres eigenen
Tellers, denn es könnten sich noch Krumen vom Brot
auf dem Tisch befinden! Die Zucht ist
vorangeschritten, innerhalb der Rasse. Wenn auch
viele heute noch der Ansicht sind, ein Malamute würde
nicht "arbeiten", dann mag dieser Mensch sich fragen
lassen, warum kommen die Malamutes immer mehr auf den
Trail von wirklich nicht unerhebliche grossen Rennen
innerhalb der Schlittenhundeszene?
Die Hunde erreichen
sogar das Ziel. Wer hätte das gedacht?
Somit ist dieses verkrustete, alte Denken, ein
Malamute würde nicht arbeiten, neben dem Argument,
die Rasse wäre stur, im Gedankenansatz widerlegt.
Diejenigen Mitmenschen, die diese Rasse immer und
immer wieder durch ihre eigene Meinung, die nicht den
Tatsachen entspricht, in Misskredit bringt, denen ein
herzliches Dankeschön.
Machen Sie weiter so, denn das ist für die Rasse die
beste Reklame, die ihr je widerfahren kann. Jeder
Interessent, der solche Negativkritik miterlebt, wird
sich einer anderen Hunderasse zuwenden, somit haben
die Malamute die Chance ihres Daseins. In stillen,
zurüchgezogenen Bereichen wird der Malamute in einem
wirklichen Kennerkreis zufinden sein.
Die Rasse wird nicht so wie andere nordischen Rasse
womöglich durch die Hochstilisierung zum Modehund
mutieren und diejenigen, die sich als Besitzer an
einem Malamuten erfreuen können, werden sich
genußvoll zurücklehnen können.
Mit einem sehr
süffisantem Lächeln über die doch so wunderbaren
Mythen auf diesem unserem Planeten!
Damaliger FCI Standard?
Damaliger FCI Standard?
Wie sehr wurde die Rasse in der Zucht verändert?
Gerade auf den Darstellungen von Dr.G.Hartwig sind nicht nur fantastische Bilddarstellungen zusehen, nein, diese Darstellungen sind auch sehr detailgetreu und durch diesen Umstand kann man genaustens den damaligen Alltag heraussehen.
Sollte sich wer doch die Mühe machen wollen, die dort abgebildeten Hunde näher studieren zuwollen, dem sei an dieser Stelle vorab mitgeteilt, alleine das Gebäude der Hunde kommt dem
heutigen FCI Standard äusserst nahe.
Fächergespann mit schwer
beladenen Schlitten

Sommerlager der
Inuit,
Winterlager
der Inuit
Ist man damals mit den Hunden "Gassi" gegangen?
Eine wunderbar dargestellte
Jagdszene im Endstation des Exodus der Nahrung. Auch
hier die frappierende Übereinkunft des Hundegebäudes
mit unserer heutigen Rasse der Malamute
Fischmahlzeit!
Achten Sie bitte auf den tiefen Brustkorb, sowie die
buschige Rute des abgebildeten Hundes. Bei diesem
abgebildeteten Hund können Sie gerne das FCI
Standardbeschreibung danebenlegen. Ausserdem nicht
zuvergessen, was eine Robbe an Gewicht wiegt.
Wieviel Beisskraft hinter diesen Hundezähnen stecken
könnte?

Gab es damals in einem Rudel Kämpfe?
Versucht nicht hier ein Mensch mit Hilfe von Stangen
das Tier in Schach zu halten?
Das, so könnte man fast glauben, das
Sahnestück aus der Bildliteratur von Dr. G. Hartwig.
Ein Inuit mit seinem
Hund
Machen wir uns die Mühe für
einen kleinen Vergleich?
Aus dem Bild, das den Inuit mit seinem Hund
darstellt, stellen wir den dort abgebildeten Hund
heraus und kopieren einen heutigen Malamuten daneben.
Dieses geschah mit Hilfe des Programmes "Photoshop",
das auf einem Macintosh, mit dem wir im Hause
grundsätzlich arbeiten, installiert ist.
Nun konzentrieren wir uns nur auf
die beiden Hunde,
achten auf deren
>
Gebäude,
> Kopfhaltung,
> Ohren, Rute und die Beine!
Sehr gut auch zubeobachten sind die
Hinterflanken.

Da sich das menschliche Auge täuschen lässt, hier
eine schwarz-weiss Änderung:

Übrigens, für die Kenner könnte das damalige
Zuggeschirr interessant sein!
Bedenken Sie, die Darstellung von Hartwig stammt aus
dem Jahre 1874, (rechte Hundeabbildung),
die andere Fotografie (links) des anderen
Malamute aus dem Jahre 2007.
Das sind
nach Adam Riese einige Jährchen die dazwischen
liegen.
Können wir nun getrost eine Zwischenfeststellung
machen?
Die Hunde, die wir heute in Besitz haben, sind sie
tatsächlich ein Kulturgut?
Gehörten und gehören sie dem Eskimostamm der Inuit
an?
bymahlemuit.
Esquimaux
Auf den Spuren der Eskimo mit
Dr. G. Hartwig
Ist der Stamm der Inuit Mythos oder Tatsache?
Werden wir in dem von Dr. G. Hartwig verfassten Buch
fündig?
Wird Hartiwg von dem angeblich existierenden
Mahlemiutstamm berichten?
Von dem Charakter der Tundra lesen wir.
Von Tierarten, die in der Arktik lebten.
Von Polar- und Seebären, von Jakutischen Dörfern, die
er besuchte, von Kirchen in Kamchatka und auch
berichtete Dr. G. Hartwig von den Tchuktchi und deren
Hunde, von den Aleuts an der Beringsee, ihrem Leben,
sowie ihren Hunden.
Aber nirgends fällt das Wort des Inuitstammes, auf
dessen Name eine Hunderasse begründet sein soll.
Tanana Indianer werden erwähnt und.....
in Kapitel XXVII. lesen wir die Überschrift:
The
Esquimaux!
Versteckt sich in diesem Kapitel die Antwort auf
unsere Frage?
Werden in diesem Kapitel der Stamm der Mahlemiut
erwähnt, denn die Inuit sind bekanntlich Eskimos?
Tatsächlich! Das Wort Inuit ist in dem
Kapiteltext erwähnt!
"The old Scandinavien settlers in Greenland expressed
their dislike for them in the contemptuous name of
Skaelingers (screamers or wretches); the seamen of
the Hudson's Bay ships, who trade annually with the
natives of Northern Labrador and the Savage Islands,
have long called them "Seymo" or "Suckermos", names
evidently derived from the cries of "Seymo," or
"Teymo", with which they greet the arrival of the
ships: they speak of themselves simoly as "Inuit", or
men."
Das ist der erste Abschnitt in diesem grossen Buch,
in dem wir das Wort Inuit lesen können. Es wird von
ihrem Aussehen berichtet, ihrer Herkunft, die mit
anderen Schriften detailliert sich decken. Von
Schwänen und ihren Jagdtaktiken mit den Walrössern
kann man lesen, vom mahlemuitischen Umgang mit dem
Kajak und von ihren Kontakten zu Samis und roten
Indianern.
Es wird auch ein Massaker, namens "Bloddy Falls" im
Jahre 1821 gegen die dort lebenden Inuit berichtet.
Die Spannung steigt beim Lesen der heute
angedunkelten Buchseiten.
In welcher Textpassage werden Hunde erwähnt?
Wo wird der Name Mahlemuit geschrieben sein?
HIER! In einem kleinen Nebensatz!
In einem kleinen Nebensatz kann man lesen:
"But even then, if
well-aided by the dogs, a cool, skillful man seldom
fails to kill his adversary."
Inuit hatten demnach Hunde, denn nicht jeder
Eskimostamm war im Besitz solcher gewesen.
Wird sich auf der nächsten Buchseite das Geheimnis
lüften lassen?
Was wird der Autor uns noch berichten können?
Umgeblättert lesen wir, dass von Jägern berichtet
wird, die in einer sogenannten Hundezuchtsaison, die
im Frühjahr stattfindet, leben. Also gab es zu der
damaligen Zeit schon eine sorgfältige Auswahl der
Hunde!
Wenn ein natives Volk zu dieser damaligen Zeit Hunde
selektiert haben soll, warum nur ist nirgends mehr
davon Näheres zuerfahren?
Weiter wird gemeinsames Jagen mit Hund und Mensch
beschrieben und wie die Inuit mit ihren Hunden
umgingen. In keinem anderen Kapitel dieses Buches
wird so viel über Hunde geschrieben, als in diesem
hier. Hunde scheinen demnach bei den Inuit einen
hohen Stellenwert gehabt zuhaben. Das erste Mal kann
man auch von einem sogenannten Leader lesen, dem Hund
an vorderster Stelle in einem Hundegespann und das
Geheimnis der Hundeselektion für gute Inuithunde wird
erwähnt!
Ganze vier Buchseiten zu einem Gesamtkapitel
zusammengefügt, dreizehn wunderbar lehrreiche Seiten,
sind Hunden gewidmet.
Doch keine Erwähnung des Inuitstammes, dem die
heutige Rasse angeblich ihren Namen zuverdanken hat.
Auf den weiteren Seiten werden die einzelnen
Sportarten der Eskimos erwähnt, sowie...
doch einen
Augenblick!
Ein Wort, das in den Ahnentafeln der heutigen
Hunderasse der Alaskan Malamute immer und immer
wieder zulesen ist, ist hier erwähnt.
K o t z e b u e
Es ist der Kotzebue Sound erwähnt.
Der Kotzebue Sound und der Colville River.
Ausserdem erfahren wir, dass die Tchuktchi von
Ostrownoje mit den Inuit regen Handel betrieben.
Beide Stämme fuhren mit ihren Schlitten über die
Beringstrasse. Dieser Abschnitt bestätigt, dass Ost
und West sich kannten und untereinander Gesellschaft
pflegten. Es bestätigt auch, dass durch eine spätere
politische Grenze so manch Hund ungewollt hüben und
drüben geblieben ist.
Könnten also heute noch in Russland die originalen
Inuithunde leben?
Haben wir die ganze Zeit an falscher Stelle gesucht,
wenn wir den Inuitstamm der Mahlemiut suchten oder
war dieser Stamm so klein, dass er keinerlei
Erwähnung brauchte oder
beruht der Name der heutigen Rasse nur auf einem
Phantasiegebilde?
Polare und Tropische Welten
Es riecht nach Staub, nach Altem. Ein in rotem Leder handgebundenes, sehr gut erhaltenes Buch aus dem Jahre 1874. Knappe eintausend Seiten wiegen sehr schwer in der Hand.
The Polar And Tropical Worlds
A Description of Man and Nature Polar and Equatorial Regions of the Globe Two Volumes in One, by Dr. G. Hartwig Edited, with Additional Chapters by Dr. A.H. Guernsey.
Über zweihundert Illustrationen zieren diese kleine wertvolle Bibliothek, deren Seiten von geprägtem Ledereinband gehalten werden.
Werden wir hier auf der Suche nach dem Stamm der Mahlemuit fündig?
Was wird uns dieses einzigartige Zeitdokument wissen lassen?
Alleine das Inhaltsverzeichnis liest sich erstaunlich detalliert, nicht so wie heute, nur eine Kurzüberschrift, sondern jedes Kapital hat eine eigene Bezeichnung und darunter sind die einzelne Themenpunkte, die innerhalb des Kapitels behandelt werden, aufgelistet. Lesen wir einmal das Inhaltsverzeichnis dieses Buches:
CHAPTER I. - The Arctic Lands
CHAPTER II. - Arctic Land Quadrupeds and Birds
CHAPTER III. - The Arctic Seas
CHAPTER IV. - Arctic Marine Animals
CHAPTER V. - Iceland
CHAPTER VI. - History of Iceland
CHAPTER VII. - The Icelanders
CHAPTER VIII. - The Westman Islands
CHAPTER IX. - From Drontheim to the North Cape
CHAPTER X. - Spitzbergen - Bear - Island - Jan Meyen
CHAPTER XI. - Nova Zembla
CHAPTER XII. - The Lapps
CHAPTER XIII. - Matthias Alexander Castrèn
CHAPTER XIV. - The Samoiedes
CHAPTER XV. - The Ostiaks
CHAPTER XVI. - Conquest of Siberia by the Russians
CHAPTER XVII. - Siberia - Fur-Trade and Gold Diggings
CHAPTER XVIII. - Middendorff's Adventures in Taimurland
CHAPTER XIX. - The Jakuts
CHAPTER XX. - Wrangell
CHAPTER XXI. - The Tungusi
CHAPTER XXII. - George William Steller
CHAPTER XXIII. - Kamchatka
CHAPTER XXIV. - The Tchuktchi
CHAPTER XXV. - Bering Sea - The Russian Fur Company
CHAPTER XXVI. - Alaska
CHAPTER XXVII. - The Esquimaux
CHAPTER XXVIII. - The Fur Trade of the Hudson's Bay Territories
CHAPTER XXIX. - The Cree Indians or Eythinyuwuk
CHAPTER XXX. - The Tinne Indians
CHAPTER XXXII. - Cabuts of Baffin
CHAPTER XXXIII. - Cabuts of M'Clinstock
CHAPTER XXXIV. - Kane and Hayes
CHAPTER XXXV. - Newfoundland
CHAPTER XXXVI. - Greenland
CHAPTER XXXVII. bis CHAPTER XLII. - Antarctic
Bildtitel:
Esquimeaux Dog Team
Sind das die hundigen Vorfahren der heutigen Alaskan
Malamute?
In welchem Buchtitel werden die Menschen des Stammes
Mahlemuit erwähnt sein?
Werden sie überhaupt erwähnt, oder sind sie ein
Mythos?
Wir sollen uns diese Lektüre einmal näher betrachten.
Therkel Mathiassen
auf der Expedition mit Rasmussen "Zurück in die Zukunft"
Mathiassen schrieb einen kleinen Reisebericht, als er Knud Rasmussen auf einer seiner Expeditionen begleiten durfte.
Die Rasse der Malamute sollte ursprünglich von einem Stamm der Inuit, den sogenannten Mahlemuit, abstammen. In den zahlreichen Geschichten wird immer wieder über diesen Punkt berichtet.
Auch Frau Kunz, die im deutschsprachigen Raum vorhandene Expertin, erklärt auf Ihrer Dokumentation, dass Frau Seeley in den zwanziger Jahren die Zucht dieser Hunde begonnen hätte.
Um Paralellen ziehen zu können, sollten wir uns die Reiseberichte von den Menschen anschauen, die damals zeitnahe in der Gegend ihre Missionen absolviert haben.
Eines der zahlreichen Zeitdokumenten wäre aus der Feder von Autor Therkel Mathiassen im Jahre 1922 bis 1928. Es war Knud Rasmussen selbst, der Therkel zu der nächsten Expedition einlud. Mathiassen war Däne, und die Dänen haben zu diesem Zeitpunkt schon über dreihundert Jahre lang die Eskimos erforscht. Mathiassen, damals Student, begleitete Knud.
Helge Bangstedt
Peter
Freuchen
Captain
Cleveland
Jacob
Olsen
Wegekarte über Mathhiassens Schlittenreise 1923,
Peter Freuchens Schlittenreise 1924 und die Fahrt des
"Seekönigs" 1924. Eine wunderbare schriftliche
Dokumentation aus dem Jahre 1928 des Brockhaus
Verlages - Leipzig, in unserem Familienbesitz.

Eine Hausruine bei Kut, das auf eskimoisch "Fluss"
bedeutet.

Wie erwähnt, waren und sind die Arktischen Völker
Meister in der Herstellung feinen
Werkzeuges. Hier eine Bilddokumentation.
Die Expeditionen waren allesamt mit Hundeschlitten
unterwegs. Sind das Beweise der
heutigen Malamuten Vorfahren?

Eine Aufzeichnung von einem Schneehaus, in den
Monaten von Januar bis zum April
Erklärung:
1 = Vorraum,
2 = Halle zur Aufbewahrung von Fleisch, Riemenzeug
und Pelzkleider,
3 und 6 = Vorratskammern,
4 und 5 Wohnräume

Doch auch in dieser Dokumentation von Mathiassen wird
nicht der Stamm der Mahlmuits erwähnt.
Gab es diesen Stamm überhaupt?
Die Legende der Rasse Malamute beginnt doch bei
diesen Menschen. Menschen, die der Artik entstammen.
Wo könnten wir heute den schriftlichen Beweis für
ihre Existenz finden?
Natürlich können nicht sämtliche Expeditionen oder
Forschungsreisen erwähnt werden, auch die zahlreichen
Niederschriften würden den Rahmen bei einer
Aufführung sprengen, doch ein Buch sollte dem
Interessenten nicht vorenthalten werden.
Es handelt sich um eine Deskription in zwei Bänden
aus dem Jahre 1874 von Dr. G. Hartwig, in
Zusammenarbeit von Dr. A.H. Guernsey, mit weit
über zweihundert Illustrationen.
Könnten wir hier fündig werden?
Würden wir hier den Stamm der Mahlemuit finden?
Sind die Inuit in dieser Deskription dokumentiert?
“Qanuipit?”
Die Rasse der Alaskan Malamute sollte dem Volk namens Inuit angehören.
Doch was genau ist ein Inuk?
Es ist ein Angehöriger der eskimoischen Volksgruppe.
Sie leben in Grönland, in Zentral- und Nordostkanada.
Die
Bezeichnung „Eskimo“ entstammt aus der Sprache der
Cree- und Algonkin-Indianer, die eigentlich Nachbarn
der Inuit sind. Die Bezeichnung "Eskimo" bedeutet
"Rohfleischesser", wird jedoch von vielen Inuit als
diskriminierend empfunden.
Die „Inuit Circumpolar Conference“ in Barrow fasste
im Jahre 1977 den Entschluß die Wortbezeichnung
"Eskimo" generell durch die Bezeichnung "Inuit"
zuersetzen. Die Menschen, die im nordwestlichen
Kanada, in Alaska, sowie auf der
Tschuktschen-Halbinsel leben, nennen sich weiterhin
nach ihrer Sprachgruppe mit den Wörtern „Alutiiq“,
„Inupiat“, „Yupiget“ und „Yuplit“. Sogar die in
Inuit-Besitz befindliche Kooperative von Cape Dorset
(Nunavut) nennt sich unverändert „West Baffin Eskimo
Cooperative“.
Wie schon erwähnt, ist die > Inuitkultur <
vielfältig.
Besehen wir uns Nunavut ein wenig
näher.
Am 1. April 1999 hat Kanada ein neues Kapitel in
seiner faszinierenden Geschichte eröffnet, als es
Nunavut den Status als eigenständiges Territorium -
das größte und jüngste Territorium Kanadas -
gewährte. Nach zwanzigjährigen Verhandlungen und
Planung seitens der Inuit der östlichen und zentralen
Arktis wurde Nunavut schließlich aus dem östlichen
Teil der Northwest Territories herausgetrennt. Das
Volk von Nunavut beschreitet den Weg in die Zukunft
als Kanadas neuestes Territorium mit einer langen und
stolzen Vergangenheit im Gepäck.
Es ist eine Vergangenheit, die auf zwei Ursprünge und
das Aufeinandertreffen und Verschmelzen zweier Welten
zurückzuführen ist. Nunavuts erste Geschichte ist die
der Inuit und ihrer Vorfahren, die sich vor rund 5000
Jahren in der Arktis angesiedelt haben. Diese
Geschichte wird in Erzählungen, Gesängen und Bräuchen
festgehalten, die über unzählige Generationen hinweg
mündlich überliefert wurden.
Erst in jüngster Zeit wurde sie mit Hilfe von
Druck- und anderen Medien aufgezeichnet.
Die zweite Geschichte beginnt mit der Ankunft der
Qabllunaaq (Menschen europäischen Ursprungs) in der
Arktis - mit den Forschern, die auf der Suche nach
der Nordwestpassage waren und mit den Walfängern und
Handeltreibenden, die es auf der Suche nach Reichtum
und Abenteuer in die Arktis verschlug.
Die Inuit waren diesen Neulingen eine große Hilfe.
Sie führten, jagten für sie, teilten ihre Ressourcen
und weihten in ihre inuitische Lebensart ein, um
ihnen zu helfen, in diesem neuen Land zu überleben.
So hat sich eine gemeinsame Geschichte
entwickelt, die die Grundessenz all dessen ist, was
Nunavut ausmacht.
Die Inuit-Tradition der mündlich überlieferten
Geschichte ist weiterhin sehr lebendig, und es gibt
immer jemanden, der bereit ist, seine Geschichten mit
anderen Menschen zu teilen. Für Geschichtsliebhaber
gibt es in Nunanvut Wanderwege, die einen Einblick in
Nunavuts Vergangenheit gewähren. Hierzu gehört unter
anderem ein Weg um Cambridge Bay auf Victoria Island,
der an dem früheren Dorfgelände und dem Wrack von
Roald Amundsens Schiff "The Maud" vorbei führt.
Ein anderer geschichtsträchtiger Weg befasst sich mit
der Geschichte von Nunavuts ältester Gemeinde –
"Chesterfield Inlet" –,
wo der Besucher etwas über die Geschichte der
katholischen Missionierung im Norden lernen und an
der Spitze jenseits der alten Hudson Bay-Gebäude eine
außergewöhnliche Thule-Stätte besichtigen kann.
Wenn der "Gjoa Haven" besucht würde, ist der
historische "Northwest Passage Trail" ein
Muss.
Entlang dieses Weges befinden sich eine Reihe von
Steinhaufen, auf denen Informationstafeln angebracht
sind, die die Suche nach einer Handelsroute zwischen
Ost und West beschreiben. Ronald Amundsen war der
Erste, der diese Reise zustande brachte.
Nunavuts Ureinwohner nennen sich selbst Inuit, was
auf Inuktitut einfach
Menschen bedeutet.
Die Inuit bevölkern die Arktis seit Tausenden von
Jahren. Sie gehen auf das Volk der
Arctic-Small-Tool-Tradition zurück, das vor über 5000
Jahren aus Asien kam, sowie auf die Dorset-Eskimos,
die das Schneehaus erfanden, und das Thule-Volk, das
vor ungefähr 1000 Jahren von der Nordküste Alaskas
her einwanderte. Die Überreste von Thule-Dörfern,
Zeltringe aus großen Steinen, halbunterirdischen
Häuser und aus Walfischknochen gebaute Strukturen -
sind heute noch in ganz Nunavut anzutreffen.
Wenn man von traditioneller Inuit-Kultur spricht, ist
damit wirklich
"iliqqusiq" gemeint
–
die Lebensart der Inuit. Iliqqusiq umfasst alle
Aspekte der Lebensart der Inuit - zum Überleben
notwendige Fähigkeiten, Spiele, Kleidung, Kunst,
Medizin, Sprache, Wetter, Land, Meer, die Art, wie
die Menschen erzogen werden und aufwachsen. Im
Mittelpunkt steht hierbei jedoch immer die
tiefgehende Kenntnis und der große Respekt der Inuit
im Hinblick auf das Land und alle hier heimischen
Lebewesen. In der Lebensart der Inuit wird alles
Notwendige geteilt, den Stammesältesten wird Ehre und
Respekt gezollt, der Familienzusammenhalt ist stark,
und die Geschichte wird mündlich von Generation zu
Generation bewahrt und weitergegeben.
Die jüngsten Vorfahren der Inuit lebten in kleinen
Gruppen, benutzten Hundeschlitten, kochten ihr Essen
im Winter auf Steinlampen (qulliq), jagten mit
Booten, die aus Häuten hergestellt wurden (qajaq) und
bauten Zelte aus Häuten, wenn sie wegen Schneemangels
keine Iglus (iglu) bauen konnten.
Mit der Ankunft von Händlern in der Arktis hat sich
diese Lebensart drastisch geändert, als die Inuit
lernten, Gegenstände wie Gewehre und später
Motorschlitten und Geländewagen zu benutzen.
Heute leben die Inuit in zwei Welten.
Ihr traditionelles nomadisches Leben hat einem eher
sesshaften Leben in Gemeinden Platz gemacht, in denen
es sogar Bürojobs gibt. Sie haben die Gradwanderung
zwischen Ausrottung und Alkoholabhängigkeit
ausbalancieren können und bauen ein neues Leben auf.
Der heutige Inuit lebt in ähnlichen Häusern wie sein
Nachbar im Süden des Landes, schaut Kabelfernsehen,
fliegt mit Jets, benutzt Mobilphones, kommuniziert
per E-Mail und bewegt sich im Motorschlitten fort.
Trotz dieser Veränderungen dauert jedoch die
Liebe der Inuit zu ihrem Land fort.
Im Frühling leeren sich ganze Gemeinden, wenn ihre
Einwohner in die Wildnis zurückkehren, um in
traditioneller Lebensart zu jagen, zu angeln und zu
teilen. Entsprechend ihrer altbewährten Tradition des
Teilens laden die Inuit jeden Besucher ein, damit
ihre Liebe zu ihrem Land geteilt werden kann, und sie
freuen sich darauf, den Besuchern einen Einblick in
ihr Leben zu gewähren, wenn sie ihrer Kultur und
Geschichte und ihrer engen Verbindung zur Natur
festlichen Ausdruck geben.
Inuit-Kleidung
Inuit-Frauen haben schon immer die wichtige Aufgabe
wahrgenommen, warme Kleidung anzufertigen, um ihre
Familien vor der Kälte zu schützen. Aus den Häuten
von Karibus, Robben, Wölfen, Eisbären und sogar
Vögeln - die sie selbst abzogen, abschabten und
zuschnitten - nähten sie warme und praktische
arktische Kleidungsstücke, deren stilvolle Designs
auch in anderen außergewöhnlichen Näharbeiten
wiederzufinden sind.
Zwar wird auch heute noch traditionelle Fellkleidung
gemacht und getragen, aber moderne Inuit-Frauen
setzen heute ihre Kunstfertigkeit auch beim Design,
Nähen, Besticken und Perlenverzieren von
Kleidungsstücken aus synthetischen Materialien ein.
Eine breite Palette solcher handgemachter
Kleidungsstücke, von Blazern und Parkas bis hin zu
den Qamit (Robbenfellstiefel), sowie eine
erstaunliche Auswahl an handgefertigten Accessoires
wie z.B. Mützen, Hausschuhen und Handschuhen, - alle
im traditionellen arktischen Stil gefertigt - sind in
vielen Geschäften in ganz Nunavut zu finden.
Sprache
Qanuipit?
-
Ka-nuh-IH-piht - bedeutet
“Wie geht es Dir/Ihnen?” auf
Inuktitut, der Sprache der Inuit.
Qanuingittunga -
KA-nuh-IN-ngi-TUHN-ngah
"Es geht mir gut"
Igvili
-
IG-vih -lih -
"Und Dir/Ihnen?"
Matna
-
MAAT-nah -
"Danke"
Iilali
-
Ih-LA-lih -
"Gern geschehen"
Kinauvit?
-
ki-NAU-vit -
"Wie heißt Du/heißen Sie?"
Rosa
Uyunga -
Rosa u-JUN-ga -
"Ich heiße Rosa"
Nagligivagit
-
na-GLIH-gih-va-giht -
"Ich liebe Dich"
Taima
-
tai-MA -
"Fertig! - Geschafft!"
Atii
-
a-TIH -
"Gehen wir - Los geht's"
Suva?
-
SUH-wah -
"Was?"
Sunouna?
-
su-NAU-na? -
"Was ist los?"
Ii
-
IH -
"Ja"
Qapsituqpa?
-
kap-SIH-tuk-pa? -
"Wieviel kostet das?"
Sokaiman
-
so-KEI-ma -
"Natürlich"
Qanisumavi?
-
ka-nih-SUH-ma-vih? -
"Woran denkst Du?"
Ikee
-
ik-KIH -
"Es ist kalt!"
Okho
-
oh-KHO -
"Es ist heiß!"
Puyuk
-
PUH-juk -
"Schön"
Kigu
-
KEI-guh -
"Gib es mir"
The
<
Inuvialuit Settlement Region
Database
> contains descriptions of more than 9100
publications and research projects about the
Inuvialuit Settlement Region in Canada's Northwest
Territories and Yukon.
All about <
Nunavut
> , sowie das Nunavut <
Handbuch
>

Kopfrollen für den offiziellen Kopf
Ist "der" Malamute wirklich "ein"
Malamute?

Malamuten in Russland sollen eine neue Züchtung sein
und der erste Wurf wurde von der RKF im Jahre 1999
registriert.
Näheres können Sie hier < lesen >
Auf
der Suche innerhalb der Geschichte der Rasse der
Malmuten stösst man unweigerlich auf die Jahreszahl
1898 und die beiden Namen Eva Seeley und Arthur
Walden, der als Goldgräber in Alaska unterwegs war.
Walden hatte seinen ersten sogenannten Malamuten
gekauft, Chinook, nachdem er auch seinen Zwinger
benannte.
Bei Arthur bestellten sich das Ehepaar Eva und Milton
Seeley ihren ersten Rüden. Zu einem späteren
Zeitpunkt gingen Walden und Eva eine Partnerschaft
ein und teilten sich die Zuchtstätte.
War das Treffen Walden und Seeley ein schlimmes
Verhängnis
für diese Hunde, oder führte diese Parnterschaft die
Hunde, die ursprünglich den Inuit gehörten, heraus
aus der Isolation?
Bis zu dem ersten Wurf von recht einheitlichen Welpen
aus der Verbindung von Seeley's Rüden Yukon Yad und
der Hündin Bessie, war der Sohn Gripp of Yukon der
erste registrierte Alaskan Malamute in den USA.
Welche Hunde waren es aber vor dieser ersten
amerikanischen Registrierung?
Wer ausser das Volk der Inuit selbst könnte hierüber
klare Auskünfte erteilen?
Die Vereinigung der <
Inuit Sleddog International,
> denn diese Menschen kennen ihre Kultur,ihre
Tradition, somit auch ihre Hunde, obwohl sie knapp am
Rande des Überlebens stand. Ken MacRury sagt ganz
offen zu den Züchtern nordischer Hunderassen, da
gehört wohl auch die Rasse Alaskan Malamute dazu:
I am concerned that, rather than breeding for a
hard-working Arctic draught animal, we will see
people who will breed for size, color, meekness or
some other trait. Should that happen, we will soon
lose the animal we presently have and end up with a
paler copy.
("Ich bin betroffen, dass Züchter anstatt ein
fleissiges Zugtier zuzüchten, bei der Zucht auf
Grösse, Farbe, Sanftheit oder irgendein anderes
Merkmal achten. Dadurch verlieren wir am Ende das
Tier und haben nur noch eine Lattenkopie!")
Diese Worte von heute stimmen genau mit den Worten
von Robert Zoller aus den 6oer Jahren überein.
Zoller:
"Das Wichtigste bei dieser Rasse ist es, dass beim
Richten im Showring dieser Rasse das Augenmerk auf
die Fähigkeit als ein Schlittenhund zum Ziehen
schwerer Lasten gelegt wird!"
Zwei unabhängige Aussagen, aber den Kern treffend,
die heute im Standard des >
FCI.be
< nachzulesen sind!
Die weiteren Worte von Zoller, der parallel zu den
beiden sehr bekannten ersten Zuchtlinien Kotzebues
und Chinooks von Eva Seeley und die M'Loots Linie von
Paul Voelcker und Ralph Schmitt, die Husky Pak Linie
hervorbrachte, die leider im Jahre 1968 endete, sind
sehr aussagekräftig: (...)
"Natürlich waren die ersten Hunde nirgends
registriert. Es war eine Meinung, dass es Malamuten
sein könnten" (...)
Basiert die Rasse der heutigen Malamuten auf einer
simplen menschlichen Meinung?
Zoller weiter:
"Der spätere Standard war nur ein Kompromiss. Der
original Malamute war über 100 pound schwer, der
jedoch Leistung vollbrachte."
Nach dieser zeitgenössischen Feststellung ist es
verwunderlich, dass die heutigen modernen Menschen
unter anderem sehr hartnäckig daran festhalten, das
ein grosser Hund für die Verrichtung des Ziehens
nicht geeignet wäre.
Trifft da nicht Zoller's Aussage wie ein Schlag in's
Gesicht?
"Vor der Anerkennung durch den >
American Kennel Club
< waren alle Hunde sogenannte Eskimohunde."
Doch wie verhält es sich mit der Grösse dieser Hunde
und dem Wissen, dass in kälteren Regionen das
Wachstum verhindert wird?
Auf dem langen Weg der endgültigen Anerkennung der
Rasse Alaskan Malamute, der durch Eva Seeley recht
steinig gemacht wurde, hatte Zoller damals die Frage
in den Raum geworfen, dass wenn alle heutigen
registrierten Malamuten Bastarde wären, wie Frau
Seeley selbst monierte, ob hier die Zuchtrichter
überhaupt wüssten, was eine Reinzucht wäre!?
Am 28.11.1956 erstritt man sich durch ein
Gerichtsurteil gegen die Mitbegründerin des ersten
Zuchtkennels der Malamute, Eva Seeley, das Siegel der
Echtheit über diese Rasse.
War am Ende Dr. Gibson Perry mit seiner Aussage vor
dem hohen Gericht der Retter unserer heutigen Rasse,
oder waren es die Parteien um Zoller, die Jahrelang
für die Anerkennung des Malamute rangen?
Auch hier kann beruhigt auf die deutsche Züchterin
Frau Kunz, die in Fachkreisen Anerkennung
findet, erwähnt werden. Sie hält für den
deutschsprachigen Raum ein einzigartiges Dokument für
diese Rasse der Öffentlichkeit bereit. Frau Kunz
führte ein sehr aufschlussreiches, packendes
Interview mit Herrn Robert Zoller, dem Mitbegründer
der Rasse über dieses Thema.
Nun wissen wir aus direkter Gründerhand , dass
vor der ersten Registrierung des ersten Malamuten,
die Vorfahren sogenannte Eskimohunde waren. Von
Richard Toby, einem weiteren Kenner der ersten
Gründertage der Rasse Malamute, wissen wir, dass die
Mutter von dem ersten offiziell registrierten
Seeleyhund ein Grönland Eskimohund war und der Vater
namens GreyCloud zu dreiviertel ein Wolf.
Wenn wer sich die heutigen Nachfahren der damalig
ersten registrierten Malamuten anschaut, kann
beruhigt sein.
Die Züchter der Rasse Alaskan Malamute, dessen
Ursprung der Grönland Eskimohund ist, sind den
damaligen Pionieren gefolgt und haben mit grossem
persönlichen Einsatz einer Rasse zum Erhalt gedient.

Zoller
und Seeley - Die Gründer des Alaskan Malamute Club of
America
Das offizielle Logo des Alaskan Malamute Club of
America,

geziert von einem Malamuten Zollers. Seit Gründung
dieser Vereinigung wurde das Logo nicht verändert .
Das ist der Teil der Geschichte im westlichen
Raum.
Wo wird sich das Mosaikstück aus dem östlichen,
dem russischen Teil dieser spannenden
Hundehistorie verstecken?
Grenzziehung
Gehen wir auf die Karte und beschauen uns die für die Rasse Malamuten den sogenannten Ursprung an. Wir erkennen das Nordpolarmeer, Grönland, einen Teil Skandinaviens, Russland
und Kanada. Nun liest man immer wieder, das die Rasse Malamute auch von den sogenannten > Inuit < abstammen soll.
Soweit, so gut.
Jedoch diese Tatsache nicht die Frage beantwortet, wie es der eventuell verbliebene Hundepopulation nach der Grenzziehung zwischen USA und Russlands innerhalb des nun geschlossenen Russlands erging.
Warum dieser Gedanke,
dass es in Russland womöglich Malamuten geben könnte?
Das erscheint zunächst in zwei deutlichen Punkten auf der Hand zuliegen:
Erstens, woher hatten die russischen Züchter nach ihrer Grenzöffnung so schnell solch wunderbaren Hunde her?
Zweitens erfuhr man die Jahre über aus dem Bereich der Ethnologie oder auch aus der Ecke von Fotografen, Weltenbummlern, Reportern immer wieder, dass es in Russland auch sogenannte Schlittenhunde geben würde. Es stellte sich hierbei nur die Frage, von welchen Hunden spezifisch berichtet wurde.
Der Volksstamm der Inuit hatte Vorfahren. Palaöantroplogen vermuten, dass die Inuit von arktisch-mongolischen Völkern stammten. Noch heute haben die Neugeborenen der Inuit ihren blauen Mogolenpunkt am unteren Ende der Wirbelsäule. Die Väter der Inuit überquerten die Beringia. Sie war eine zur damaligen Zeit eine Eisbrücke zwischen den beiden Kontinenten.
Heute stelle man sich dieses vor seinem geistigen Auge dar!
Ein Volk, dass ein Jagdrevier sein eigen nannte, gefüllt von Moschusochsen, Karibus, Vögeln, Robbenherden und Walrössern. Die Inuit, deren Kultur in unseren Kreisen mehr ein Mythos zu sein scheint, sowie die Tatsache, dass sich Teilfragmente über Legenden vehement bis in unser Zeitalter halten, ist längst vergangen. Noch immer scheint es, das ein Inuk und ein Malamut zusammen gehören. Nehmen wir das Wissen von Frau E. Kunz heran, denn sie beschreibt die Herkunft des Malamuten sehr detalliert.
Doch wo bleiben unter den Malamutenzüchtern die Informationen über den russischen Teil des Kulturgutes namens Malamute?
Wir wissen auch, dass je nach Region die einzelne Stämme der Inuit sich mit ihrem Leben angepasst haben und dennoch:
Inuit ist nicht gleich Inuit!
Kein Werkzeug aller Inuitstämme ist grob, sondern sehr filigran erarbeitet. In den Regionen gab es kein Holz, sondern Stein, Quarz, Fischgräten, Horn von den gejagden Tieren, oder auch Flint. Wer sich für äussert filigrane Ornamentik interessiert, beim Volk der Inuit wird er sie finden. Es gab die "Kleine-Werkzeug-Kultur" oder auch die "Tool-Tradition". Festzustellen bleibt auch, dass es vereinzelt Stämme gab, die weder Harpune, noch Hunde kannten. Heute noch stehen diese Inuit stundenlang vor einem von ihnen ins Eis geschlagene Loch und warten auf den Fang unter der Eisdecke.
Das Volk hatte sich somit als arktische spezialisierte Materialkultur entwickelt.
Ansonsten blieb nur Eis, Schnee, Wasser, Trundra, Pilze, Gras.
Es gibt eine kleine Geschichte der Inuit, die sich seit Generationen weiter vererbte. Bis heute.
Es sollen die Tunit und die Inuit zusammen in dem Land gelebt haben. Die Tunits aber wären gefährlich gewesen, sie waren stark! Sie waren so stark, dass sie bei den Spielen des Ringkampfes die Inuit getötet hätten. Mit Pfeilen erschossen die Inuit die Tunit. Die wenigen, die übrig blieben, lebten als deren Nachfahren heute noch in Natsiliviq und in einer Region, in der Eis die Vorherrschaft spielt, stellt sich eine weitere Frage, die auf der Hand liegt. Kälte verhindert bekanntlich Verwesung und Wachstum.
An Menschenfunden kann man dieses sehr deutlich erkennen.
Inuit sind relativ kleine Menschen. Somit die dortigen Lebewesen.
Als Beispiel wären auch hier die Hunde. Was ist mit Hunden?
Warum ist es trotz Klimawandel noch nie wem gelungen Überreste von Hunden zufinden oder sind solche Funde nicht sensationell genug, so dass diese Information im Zeitalter des Internets nicht verbreitet werden?
Wenn die Malamuten aus der Arktis stammen, warum aber züchtete man aus den USA heraus solch gigantisch grossen Vierbeiner?
Liegt es rein an der Mentalität der Amerikaner, nach dem Motto "grösser, breiter, höher"?
Was bewog die Züchter all die Jahre Verpaarungen aus einem derartig kleinen Genpool zunehmen, ohne je darüber nachgedacht zuhaben, dass der ursprüngliche Malamute im Gebäude völlig anders war?
Man sagt dem Malamuten nach, er sei die
"Lokomotive des Nordens".
Hatte sich wer einmal Gedanken gemacht, woher diese
Aussage stammt?
Warum diese Rasse heute noch als solches deklariert
wird, oder ist es für den zivilisierten Menschen doch
nur die Sehnsucht nach Abenteuer und Traum?
Was also steckt hinter einer Lokomotive?
Die Inuit kannten keine Lokomotive, als sie
ihre Kultur entwickelten. Diese Ungetüm brachte
der weisse Mann in diese Region. Somit müssten die
Weissen dem Hund diesen Beinamen geschenkt haben.
Doch warum wohl?
Weil der Malamute ausdauernd gewesen ist? Weil der
Malamute einen sehr niedrigen Stoffwechsel hatte und
heute noch hat? Weil der Malamute grosse Strecken und
grosse Lasten ziehen musste?
Oder weil warum?
Was bewog die ersten weissen Menschen, die in die
Regionen der Inuitstämme einfielen, zu dem Beinamen?
Lokomotive.
In
Russland kannte man diesen Beinamen "Lokomotive des
Nordens" nicht. Man hatte diese westliche Bezeichnung
in Insiderkreisen übernommen und nach der Öffnung des
Ostblocks haben die russischen Züchter dieses
schmückende Namensbeiwerk aus Werbeträchtigen
Gesichtspunkten übernommen. Nirgends taucht in
russischen Gefilden das Wort "Lokomotive" im
Zusammenhang des Malamuten auf.
Welchen Anteil haben nun die westlichen Züchter, die
unter Umständen die Historie eines der ältesten
Kulturgüter der Menschheit zerstörte?
Warum besuchen nicht die Massen westlicher Züchter
dieser Rasse russischen Hundeaustellungen?
Warum wird nicht aus Russland frisches Gen in die
hiesige Zucht mit einbezogen?
Sind die westlichen Züchter auch in ihrer
Zukunftsvision “pleite” und nicht, wie man immer
zuhören und zulesen bekommt, nur im Geldbeutel?
Oder gibt es tatsächlich keine Züchtervision in der westlichen Welt?
Die längst abgedroschenen Werbebanner
"Familienfreundliche Zucht" gibt es nämlich auch
nicht innerhalb der Rasse Malamute! Wer solches als
Verkaufargument verbreitet, hat seine Hausaufgaben
seiner Rasse nur mangelhaft erledigt.
Denn, sollte der Malamute tatsächlich von den Inuit
abstammen,
so kann ein heutiger Züchter davon ausgehen, dass
kein Inuitfamilienoberhaupt es zugelassen hätte, dass
einer seiner Hunde seinen Sohn durch einen Biss
getötet hätte. Dieser Vater hätte eher den Hund
in die ewigen Jagdgründe geschickt, anstatt ihn
zuvermehren. Somit wäre der Mythos
"familienfreundlich" innerhalb einer sauberen
Zuchtlinie auszuschliessen.
Es sei denn, irgendwann hätte irgendein Züchter ein
anderes Tier eingekreuzt, dass die Agression gegen
Mensch und Tier gefördert hätte und es sei denn,
diese Worte basieren auf einen weiteren Mythos dieser
Rasse, der da besagt, dass es im Laufe der
Rassegeschichte Einkreuzungen von Wölfen gegeben
hätte.
Wenn die Thesen, dieses Munkeln hinter den Kulissen
stimmen sollte, so hätten zumindest einige deutsche
Züchter für ein wahres Wunder gesorgt, da die
"Altzüchter" aus den Jahren 1980 bis zirka 1995 nur
eine Selektion vorgenommen hatten.
Die Selektion der Agressivität von manch sogenannten
“Rassehund
Alaskan Malamute".
Blieb bei solcher Selektion jedoch der Wille der
Zugarbeit des Individuums auf der Strecke oder warum
arbeiten manche Malamutes nicht mehr und liegen
lieber auf dem Sofa herum?
Mutiert diese Rasse, wie andere Rassen auch, zu einem
Modehund?

1920
Alaska. Hundegespann
Einblick - Ausblick
Wer sich für die Rasse Alaskan Malamute interessiert, kann
sich ausreichend im Netz, sowie bei einem Zuchtverband, der
diese Rasse führt, informieren. Wer eine zusammengefasste internationale Linkliste über Züchter oder - und Besitzer in Augenschein nehmen möchte, auch hierfür ist gesorgt
> AlaskanMalamuteWorldWide <
Wenn wer sich für die Geschichte des Alaskan Malamute interessiert, dem sei im deutschsprachigen Raum Frau Kunz
ans Herz gelegt. Sie ist in Fachkreisen aufgrund ihres
historischen Interesses an dieser Rasse als eine Namhafte Persönlichkeit bekannt. > Historie <
Im Jahre 2007 wurde bekannt, dass es im deutschsprachigen
Raum nur eine Züchterin der Rasse Alaskan Malamute gab,
deren Nachkommenschaft mit dem > Elternpaar < auf dem
Siegerpodest stand.
Warum also das Rad neu erfinden, Stundenlang das zusammenstellen, was schon zusammengetragen wurde?
Somit kann ruhigen Gewissens öffentlich bekannt gemacht werden, dass es Menschen gibt, die sich schon längere Zeit
mit der Rasse beschäftigen und Interessenten darauf aufmerksam machen. Die Namen Kunz und Klose stehen in Deutschland wohl
an erster Stelle, da diese Züchter die Rasse, die ein Kulturgut ist, versuchen relativ transparent darzustellen. Damit sollte auf keinen Fall die Arbeit oder das Wissen anderer Züchterkollegen und Rassebesitzer geschmälert werden. Doch an beiden Namen wird man nicht umherkommen, wenn man den Namen
Alaskan Malamute
im Kopf hat. Jedoch stösst man bei seinen Recherchen
über
diese Rasse unweigerlich auf Punkte, deren Aufklärung
im
Dunkeln zu sein scheinen. Es mag sein, dass sich noch
niemand
im hiesigen Kulturraum damit beschäftigt hat,
durchaus möglich! Doch bei näherer Betrachtung liegen
einige Fragen auf der Hand, die mit Hilfe dieses
Blogs beantwortet werden sollten.
Interessanterweise hält sich ein diverser Mythos im
Themenbereich Schlittenhund in Verbindung mit der
Rasse Alaskan Malamute.
Doch ist es so, wie es zusein scheint?
Die erste Frage taucht doch auf, wenn man sich die
Landkarte heranzieht und sich die Herkunft, die
Arktis, der Rasse Alaskan Malamute näher betrachten
würde.
Ist nicht überall zulesen, die Rasse käme aus den
USA?
Dort wären die ersten Zuchtbücher veröffentlicht
worden?
Das Land >
Alyeska
<
wurde 1867 für 7,2 Millionen
UsDollar von Russland an die USA verkauft.
Danach war dieses Land von Russland abgeschnitten.
Was geschah mit den dort von nun an abgeschnittenen
und
dort noch lebenden Hunden?
Den sogenannten
Malamuten?

Die Arktis umfasst mehr, als nur das amerikanische US
Gelände.
Was ist mit der
originalen Hunderasse Malamute
wirklich geschehen, nachdem Alaska an die USA
>
verkauft
< wurde?
die rasse alaskan malamute
ein
versuch antworten auf offene fragen zu finden.
ohne die dinge im leben zu hinterfragen,
würde uns menschen möglicherweise antworten versagt
bleiben.
fragen könnten auch die verantwortung,
die ein mensch für seine hunde,
seine hunderasse tragen möchte,
widerspiegeln.
hinter fragen
und auffinden von antworten.
in
diesem blog ein ganz persönlicher
versuch.
bymahlemuit.


