le livre mahlemuit

Felis Silvestris Schnurricatus

Mit dem international bekannten
schwedischen Topmodell Pelle


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Felis Silvestris Schnurricatus >



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weitere verbreitung erwünscht >



bymahlemuit.

inuit northern light song



thank you

whitewhalelodge
http://au.youtube.com/user/whitewhalelodge

thank you

mike & co , duwight, peter & mary
http://au.youtube.com/watch?v=tJ_SAZR7dBU

and dave from hudson by quest
http://au.youtube.com/watch?v=BlU3eoSQjG8

Erziehungsmythen



Um einmal einen anderen Gedanken fassen zukönnen, ausser nur stets die Suche nach dem Kern, heute einmal ein Abschnitt, der sich mit dem heutigen Malamute beschäftigt.

Hierfür bedürfte es folgendes Wissens:

im deutschsprachigen Raum gibt es zeitlich gesehen, noch nicht sehr lange die nordische Rassen.

Schweizer sind mit ihren Berghunden aufgewachsen, Deutsche mit ihrem Schäferhund und ab den 70igern, als Beispiel, mit dem Modehund der Rasse Pudel. Doch einen tiefen Einblick in die malamutische Rasse, somit in den Charakter oder auch in das Verhalten, das hatte so keiner recht. Damals.

Danach kamen sie, die Malmuten, ganz langsam auf den Markt.

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Es war es für die Menschen auch immer einfach einen Mythos zuverbreiten, als sich mit der Sache an für sich zubeschäftigen. Es begann die Spirale des Nichthinterfragens, sondern die Spirale des Nachplapperns drehte sich unaufhörlich, aber sicher weiter.

So besteht heute diese Rasse aus Mythen
.

Die Züchter dieser im deutschsprachigen Raum recht jungen Rasse schienen bei näherer Betrachtung entweder keine Hundeerfahrung zuhaben, oder aber auch, sie interessierte es schlichtweg nicht, was eigentlich hinter der Kulisse Hund der Rasse Malamute zu sehen wäre.

Bis weit in die Jahre 2000 / 2003 konnte man als Interessent dieser Rasse folgende Worte hören bzw. lesen:

Diese Rasse lässt sich nicht erziehen!

Doch ein Malamute ist reduziert betrachtet nur ein Hund.
Aufgrund dieser Tatsache er sich auch erziehen lässt, oder nicht?

Man könnte diesen Gedanken verstehen, wenn man in die Zuchtstätte eines Züchters schauen würde.
Dort tummeln sich viele Hunde, und worauf der Züchter keine Zeit haben kann, sich um die “Erziehung” eines Hundes zukümmern, erhält der Mythos seinen eigenen Raum ohne die Frage:

Wie hätten Sie denn gerne Ihren Hund?

Der Hund soll fressen, saufen, ruhig sein, arbeiten und noch vieles mehr, nur, das wird in einer sehr guten Zucht schon vor der Verpaarung zweier Hunde gesehen und zwar vom Züchter und nicht erst vom späteren Besitzer dem Hund “anerzogen”.

Warum aber propagieren Züchter jedoch ihre Produkte als “sozialisiert” an, wenn sich das Produkt nach eigenen Aussagen nicht erziehen lässt?

Erstaunlicherweise konnten nämlich die Besitzer ihren nordischen Hund sehr wohl erziehen.


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Die nächste Frage, die sich aufgrund der sogenannten vielgepriesenen Nichterziehung stellt, ist doch die, wie sollte ein Hund in einem Gespann laufen, wenn er nicht lernen könnte?

So würde ein Leader doch niemals das Kommando "rechts" oder "links" lernen können!
Erstaunlichweise gibt es aber Leader in einem Gespann!

Wie bitte wird nun das Hobby des Schlittenhundefahrens ausgeübt, wenn keiner der Hunde sich erziehen lassen würde?

Die Bombe platzte, als im Jahre 2005 eine blinde junge Frau ihren Siberian Husky als Blindenführhund ausgebildet und der deutschen Schlittenhundeszene vorstellte. Selbsternannte Schlittenhundeexperten "zerrissen" leider diese junge Frau derart psychisch, so dass sie sich nicht mehr in ein deutschsprachiges Forum traute. Die selbsternannte "Elite" hatte ihren Spielplatz zurückgewonnen, ohne sich weiter darum zukümmern.

Der aufgebaute Mythos über die nordische Rassen im Allgemeinen blieb weiter bestehen.

Parallel hierzu kamen die ersten Malamuten als Behindertenbegleithunde auf den Markt. Man denke bitte an Kriegsgebiete, in denen der Friede einkehrte und einige Malamuten dort ein neues zu Hause als helfende Vierpfoter fanden.

Parallel hierzu entstanden jedoch immer mehr Stimmen, die zugaben, nordische Hunde im Besitz zuhaben, die ihren Menschen mit Handicap im Alltag begeleiteten. Da dieses offiziell nicht gewünscht war, auch dieses nicht hinterfragt wurde, somit einen Ausschluss von Mitmenschen vorprogrammiert war, wurde diese Nische positiv genutzt. Man konzentrierte sich wieder auf die Arbeit hinsichtlich Zucht und Ausbildung von Malamuten für Menschen mit Behinderung.

Erstaunlicherweise schossen wie Pilze jedoch parallel die sogenannten Therapie- und Behindertenbegleithunde anderer Rassen aus dem Boden und so manch selbsternannter Therapieguru machte seinen Reibach am Geschäft mit "Hund und Mensch".

Ganz im Stillen, sehr unbemerkt aber, taten sich Züchter im Ausland zusammen, und züchteten eine Linie, gerade innerhalb der Malamuten, die sich hervorragend zu Behindertenbegleithunden eigneten. Der kleine, sehr kleine, aber helfend delikate Kreis schloss sich abermals.

Weltweit!

Auch deutsche Züchter hatten solche “Perlen” der Rasse Malamuten im Kennel, gaben diese aber für billiges Geld weg, interessierten sich nicht für die Argumentation, dass sie einen Malamuten züchten, der weit aus mehr kann, als nur pure Zugarbeit. Die Geldzeichen in den Augen waren diesen Züchtern wichtiger, als sich den Argumenten von Menschen anzunehmen, die unter Umständen ein klein wenig Wissen über ein solches, einem anderen, Gebiet verfügt hätten.

Vom Kynos Verlag unterstützt und gefördert, sprengt diese Tatsache heute noch die menschlichen Denkweisen ganz nach dem Motto:

Das, was wir nicht kennen, gibt es nicht, somit dulden wir es nicht!

Es wird sogar von Menschen sehr viel Energie verschwendet, um aus dem Ausland dargestellte, der nordischen Hunderasse angehörigen Hunde, als spezielle Therapie- oder Behindertenbegleithunde herabzusetzen und somit augenscheinlich in die Lächerlichkeit ziehen.

Das Fatale an dieser Stimmungs-, und somit Meinungsmache:

Die Masse glaubt es auch noch!

Die Stimmungsmacher produzieren somit ein Bild in der eigenen Öffentlichkeit, die schlussendlich Behinderten keine Hunde zuspricht und diese Dimension darf man sich gerne in den Hirnwindungen herunterlaufen lassen!
Polen, Tschechei, Frankreich, Skandinavien, Kanada, Südamerika, Israel und noch andere Nationen beweisen das Gegenteil:

Malamuten als Behindertenbegleithunde-und Therapiehunde, die nicht nur die Tür auf Menschenwunsch öffnen können, sondern auch ihren Menschen auf Trainingswagen, Fahrrad, oder auch dem Schlitten ziehen.

Ein Malamut ist auch "nur ein Hund", kann somit wie jeder andere Hund erzogen werden, denn am anderen Ende der Leine befindet sich ein psychologisches Phänomen:

ein Mensch.

In den Köpfen von diversen Menschen ist folgendes fest verankert:

Funktion!

Ein Schlittenhund hat "zu funktionieren", wenn nicht, kommt er weg.

Ein Lebewesen ist zu einer Ware degradiert worden und zwar vom Menschen selbst. Der Mensch sollte inne halten, denn im Grunde stülpt er das über, was er selbst nicht leisten kann, unter dem er selbst tagtäglich leidet, nämlich:

Funktionalität!

Das andere Phänomen ist, dass der Hund im Allgemeinen zu einem Baby, also einer "Vermenschlichung höchstem Grade" mutiert ist.

Dem Tier wird ein eigenes, menschliches Defizit aufgestülpt, mit der Erwartung, dass dieses Tier dieses Defizit nun auffüllt.

Erziehungsmässig ein Unding,

das scheitern muss, da ein Hund ein Hund ist und niemals wie

ein Mensch reagieren kann und wird. Daraus resultieren auch Unmengen von Situationen, die die betroffenen Menschen nicht mehr einordnen können, da sie eine völlig verschrobene Wahrnehmung im Bezug auf ihr eigenes Lebewesen haben.

Das Tier jedoch, ob es nun "funktionieren" oder auch das "menschliche Defizit" ausgleichen muss, ist in beiden Richtungen nicht glücklich, wenn es denn ein Glücklichsein bei einem Lebewesen geben kann. Alleine das Wort “muss” ist bei näherer Betrachtung eine Ausübung von Zwang.

Wenn der Mensch seinen Zwang auf ein sich nicht wehrbares Tier ausübt, wird sich beim Tier Widerstand breit machen. Probleme kommen auf. Ist der Mensch dem nicht mehr gewachsen, wird der Hund schlicht entsorgt, nachdem er den Mythos der Sturheit auf das Tier erlegt hatte.

Es wird propagiert, dass ein Malamute nicht erziehbar sei und er wäre stur.

Warum nur, findet man doch immer mehr Malamuten auf einem Platz, der einer Hundschule angehört und

warum gibt es sogar Agilityerfolge mit diesen Hunden, wenn diese Rasse sich nicht erziehen lassen würde?

Die Menschen, die die Mythen über den Malamuten verbreiten werden über diese Fragen keine Antworten geben können, sonst hätten sie diese Mythen schon längst korrigiert. Zumindest bei der Reduktion von solchen mitgeholfen.

Jedes Lebewesen, auch ein Mensch, kann sich sehr subtil einer Aufgabe entziehen.



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Das sieht bei dem Lebewesen Hund wie folgt aus:

Sollte einem Hund zuviel mentaler Druck vom Mensch ausgehend auferlegt werden, so wird der Hund mit seinen Bewegungen stets langsamer.
Das kann bis hin zur völligen Bewegungslosigkeit des betroffenen Hundes führen. Das hat nichts mit Sturheit zutun, sondern schlichtweg mit dem, das dieses Verweigern eine Kommunikationsebene des Hundes ist.

Der psychische Druck ist dem Hund einfach zugross.

Nimmt der handelnde Mensch diesen Druck weg, so wird der Hund wiederum aktiv.

Nun, ist der Malamute immer noch stur, oder liegt es nicht doch am Menschen, dieser hundischen Kommunikationsart der Verweigerung?

Weiter darf im Hinblick dessen nun die Frage gestellt werden:

Was ist so besonders an Malamuten innerhalb der Behindertenarbeit?

Dass er gehorsam und gelehrig ist, sowie ein gereifter Malamute ruht in sich selbst.
Das ist die ganze Antwort diese Frage. Nicht mehr und nicht weniger!

Viele werden sicherlich nichts mit dieser Antwort beginnen können, doch bevor diese Antwort vom Tisch gefegt wird, sollte diese noch näher bedacht werden. Es schwirrt auch der Mythos herum,

ein Malamute sei kein Wachhund. Mythos oder Wahrheit?

Folgende Ansatzerklärung für Ihre Gedanken hierzu:

Wenn in der Einöde ein Fremder ankommt, so schlagen auch Malamuten an!

Das ist nicht nur reines Begrüssungszeremoniell! In der ruhigen Einöde sind diese Laute der Malamuten schlichtweg ein richtiger Krach.
Ein Malamute hat genauso einen Schutztrieb, wie jeder andere Hund auch, und vor allem wenn er eine innerliche Bindung zu seinem Menschen aufgebaut hat. Dem in der Zivilisation lebenden Malamuten wird doch wegen der "leidenden" Nachbarschaft das Jaulen und Bellen aberzogen und wieder die Frage:

“sind diese Hunde etwa doch erziehbar?”.

Wieder eines von vielen Beispielen, das den Widerspruch widerlegt, ein Malamute wäre nicht erziehbar. Ein Malamute kann genauso Sitz, Platz, rechts, links, langsam, vorran, er kann auf Kommando Jaulen, er kann Pfote geben, Sachen holen, er kann sogar toter Hund auf Kommando sein.
Es ist alles nur eine Frage des anderen Ende der Leine und das andere Ende ist der Mensch.

Somit könnte auch diese Rasse als Behindertenbegleithund eingesetzt werden.

Oder sehen Sie es immer noch als Absurdum an?

Wenn ja, warum sehen Sie es als Absurdum an?

Zwar lebt der moderne Mensch angeblich in einer Kommunikationsgesellschaft, doch es ist erschreckend wie wenig der Mensch über Allgemeinbildung verfügt und da wir uns im Thema Hund bewegen: Es ist erschreckend, wie wenig der moderne Mensch überhaupt weiss, was im Allgemeinen ein Hund ist, sowie auf welchen Kommunikationsebenen er sich bewegt.
Wer nicht selbst der Kommunikation fähig ist, wird seinen Hund nicht kommunizieren verstehen, somit sind Fehler vorprogrammiert, in der Sache zwischen Hund und Mensch.

Doch wie können Menschen in dieser Informationsgesellschaft etwas über ihren Hund wissen, wenn sie selbst sich nicht kennen?

Ist das Lebewesen Hund
im Allgemeinen in der Form, wie wir ihn heute kennen, hierdurch zum Aussterben bedroht?

Weil der Mensch der eigentliche Versagensmechanismus ist? Bleiben Sie bitte bei Ihrer ankonditionierten Meinung, der Malamute wäre nicht erziehbar, aber bitte, sollten Sie im Besitz eines solchen sein und sollten Sie Probleme mit Ihrem Hund haben,
gehen Sie nicht in eine Hundeschule, kontaktieren Sie keinen Tiertherapeuten, denn diese Rasse sei nicht erziehbar. Ein netter Widerspruch. Einerseits will der Mensch die Funktion schlechthin, an einer Rasse, die angeblich nicht erziehbar sei, anderer Seits sucht er sich externe Hilfe?!

Sehen Sie doch bitte über den Rand Ihres eigenen Tellers, denn es könnten sich noch Krumen vom Brot auf dem Tisch befinden! Die Zucht ist vorangeschritten, innerhalb der Rasse. Wenn auch viele heute noch der Ansicht sind, ein Malamute würde nicht "arbeiten", dann mag dieser Mensch sich fragen lassen, warum kommen die Malamutes immer mehr auf den Trail von wirklich nicht unerhebliche grossen Rennen innerhalb der Schlittenhundeszene?

Die Hunde erreichen sogar das Ziel. Wer hätte das gedacht?

Somit ist dieses verkrustete, alte Denken, ein Malamute würde nicht arbeiten, neben dem Argument, die Rasse wäre stur, im Gedankenansatz widerlegt. Diejenigen Mitmenschen, die diese Rasse immer und immer wieder durch ihre eigene Meinung, die nicht den Tatsachen entspricht, in Misskredit bringt, denen ein herzliches Dankeschön.

Machen Sie weiter so, denn das ist für die Rasse die beste Reklame, die ihr je widerfahren kann. Jeder Interessent, der solche Negativkritik miterlebt, wird sich einer anderen Hunderasse zuwenden, somit haben die Malamute die Chance ihres Daseins. In stillen, zurüchgezogenen Bereichen wird der Malamute in einem wirklichen Kennerkreis zufinden sein.
Die Rasse wird nicht so wie andere nordischen Rasse womöglich durch die Hochstilisierung zum Modehund mutieren und diejenigen, die sich als Besitzer an einem Malamuten erfreuen können, werden sich genußvoll zurücklehnen können.

Mit einem sehr süffisantem Lächeln über die doch so wunderbaren Mythen auf diesem unserem Planeten!



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Damaliger FCI Standard?

Eine Frage, die bewegen solllte:

Damaliger FCI Standard?
Wie sehr wurde die Rasse in der Zucht verändert?


Gerade auf den Darstellungen von Dr.G.Hartwig sind nicht nur fantastische Bilddarstellungen zusehen, nein, diese Darstellungen sind auch sehr detailgetreu und durch diesen Umstand kann man genaustens den damaligen Alltag heraussehen.

Sollte sich wer doch die Mühe machen wollen, die dort abgebildeten Hunde näher studieren zuwollen, dem sei an dieser Stelle vorab mitgeteilt, alleine das Gebäude der Hunde kommt dem
heutigen
FCI Standard äusserst nahe.

Fächergespann mit schwer beladenen Schlitten


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Sommerlager der Inuit,


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Winterlager der Inuit
Ist man damals mit den Hunden "Gassi" gegangen?


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Eine wunderbar dargestellte Jagdszene im Endstation des Exodus der Nahrung. Auch hier die frappierende Übereinkunft des Hundegebäudes mit unserer heutigen Rasse der Malamute

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Fischmahlzeit!


Achten Sie bitte auf den tiefen Brustkorb, sowie die buschige Rute des abgebildeten Hundes. Bei diesem abgebildeteten Hund können Sie gerne das FCI Standardbeschreibung danebenlegen. Ausserdem nicht zuvergessen, was eine Robbe an Gewicht wiegt.

Wieviel Beisskraft hinter diesen Hundezähnen stecken könnte?

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Gab es damals in einem Rudel Kämpfe?
Versucht nicht hier ein Mensch mit Hilfe von Stangen das Tier in Schach zu halten?

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Das, so könnte man fast glauben, das Sahnestück aus der Bildliteratur von Dr. G. Hartwig.

Ein Inuit mit seinem Hund


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Machen wir uns die Mühe für einen kleinen Vergleich?

Aus dem Bild, das den Inuit mit seinem Hund darstellt, stellen wir den dort abgebildeten Hund heraus und kopieren einen heutigen Malamuten daneben. Dieses geschah mit Hilfe des Programmes "Photoshop", das auf einem Macintosh, mit dem wir im Hause grundsätzlich arbeiten, installiert ist.

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Nun konzentrieren wir uns nur auf die beiden Hunde,
achten auf deren

> Gebäude,
> Kopfhaltung,
> Ohren, Rute und die Beine!


Sehr gut auch zubeobachten sind die
Hinterflanken.

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Da sich das menschliche Auge täuschen lässt, hier eine schwarz-weiss Änderung:


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Übrigens, für die Kenner könnte das damalige Zuggeschirr interessant sein!

Bedenken Sie, die Darstellung von Hartwig stammt aus dem Jahre 1874, (rechte Hundeabbildung),
die andere Fotografie (links) des anderen  Malamute aus dem Jahre 2007.
Das sind nach Adam Riese einige Jährchen die dazwischen liegen.
Können wir nun getrost eine Zwischenfeststellung machen?
Die Hunde, die wir heute in Besitz haben, sind sie tatsächlich ein Kulturgut?
Gehörten und gehören sie dem Eskimostamm der Inuit an?

bymahlemuit.

Esquimaux



Auf den Spuren der Eskimo mit Dr. G. Hartwig
Ist der Stamm der Inuit Mythos oder Tatsache?



Werden wir in dem von Dr. G. Hartwig verfassten Buch fündig?
Wird Hartiwg von dem angeblich existierenden Mahlemiutstamm berichten?

Von dem Charakter der Tundra lesen wir.
Von Tierarten, die in der Arktik lebten.
Von Polar- und Seebären, von Jakutischen Dörfern, die er besuchte, von Kirchen in Kamchatka und auch berichtete Dr. G. Hartwig von den Tchuktchi und deren Hunde, von den Aleuts an der Beringsee, ihrem Leben, sowie ihren Hunden.

Aber nirgends fällt das Wort des Inuitstammes, auf dessen Name eine Hunderasse begründet sein soll. Tanana Indianer werden erwähnt und.....

in Kapitel XXVII. lesen wir die Überschrift:

The Esquimaux!


Versteckt sich in diesem Kapitel die Antwort auf unsere Frage?
Werden in diesem Kapitel der Stamm der Mahlemiut erwähnt, denn die Inuit sind bekanntlich Eskimos?

Tatsächlich! Das Wort Inuit ist in dem Kapiteltext erwähnt!

"The old Scandinavien settlers in Greenland expressed their dislike for them in the contemptuous name of Skaelingers (screamers or wretches); the seamen of the Hudson's Bay ships, who trade annually with the natives of Northern Labrador and the Savage Islands, have long called them "Seymo" or "Suckermos", names evidently derived from the cries of "Seymo," or "Teymo", with which they greet the arrival of the ships: they speak of themselves simoly as "Inuit", or men."

Das ist der erste Abschnitt in diesem grossen Buch, in dem wir das Wort Inuit lesen können. Es wird von ihrem Aussehen berichtet, ihrer Herkunft, die mit anderen Schriften detailliert sich decken. Von Schwänen und ihren Jagdtaktiken mit den Walrössern kann man lesen, vom mahlemuitischen Umgang mit dem Kajak und von ihren Kontakten zu Samis und roten Indianern.

Es wird auch ein Massaker, namens "Bloddy Falls" im Jahre 1821 gegen die dort lebenden Inuit berichtet. Die Spannung steigt beim Lesen der heute angedunkelten Buchseiten.

In welcher Textpassage werden Hunde erwähnt?
Wo wird der Name Mahlemuit geschrieben sein?
HIER! In einem kleinen Nebensatz!

In einem kleinen Nebensatz kann man lesen:

"But even then, if well-aided by the dogs, a cool, skillful man seldom fails to kill his adversary."

Inuit hatten demnach Hunde, denn nicht jeder Eskimostamm war im Besitz solcher gewesen.

Wird sich auf der nächsten Buchseite das Geheimnis lüften lassen?
Was wird der Autor uns noch berichten können?

Umgeblättert lesen wir, dass von Jägern berichtet wird, die in einer sogenannten Hundezuchtsaison, die im Frühjahr stattfindet, leben. Also gab es zu der damaligen Zeit schon eine sorgfältige Auswahl der Hunde!

Wenn ein natives Volk zu dieser damaligen Zeit Hunde selektiert haben soll, warum nur ist nirgends mehr davon Näheres zuerfahren?

Weiter wird gemeinsames Jagen mit Hund und Mensch beschrieben und wie die Inuit mit ihren Hunden umgingen. In keinem anderen Kapitel dieses Buches wird so viel über Hunde geschrieben, als in diesem hier. Hunde scheinen demnach bei den Inuit einen hohen Stellenwert gehabt zuhaben. Das erste Mal kann man auch von einem sogenannten Leader lesen, dem Hund an vorderster Stelle in einem Hundegespann und das Geheimnis der Hundeselektion für gute Inuithunde wird erwähnt!

Ganze vier Buchseiten zu einem Gesamtkapitel zusammengefügt, dreizehn wunderbar lehrreiche Seiten, sind Hunden gewidmet.

Doch keine Erwähnung des Inuitstammes, dem die heutige Rasse angeblich ihren Namen zuverdanken hat. Auf den weiteren Seiten werden die einzelnen Sportarten der Eskimos erwähnt, sowie...

doch einen Augenblick!

Ein Wort, das in den Ahnentafeln der heutigen Hunderasse der Alaskan Malamute immer und immer wieder zulesen ist, ist hier erwähnt.

K o t z e b u e


Es ist der Kotzebue Sound erwähnt.
Der Kotzebue Sound und der Colville River.

Ausserdem erfahren wir, dass die Tchuktchi von Ostrownoje mit den Inuit regen Handel betrieben. Beide Stämme fuhren mit ihren Schlitten über die Beringstrasse. Dieser Abschnitt bestätigt, dass Ost und West sich kannten und untereinander Gesellschaft pflegten. Es bestätigt auch, dass durch eine spätere politische Grenze so manch Hund ungewollt hüben und drüben geblieben ist.

Könnten also heute noch in Russland die originalen Inuithunde leben?
Haben wir die ganze Zeit an falscher Stelle gesucht, wenn wir den Inuitstamm der Mahlemiut suchten oder war dieser Stamm so klein, dass er keinerlei Erwähnung brauchte oder
beruht der Name der heutigen Rasse nur auf einem Phantasiegebilde?

Polare und Tropische Welten



Es riecht nach Staub, nach Altem. Ein in rotem Leder handgebundenes, sehr gut erhaltenes Buch aus dem Jahre 1874. Knappe eintausend Seiten wiegen sehr schwer in der Hand.

The Polar And Tropical Worlds

A Description of Man and Nature Polar and Equatorial Regions of the Globe Two Volumes in One, by Dr. G. Hartwig Edited, with Additional Chapters by Dr. A.H. Guernsey.

Über zweihundert Illustrationen zieren diese kleine wertvolle Bibliothek, deren Seiten von geprägtem Ledereinband gehalten werden.

Werden wir hier auf der Suche nach dem Stamm der Mahlemuit fündig?
Was wird uns dieses einzigartige Zeitdokument wissen lassen?

Alleine das Inhaltsverzeichnis liest sich erstaunlich detalliert, nicht so wie heute, nur eine Kurzüberschrift, sondern jedes Kapital hat eine eigene Bezeichnung und darunter sind die einzelne Themenpunkte, die innerhalb des Kapitels behandelt werden, aufgelistet. Lesen wir einmal das Inhaltsverzeichnis dieses Buches:

CHAPTER I. - The Arctic Lands
CHAPTER II. - Arctic Land Quadrupeds and Birds
CHAPTER III. - The Arctic Seas
CHAPTER IV. - Arctic Marine Animals
CHAPTER V. - Iceland
CHAPTER VI. - History of Iceland
CHAPTER VII. - The Icelanders
CHAPTER VIII. - The Westman Islands
CHAPTER IX. - From Drontheim to the North Cape
CHAPTER X. - Spitzbergen - Bear - Island - Jan Meyen
CHAPTER XI. - Nova Zembla
CHAPTER XII. - The Lapps
CHAPTER XIII. - Matthias Alexander Castrèn
CHAPTER XIV. - The Samoiedes
CHAPTER XV. - The Ostiaks
CHAPTER XVI. - Conquest of Siberia by the Russians
CHAPTER XVII. - Siberia - Fur-Trade and Gold Diggings
CHAPTER XVIII. - Middendorff's Adventures in Taimurland
CHAPTER XIX. - The Jakuts
CHAPTER XX. - Wrangell
CHAPTER XXI. - The Tungusi
CHAPTER XXII. - George William Steller
CHAPTER XXIII. - Kamchatka
CHAPTER XXIV. - The Tchuktchi
CHAPTER XXV. - Bering Sea - The Russian Fur Company
CHAPTER XXVI. - Alaska
CHAPTER XXVII. - The Esquimaux
CHAPTER XXVIII. - The Fur Trade of the Hudson's Bay Territories
CHAPTER XXIX. - The Cree Indians or Eythinyuwuk
CHAPTER XXX. - The Tinne Indians
CHAPTER XXXII. - Cabuts of Baffin
CHAPTER XXXIII. - Cabuts of M'Clinstock
CHAPTER XXXIV. - Kane and Hayes
CHAPTER XXXV. - Newfoundland
CHAPTER XXXVI. - Greenland
CHAPTER XXXVII. bis CHAPTER XLII. - Antarctic


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Bildtitel: Esquimeaux Dog Team


Sind das die hundigen Vorfahren der heutigen Alaskan Malamute?
In welchem Buchtitel werden die Menschen des Stammes Mahlemuit erwähnt sein?
Werden sie überhaupt erwähnt, oder sind sie ein Mythos?

Wir sollen uns diese Lektüre einmal näher betrachten.

Therkel Mathiassen



auf der Expedition mit Rasmussen "Zurück in die Zukunft"

Mathiassen schrieb einen kleinen Reisebericht, als er Knud Rasmussen auf einer seiner Expeditionen begleiten durfte.
Die Rasse der Malamute sollte ursprünglich von einem Stamm der Inuit, den sogenannten Mahlemuit, abstammen. In den zahlreichen Geschichten wird immer wieder über diesen Punkt berichtet.

Auch Frau Kunz, die im deutschsprachigen Raum vorhandene Expertin, erklärt auf Ihrer Dokumentation, dass Frau Seeley in den zwanziger Jahren die Zucht dieser Hunde begonnen hätte.

Um Paralellen ziehen zu können, sollten wir uns die Reiseberichte von den Menschen anschauen, die damals zeitnahe in der Gegend ihre Missionen absolviert haben.
Eines der zahlreichen Zeitdokumenten wäre aus der Feder von Autor Therkel Mathiassen im Jahre 1922 bis 1928. Es war Knud Rasmussen selbst, der Therkel zu der nächsten Expedition einlud. Mathiassen war Däne, und die Dänen haben zu diesem Zeitpunkt schon über dreihundert Jahre lang die Eskimos erforscht. Mathiassen, damals Student, begleitete Knud.


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Helge Bangstedt

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Peter Freuchen


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Captain Cleveland


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Jacob Olsen

Wegekarte über Mathhiassens Schlittenreise 1923, Peter Freuchens Schlittenreise 1924 und die Fahrt des "Seekönigs" 1924. Eine wunderbare schriftliche Dokumentation aus dem Jahre 1928 des Brockhaus Verlages - Leipzig, in unserem Familienbesitz.

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Eine Hausruine bei Kut, das auf eskimoisch "Fluss" bedeutet.

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Wie erwähnt, waren und sind die Arktischen Völker Meister in der Herstellung feinen Werkzeuges. Hier eine Bilddokumentation.

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Die Expeditionen waren allesamt mit Hundeschlitten unterwegs. Sind das Beweise der heutigen Malamuten Vorfahren?


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Eine Aufzeichnung von einem Schneehaus, in den Monaten von Januar bis zum April

Erklärung:

1 = Vorraum,
2 = Halle zur Aufbewahrung von Fleisch, Riemenzeug und Pelzkleider,
3 und 6 = Vorratskammern,
4 und 5 Wohnräume



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Doch auch in dieser Dokumentation von Mathiassen wird nicht der Stamm der Mahlmuits erwähnt.

Gab es diesen Stamm überhaupt?

Die Legende der Rasse Malamute beginnt doch bei diesen Menschen. Menschen, die der Artik entstammen.

Wo könnten wir heute den schriftlichen Beweis für ihre Existenz finden?

Natürlich können nicht sämtliche Expeditionen oder Forschungsreisen erwähnt werden, auch die zahlreichen Niederschriften würden den Rahmen bei einer Aufführung sprengen, doch ein Buch sollte dem Interessenten nicht vorenthalten werden.

Es handelt sich um eine Deskription in zwei Bänden aus dem Jahre 1874 von Dr. G. Hartwig, in Zusammenarbeit von Dr. A.H. Guernsey, mit weit über zweihundert Illustrationen.

Könnten wir hier fündig werden?
Würden wir hier den Stamm der Mahlemuit finden?
Sind die Inuit in dieser Deskription dokumentiert?

“Qanuipit?”



Die Rasse der Alaskan Malamute sollte dem Volk namens
Inuit angehören.

Doch was genau ist ein Inuk?

Es ist ein Angehöriger der eskimoischen Volksgruppe.
Sie leben in Grönland, in Zentral- und Nordostkanada.



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Die Bezeichnung „Eskimo“ entstammt aus der Sprache der Cree- und Algonkin-Indianer, die eigentlich Nachbarn der Inuit sind. Die Bezeichnung "Eskimo" bedeutet "Rohfleischesser", wird jedoch von vielen Inuit als diskriminierend empfunden.

Die „Inuit Circumpolar Conference“ in Barrow fasste im Jahre 1977 den Entschluß die Wortbezeichnung "Eskimo" generell durch die Bezeichnung "Inuit" zuersetzen. Die Menschen, die im nordwestlichen Kanada, in Alaska, sowie auf der Tschuktschen-Halbinsel leben, nennen sich weiterhin nach ihrer Sprachgruppe mit den Wörtern „Alutiiq“, „Inupiat“, „Yupiget“ und „Yuplit“. Sogar die in Inuit-Besitz befindliche Kooperative von Cape Dorset (Nunavut) nennt sich unverändert „West Baffin Eskimo Cooperative“.

Wie schon erwähnt, ist die >
Inuitkultur < vielfältig.

Besehen wir uns Nunavut ein wenig näher.

Am 1. April 1999 hat Kanada ein neues Kapitel in seiner faszinierenden Geschichte eröffnet, als es Nunavut den Status als eigenständiges Territorium - das größte und jüngste Territorium Kanadas - gewährte. Nach zwanzigjährigen Verhandlungen und Planung seitens der Inuit der östlichen und zentralen Arktis wurde Nunavut schließlich aus dem östlichen Teil der Northwest Territories herausgetrennt. Das Volk von Nunavut beschreitet den Weg in die Zukunft als Kanadas neuestes Territorium mit einer langen und stolzen Vergangenheit im Gepäck.

Es ist eine Vergangenheit, die auf zwei Ursprünge und das Aufeinandertreffen und Verschmelzen zweier Welten zurückzuführen ist. Nunavuts erste Geschichte ist die der Inuit und ihrer Vorfahren, die sich vor rund 5000 Jahren in der Arktis angesiedelt haben. Diese Geschichte wird in Erzählungen, Gesängen und Bräuchen festgehalten, die über unzählige Generationen hinweg mündlich überliefert wurden.

Erst in jüngster Zeit wurde sie mit Hilfe von Druck- und anderen Medien aufgezeichnet.

Die zweite Geschichte beginnt mit der Ankunft der Qabllunaaq (Menschen europäischen Ursprungs) in der Arktis - mit den Forschern, die auf der Suche nach der Nordwestpassage waren und mit den Walfängern und Handeltreibenden, die es auf der Suche nach Reichtum und Abenteuer in die Arktis verschlug.

Die Inuit waren diesen Neulingen eine große Hilfe. Sie führten, jagten für sie, teilten ihre Ressourcen und weihten in ihre inuitische Lebensart ein, um ihnen zu helfen, in diesem neuen Land zu überleben.

So hat sich eine gemeinsame Geschichte entwickelt, die die Grundessenz all dessen ist, was Nunavut ausmacht.

Die Inuit-Tradition der mündlich überlieferten Geschichte ist weiterhin sehr lebendig, und es gibt immer jemanden, der bereit ist, seine Geschichten mit anderen Menschen zu teilen. Für Geschichtsliebhaber gibt es in Nunanvut Wanderwege, die einen Einblick in Nunavuts Vergangenheit gewähren. Hierzu gehört unter anderem ein Weg um Cambridge Bay auf Victoria Island, der an dem früheren Dorfgelände und dem Wrack von Roald Amundsens Schiff "The Maud" vorbei führt.

Ein anderer geschichtsträchtiger Weg befasst sich mit der Geschichte von Nunavuts ältester Gemeinde –

"Chesterfield Inlet" –,

wo der Besucher etwas über die Geschichte der katholischen Missionierung im Norden lernen und an der Spitze jenseits der alten Hudson Bay-Gebäude eine außergewöhnliche Thule-Stätte besichtigen kann.

Wenn der "Gjoa Haven" besucht würde, ist der historische "Northwest Passage Trail" ein Muss.

Entlang dieses Weges befinden sich eine Reihe von Steinhaufen, auf denen Informationstafeln angebracht sind, die die Suche nach einer Handelsroute zwischen Ost und West beschreiben. Ronald Amundsen war der Erste, der diese Reise zustande brachte.

Nunavuts Ureinwohner nennen sich selbst Inuit, was auf Inuktitut einfach
Menschen bedeutet.

Die Inuit bevölkern die Arktis seit Tausenden von Jahren. Sie gehen auf das Volk der Arctic-Small-Tool-Tradition zurück, das vor über 5000 Jahren aus Asien kam, sowie auf die Dorset-Eskimos, die das Schneehaus erfanden, und das Thule-Volk, das vor ungefähr 1000 Jahren von der Nordküste Alaskas her einwanderte. Die Überreste von Thule-Dörfern, Zeltringe aus großen Steinen, halbunterirdischen Häuser und aus Walfischknochen gebaute Strukturen - sind heute noch in ganz Nunavut anzutreffen.

Wenn man von traditioneller Inuit-Kultur spricht, ist damit wirklich
"iliqqusiq" gemeint –

die Lebensart der Inuit. Iliqqusiq umfasst alle Aspekte der Lebensart der Inuit - zum Überleben notwendige Fähigkeiten, Spiele, Kleidung, Kunst, Medizin, Sprache, Wetter, Land, Meer, die Art, wie die Menschen erzogen werden und aufwachsen. Im Mittelpunkt steht hierbei jedoch immer die tiefgehende Kenntnis und der große Respekt der Inuit im Hinblick auf das Land und alle hier heimischen Lebewesen. In der Lebensart der Inuit wird alles Notwendige geteilt, den Stammesältesten wird Ehre und Respekt gezollt, der Familienzusammenhalt ist stark, und die Geschichte wird mündlich von Generation zu Generation bewahrt und weitergegeben.

Die jüngsten Vorfahren der Inuit lebten in kleinen Gruppen, benutzten Hundeschlitten, kochten ihr Essen im Winter auf Steinlampen (qulliq), jagten mit Booten, die aus Häuten hergestellt wurden (qajaq) und bauten Zelte aus Häuten, wenn sie wegen Schneemangels keine Iglus (iglu) bauen konnten.

Mit der Ankunft von Händlern in der Arktis hat sich diese Lebensart drastisch geändert, als die Inuit lernten, Gegenstände wie Gewehre und später Motorschlitten und Geländewagen zu benutzen.

Heute leben die Inuit in zwei Welten.

Ihr traditionelles nomadisches Leben hat einem eher sesshaften Leben in Gemeinden Platz gemacht, in denen es sogar Bürojobs gibt. Sie haben die Gradwanderung zwischen Ausrottung und Alkoholabhängigkeit ausbalancieren können und bauen ein neues Leben auf. Der heutige Inuit lebt in ähnlichen Häusern wie sein Nachbar im Süden des Landes, schaut Kabelfernsehen, fliegt mit Jets, benutzt Mobilphones, kommuniziert per E-Mail und bewegt sich im Motorschlitten fort.

Trotz dieser Veränderungen dauert jedoch die Liebe der Inuit zu ihrem Land fort.

Im Frühling leeren sich ganze Gemeinden, wenn ihre Einwohner in die Wildnis zurückkehren, um in traditioneller Lebensart zu jagen, zu angeln und zu teilen. Entsprechend ihrer altbewährten Tradition des Teilens laden die Inuit jeden Besucher ein, damit ihre Liebe zu ihrem Land geteilt werden kann, und sie freuen sich darauf, den Besuchern einen Einblick in ihr Leben zu gewähren, wenn sie ihrer Kultur und Geschichte und ihrer engen Verbindung zur Natur festlichen Ausdruck geben.



Inuit-Kleidung

Inuit-Frauen haben schon immer die wichtige Aufgabe wahrgenommen, warme Kleidung anzufertigen, um ihre Familien vor der Kälte zu schützen. Aus den Häuten von Karibus, Robben, Wölfen, Eisbären und sogar Vögeln - die sie selbst abzogen, abschabten und zuschnitten - nähten sie warme und praktische arktische Kleidungsstücke, deren stilvolle Designs auch in anderen außergewöhnlichen Näharbeiten wiederzufinden sind.

Zwar wird auch heute noch traditionelle Fellkleidung gemacht und getragen, aber moderne Inuit-Frauen setzen heute ihre Kunstfertigkeit auch beim Design, Nähen, Besticken und Perlenverzieren von Kleidungsstücken aus synthetischen Materialien ein. Eine breite Palette solcher handgemachter Kleidungsstücke, von Blazern und Parkas bis hin zu den Qamit (Robbenfellstiefel), sowie eine erstaunliche Auswahl an handgefertigten Accessoires wie z.B. Mützen, Hausschuhen und Handschuhen, - alle im traditionellen arktischen Stil gefertigt - sind in vielen Geschäften in ganz Nunavut zu finden.



Sprache

Qanuipit? - Ka-nuh-IH-piht - bedeutet “Wie geht es Dir/Ihnen?” auf Inuktitut, der Sprache der Inuit.

Qanuingittunga - KA-nuh-IN-ngi-TUHN-ngah "Es geht mir gut"

Igvili - IG-vih -lih - "Und Dir/Ihnen?"

Matna - MAAT-nah - "Danke"

Iilali - Ih-LA-lih - "Gern geschehen"

Kinauvit? - ki-NAU-vit - "Wie heißt Du/heißen Sie?"

Rosa Uyunga - Rosa u-JUN-ga - "Ich heiße Rosa"

Nagligivagit - na-GLIH-gih-va-giht - "Ich liebe Dich"

Taima - tai-MA - "Fertig! - Geschafft!"

Atii - a-TIH - "Gehen wir - Los geht's"

Suva? - SUH-wah - "Was?"

Sunouna? - su-NAU-na? - "Was ist los?"

Ii - IH - "Ja"

Qapsituqpa? - kap-SIH-tuk-pa? - "Wieviel kostet das?"

Sokaiman - so-KEI-ma - "Natürlich"

Qanisumavi? - ka-nih-SUH-ma-vih? - "Woran denkst Du?"

Ikee - ik-KIH - "Es ist kalt!"

Okho - oh-KHO - "Es ist heiß!"

Puyuk - PUH-juk - "Schön"

Kigu - KEI-guh - "Gib es mir"





The < Inuvialuit Settlement Region Database > contains descriptions of more than 9100 publications and research projects about the Inuvialuit Settlement Region in Canada's Northwest Territories and Yukon.

All about <
Nunavut > , sowie das Nunavut < Handbuch >



969



Kopfrollen für den offiziellen Kopf


Ist "der" Malamute wirklich "ein" Malamute?


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Malamuten in Russland sollen eine neue Züchtung sein und der erste Wurf wurde von der RKF im Jahre 1999 registriert.
Näheres können Sie hier <
lesen >

Auf der Suche innerhalb der Geschichte der Rasse der Malmuten stösst man unweigerlich auf die Jahreszahl 1898 und die beiden Namen Eva Seeley und Arthur Walden, der als Goldgräber in Alaska unterwegs war. Walden hatte seinen ersten sogenannten Malamuten gekauft, Chinook, nachdem er auch seinen Zwinger benannte.

Bei Arthur bestellten sich das Ehepaar Eva und Milton Seeley ihren ersten Rüden. Zu einem späteren Zeitpunkt gingen Walden und Eva eine Partnerschaft ein und teilten sich die Zuchtstätte.

War das Treffen Walden und Seeley ein schlimmes Verhängnis
für diese Hunde, oder führte diese Parnterschaft die Hunde, die ursprünglich den Inuit gehörten, heraus aus der Isolation?

Bis zu dem ersten Wurf von recht einheitlichen Welpen aus der Verbindung von Seeley's Rüden Yukon Yad und der Hündin Bessie, war der Sohn Gripp of Yukon der erste registrierte Alaskan Malamute in den USA.

Welche Hunde waren es aber vor dieser ersten amerikanischen Registrierung?

Wer ausser das Volk der Inuit selbst könnte hierüber klare Auskünfte erteilen?

Die Vereinigung der <
Inuit Sleddog International, > denn diese Menschen kennen ihre Kultur,ihre Tradition, somit auch ihre Hunde, obwohl sie knapp am Rande des Überlebens stand. Ken MacRury sagt ganz offen zu den Züchtern nordischer Hunderassen, da gehört wohl auch die Rasse Alaskan Malamute dazu:

I am concerned that, rather than breeding for a hard-working Arctic draught animal, we will see people who will breed for size, color, meekness or some other trait. Should that happen, we will soon lose the animal we presently have and end up with a paler copy.

("Ich bin betroffen, dass Züchter anstatt ein fleissiges Zugtier zuzüchten, bei der Zucht auf Grösse, Farbe, Sanftheit oder irgendein anderes Merkmal achten. Dadurch verlieren wir am Ende das Tier und haben nur noch eine Lattenkopie!")

Diese Worte von heute stimmen genau mit den Worten von Robert Zoller aus den 6oer Jahren überein. Zoller:

"Das Wichtigste bei dieser Rasse ist es, dass beim Richten im Showring dieser Rasse das Augenmerk auf die Fähigkeit als ein Schlittenhund zum Ziehen schwerer Lasten gelegt wird!"

Zwei unabhängige Aussagen, aber den Kern treffend, die heute im Standard des >
FCI.be < nachzulesen sind!

Die weiteren Worte von Zoller, der parallel zu den beiden sehr bekannten ersten Zuchtlinien Kotzebues und Chinooks von Eva Seeley und die M'Loots Linie von Paul Voelcker und Ralph Schmitt, die Husky Pak Linie hervorbrachte, die leider im Jahre 1968 endete, sind sehr aussagekräftig: (...)

"Natürlich waren die ersten Hunde nirgends registriert. Es war eine Meinung, dass es Malamuten sein könnten" (...)

Basiert die Rasse der heutigen Malamuten auf einer simplen menschlichen Meinung?

Zoller weiter:

"Der spätere Standard war nur ein Kompromiss. Der original Malamute war über 100 pound schwer, der jedoch Leistung vollbrachte."

Nach dieser zeitgenössischen Feststellung ist es verwunderlich, dass die heutigen modernen Menschen unter anderem sehr hartnäckig daran festhalten, das ein grosser Hund für die Verrichtung des Ziehens nicht geeignet wäre.

Trifft da nicht Zoller's Aussage wie ein Schlag in's Gesicht?

"Vor der Anerkennung durch den >
American Kennel Club < waren alle Hunde sogenannte Eskimohunde."

Doch wie verhält es sich mit der Grösse dieser Hunde und dem Wissen, dass in kälteren Regionen das Wachstum verhindert wird?

Auf dem langen Weg der endgültigen Anerkennung der Rasse Alaskan Malamute, der durch Eva Seeley recht steinig gemacht wurde, hatte Zoller damals die Frage in den Raum geworfen, dass wenn alle heutigen registrierten Malamuten Bastarde wären, wie Frau Seeley selbst monierte, ob hier die Zuchtrichter überhaupt wüssten, was eine Reinzucht wäre!?

Am 28.11.1956 erstritt man sich durch ein Gerichtsurteil gegen die Mitbegründerin des ersten Zuchtkennels der Malamute, Eva Seeley, das Siegel der Echtheit über diese Rasse.

War am Ende Dr. Gibson Perry mit seiner Aussage vor dem hohen Gericht der Retter unserer heutigen Rasse, oder waren es die Parteien um Zoller, die Jahrelang für die Anerkennung des Malamute rangen?

Auch hier kann beruhigt auf die deutsche Züchterin Frau Kunz, die in Fachkreisen Anerkennung findet, erwähnt werden. Sie hält für den deutschsprachigen Raum ein einzigartiges Dokument für diese Rasse der Öffentlichkeit bereit. Frau Kunz führte ein sehr aufschlussreiches, packendes Interview mit Herrn Robert Zoller, dem Mitbegründer der Rasse über dieses Thema.

Nun wissen wir aus direkter Gründerhand , dass vor der ersten Registrierung des ersten Malamuten, die Vorfahren sogenannte Eskimohunde waren. Von Richard Toby, einem weiteren Kenner der ersten Gründertage der Rasse Malamute, wissen wir, dass die Mutter von dem ersten offiziell registrierten Seeleyhund ein Grönland Eskimohund war und der Vater namens GreyCloud zu dreiviertel ein Wolf.

Wenn wer sich die heutigen Nachfahren der damalig ersten registrierten Malamuten anschaut, kann beruhigt sein.

Die Züchter der Rasse Alaskan Malamute, dessen Ursprung der Grönland Eskimohund ist, sind den damaligen Pionieren gefolgt und haben mit grossem persönlichen Einsatz einer Rasse zum Erhalt gedient.


zoller
Zoller und Seeley - Die Gründer des Alaskan Malamute Club of America



Das offizielle Logo des Alaskan Malamute Club of America,


amca_blue


geziert von einem Malamuten Zollers. Seit Gründung dieser Vereinigung wurde das Logo nicht verändert .

Das ist der Teil der Geschichte im westlichen Raum.

Wo wird sich das Mosaikstück aus dem östlichen, dem russischen Teil dieser spannenden Hundehistorie verstecken?

Grenzziehung



Gehen wir auf die Karte und beschauen uns die für die Rasse
Malamuten den sogenannten Ursprung an. Wir erkennen das Nordpolarmeer, Grönland, einen Teil Skandinaviens, Russland
und Kanada. Nun liest man immer wieder, das die Rasse
Malamute auch von den sogenannten > Inuit < abstammen soll.

Soweit, so gut.

Jedoch diese Tatsache nicht die Frage beantwortet, wie es der eventuell verbliebene Hundepopulation nach der Grenzziehung zwischen USA und Russlands innerhalb des nun geschlossenen Russlands erging.

Warum dieser Gedanke,
dass es in Russland womöglich
Malamuten geben könnte?

Das erscheint zunächst in zwei deutlichen Punkten auf der Hand zuliegen:

Erstens, woher hatten die russischen Züchter nach ihrer Grenzöffnung so schnell solch wunderbaren Hunde her?

Zweitens erfuhr man die Jahre über aus dem Bereich der Ethnologie oder auch aus der Ecke von Fotografen, Weltenbummlern, Reportern immer wieder, dass es in Russland auch
sogenannte Schlittenhunde geben würde. Es stellte sich hierbei nur die Frage, von welchen Hunden spezifisch berichtet wurde.

Der Volksstamm der Inuit hatte Vorfahren. Palaöantroplogen vermuten, dass die Inuit von arktisch-mongolischen Völkern stammten. Noch heute haben die Neugeborenen der Inuit ihren blauen Mogolenpunkt am unteren Ende der Wirbelsäule. Die Väter der Inuit überquerten die Beringia. Sie war eine zur damaligen Zeit eine Eisbrücke zwischen den beiden Kontinenten.

Heute stelle man sich dieses vor seinem geistigen Auge dar!

Ein Volk, dass ein Jagdrevier sein eigen nannte, gefüllt von Moschusochsen, Karibus, Vögeln, Robbenherden und Walrössern. Die Inuit, deren Kultur in unseren Kreisen mehr ein Mythos zu sein scheint, sowie die Tatsache, dass sich Teilfragmente über Legenden vehement bis in unser Zeitalter halten, ist längst vergangen. Noch immer scheint es, das ein Inuk und ein Malamut zusammen gehören. Nehmen wir das Wissen von Frau E. Kunz heran, denn sie beschreibt die Herkunft des Malamuten sehr detalliert.

Doch wo bleiben unter den Malamutenzüchtern die Informationen über den russischen Teil des Kulturgutes namens Malamute?

Wir wissen auch, dass je nach Region die einzelne Stämme der Inuit sich mit ihrem Leben angepasst haben und dennoch:

Inuit ist nicht gleich Inuit!

Kein Werkzeug aller Inuitstämme ist grob, sondern sehr filigran erarbeitet. In den Regionen gab es kein Holz, sondern Stein, Quarz, Fischgräten, Horn von den gejagden Tieren, oder auch Flint. Wer sich für äussert filigrane Ornamentik interessiert, beim Volk der Inuit wird er sie finden. Es gab die "Kleine-Werkzeug-Kultur" oder auch die "Tool-Tradition". Festzustellen bleibt auch, dass es vereinzelt Stämme gab, die weder Harpune, noch Hunde kannten. Heute noch stehen diese Inuit stundenlang vor einem von ihnen ins Eis geschlagene Loch und warten auf den Fang unter der Eisdecke.

Das Volk hatte sich somit als arktische spezialisierte Materialkultur entwickelt.

Ansonsten blieb nur Eis, Schnee, Wasser, Trundra, Pilze, Gras.
Es gibt eine kleine Geschichte der Inuit, die sich seit Generationen weiter vererbte. Bis heute.

Es sollen die Tunit und die Inuit zusammen in dem Land gelebt haben. Die Tunits aber wären gefährlich gewesen, sie waren stark! Sie waren so stark, dass sie bei den Spielen des Ringkampfes die Inuit getötet hätten. Mit Pfeilen erschossen die Inuit die Tunit. Die wenigen, die übrig blieben, lebten als deren Nachfahren heute noch in Natsiliviq und in einer Region, in der Eis die Vorherrschaft spielt, stellt sich eine weitere Frage, die auf der Hand liegt. Kälte verhindert bekanntlich Verwesung und Wachstum.

An Menschenfunden kann man dieses sehr deutlich erkennen.
Inuit sind relativ kleine Menschen. Somit die dortigen Lebewesen.
Als Beispiel wären auch hier die Hunde. Was ist mit Hunden?

Warum ist es trotz Klimawandel noch nie wem gelungen Überreste von Hunden zufinden oder sind solche Funde nicht sensationell genug, so dass diese Information im Zeitalter des Internets nicht verbreitet werden?

Wenn die Malamuten aus der Arktis stammen, warum aber züchtete man aus den USA heraus solch gigantisch grossen Vierbeiner?

Liegt es rein an der Mentalität der Amerikaner, nach dem Motto "grösser, breiter, höher"?

Was bewog die Züchter all die Jahre Verpaarungen aus einem derartig kleinen Genpool zunehmen, ohne je darüber nachgedacht zuhaben, dass der ursprüngliche Malamute im Gebäude völlig anders war?

Man sagt dem Malamuten nach, er sei die

"Lokomotive des Nordens".


Hatte sich wer einmal Gedanken gemacht, woher diese Aussage stammt?

Warum diese Rasse heute noch als solches deklariert wird, oder ist es für den zivilisierten Menschen doch nur die Sehnsucht nach Abenteuer und Traum?

Was also steckt hinter einer Lokomotive?

Die Inuit kannten keine Lokomotive, als sie ihre Kultur entwickelten. Diese Ungetüm brachte der weisse Mann in diese Region. Somit müssten die Weissen dem Hund diesen Beinamen geschenkt haben.

Doch warum wohl?

Weil der Malamute ausdauernd gewesen ist? Weil der Malamute einen sehr niedrigen Stoffwechsel hatte und heute noch hat? Weil der Malamute grosse Strecken und grosse Lasten ziehen musste?
Oder weil warum?

Was bewog die ersten weissen Menschen, die in die Regionen der Inuitstämme einfielen, zu dem Beinamen? Lokomotive.

In Russland kannte man diesen Beinamen "Lokomotive des Nordens" nicht. Man hatte diese westliche Bezeichnung in Insiderkreisen übernommen und nach der Öffnung des Ostblocks haben die russischen Züchter dieses schmückende Namensbeiwerk aus Werbeträchtigen Gesichtspunkten übernommen. Nirgends taucht in russischen Gefilden das Wort "Lokomotive" im Zusammenhang des Malamuten auf.

Welchen Anteil haben nun die westlichen Züchter, die unter Umständen die Historie eines der ältesten Kulturgüter der Menschheit zerstörte?

Warum besuchen nicht die Massen westlicher Züchter dieser Rasse russischen Hundeaustellungen?

Warum wird nicht aus Russland frisches Gen in die hiesige Zucht mit einbezogen?

Sind die westlichen Züchter auch in ihrer Zukunftsvision “pleite” und nicht, wie man immer zuhören und zulesen bekommt, nur im Geldbeutel?

Oder gibt es tatsächlich keine Züchtervision in der westlichen Welt?

Die längst abgedroschenen Werbebanner "Familienfreundliche Zucht" gibt es nämlich auch nicht innerhalb der Rasse Malamute! Wer solches als Verkaufargument verbreitet, hat seine Hausaufgaben seiner Rasse nur mangelhaft erledigt.

Denn, sollte der Malamute tatsächlich von den Inuit abstammen,
so kann ein heutiger Züchter davon ausgehen, dass kein Inuitfamilienoberhaupt es zugelassen hätte, dass einer seiner Hunde seinen Sohn durch einen Biss getötet hätte. Dieser Vater hätte eher den Hund in die ewigen Jagdgründe geschickt, anstatt ihn zuvermehren. Somit wäre der Mythos "familienfreundlich" innerhalb einer sauberen Zuchtlinie auszuschliessen.

Es sei denn, irgendwann hätte irgendein Züchter ein anderes Tier eingekreuzt, dass die Agression gegen Mensch und Tier gefördert hätte und es sei denn, diese Worte basieren auf einen weiteren Mythos dieser Rasse, der da besagt, dass es im Laufe der Rassegeschichte Einkreuzungen von Wölfen gegeben hätte.

Wenn die Thesen, dieses Munkeln hinter den Kulissen stimmen sollte, so hätten zumindest einige deutsche Züchter für ein wahres Wunder gesorgt, da die "Altzüchter" aus den Jahren 1980 bis zirka 1995 nur eine Selektion vorgeno
mmen hatten.

Die Selektion der Agressivität von manch sogenannten

Rassehund Alaskan Malamute".


Blieb bei solcher Selektion jedoch der Wille der Zugarbeit des Individuums auf der Strecke oder warum arbeiten manche Malamutes nicht mehr und liegen lieber auf dem Sofa herum?
Mutiert diese Rasse, wie andere Rassen auch, zu einem Modehund?



982

1920 Alaska. Hundegespann


Einblick - Ausblick



Wer sich für die Rasse Alaskan Malamute interessiert, kann
sich ausreichend im Netz, sowie bei einem Zuchtverband, der
diese Rasse führt, informieren. Wer eine zusammengefasste internationale Linkliste über Züchter oder - und Besitzer in Augenschein nehmen möchte, auch hierfür ist gesorgt
>
AlaskanMalamuteWorldWide <

Wenn wer sich für die Geschichte des Alaskan Malamute interessiert, dem sei im deutschsprachigen Raum Frau Kunz
ans Herz gelegt. Sie ist in Fachkreisen aufgrund ihres
historischen Interesses an dieser Rasse als eine Namhafte Persönlichkeit bekannt. >
Historie <

Im Jahre 2007 wurde bekannt, dass es im deutschsprachigen
Raum nur eine Züchterin der Rasse Alaskan Malamute gab,
deren Nachkommenschaft mit dem >
Elternpaar < auf dem
Siegerpodest stand.


Warum also das Rad neu erfinden, Stundenlang das zusammenstellen, was schon zusammengetragen wurde?

Somit kann ruhigen Gewissens öffentlich bekannt gemacht werden, dass es Menschen gibt, die sich schon längere Zeit
mit der Rasse beschäftigen und Interessenten darauf aufmerksam machen. Die Namen Kunz und Klose stehen in Deutschland wohl
an erster Stelle, da diese Züchter die Rasse, die ein Kulturgut ist, versuchen relativ transparent darzustellen. Damit sollte auf keinen Fall die Arbeit oder das Wissen anderer Züchterkollegen und Rassebesitzer geschmälert werden. Doch an beiden Namen wird man nicht umherkommen, wenn man den Namen

Alaskan Malamute

im Kopf hat. Jedoch stösst man bei seinen Recherchen über
diese Rasse unweigerlich auf Punkte, deren Aufklärung im
Dunkeln zu sein scheinen. Es mag sein, dass sich noch niemand
im hiesigen Kulturraum damit beschäftigt hat, durchaus möglich! Doch bei näherer Betrachtung liegen einige Fragen auf der Hand, die mit Hilfe dieses Blogs beantwortet werden sollten.

Interessanterweise hält sich ein diverser Mythos im Themenbereich Schlittenhund in Verbindung mit der Rasse Alaskan Malamute.

Doch ist es so, wie es zusein scheint?

Die erste Frage taucht doch auf, wenn man sich die Landkarte heranzieht und sich die Herkunft, die Arktis, der Rasse Alaskan Malamute näher betrachten würde.

Ist nicht überall zulesen, die Rasse käme aus den USA?

Dort wären die ersten Zuchtbücher veröffentlicht worden?

Das Land >
Alyeska < wurde 1867 für 7,2 Millionen  UsDollar von Russland an die USA verkauft. Danach war dieses Land von Russland abgeschnitten.

Was geschah mit den dort von nun an abgeschnittenen und
dort noch lebenden Hunden?
Den sogenannten Malamuten?

Arktis


Die Arktis umfasst mehr, als nur das amerikanische US Gelände.


Was ist mit der
originalen Hunderasse Malamute wirklich geschehen, nachdem Alaska an die USA > verkauft < wurde?

die rasse alaskan malamute

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ein versuch antworten auf offene fragen zu finden.

ohne die dinge im leben zu hinterfragen,
würde uns menschen möglicherweise antworten versagt bleiben.

fragen könnten auch die verantwortung,
die ein mensch für seine hunde,
seine hunderasse tragen möchte,
widerspiegeln.

hinter fragen und auffinden von antworten.

in diesem blog ein ganz persönlicher versuch.


shanablogpic

bymahlemuit.