Revision



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Eine weitere Gratulation an
das Filmteam < Summerhill - Lights > zu

Revision 
Trilogie aus dem Hause Summerhilllights
Rezension - Teil 3


Auch dies ein herausragender Film, der - im Gegensatz zu den beiden anderen zur Rezension anstehenden Werken - “volldigital”, d.h. mit einer Canon 5d Mark II gedreht worden ist.

Dreissig Minuten mit sehr vielen humorvollen Elementen. Nicht nur vordergründigen, nein auch vielen sehr tiefsinnigen Ebenen, bei denen dem Betrachter das Lachen öfters einmal im Halse stecken bleibt. 

Dieser Streifen nimmt sich einer eigentlich bedauernswerten Spezies an, handelt er doch von einem Jura-Absolventen, der infolge seines sehr dürftigen Abschlusses zum Taxifahren verurteilt zu sein scheint. Doch wie das Leben so spielt, entwickelt sich eine “etwas andere” Anwaltskarrriere.

Fast möchte der Betrachter schon sagen:

Eine realistische Darstellung heutiger Uniabsolventen.

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Der Hauptdarsteller fällt in die Kategorie “liebevoller und tollpatschiger Trottel”. Ein Sprecher umrahmt die Handlung, die relativ wenig Dialoge enthält, mit wenigen, jedoch sehr guten unterstreichenden Hinweisen und Gedankenführungen.

Und da geschieht er:
Der erste Mord.

Oder doch nur ein Selbstmord? Jedenfalls mit weitreichenden Folgen. Und dann wird jongliert mit allerlei Assoziationen aus vielen Genres. Ein “altbekannter” Kriminalkommissar - der bei überschlägiger Berechnung längst im Ruhestand sein müsste - taucht ebenso auf wie viele andere bekannte Charakterrollen.

Die Kameraführung ist wie die musikalische Unterrahmung gelungen.

Tja und wenn die jungen Juristen dann kochen, dann bleiben die Lacher nicht aus. Sie sind eben einfach lebensuntauglich. Theorie und Praxis könnte man auch einfach sagen, wenn es nicht so todernst wäre.

Gelungen sind die Übergänge der einzelnen “Flashbacksszenen” in die Vergangenheit des Hauptdarstellers, die einiges in seinem Verhalten erklären helfen. Ein Lehrstück in Sachen Anwaltsmarketing geben uns die Junganwälte dann aber doch. Einfallsreich (oder sollte es besser einfaltstreich heissen?), kreativ und sehr flexibel, was die Bewältung von Alltagsproblmemen angeht. Vielleicht nicht immer ganz standesgemäss, aber hier setzt die filmische Bearbeitung gerade keine Grenzen (sollte sie auch nicht).

Wie im wahren Leben so vieler Junganwälte darf auch die intensive Konfrontation mit dem Thema Geld und Steuern nicht fehlen. Und ehe es sich der schwergeplagte Hauptdarsteller dann versieht, landet er auch noch selbst auf der Anklagebank. Das Leben kann so hinterhältig sein, möchte man denken. Dabei haben sie doch alles nur gut gemeint (und vielleicht auch schlecht gemacht). 

Doch Ehre wem Ehre gebührt (oder so ähnlich):

Justizia - in Form eines auf Anhieb unsympathischen Richters - wird zum Retter in der Not.

Fazit:

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Ein toll gemachter Film!

Kritisch amüsant und (leider) in vielen Punkten sehr realistisch (auch wenn das den Filmemachern vielleicht gar nicht so bewusst war?).

Es lohnt sich, den Streifen anzusehen.
Nicht nur für Anwälte übrigens!

Schweigen ist feige



lightshow


Schweigen ist feige
Trilogie aus dem Hause Summerhilllights
Rezension - Teil 2


In "Schweigen ist feige" werden wir mit Hilfe des Hauptdarstellers in die Rolle des “traurigen Tropfes” mit hineingeführt.

Dieser leidet sehr unter der - offensichtlich gestörten - Beziehung zu seiner Mutter.

Dem nicht genug!

Einfühlsam wird der Zuschauer in eine weitere Problematik des Sohnes begleitet, nämlich in seine ganz besonderen Gabe:

seiner eigenen Stimme.

Es geht auch um eine Thematik, die eine wirklich gute Idee verrät:

Die Sorgen und Nöte eines Synchronsprechers.

"Schweigen ist feige" führt uns in der Tat in eine heutige vorherrschende hochbrisante Problematik hinein, nämlich dass sich Menschen - meist zum eigenen Schaden - zu sehr über Leistungen im Alltag und über ihr eigenes Berufsbild definieren.

Auch dieser Film hat uns auf Anhieb begeistert.

Ungewöhnliche Farbeinstellungen und eine brilliante Führung durch die Story fesseln den Zuschauer in jeder Sekunde. Das hervorragend eingefügte Miteinander von psychologischen Prozessen in aufklärende Hintergründe von menschlichen Handlungen ist derartig gelungen, dass wir aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen sind.

Die Wahl der jeweiligen Darsteller in diesem Film war ein absoluter Volltreffer, da die Rollen sehr authentisch wirken. Der Film hält sich zudem in keiner Szene langweilig auf, sondern steigt stetig flott, jedoch verständlich auf sein Ende zu, dem Highlight, das der Zuschauer so nicht erwartet!

Eine ungesunde Mutter-Sohn Beziehung, tiefste Einblicke in das Innere eines Mannes, sowie die Problematik seiner Gabe werden auf höchsten Niveau parallel aufgezeigt, jedoch in harter Zartheit und ohne schockartig aufeinander folgenden Szenenwechsel harmonisch zusammengeführt.


"Schweigen ist feige" gibt allertiefste Einblicke in das Innere eines Mannes:

es sind seine Gedanken, seine unausgesprochenen Sehnsüchte, seine innerlichen Unsicherheiten, und vieles mehr!

Die Mutter-Sohn Beziehung, die parallel in diesem Film Essenz verleiht, könnte direkt aus einer realen therapeutischen Akte entstammen. Die einzelnen Szenenprozesse sind im Filmstoff hochsensibel herausgearbeitet, das ist unglaublich!

Das Filmende ist absolut überraschend.

Nein, wir verraten nicht mehr,
denn
"Schweigen ist feige" ist absolut ein Top Movie und dem Team von Summerhill-Lights ist ein filmisches Sahnestückchen gelungen.

Fazit:

Unerwartet erfrischend, nachdenkenswert und uns beschleicht die Vermutung, dass in diesem Film viel mehr (Lebens-)Weisheit steckt, als es beim ersten Betrachten ersichtlich ist.

Unser Tipp ist hier:

"Schweigen ist feige" ganz aufmerksam bis zum Ende anschauen, denn

morgen kann es Dich treffen!

"Schweigen ist feige" ist ein heisser Streifen.



Gratulation
an das Filmteam von
< Summerhill-Lights > zu "Schweigen ist feige"

Fortsetzung folgt

Wissen über die vierte Macht


lightshow


Dass uns da niemand mehr sage, das deutsche Kino habe nichts mehr zu bieten. < Summerhill-Lights > , ein “kleiner” Independent-Filmproduzent beweist das Gegenteil. Uns liegen die letzten drei Produktionen “Wissen über die vierte Macht”, “Revision” und “Schweigen ist feige” zur Rezension vor.

Und die drei Streifen - warum eigentlich Streifen, wo es doch DVDs sind? - haben es in sich.

Heute beginnen wir mit 

Wissen über die vierte Macht

Trilogie aus dem Hause Summerhillights

Rezension - Teil 1


In 25 Minuten erfahren Sie als Zuschauer, wie die Angelegenheit mit den Medien wirklich ist. Der Film beruht zudem im Kern auf einer wahren Begebenheit, was ihn erst recht schockierend macht.

Die Kameraführung ist sehr beeindruckend und spiegelt die Kontextualisierung sehr gut wider. Durch die sehr deutlichen Wechsel zwischen den Darstellern und Schnitten ist der Film übrigens auch für Schwerhörige gut nachzuverfolgen. Die Kameraführung ist häufig direkt auf die Gesichter der Darsteller gerichtet, was es sogar möglich macht, von den Lippen abzulesen, sofern der Betroffene geübt.

Trotz der ernormen Sprengkraft der Filmaussage wirkt der gesamte Streifen ruhig und ausgeglichen. Der Betrachter und Zuschauer wird entspannt mit in die Geschichte mit hinein genommen. Sehr schön werden das interkulturelle Miteinander und die verschiedenen Beziehungen und Beziehungsebenen heraus gearbeitet.

Besonders das Hierachiegefüge unter Menschen wird erschreckend klar präsentiert.
Irgendwie Film “2.0”.

Inhaltlich scheint es zunächst um den Kampf einer Frau in der Männergesellschaft zu gehen. Das ist jedoch nur die erste Ebene der Annäherung, denn bald wird klar, dass es eigentlich um die absolute Gier innerhalb der Mediengesellschaft geht. Innere Vorbehalte und Reservierungen sind vom Erwartungshorizont aus Fehl am Platze.

So kommt die Hauptdarstellerin in den Konflikt zwischen ihren innerlichen Einstellungen, die ihr klare Grenzen aufzeigen und der von extern auferlegten Erwartung, die bedingungslos immer mehr fordert.

Was wir von hier aus vermutlich gut beurteilen können ist die Verkörperung der skandinavischen Mentalität durch die Hauptdarstellerin im Film. Die “skandinavische Ruhe” und Unaufgeregtheit überträgen sich ins Filmgeschehen, gerade, wenn die Hauptdarstellerin mit anderen Darstellern in Kontakt tritt.

Langsam nähert sich der Film seinem Höhepunkt und der Zuschauer darf ein blaues Wunder erleben, denn die Filmemacher reissen langsam aber sicher die Masken der Beteiligten herunter.

Wer den Film ganz genau und aufmerksam betrachtet, wird unter Umständen sich selbst irgendwo erkennen.


Die Essenz von der Geschichte:

Die Gier der Gesellschaft, die Macht von Karriere und Geld werden im Film als der Bumerang dargestellt, der sie in der Realität auch sind.

Fazit:

Bedenkenswert und nachdenkenswert.

Ein löblicher Film, der die Maske dieser heutigen Gesellschaft hinunterreisst und eigentlich jeden einzelnen blossstellt.

Gnadenlos ehrlich!

Psychologisch ein brisantes Thema, das mit hervorragendem Fingerspitzengefühl und nahezu perfekter Dramaturgie in Szene gesetzt wird.

Der Film “
Wissen über die vierte Macht” ist seinen Machern gelungen!

Es scheint, hier wächst ein junges Team zusammen. Der Film “
Wissen über die vierte Macht” zeugt von einer harmonischen und geschmeidigen Zusammenarbeit derjenigen Menschen im Hintergrund, die für das Produkt verantwortlich sind.

Das Ergebnis spiegelt die Macherköpfe wider, die einiges an innerlicher Wärme, Intelligenz, Verständnis für Mitmenschen, Erkennen von komplizierten Lebensfäden real durchleben.

Eben dies macht diesen Film nicht nur interessant, sondern auch einzigartig.





Das <
Summerhill-Light Team >

Gratulation zum Werk!

Fortsetzung folgt

Weltweit der nördlichste Agent?

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Minox. Klein, kompakt, handlich, schick, elegant, sexy.
DSC. Die Sexy Charmante. Cam.

Oft war sie mit Henning unterwegs, “unsere” Kleine. Nun lag sie auf dem Tisch und erwartete ihren nächsten Einsatz mit ihm. Filmerei sind, wie bekannt, mein Gebiet.

Abendgespräch:

Filmt sie auch?
Wer?
Na, sie.
Ja, habe sie noch nicht getestet.
Bekomme ich sie?
Sie ist nur für Agenten, so seine Erwiderung.
Gibt doch auch weibliche Spione, oder?
Schon, ja.
Also der Mann heisst Agent und knipst und sein weibliches Pendant ist die filmende Spionin.
Jepp, Frauenbewegung eben!

Typisch Mann. An was Agenten so denken.

Eine kurze Einführung in den An-und Ausschaltemodus erfolgte. Der simple Vorgang erfreute meine Hirnwindungen. Nur ein Knopf und keine Unmengen von Knöpfen oder Drehscheibchen, einfach on - oder off und Action drücken.

Minimalistisches funktionieren und digitales Innenleben. In der Praxis bedeutet das:

Scheibchen drehen auf Symbol Kamera.
Kleiner Knopf linke Seite drücken: On.
Blaues Licht vor dem Knopf zeigt an: On.
Kleines Hebelchen auf rechter Seite drücken: Action!

Minox. DSC.
Klein, kompakt, handlich, schick, elegant, sexy, charmant.

Minus 10 Grad,
trocken-kalter Luft funktionierte sie einwandfrei.
Schrittempoaufnahmen.
Sonneneinwirkung.

Umgerechnet auf ihre Grösse und das hierdurch schmale Innenleben bringt die Kleine bei diesen Extremtemperaturen brilliante Farben und obwohl sie ungefähr 2 Stunden lang bei diesen Temperaturen nur lose in der Jackentasche, ohne weiteren Wärmeschutz zu geniessen, ihr Dasein fristete, lief sie anstandslos für eine nächste Filmseccion an.

Des Künstlers Herz sprang in die Luft beim Anblick am heimischen Monitor, nachdem der Chipinhalt gesichtet werden konnte.
Fehlt nur noch, dass sie in schwarz-weiss filmen könnte, dann wäre sie perfekt!

Frauenbewegung? Sind Bäume eigentlich alle weiblich?

Es scheint, die Bäume biegen sich bei den Aufnahmen vor Lachen oder winden sie ihre schlanken, grazilen Körper meistanbietend hin zum Betrachter?
Als Kunstaufnahmen sind diese ersten Kurzaufnahmen gigantisch!


Stehende Objekte mutieren anscheinend durch einen sich bewegenden Kameraführenden zu biegende Objekten.
Bewegend. Doch, sehr bewegende Momente.

Erstaunlich, dass dieses kleine Biest absolut Schnee- und Temperaturtreu ist und Umgebungsdetails wiedergeben kann.
Bei dieser unsrigen Gehgeschwindigkeit hielt sie auf den Gegenstand, der sich bewegte, stand. Sie schluckte nicht einmal die kleinen Schneebewegungen, die von den Schlittenkufen produziert wurden. Beim Anhalten des Gefährtes verzog sie nicht das Bild, sondern blieb auf dem Objekt und präsentierte sich somit als grosses Kontrastwidergabewunder.

Für die Handhabung (An-und Ausschalten der Minox) benötige ich von meinem Mann Unterstützung, da die Feinmotorik in den Fingern nicht mehr so mag.

Wer die Originalfilme haben mag, melde sich.
Wer nähere technische Angaben benötigen würde, kann sich bei <
Minox > informieren.

Typisch Frau, keine Ahnung von Technik.
Richtig, dafür aber von bewegenden Momenten.


Ich werde die Minox DSC den Sommer über aktivieren und berichten.






she is a chinese



lightshow


Es scheint sich zu öffnen, das Land, das uns bisher verschlossen blieb. Durch die < Paralympischen Spiele 2008 in Peking > rutschte das Land angenehm in die Öffentlichkeit und auch die < Expo 2010 > wird in Shanghai stattfinden.

Es ist die Volksrepublik <
China > die sich langsam öffnet.

Auf der Bühne des Lebens und von Flutlicht beleuchtet,
steht heute ein Film


SHE IS A CHINESE

Mei aus China soll nach dortiger Tradition verheiratet werden, doch sie bricht in die moderne, industriealisierte westliche Welt auf. Ein Spagat der Superlative zwischen einer Welt Chinas und der von Europa. Brilliante Darstellung einer junger Frau, die sich im Übergang vom Mädchen zur erwachsener Frau befindet.

Auszeichnungen des Filmes von Gua Xiaolu:

Golden Leopard auf dem Film Festival Locarno,
Gewinner des Montblanc Drehbuch-Preises Hamburg 2009,
Ausgezeichnet von Toronto Film Festival und dem Londoner Film Festival.


Gua Xiaolu (in China wird der Nachname zuerst genannt, danach der Vorname) zeigt in ihrem Film sehr einfühlsam und dennoch sehr realistisch, wie die neue Generation auf der anderen Seite des Globus aufbricht in eine ihr unbekannte Welt. Und knallhart reisst die Filmemacherin der westlichen Welt ihre Masken herunter und legt hierbei für einen Bruchteil Erschreckendes frei.

Sicherlich wird der Betrachter von “
She, A Chinese” Filmsektionen vorfinden, die er mit einem Schmunzeln geniesst, da er sich selbst in so mancher Sitautaion vorfinden wird.

Vielleicht seine eigene
erste Liebe, oder der Widerstand gegenüber dem eigenen Elternhaus, möglicherweise auch der erste persönliche Fluss von Liebeskummertränen?

SHE IS A CHINESE nimmt seine Zuschauer mit ins Geschehen und hierdurch kommt keine Langeweile auf. Weiter wird auf interessante Weise dem europäisch-westlichen Filminteressierten kurze Einblicke in das chinesische Leben gegeben.

Die Umsetzung ihrer Aussage gelang Guo Xiaolu in ihrem Film hervorragend und ich wünsche ihr persönlich, dass wir noch weitere Filme von ihr sehen können. Merci Xiaolu!

Gratulation zum Werk!


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Guo Xiaolu < Ihr Leben >
Ihre <
Webseite >
She, A Chinese < Der Film >
<
Trailer > zum Film