Diaspora - Liebstes Kind II


Wenn Sie zu der Reihe Diaspora Richtung Schweden, die Sie in loser Zusammenstellung hier im Blog lesen können, Fragen haben, mailen Sie diese mir.
Bitte tragen Sie im Betreff
Diaspora ein. Danke.
Die Mailadresse finden Sie, wenn Sie nach unten scrollen und auf das Wort
Kontakt klicken.

Ansonsten können Sie auch bei Herr Lapplandblog weitere Informationen über <
das Auswandern > nachlesen.

***


Wussten Sie

- dass Albertus Pictor aus dem hessischen Immenhausen rund 30 Wandmalereien in schwedischen Kirchen erstellte und somit als der quantitativ grösste Kirchenmaler im mittelalterlichen Schweden gilt?

Pictors berühmtestes Bild kennen Sie sicherlich aus dem Spielfilm von Regisseur Ingar Bergmann:

<
Das siebente Siegel. >

Pictors Bild stellt den Tod dar, der mit einem Mann Schach spielt.

Des Schwedens liebstes Kind - Teil 2 - Auflösung

Zuerst einmal ich wusste gar nicht, dass so viele Menschen hier mitlesen. Danke Euch und auch danke für Eure Komplimente an mich über diesen Blog hier.

Schreiten wir zur Lostrommel um den oder die Gewinnerin ermitteln zu können.


haendereiben-1


Leider muss ich Euch enttäuschen da in der Trommel keine richtige Lösung zu finden ist. Wäre diese Frage Bestandteil für eine Prüfung über Schweden gewesen, wärt Ihr alle durchgefallen. umfall

Woran das nur liegen mag? kinnkratz


Des Schweden liebstes Kind sind seine Pantoffeln!

Der Schwede kauft sich an der Kasse im Supermarkt zwar regelmässig eine Plastiktüte, um seine Lebensmittel nach Hause transportieren zu können, jedoch, wenn er irgendwo anders hingeht, trägt er brav ein Beutelchen unterm Arm.

Dieses Stoff ( oder Leder- ) -beutelchen, also kein Plastebeutelchen
(wischdisch!), beherbergt ein zweites Paar Schuhe.

Die Schlurf - Schlupf - Pantoffel.

Der Hausschlappenhersteller Romika würde hier seine Renaisson erleben! Sei es im Gemeindehaus, beim Ausüben des Ehrenamtes bei der Essensausgabe, der Besuch beim Nachbarn usw. -





die Schlurf-Schlupf-Pantoffel ist allgegenwärtig.
Die Dinger sehen mittlerweile richtig knuffig aus.

Da schlurft die Omi mit
über was weiss ich an Lebensjahren mit quietschgrünen Pantoffeln, die am Zehenende vorne riesige wackelige Kulleraugen bei jedem Schritt hüpfen lassen, durch die Gänge oder

Opi mit eingehängtem Ärmchen bei seiner Omi latscht mit seinen neuen
Iceblue - Farbenen Schlurfis, die an den Seiten aufgenähte kleine weisse Hängeöhrchen als Symbol des längst verstorbenen Fiffis wippen lassen, neben ihr her.

Selbstverständlich sind seine Hausschuhe mit einer Anti-Rutsch-Gummi-Sohle sowie mit der neuesten Generation Fersenverstärkung für das sichere Gehen versehen. Darauf hatte beim Kauf für seine Pantoffeln seine Omi schon geachtet.

Vom exotisch-heissen Tigerlook für die verwegen jung gebliebene Mitthunderte bis hin zum klassisch-braun-karierten Herrenpantoffel ist hier alles toffelig auf den Sohlen.

11111


Anmerken darf ich noch, dass der Schwede im Büro selbstverständlich seine Büroschuhe aus seinem Beutelchen hervor zaubert und seine Strassenschuhe gegen sein Mitbringsel eintauscht.

Tips für den Alltag:

Einen schwedischer Haushalt bitte nicht mit Strassenschuhen betreten.

Ziehen Sie Ihre Strassenschuhe aus und schlüpfen Sie elegant in Ihre mitgebrachten Hauspantöffelchen. Üben Sie das bitte schon zu Hause, nicht dass Sie an Ihrer Piruette scheitern.

Gut geführte Haushalte halten an der Garderobe einen kleinen Hocker oder Stuhl als Sitzgelegenheit, sowie eine separate Lichtquelle bereit damit sich der Besucher als Mensch angenommen fühlen und die bestmöglichste Bequemlichkeit erfahren kann.

Denn es soll ja nicht nur an den Füssen bequemeln, sondern schon beim Umziehen des unterschiedlichen Schuhwerkes.

***

elchbutton

Für Kurzentschlossene:  

Kurzurlaub in Lappland in der Faschingswoche
(20.-25. Februar 2012)
- Gästezimmer mit Familienanschluss - Schnee garantiert
- Bei Interesse bitte <
Mail >

Anders - Unterschied


Unterschied zwischen Hund und Katze

Auszüge aus dem Tagebuch eines Hundes

07:00 Uhr - Boah! Gassi gehen! Das mag ich am liebsten!
08:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten!
09:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten!
09:40 Uhr - Boah! Im Auto pennen! Das mag ich am liebsten
10:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten!
11:30 Uhr - Boah! Heimkommen! Das mag ich am liebsten!
12:00 Uhr - Boah! Die Kinder kommen! Das mag ich am liebsten!
13:00 Uhr - Boah! Ab in den Garten! Das mag ich am liebsten!
16:00 Uhr - Boah! Noch mehr Kinder! Das mag ich am liebsten!
17:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten!
18:00 Uhr - Boah! Mein Herrchen! Das mag ich am liebsten!
19:00 Uhr - Boah! Stöckchen holen! Das mag ich am liebsten!
21:30 Uhr - Boah! In Frauchens Bett schlafen! Das mag ich am liebsten!




2012 mahlemiuts lapland schweden anders rolligrafie


Auszüge aus dem Tagebuch einer Katze

Tag 4.283 meiner Gefangenschaft.

Meine Wärter versuchen weiterhin mich mit kleinen Objekten an Schnüren zu locken und zu reizen. Ich habe beobachtet, wie sie sich den Bauch mit frischem Fleisch vollschlagen, während sie mir nur zerstampfte gekochte Reste von toten Tieren mit kaum definierbarem Gemüse vorsetzen.

Die einzige Hoffnung die mir bleibt, ist die einer baldigen Flucht.

Währenddessen erlange ich Genugtuung in dem ich das eine oder andere Möbelstück zerkratze. Morgen werde ich mal wieder eine Zimmerpflanze fressen.

Heute habe ich es beinahe geschafft, einen Wärter durch schleichen zwischen den Beinen zu Fall zu bringen und ihn dadurch zu töten. Ich muss einen günstigen Moment abpassen, zum Beispiel wenn er sich auf der Treppe befindet. Um meine Anwesenheit abstoßender zu gestalten, zwang ich Halbverdautes wieder aus meinem Magen auf einen Polstersessel.

Das nächste Mal ist das Bett dran.

Mein Plan, ihnen durch den geköpften Körper einer Maus Angst vor meinen mörderischen Fähigkeiten einzuflößen ist auch gescheitert. Sie haben mich nur gelobt und mir Milchdrops gegeben.

Was wiederum gut ist, weil mir davon schlecht wird.

Heute waren viele ihrer Komplizen da. Ich wurde für die Dauer deren Anwesenheit in Einzelhaft gesperrt. Ich konnte hören, wie sie lachten und aßen. Ich hörte, dass ich wegen einer "Allergie" eingesperrt wurde. Ich muss lernen, wie ich diese Technik perfektionieren und zu meinem Vorteil nutzen kann.

Die anderen Gefangen sind Weicheier und wahrscheinlich Informanten. Der Hund wird oft frei gelassen, kommt aber immer wieder freudestrahlend zurück. Er ist offensichtlich nicht ganz dicht. Der Vogel dagegen ist garantiert ein Spion. Er spricht oft und viel mit den Wärtern. Ich glaube, dass er mich genauestens beobachtet und jeden meiner Schritte meldet. Da er sich in einem Stahlverschlag befindet, kann ich nicht an ihn ran.

Aber ich habe Zeit. Mein Tag wird kommen...

Quelle: wWw.Autorunbekannt.

Dein Schuh


Ist dein Leben wirklich so schlecht?

Abraham war alt. Jakob war unsicher. Lea war unattraktiv. Josef wurde misshandelt. Mose stotterte. Gideon war arm. Samson war kodependent. Rahab führte ein unmoralisches Leben. David hatte eine Affäre und alle möglichen Familienprobleme. Elia war selbstmordgefährdet. Jeremia war depressiv. Jona war unwillig. Naomi war eine Witwe. Johannes der Täufer war exzentrisch. Petrus war impulsiv und hatte ein hitziges Gemüt. Martha machte sich viele Sorgen. Die Frau aus Samarien hatte einige gescheiterte Ehen hinter sich. Zachäus war unbeliebt. Thomas hatte Zweifel. Paulus hatte eine angeschlagene Gesundheit und Timotheus war schüchtern.

Und jetzt denkst du noch Gott könnte DICH nicht brauchen?


2011 mahlemiuts schuh lappland ausruestung

Wie der Schuh so dein Leben.

Viele Täler, viele Höhen gemeinsam durchwandert.
Eiseskälte, Hitze, Stürme, Regen, Hagel und Nebel mit erlebt.

Deine innerlichen Narben seine Patina.
Deine Verletzungen sein abgewetztes Leder.
Seine gerissenen Schnüre deine verlorenen Hoffnungen.

Beide gemeinsam Eurem Tod entgegen geschritten. Tag für Tag.
Bis?
Bis du aus deinem eigenen Schuh ausgestiegen.
Aussteigen musstest.

Achtlos weggeworfen, weil er den Hinterbliebenen zu wertlos, wehrt er sich immer noch und unbeachtet von allen gegen den eigenen Tod, den du für dich schon lange erlebt.


Ein Schuh - dein Vermächtnis?

Erinnerungen im Dunklen


Im Zimmer war es genauso dunkel, wie draussen.

Nicht einmal die schwere Wolkendecke, die über das Tal gezogen, liess einen einzigen Stern durch sich hindurch schimmern.


Da stand er ruhig und geduldig - der Engel.
Am Fenster zur Welt.
Zaghaft beleuchtet durch den Schein der Lampe.



2011 mahlemiuts erinnerung im dunkeln lappland

Nachdenkliche Gesichtszüge wichen einem Lächeln

2012



Im Moment führe ich einige Veränderungen
in meinem Leben durch.



2011 mahlemiuts aenderungen im leben lappland

Wenn Du nichts mehr von mir hörst,
bist Du eine von ihnen.

Es war einmal?


Nein. Keine Märchenstunde!

Wenn Sie selbstständig sind und ein kleines Unternehmen mit Mitarbeitern führen, so kommen Sie um eines nicht herum:

Um Kontakte.

Von irgendwo her brauchste ja die Aufträge. Die Dinger ziehst du als Chef an Land und diese Aufträge erledigen deine Angestellten, die somit ihren eigenen Lohn mitfinanzieren. Du unterstützt auch mit einem prozentualem Anteil aus den Einnahmenbeträgen, die sich aus der Einnahmesumme solcher Aufträge ergeben, Steuereinzahlungen. Diese Zahlungen sind für das Allgemeinwesen deines Staates und was übrig bleibt, naja...

Ein guter Unternehmer investiert sein Geldüberbleibsel wiederum in seine Firma und nagt am Ende jämmerlich am Hungertuch.

Nein, das hier ist kein Spendenaufruf, sondern mahlemiuts möchte von einer Begebenheit berichten.

Es geht um zwischenmenschliche Kontakte.

Stellen Sie sich folgende Situation vor:

Sie haben eine Einladung zu einem Lieferanten erhalten. Sie wählten und kontaktierten diese Firma weil diese zukünftig Ihnen die Ware liefern sollte, die Sie im eigenen Ladengeschäft Ihrer Kundschaft anbieten möchten. Weiter möchten Sie wissen, wie die Produktion bei dem zukünftigen Lieferanten abläuft und mit wem Sie es in Zukunft zu tun haben werden.

Okay? Kommen Sie mit? Okay.

Sie sitzen nun adrett gekleidet und a bissi steif wie ein Brokkoli in einem hypermodernen Büro. Die Deckenlampe sieht so aus, als ob sie eine umgedrehte Milchkanne wäre, der Schreibtisch ist ein virtuelles Aquarium und permanent blubbern so Blasen an die Tischplatte. Diese virtuellen Blubberfische schwimmen immerzu hin und her.

Die Tapete ist eine Mischung aus ...
mh... und was weiss ich.
Undefinierbar. Irgendwie.

Der Bodenbelag ist einer Schlittschuhbahn ähnlich.
(Oder sind es die falschen Sohlen auf den Stöckelschuhen die Ihr Füsse quälen?)

Ihnen gegenüber hängt ihr Kontaktpartner in seinem Ledersessel, der mit integrierter Sitzheizung ausgestattet ist. Zumindest lassen die vielen Köpfe an der Sessellehne darauf schliessen. (So viele Knöpfe hat nicht einmal mein Auto!)


Alles in Allem: Alles hyperobermässig modern.

Beide Menschen sprechen miteinander -
oder auch nicht?!


Er: Ja das ist schon richtig. Jede unserer Abteilungen hat eigene Directories und diese Directories wiederum beschäftigen Teamsecretaries. So ist das nun einmal heute. Sie haben also mehrere Ansprechpartner für das eine Produkt in unserem Hause.

Aha. Früher hiess das mal Direktoren und Sekretärin. Da haste gewusst, dass zumindest sie wusste, dass der Chef bestimmt wusste und dass nur die Ehefrau von alledem nix wusste.

Er: Die ganze Firma besteht aus einem wirklich phantastischen Team! Unübertrefflich, harmonisch! Wir haben die letzen drei Jahre niemanden entlassen müssen. Alles passt.

Aha! Früher biste nur stempeln gegangen, wenn der Laden in dem du geschuftet hast, pleite ging. Von wegen Entlassungen wegen Nichtunterordnung vom Personal! Pah!!

Und damals hiess es Brigarde oder Kolonne.
Aber Team? Nee. Naja.
Wenn ich mich recht erinnern kann waren die Vorreiter in den 80ern die Friseure. Die Schnippelkolonnen schnippelten plötzlich alle in einem Team. Schneideteam. Friseurteam. Deren Teamchef hiess Jaque, Detlef, Alex oder Paul und seine erste Hand war nur Makulatur, aber nie sein Betthäschen - öhm, seine Sekretärin.


Ich wurde in meinen Gedanken unterbrochen.

Er: nämlich weiter: Um es Ihnen einmal zu verdeutlichen male ich es Ihnen auf unsere Wall auf. Unser Artdirector ist die Führung unserer einzelnen Creativteams. Sein persönlicher Berater, Herr H, sein Executiveofficer.

Uff. Wall? Wow. Das waren noch Zeiten.

Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen.

Pink Floyd schoss es mir durchs Hirn.

There is <
An Other Brick In The Wall > stampfte es in meinem Hirn los. Beinahe hätte mein einer Fuss im Takt mit gewippt.

So viel Englisch verstehe ich nun auch noch:

Office ist ein Büro. Der Executive... war da nicht mal was mit der Justiz? Exekutive... Weiss nicht mehr so genau. Auf alle Fälle, wenn der Boss nen männlichen Sekretär beschäftigt...

Schmunzel...
Klappe, Mahlemiut! Reiss dich zusammen.
Ist nicht zeitgemäss was du nun denken magst.

Er: - voller Inbrunst: Unser Areamanager wird Sie selbstverständlich in regelmässigen Abständen aufsuchen.

Kenn ich. Das sind diese Grinsebuben im Billiganzug, die so abartig nach Rasierwasser stinken und sich dir an den Hals werfen wollen, nur damit sie ihre Ware an die Frau bringen können. Diese Grinsebuben nannten sich mal Gebietsverkausleiter.

Ihr Areamanager ist unser North-Area-Manager Robert. North für den Norden.
Dort, wo Sie leben.
Sie verstehen?


Ey, wenn du nun nicht die Klappe hälst und mit mir vernünftig redet, leg ich mich hier vor Lachen nieder.

North-Manager Robert. Ohweiohwei...
Des musste dir durch die Zahnlücken fliessen lassen:


Grins mi an, du, duhu Robbi Norzhhhzhh, schnurrr!

Er: Wir gehen nun rüber zu unserem Teammeeting des Artdirectors. Ihn werden Sie somit heute noch kennen lernen und wie versprochen auch unsere Head Of Promotion.

Head Of? Wo bin ich hier gelandet?
Head Of heisst doch in Deutsch: Kopf ab! Oder? Mist.
Mein Englisch ist mal gewesen!
Was heisst das noch mal in Deutsch?
Head Of?
Verflixt!
Wie komme ich aus dieser Nummer wieder raus?


Er noch beim Gehen durch den schmalen kalt wirkenden Flur Richtung nächster Glastür:

Wir talken bei einem Tässchen Cappu, okay? Sie mögen doch Cappu?

Gemeinsam traten wir in den Raum hinter einen fetten Glastüre ein und Reihum stürmten die dort Anwesenden auf mich zu, schüttelten mir zwar nicht die Hand, sondern zerrten mich dafür ungefragt an ihre Körper und schnalzten mich laut ab.

Bäh! Igitt!

2011 mahlemiuts lapland tourismus vasterbotten gastgiverie


Danach drehten sie sich wie von Geisterhand automatisch wieder um und talkten mit irgendwem weiter.

Eine Sie, namens
Jay: Oh, Darling! Sorry, wir sind vor solchen Teammeetings alle extremly busy!

Bissi? Bissi blemm, blemm, gelle?!

Alle sassen nun in einem Kreis, die Luft war durcheinander duftig, nee, im Grunde stanks erbärmlich und die Blicke hingen kleistermässig an mir.

Musterungsscan.

Das zumindest haben die Jungen im Heute nicht abschaffen können.
Ätsch. Durchschauhuuut!


Ich ersparte mir eine Charakteranalyse von jedem einzelnen Duftenden.

Jay sass rechts von mir. Beim Abschmatzen war mir schon aufgefallen, dass sie ein Nabelpiercing trug. Die Lady ist echt offenherzig, klasse Kurven. Kannste nix sagen. Basst alles bei ihr.

Er setzte sich links von mir, ergriff das Wort, begrüsste alle mit Vornamen und stellte mich der Runde vor.

Er: weiter: Wie in Eurer Mail steht dreht sich unser Meeting mit mahlemiut um einen Deal.

Eigentlich wollte ich ihm ins Wort fallen. Was der mir hier andichtet, ist ja nicht zu fassen.

Ich deale?

Mit was denn bitte schön? Hosenknöbbe oder wie?


Sein Glück, dass in diesem Moment ein Telefon durch sein heftiges Ringeln das Ganze hier unterbrochen hatte.

Jay zu mir gewandt: Sorry, Darling! Unsere Hotline.

Dabei hielt sie mir ein schwarzes ringelndes Ding vor die Augen.

Wow. Ich dachte zwar das wäre ein Telefon das da ringelte. Die haben hier also ne Hotline? Mh. Ich erinnere mich noch dezent an diverse Werbeeinblendungen im Fernseher mit so netten Dämlichkeiten, die sich mir via Bildschirm schmackhaft machen wollten.

Ruuuuf mich aaahhnnnn, Babyyyy... Hotline... Nummer...

Er wiederum neigte sich zu mir und flüsterte mir ins Ohr:
Sie ist die Dame vom Office Management, wir brauchen sie bei solchen New Dealmeetings, weil sie das Brainstorming platziert.

Junge, ich platz gleich hier, aber doch die ned! Der Laden hier hat also ne Hotline? Und Jay macht Brainstorming? Na klasse!

Im Grunde ein steiler Job. Die braucht also nix mehr arbeiten, sondern lässt sich lässig locker täglich den Wind durchs Hirn pusten?
Hirnpusting beim Storming.
Okay. Ich gebs zu. Soooo locker ist es nicht.

Denn wenn da oben nix ist, kann alles glatt durchpusten. Chemieblond ist sie auch noch. Diese Jay. Da kann echt nix mehr im Hirn hängen bleiben. Hat ja die Pisastudie auch bestätigt. Ist es oben leer, kann es durchs ganze Büro voll durch wehen ohne anhalten zu müssen.

Weil da einfach nix ist, was den Storm aufhalten könnte da im Oberstübchen.


Ich forme meine Lippen und lasse dezent ein hauchendes
W zwischen ihnen durchschmelzen.

Und damit der Wind ned alle Blätter vom Disch weht hawwe die hier sogar en Condroller. Der basst dann uff alles uff.

Ich werd echt alt.

Früher hat ein Kontroller mir den Busfahrschein abgeknipst oder stand wackelnd breitbeinig im Zug vor mir und hat mir einen Wisch ausgestellt, weil... lassen wir das.

Ist zu Privat. Ned Lachen - Modus einstellen, gelle!

Der Kontroller damals hat mir meine letzte Kohle aus der Tasche gezogen.
Ganze dreissig Eier wollte der jedes Mal haben. Die Jungs waren echt erbarmunslos und liessen nicht mit sich verhandeln.

Ach ja.
Das waren noch Zeiten mit den Kontrollern.


Heute?
Heute scheint jeder jeden zu controllen!

Wie sieht es eigentlich mit Ihrer Kontrolle aus?
Wen oder was kontrollieren Sie denn so? In Ihrem Umfeld?
Ihren Mann? Ihre Frau? Ihre Kids?
Alles im Griff? Ja?
So schön alle unter Kontrolle?

Möchten Sie eigentlich Opfer ständiger Kontrolle sein? Kontrolle ausüben bedeutet Macht inne haben wollen!


Sommerregen



cd




Das Original < 2008 > ist hier zu finden.

Herr Lapplandblog hatte durch die Umstellung seines Blogs wieder die Steilvorlage geliefert.


2011 sommerregen mahlemiuts lapland

Der Tag wird kommen - die Maske wird fallen
und andere haben es wieder mitbekommen.


Hilfreicher Input
Der Wahrheit entsprechend.
Nachträglich: Danke!

Leben und Tod



Das Leben sollte mit dem Tod beginnen -
und nicht so, wie wir es immerzu erleben!


Warum ist es so, wie es ist?

Normalerweise könnte doch das Leben mit dem Tod beginnen.

Oder etwa nicht?

Du liegst Einmeterachtzig unter der Erde, in einem kalten, dunklen Sarg, der muffig riecht. Nachdem du die Augen aufgeschlagen hast, gräbst du dich dem Licht entgegen. Endlich stehst du neben deinem eigenen Grab, schüttelst den Dreck von dir ab und gehst direkt ins Altersheim.

Monat für Monat fühlst du dich besser und dein Tag kommt, da wirst du diesen Ort verlassen, weil du zu jung geworden bist.

Auf dem Golfplatz spielst du nun ein paar Jahre vergnügt herum, und brauchst dich nicht um das Finanzielle zu sorgen, weil deine Rente pünktlich monatlich auf deinem Konto verbucht wird.

Nachdem du deinen Arbeitsvertrag bei einem Arbeitgeber unterschrieben hast, erhälst du dein Präsent - die goldende Uhr für deine bevorstehende Firmentreue.

Von nun an, beginnst du sehr langsam an zu arbeiten.

Die Jahre vergehen und du darfst dich endlich auf der Universtität für einen Studienplatz eintragen.

Da du all die Jahre genug Geld ersparen konntest, eröffnet dir das Studentendasein täglich ein Leben in Saus und Braus. Die Tage sind kurz, weil die Nächte durchgefeiert werden. Das eEnzigste, was in deinem Kopf herum schwirrt sind Frauen oder Männer und sonstige unnötige Flausen. Durch den vielen Alkohol und die Drogen bist du so richtig abgestumpft worden und es ist an der Zeit, dass die Schulzeit beginnt.

Diese beginnst du mit einer Klassenfahrt im benachbarten Ausland und von nun an wirst du von Jahr zu Jahr blöder, bis du an deinem Stichtag mit einer voller Süssigkeiten prall gefüllten Schultüte im Arm von der Schule fliegst.

Im Sandkasten streitest du dich nun mit deiner grossen Kindergartenliebe und anschliessend dümpelst du neun Monate in einer Gebärmutter herum, damit du dein Leben als Orgasmus beendet kannst.


2011 mahlemiuts leben und tod

Darf ich?


Dieses Bild entstand letztes Jahr.

Am Ufer sitzend, die Pupillen scannten Millimeterweise das vor ihnen Sichtbare ab. So, als ob dieser Scan jedes noch so winziges Detail erfassen sollte. Das Hirn, ein gigantomanischer Speicherplatz, schob Erfasstes für Erfasstes in die Schublade names Herz.

Ob der Nebel sich zurück zog oder ob er aufgekommen ist, ist auf dem Bild nicht sichtbar.

Auch wenn ich es mitteilen würde, könnte das Gegenteil zum Zeitpunkt der Aufnahme von statten gegangen sein.

Hob er sich nun und gab das Verborgene den Zuschauern frei oder senkte er sich über die Landschaft, dieser Nebel und war im Begriff alles was sichtbar zu verbergen?

Eine Pflanze, die ohne Licht genauso wenig existieren könnte, wie der Mensch, war stummer Zeuge meiner Gedanken.

Bis ein Fisch im Wasser alles zu Nichte machte.
Oder auch nicht.

Was wäre gewesen, wenn...


2011 mahlemiuts lappland see mit nebel



Darf ich erinnern?

<
Klick >


1111111111111111111111111

Ende eines Blumenlebens


Ein Kornblümchen wuchs an irgendeinen Frühling in schwedische Lappland langsam heran. Sein jäher Tod endete in einer Blumenvase um Besuchern aus fernem Lande eine Freude bereiten zu können.

Kinderhände tunkten das Kornblümchen in roten Brausesaft.
Ahoj, Herr Kapitän.

2011 mahlemiuts tod eines blumenlebens

BALANCE PERSONAL RIGHTS WITH SOCIAL DUTIES

Schaffe ein Gleichgewicht zwischen
persönlichen Rechten und gesellschaftlichen/sozialen Pflichten


Vorstoss auf die Vergangenheit


Du tippelst so vor dich her. Einfach nur so.
Hier und da Liebesflüstern mit Herrn Lapplandblog.
Hunde riechen da, buddeln dort. Legen genüsslich die Sonderedition vom Parfume
Ren de Nature auf.

Die Blättchen von den Birken haben anscheinend über Nacht einen Vertrag zum Model irgendeiner Kosmetikfirma unterschrieben. Die hat die Blättchen auch glatt sofort buntig Testgepinselt.

Der Fluß dort unten quillt fast über, weil die letzten Tage die Badewanne vom Herrgott übergelaufen ist. Zwischendurch zwitschert es aus den Ästen vor Abschied leidend zu dir hinunter.

Seufz. Wunderbares Leben.

Menschenrufe durchschneiden plötzlich die Idylle.

Wiiillllmmmmaaaaaa!!


Ich grinse. Wegen einer Erinnerung.

Es raschelt. Mein Lächeln macht einen Zeitsprung in den kältesten Winter aller Zeiten. Sie kommt schwänzelnd durch das Gestrüpp auf mich zu.

W i l m a...


2011 lapland vergangenheit
.
.
.
.
.

Ich beschränke mich aufs Knispeln, ich beschränke mich aufs Knispeln und ja ich hole ganz tief Luft und überhaupt werde ich sie nicht anfassen, nein. Ich mag solche nämlich ganz und gar nicht und so weiter und so fort. Und nein, das Brötchen in meiner Hand gehört mir und mir ist es eh egal, dass du abgehauen bist. Gehörst mir ja eh nicht. Geht mich nix an. Da! Haste es Brötchen und nun wo ist denn dein Herrchen. Dann komm halt mit. Ich helfe dir suchen. Komm!
Warum ich??

Brötchenseife



2011 mahlemiuts broetchen seife



Motorveckan 2011 / IV.


Irgendwie scheint das hier nicht enden zu wollen. Vorletzter Beitrag mit Menschen. Einen hätte ich noch. Danach hoffen wir einmal, dass das Wetter fix kühler wird - damit ich wieder rüber ins Studio schleichen kann.

Der ästhetische Schwung eines wohlgenährten männlichen Oberkörpers verleitete mich zu diesem Bildausschnitt.

2011 motor veckan lycksele XII

Die Shirtindustrie hat sich, wie auf dem folgenden Bild erkennbar, auf ihre Kunden mit völliger Hingabe eingestellt.

Hier das sommerliche Shirtmodell für den Mann von Heute:


Modell Hühnerbrüstchen im Mehrfarbdruck
3/4 Arm, in den Grössen sS und S erhältlich
Unser Modell ist sofort lieferbar


2011 motor veckan lycksele X

( ^ Hat hier eben wer gegrinselt? TzTzTz! )


Steigen wir halt tiefer in die Materie der Kleiderindustrie ein.


Tiefer.
Tiefer.
Na - da geht doch noch was...

Ja!
Jahaaa!!

Ja! Noch ein Stückchen, noch, noch....








Also!
Geht doch!

2011 motor veckan lycksele IX

Mh... diese Haare...
und dieser farbangepasste Shirtausschnitt zum Autolack...
Sehr harmonisch, ne?!



Und exakt so muss ein solches Event von poliertem Chrom und liebevoll restaurierten 12-Zylindern genossen werden


und nur so!

2011 motor veckan lycksele VIII
Was mir eben auffällt: Hält das Oberteil von ihr eigentlich ohne Träger? Wow. Mutig, mutig!

Motorveckan 2011 / III.


2011 motor veckan lycksele III

Der Zug blieb endlich donnert im Bahnhof stehen und er hatte endlich sein Ziel erreicht. Als sich die letzten Dampfwolken aus dem Schlot der Lok heraus gequält hatten, konnte er in die verstaubte Strasse der Stadt hinein schauen.

2011 motor veckan lycksele IV

Ihr Gesicht verriet, dass sie schon sehnsüchtig auf ihn wartete. Nur noch wenige Augenblicke und sie konnten sich endlich in den Armen liegen.
Wie sehr hatte sie sich auf diesen Moment gefreut!




2011 motor veckan lycksele V

Männer spiegeln ihr Inneres meist dann,
wenn sie vertieft über das diskutieren können,
was in ihrem Herzen pocht.

Es fragt sich nur,
auf wie vielen Zylindern ihr Herz so "läuft"





2011 motor veckan lycksele VI

Verloren stand er vor den Pferdestärken und ließ seinen Träumen in die Vergangenheit freien Lauf. Irgendwann begegnete er den Zweien und musste feststellen, dass sich Verheiratete im Laufe der Zeiten anpassen. Ob sie ihre eigene Identität komplett aufgeben, oder ob es nur Nähe ist, die solche Paare widerspiegeln?

2011 motor veckan lycksele VII



Abdruck



2011 mahlemiuts hundezunge

Es scheint,
das die Hundezunge durch ihre Faltenbildung
genauso einmalig ist,
wie die Handinnenfläche eines Menschen.





Ein Therapiehund und sein Lehrling

Original von Sandra Ohlsson

Bei uns wohnen elf Alaskan Malamutes, und alle sind fleissige Zughunde. Jedoch drei von ihnen haben eine zusätzliche Aufgabe. Sie werden auch als Therapiehunde eingesetzt. Alaska und Maximus sind von der Schwedischen Therapiehundevereinigung zertifiziert und regelmässig in Schulen und Altenheimen im Einsatz.

Eine Begegnung, die ich mit Maximus vor einigen Jahren in einem Altenheim hatte, wärmt mir heute noch das Herz. Wir gingen in das Zimmer eines älteren Mannes, der am Ende seines Lebens angelangt war. Die Stimmung im Zimmer war feierlich still und als wir eintraten bemerkte ich, dass nicht nur ich von der Stimmung im Zimmer sehr berührt war.

Maximus schlich auf den Pfotenspitzen neben mir her, und erst als ich ihm das “OK” gab legte er die Vorderpfoten auf das Bett und schaute den dort mit geschlossenen Augen liegenden Mann sanft an. Sehr vorsichtig legte er seine Nase auf das Bett und sein Atem liess den Mann langsam die Augen öffnen. Er blickte zu Maximus, der sich völlig still verhielt.

Sie sahen sich bestimmt einige Minuten lang in die Augen bevor der Mann langsam seine zitternde Hand ausstreckte und Maximus mehrere Male über den Kopf strich. Nach etwa zehn Minuten blinzelte der Mann erneut und Maximus verstand das Signal genau, hob den Kopf und blickte zu mir um zu sagen, dass es jetzt an der Zeit sei zu gehen.

Wir schlichen aus dem Zimmer.

Der Mann war Feuerwehrmann gewesen und im Bücherregal lagen ein alter Feuerwehrhelm, einige Auszeichnungen und viele Bilder. Als wir gingen, lag er wieder einsam und still in dem kahlen Raum. Kurze Zei später erfuhren wir, dass er kurz nach unserem Besuch eingeschlafen war.

Jeden Freitag darf Maximus zusammen mit Junghund Tö, der bei Maximus “in die Lehre geht” und mit Herrchen Tobbe in die Schule gehen, wo eine Horde Kinder unterschiedlichen Alters auf sie wartet. Dort werden sie intensiv gestreichelt und gebusselt. Die Kinder werden über Hunde und die Kommunikation mit dem Hund unterrichtet und wenn Schnee liegt, werden die Kinder auch im Schlitten gezogen.


Es ist schwer zu sagen, für wen die Freude grösser ist:

Für die Hunde oder die Kinder. Auf jeden Fall ist es ein herrlicher Austausch. Die Arbeit als Therapiehund ist sehr fordernd und verlangt grosse Verantwortung vom Hund. Die Hunde brauchen jede Menge Geduld und müssen auch vieles “einstecken” können. Sie müssen unerwartete Situationen erkennen, mit diesen umgehen und auf angemessene Weise reagieren können. Das fordert sehr viel, denn es entspricht nicht immer den natürlichen Reaktionen des Hundes.

Die enge Zusammenarbeit mit dem Hundeführer ist unverzichtbar und gegenseitiges Vertrauen und Zutrauen sind eine Grundvoraussetzung. Stets muss dem Hund die Arbeit auch Spass machen und selbstverständlich braucht auch der Hund manchmal seine Freiheit und seinen “Urlaub”.


Der Alaskan Malamute ist loyal, aufopferungsbereit, hat eine gute Auffassungsgabe und ein freundliches Wesen, allesamt wichtige Voraussetzungen für einen guten Therapiehund. Wird er dann noch gut ausgebildet, hat er das Zeug, nicht nur ein guter, sondern ein ausgezeichneter Therapiehund zu werden.

Übersetzung eines Artikels aus der Mitgliederzeitschrift des Polarhundklubbens 3/2011 mit freundlicher Erlaubnis der Verfasserin. Wer mehr über Sandra Ohlsson und ihre Therapiehunde erfahren möchte, findet auf ihrer Homepage viele weitere Informationen und Bilder.

www.sandrashundar.com
www.hundsteg.se

Motorveckan 2011 / II.


Noch was gefunden für "Nebenbei".
Bei diversen Flaschen können komplette Verhaltensstudien über Menschen betrieben werden. Wenn nämlich ein Fremdling aus anderen Landen solche Flaschen, die mit Ketchup und Senf befüllt sind, das erste Mal in seinem Leben kopfüber hängen sieht.

Interessant wären hier diejenigen Urlauberinnen zu erwähnen, die aus dem Flughafengelände kommen und als Begrüssung von uns an eine Futterkrippe mit solchen Hängeflaschen geführt werden. Obwohl ich sie noch auf dem Flughafengelände darauf aufmerksam mache nach dem langen Flug das stille Örtchen zu besuchen, verneinen sie dieses.

An der Futterkrippe angekommen können Sie nun folgende Szene beobachten:

Die Dame mag ihre Wurst, die im Brötchen liegt, mit Senf oder Ketchup würzen. Nun wird ihr schlagartig irgendetwas beim Anblick dieser Hängeflaschen bewusst.

Was genau, das können Sie auf ihrer Stirn ablesen!
Buchstabe für Buchstabe!
Komischerweise spielt der Ehestand solcher Urlauberinnen anscheinend keine Rolle - in diesem Moment.


Die Lippen werden nun gleichzeitig mit der Denkerkenntnis und beim Anblick der hängenden Flaschen zusammengepresst, damit sie nicht loslachen muss und die Beinchen klappen untenherum magnetartig mit den Knien zusammen -

weil sich das arme, vergessene Bläschen meldet.

Da kannste echte Tiefenpsychologie betreiben : )

Herren, die aus dem Orient solche hängende Fläschchen das erste Mal im Leben sehen, lassen ihre Augenbrauen deratig in die Höhe schlüpfen, dass diese die tiefste Stirnfalte verdecken - so pikiert sind sie.

Angeblich.

Dass sie sich dann aber nach einer diversen Gewöhnungsphase über den Anblick der Hängeflaschen auf Events wie der Motorveckan als Flaschendrücker freiwillig anboten, erstaunte sogar den einheimischen Motorveckangast. Wobei die Damen, die an besagten Stand vorbei gingen, auf einmal völlig von Hungerattacken geplagt waren.

Der orientalische Fremdling, der das Ehrenamt des Flaschendrückers übernommen hatte, unterhielt den ganzen Laden und schien in seinem Element -


als Mann versteht sich.

Interessant war zu dem, dass der Serviettenverbrauch von den weiblichen Kunden in die Höhe schnellte. Leider wollten sie sich doch nicht die Blusen säubern lassen, weil sie vor lauter Prusten über ...

lassen wir das lieber. : )

Einheimische Damen, die in Begleitung ihrer Ehemänner und die aus dem Ausland stammen, wären in einer weiteren Studie vorzufinden. Diese Probanten haben es scheinbar besonders schwer. Zumindest, wenn noch ein Ehepaar mit dabei ist und dieser Freundesehemann genauso zum kleinen Jungen mutiert, wie der eigene ausländische Ehemann.

Sofern beide Männer, obwohl schon Anblicksgewohnt, auf diese Hängeflaschen treffen.

Das Ganze kann sehr schnell in einem
Senf-Ketchup-Weitdrück-Wettbewerb
enden und zwar nach dem Motto:

"Wer die Bullette auf dem Brötchen,
das die eigenen Kinder gerade in der Hand halten,
am besten trifft, hat gewonnen."


Aber bitte mit Abstand zum .... lassen wir auch das! : )

Wenn jedoch der orientalische Besucher inklusive diese beiden Ehejungs aufeinander treffen endet es -

wie sollte es auch anders sein? -

in einem Disaster. Denn der Orientaler mag die Schwedinnen aus den Hängeflaschen bedrücken und die beiden Ehejungs ihre Kinder.


Ähm. Nein. Eher deren Bulletten im Brötchen.



2011 motor veckan lycksele II

Tja. Mist nur, dass die Flaschen so einfach in einem Ständer eingehängt sind und nicht angenagelt waren! Solche Studien sind hochinteressant und jeder Tiefenpsychologe hätte seine Freude an den gewonnenen Erkenntnissen.

Motorveckan 2011 / I.



Es regnet und ich sitze vor der riesigen Auswahl Bildern, die auf der < Motorveckan 2011 > entstanden sind. Die knisperischen Perlen liegen in einem separaten Ordner. Im Moment kann ich mich noch nicht von ihnen trennen. Erst wenn dieser innerliche Prozeß vorrüber ist, könnt ihr sie hier bestaunen.

Beim Durchschauen sind einige Bilder jetzt schon für Euch in den Blog gerutscht.

schuhe

Es geht um diese Schuhe. Nur um die Schuhe.
Diese hier sind noch harmlos.
In ihrem Schrank stehen da noch ganz andere Hämmer -
und mit denen steht sie bei Minusgraden sogar auf einem Schlitten.
Ich kann es nicht verstehen!
Ich kann es einfach nicht...

2011 motor veckan lycksele I

Vor ein paar Minuten hatte sie noch Streit.
Mit ihm.
Er zog sich in sein Auto zurück.
Sie legte sich zu ihrer Freundin. Schmollend.
Die Freundin genoss sichtlich die Pause.


auto

Nicht nur sein Auto war ein Klassiker.
Er symbolisierte es in seinem eigenen Dasein.
Er war schon immer der Mann dazu.


mann

Sollte wer den Designer des Hutes kennen,
gebt ihm einmal Bescheid.
Er möge sich bei mir melden.
Danke


paar
Sie hielt im Grunde nicht sich selbst fest,
als sie ihre Arme um sich schlang..
Es war die Zeit, die verronnen ist.
Damals...



Zeba


Komm schnell! Da ist ein Zeba!

Wo?

Im Garten da!

Was ist da?

Ein Zeeeebaaaaa!

Aha. Du meinst sicher ein Zebrrrra?

Ja!

Aber das lebt nicht in Lappland, sondern in Afrika.

Nein! Hier. Da!

Die Antwort war so eindringlich, dass ich den Wäschekorb bei Seite stellen musste und ins Grübeln kam.

Ich kombinierte im Hirn, dass da ein Tier im Garten sein müsste.


2011 mahlemiuts zeba

Stuhlfreiheit


Wüssten Sie, welchen Stellenwert Ihre Urgrosseltern, Ihre Grosseltern, Ihre Eltern der Gastfreundschaft geschenkt haben?

Pflegen Sie im Heute Gastfreundschaft?

Ein Gast ist ein Mensch, der sich nur Zeitweise in Ihrem Heim aufhält und in der deutschen Sprache beinhaltet das Wort Gast(freundschaft) die Beigabe Freundschaft.

Wie definieren Sie für sich Freundschaft?
Kann ein Gast, der sich nur zeitweise in unserem Heim aufhält ein Freund sein?


Weiter heisst es in der deutschen Sprache:
Gastfreundschaft pflegen.

Pflege, das liest sich im Heute so, als würde der Gast Hilfe benötigen, weil er krank ist oder sollte mit diesem Wort darauf hingewiesen sein, dass die Pflege eines Gastes wie die bei einer Pflanze sein sollte, damit Wachstum entstehen könnte?

Jedes Pflänzchen, das einmal Früchte tragen möchte, benötigt einen ausgewogenen Nährboden.


Pflegen Sie den Nährboden für eine mögliche Freundschaft und zwar Ihres Gastes gegenüber?

Andersherum gefragt:
Wann hatten Sie das letzte Mal Gäste gepflegt und zwar auf solch liebevolle Art, dass es ein Nährboden für eine mögliche Freundschaft werden könnte?

Oder war es nicht so, dass Sie
unbewußt eine Erwartung an Ihre Gäste hatten?

Sollten Sie eine unbewusste Erwartung gehabt haben, in Ihrem Inneren, waren Sie weit davon entfernt Ihrem Gast etwas zu schenken -

ihn zu beschenken -
oder warum sollte Sie der Gast beschenken ?

2011 mahlemiuts stuhlfreiheit
Ist hier noch frei?

Berg


nagel

Ike I.


Streifen sollen ein körperähnliches Gebilde schlanker wirken lassen - oder auch:

2011 bymahlemiuts selbstbildnis lappland schweden wharrington shaddylac

wie setze ich ein Selbstbildnis in Szene?

Armeen dieser Welten


Die Erde ist durch ihre Struktur in Kontinenten eingeteilt. Diese Einteilung geschah meines Wissens ohne Menschenhand -

die jedoch einzelne Grenzen zwischen Ländern errichtete.

Somit wurden Menschen voneinander getrennt. Hierdurch sind hinter den jeweiligen Grenzen individuell-spezifische Gesellschaftsstrukturen entstanden. Niemand, der innerhalb solcher Strukturen lebt, kann sich von einer Mitgestaltung dieser Strukuren frei sprechen.

Da fast jedes Land eine Armee inne hat, gestalten auch deren Soldaten ihre Herkunftsländerstrukturen mit. Wenn Sie nun eine Soldatin oder einen Soldaten entkleiden würden, so wäre er nackt -

so wie Sie oder ich in diesem Moment des Entkleidens.

Jede Armee hat ihre eigene Uniformgestaltung und nun dürften Sie einer Soldatin oder einem Soldaten eine Uniform reichen, die er anzuziehen hätte -

2011 schweden malamute armee streitkraefte urlaub sommer soldaten soldatinnen


nur nicht die Uniform desjenigen Landes,
unter dessen Flagge er ursprünglich dient.

Aufgesetzt


Wenn sie mich alle würden,
was sie mich könnten,
käme ich nicht mehr zum sitzen!



2010 schweden baeren jagd fotografie kurse urlaub unterkunft
Mit freundlichem Grinsegruss

Tausch möglich?


Das Hochzeitsfieber greift um sich!

Einige Besucherkinder sind im Garten und schauen sich nach läppischen Getier um, das auf dem Gelände kreucht und fleucht. Dabei entdecken sie eine Spinne. Sie hocken davor und sehen dem Tier lange zu.


Junge: Das ist eine Frau Spinne.

Mädchen: Warum weisst du das?

Junge: Sie ist alleine.

Das Mädchen schaut den Jungen fragend an.

Junge: Ist doch klar! Frauenspinnen essen ihre Männer nach der Hochzeit weg.

Mädchen: Das ist aber blöd. Warum laufen die nicht weg?

Junge: Weiss nicht.

Mädchen: Schmecken die?

Junge: Mh. Weiss nicht.

Etwas längere Pause.

Mädchen: Die Frauspinne ist dumm!

Junge: Hä?

2011 makrofoto lappland fauna und flora schweden spinnen kindermund


Mädchen: Naja. Das ist doch ganz einfach. Meine Mama macht das auch immer, wenn was kaputt geht und mit dem Papa hat sie es auch gemacht. Du kriegst doch einen Garantieschein. Hat die Mama auch beim alten Papa gekriegt von dem Mann auf dem Amt. Du musst nur auf die Zeit von dem Schein gucken. In der Zeit kannst du alles zurückgeben und kriegst das Geld zurück oder einen neuen Papa.

Moisheles Mission


Gastbeitrag; Autor: Herr Moishele

Guten Tag, werte Nichtmitleserinnen und Nichtmitleser, es Moishele hofft, Sie fühlen sich wohl. Heute hat`s Moishele die Ehre hier für Sie a bisserl plaudern zu dürfen, und hofft, es ist Ihnen recht, diese kleine Einlage.

Vor einigen Tagen begann hier in Nordschweden, genauer in Malå, die so genannte 60 Tals Veckan. Dieses ist jährlich eine Woche im Sommer, die auf die vergangene Zeit der 1960er Jahre zurück erinnern mag. In dieser sommerlichen Aktivitätszeitspanne werden allerlei unterschiedliche Veranstaltungen dargeboten, unter anderem war dieses Jahr eine Aufführung der hiesigen Folksdanslag mit ihren äußerst netten Gästen aus Österreich zu bewundern.

2011 norrland aktivitaet sommer urlaub moishele daniel celan
Bretter für den { damaligen } sportiven Herrn : )

Herr Lapplandblog < berichtete > darüber , und auf dieser besagten Veranstaltung wurde unter anderem auch Brautmode aus verschiedenen Epochen vorgeführt. Dieses Jahr scheint ein besonderes Jahr, denn im Moment mag jeder heiraten wollen -
es Moishele ausgenommen, nicht wahr : )

Es hatte sich einer äußerst wichtigen Aufgabe nämlich zu widmen:
Mit einer Braut das Kleid ihres Lebens auszusuchen!


Wie kam`s Moishele zu dieser Ehre, da in der Regel für die Brautkleider die Frauen im Hause zuständig sind. Unsere allerwerteste mahlemiuts winkte dankend ab, als sie von der Braut zur Mithilfe bei der Suche gebeten wurde.
{ anscheinend ahnte sie schon, welch Katastrophe entstehen würde! }

Die Braut, eine jüngliche Dame aus dem hiesigen Freundeskreis, bat nun denn es Moishele, und er konnte ihr in keinster Weise doch diesen Wunsch abschlagen, nicht wahr. Reicht es doch, wenn sie sich einmal ins Un-Glück stürzt, braucht es nicht noch ein Unglück mit dem Kleid zu geben - daher mit erfahrene Unterstützung in Sachen:

Mission Brautkleid!


Haben Sie schon einmal mit einer Braut das Brautkleid ausgesucht? Nein? Sehr gut, sehr gut, denn solch ein Vorhaben kann zu einem puren Kriegszustand mutieren, was Nerven, Geduld, und Zeit, wie auch die Finanzen betrifft. Da schwankst zwischen Hoffnung, dass die Braut es endlich gefunden, das Brautkleid, und bitterster Enttäuschung, wenn sie es nicht mag, das Brautkleid!

Gut, das eine Kleidlein hatte hinten am Allerwertesten so viel Stoff, dass das Hinterteil doch recht unvorteilhafte wirken könnte, das andere, jo... da hast denken können, so viel Geld bei so wenig Stoff, ob`s nicht an Betrug grenzen könnt`, dieses kreativ-kostspielige Etwas.

Dann hatten wir noch eines gesichtet, das hatte vorne, also am Dekolltee so viel Stoff, dass es so aussah, als ob das Modell die Bezeichnung _Hamster_ hätte verdient. Doch! Sah wirklich von vorn so aus, als ob zwei überdimensionale prallgefüllte Hamsterbäckchen sich dort eingenistet hätten.

Das eine war also hinten herum nichts, das andere oben herum nichts, und das andere war nicht zu beurteilen, weil`s fast nicht sichtbar!

2011 sommer aktivitaeten schweden moishele daniel celan hochzeit
Ob der Schmutz schon seit den 60igern...?
Denn bitte, ist`s nicht das Fenster von meinem Heim,
sondern das einem Museumshüttchens, nicht wahr!


Eines war recht hübsch, doch! Der cremefarbene Stoff bedeckte die Braut äußerst ästhetisch, und war mit gefalteten Stoffrosen bestückt. Jo, da saß es Moishele in dieser Boutique, die Braut drehte sich so vor ihm im Kreise, und ich konnte es mir nicht verkneifen zu denken, dass wenn dieses Kleid der Favorit werden würde, der Ehemann zumindest die jährlichen Blumen zum Jahrestag einsparen könnt`.

Bräuchten doch nur die Stoffrosen von ihm am wiederkehrenden Jahrestag der beiden abgeschnitten, und ihr als Erinnerung überreicht - nur sollte die Dame so denn nicht auf den Gedanken kommen, die Dinger wieder ans Kleid annähen zu wollen. Als ob die Braut die Gedanken vom Moishele hat lesen können, wurde das Kleid von ihr nicht genommen.

In der weiteren Auswahl ward ein Kleid zu bewundern, dass war vorn bis zu den Knien von den Füßen her gesehen offen, und es sah aus, wie ein Tunnel. Also wenn Sie Autofahrer sind, kennen Sie sicherlich dieses Phänomen:

Vor Ihnen öffnet sich am Horizont ein dunkler Tunneleingang, der von Weiten ausschaut wie ein riesiges Maul, in das Sie mit Ihrem Wagen verschluckt werden. Im Gegensatz zu einem Tunnel, der einen weiteren Ausgang am Ende vorweisen kann, hatte dieses Kleid kein Loch am anderen Ende, und als wir auf die Terasse schritten, um dieses stoffliche Gebilde bei Tageslicht bestaunen zu können, pustete eine kräftiger Windstoß in diese Beinvordereinfahrt hinein, und da er keinen Ausgang fand, der Wind, verfing dieser sich im Stoff.

Dieses sah nun in der Tat sehr gefährlich aus, denn nicht auszudenken, wenn bei Windstärke zehn die Braut bei ihrer Hochzeit erfaßt, und über die Hochzeitsgesellschaft hinwegschweben würde. Nein, dieses Kleid ward nicht das, was wir unter einem Brautkleid uns vorstellten.


Zwischen Umeå und Arjeplog, zwischen dem südlich gelegenen Uppsala und dem wieder nördlich gelegenen Sorsele - es schien weit und breit kein Brautkleid auffindbar zu sein - pendelte das Moishele mit Braut im Gepäck umher. Zum Leidwesen Moisheles, denn so langsam verlor es die Geduld!

Da sind die Benzinkosten höher, als die des Kleides! Nicht miteingerechnet die Unterkunftsrechnungen, weil du kannst ja nicht g`schwind mal von Ort zu Ort brausen!

Hinzu diese dümmlichen Kommentare von manchen, von wegen, da würde der Herr Vater ja demnächst Enkelkinderchen begrüßen können - ja schaut`s Moishele denn schon so ältlich aus?

Nun gönnte sich der Suchtrupp, bestehend aus dem Moishele und der Braut, endlich eine Pause, und besuchte das oben erwähnte Programm in Malå mit dieser schwedisch-österreichischen Brautmodenschau aus den verschiedenlichsten Zeitepochen.

2011 mala sommer musik lappland malamute daniel celan professor moishele
Sapperlott! Was kam damals für Mucke aus dem Kasten,
und wie sie geklungen in der Qualität : )


Stellen Sie sich bitte vor, dass diese Veranstaltung auf dem so genannten Heimatmuseumsgelände stattfand, und wie sollte es anders sein, dieses sogar an diesem Tage geöffnet hatte! Die strömende Besuchermasse hatte hiermit Gelegenheit in die einzelnen Museumshüttchen einzublicken -

so denn auch unsere künftige Braut!

Zwischen des Beginns der Aufführung und der unsrigen Ankunft war genug Zeit über`s Gelände zu schlendern, und die Plauderei zwischen dem Moishele und der Kleidsuchenden hatte den Inhalt, dass sie vielleicht hier bei der Vorführung ihr Kleid für den Tag des Tages sichten könnte. Ging es ja wie oben erwähnt, um Brautmode auf dieser Veranstaltung! Wir beide trennten uns, denn es Moishele wollte sich schon den besten Zuschauerplatz sichern.

Ein gellender Schrei, der über`s gesamte Gelände schrillte, ließ es Moishele auf seinem so eben eroberten Sitzplätzchen zusammen zucken, und es eilte sofort in die Richtung, aus der es den Schrei vernommen hatte. Es ward Gott Lob nichts geschehen an Leib und Leben eines Menschen, nur die zukünftige Braut stand in einer der zahlreichen Museumshütten und litt sichtlich unter Schnappatmung.

Der Auslöser hing anmutig an der Wand, wunderbar ins rechte Scheinwerferlicht dahin drapiert, einsam, wartend, und aus dem Jahre 1961 - wartend auf eine Frau, die es sich für ihren Tag im Leben noch einmal überstreifen mag.


Herr im Himmel, manche Lebensziele sind so nahe...

Gut, um dem ganzen meinigen Märtyrium endlich ein Ende zu bereiten, begann`s Moishele sich schleunigst auf die Suche nach dem ersten Vorsitzenden des Heimatvereines zu machen, um diesem dieses Kleid an der Wand abschwatzen zu können. Um international-diplomatische Verwicklungen nicht erst aufkommen zu lassen, durfte die zukünftige Braut das Kleidchen zumindest schon direkt einmal vor Ort hinter verschloßenen Türen anprobieren!
{ ein sehr weiser Vorsitzender! } Das Weitere hätte das Moishele dann schon noch geregelt, keine Bange, nur endlich sollte der Akt der Brautkleidsuche doch einmal nach über drei Monaten beendet werden können!

Nach unendlichen Minuten ging zaghaft die Türe des Hüttchens auf, es Moishele wartete sehr gepannt davor, und da stand sie, in ihrem Kleid - es paßte wie als wäre es für diese junge Frau geschneidert!

Die Sonne strahlte mit ihrem Lächeln um die Wette, ach... da war auch beim Moishele alles von der Odyssee um die Brautkleidsuche vergeßen! Enzückend, wie sie da stand, entzückend!

Der zukünftige Ehemann konnte nicht ahnen, dass im Türrahmen seine Zukünftige stand, als er um die Ecke kam, weil er auf der Suche nach selbiger war. Er sah, nein, er starrte die Frau, eingekleidet in ihrem weißen Kleidchen, vor Glückseligkeit strahlend, fast schon mit Tränen in den Augen, die im Türrahmen andächtig über ihre Errungeschaft zärtlich strich, an.

Er registierte in der Tat nicht, dass es sich hier um seine Zukünftige handelte, und dieser... dieser...
{ Tante Zenzie } verzog beim Anblick dieses lebenden Bildes ablehnend sein Gesicht...


2011 hochzeitskleid lappland trauung daniel celan professor moishele
Es Moishele zückte weltmännisch sein Tüchlein, und reichte dieses!




Erkenntnisse

Aus der Reihe:

EInblicke in unser Alltagsleben

Auf dem Bildschirm sehen unsere geknispelten Fotos natürlich riesig aus und aus Platzgründen werden sie logischerweise verkleinert. Denn in Originalgrösse würden die Bilder den Blog hier absolut “sprengen” wenn sie veröffentlicht würden. Bei der Verkleinerung von den grossen Bildern zu kleinen Blogbildern waren Besucherkinder anwesend. Auch aus dem Grund, weil sie ja mit draussen waren und allerlei Getier im Garten erspähten. Die von den Kindern gefundenen Motive wurden auch fotografiert.

Sehr gut zu sehen war auf dem heutigen originalen Bild die Tatsache, dass das Motiv, die Fliege, ihre Füsschen aneinander rieb. Nun sassen zwei Knirpse und ein männlicher erwachsener Gast bei mir mit am Tisch und wir besahen uns gemeinsam das grosse Originalbild.


mahlemiuts zu den Kindern: Schaut! Die Fliege putzt sich vor dem Essen die Füsse. Die ist ganz lieb!

Der kleine Junge verzog das Gesicht und nahm sichtbaren Abstand vom Geschehen. Unser männlicher Gast entgegnete, um meine Aussage vor den Kindern zu bekräftigen:

Jo, die Fliege wurde bestimmt von mahlemiuts so gut erzogen.

Um sein Gesagtes zu bekräftigen, wuppte bei seiner Aussage sein linker Zeigefinger in der Luft. Das sah eher drohend aus, dieses Gewuppe in der Luft.

Das Mädchen deutete daraufhin auf das Bild am Bildschirm, ihre Augen wurden riesengross, dabei sah sie mich ungläubig an und sagte mit richtig ernsten Ton in der Stimme:


Wow... die lebt ja noch!

2011 makrofotogrie fauna flora schweden stechmuecken kinder wharrington mahlemiuts

Nicht Jugendfrei


Zwei Kinder streifen im Garten umher.
Junge, 9 - Mädchen, 7.


Mahlemiuts möchte zwei Käfer knispeln. Die Kinder kommen dazu, gehen in die Knie und schauen interessiert zu.

Er: Die spielen.
Sie: Nein.
Er: Doch!
Sie: Nein. Sie machen...
[Pause]

Die Knisperin muss sich beherrschen. Das Grinsen wird breiter.

Er: Was jetzt?
Sie: Die da machen...
[Pause]

Um nicht die ganze Szenerie zu verwackeln, versuche ich mich auf andere Gedanken zu bringen.

Sie: Guck doch. Da.
[sie deutet auf die Käfer]
Er: Die krabbeln.

Mein Grinsen wird breiter und die Konzentration beginnt auf den Nullpunkt zu sinken, ich stehe kurz vorm platzen!

Sie: Nein! Du bist dumm. Die eiekliert.


2011 lappland schweden malamute makrofotografie sexualverhalten tiere

[kleinlaut hinterher geschoben] ... oder so ...

Monster in Lappland


Aus der Reihe:

Einblicke in unser Alltagsleben

Herr Lapplandblog und seine Gattin,
also meine Wenigkeit *hüstel*... nein, ich verdonnerte ihn nicht noch einmal zum Unkrautgezupfeln!

Noch mal von vorne:

Herr Lapplandblog und seine Gattin schlenderten Hand in Hand durch ihren Garten...
...ja, wir bewunderten den Garten ohne Unkraut, weil das ja schon gezupfelt.

Wird das hier noch mal was?
Vorne vorne:


Also wir so Hand in Hand... oder sollte ich besser schreiben:

Hand in Hand schlenderten Herr Lapplandblog und seine Gattin durch ihren läppischen Garten, der von ihm fachmännisch unter Anweisung... mh... weiss nicht. Sollten wir eher weg lassen. Nehmen wir nur den Abschnitt und fahren weiter fort:

Hand in Hand schlenderten Herr Lapplandblog und seine Gattin durch ihren läppischen Garten. Jeder von ihnen freute sich auf seine Weise über dessen Schönheit.

Liest sich besser, gell?

Im Duett konnten die beiden gehört werden, wenn sie sich gemeinsam sagten:

Oh, guck mal. Da wächst auch was!
[zwei Finger deuteten gen Boden]
Oh, da! Ja, guck doch mal! Das da!
[noch mehr deut - inklusvie zwei Bückhaltungen]

Auch Soloeinlagen waren voller Inbrust zu vernehmen:

Sie: Du? Weisst du, was das sein soll?
[elegantes: deut]
Er: Nein, bin ich Botaniker?
[anschliessendes Stirnrunzeln]
Sie: Oh Mensch, hätte ja sein können.
[inklusive Mundwinkelverzug]

Das Paar schritt weiter Richtung Rosen.

Sie: Sieht schön aus, ne?
[^ strahlendes Lächeln]
Er: Ja.
[^ monoton]
Sie: Hat sich die Arbeit mit dem Rupfeln gelohnt, ne?
[^ bohrend]
Er: Ja.
[^ monoton]

Irgendwie kam sein “ja” so hervor... ich weiss auch nicht, aber irgendetwas lag in seiner Stimme, das nicht gerade Freude ausdrückte! Woran das nur gelegen haben mag?

Aus heiterem Himmel - er: Boah, ey. Guck mal!

Er rannte sofort los um den Knispelapparat zu holen und hielt danach ihr liebevoll das Blättchen, weil es doch arg windete, mit dem Motiv vor die Linse und sie kniete mit startklarem Knispelautomat andächtig vorm Blättchen...

2011 makrofotografie lappland fauna und flora malamute

...jedoch das Motiv fletsche widerwillig seine Zähne!

Das Fenster


Sie sassen am Tisch und teilten sich verschiedene Namen zu. Bekannte, Freunde, Familienangehörige -

jeder nach seinem Namen.


2010 lappland mahlemiuts hochzeit trauung rolligrafie


Sie entgegnete, dass die Tischordnung noch erstellt werden sollte, damit alles seine Ordnung hätte. Er hingegen fand, dass das alles nicht nötig sei. Die Gäste sollten kommen und wenn jeder irgendetwas zu Essen mitbringen würde, bräuchten nur noch Tapezierertische als Buffett herhalten.

Diese Tische könnten mit einer einfachen Papierdecke ein wenig aufgepeppt werden. Hinzu hätte dieses System den Vorteil, dass die Tische schnell auf - und abgebaut werden könnten. Er äusserte auch, dass die Gäste eigene Decken oder Klappstühle selbst mitbringen sollten, so würde sich auch die Tischordnung automatisch erübrigen.

Er sah es praktisch -

sie jedoch empfand seine Äusserung als eine Art “nur schnell alles hinter mich bringen, damit endlich Ruhe ist” - das brachte sie auf ihre ureigene Art und Weise innerlich in Rage.

Der Brautvater sass auf dem Gartenstuhl bei ihnen und grinste.

Im Grunde wartete er heimlich darauf, dass der Bräutigam und die Braut sich so richtig zoffen und die ganze Hochzeit abgesagt werden könnte. Er sass also auf seinem Gartenstuhl und stierte ins Fenster hinein und musterte die Gegenstände, die dort in die Sonne schielten.

Auf einmal stand er auf, deutete auf den Dreck, der auf der inneren Fensterbank sichtbar war und schüttelte den Kopf und sagte eher zu sich selbst:

“So einen Schmutzfinken will meine Tochter also heiraten?”

2010 kaffeekanne hochzeit lappland schweden trauung mahlemiuts


Dabei hatte das Haus vor erst drei Stunden die Besitzer gewechselt. Der Schmutz stammte also nicht vom zukünftigen Schwiegersohn. Die grüne Vase , die auf dem Küchentisch stand, grinste nur, als sie das Gespräch draussen mithörte. Denn sie war als erstes von der zukünftigen Hausfrau poliert worden.

Verwurmt


Aus der Reihe:

EInblicke in unser Alltagsleben

Herr Lapplandblog im Garten. Unkraut rupfen.
Zupf hier, zupf dort, zupf da!


Er zu ihr: Das da auch? [er deutete auf etwas grünes]

Sie: Ey, nein! Das ist kein Unkraut.
Das soll mal Schnittlauch geben.

Herr Lapplandblog wieder in seinem Element!
Zupf hier, zupf dort, zupf da!


Er: Das da auch? [er deutete wieder auf etwas grünes]
Sie: Nein! Das soll mal Petersilie geben!
Nur das da -
[sie deutete auf ein Unkräutlein]

Er: [erschrockenes] Ihiiiiiihhh!
Sie: [fast genervt] Was ist denn jetzt wieder los?
Er: [irgendwie... erfreut] Boah! Guck mal!
Sie: [sehr lautes entsetztes] BÄHHHHHH!!!!!!!!!!

Zwei Köpfe kamen sich näher,
vier Pupillen starrten in eine Richtung.


2010 lappland garten mahlemiuts makrofotografie

Er: [liebevolles] Duhu?
Sie: [nachdenkliches] Mh?
Er: Der frisst eben unseren Salat auf.
Sie: [feststellendes] Ja... [bedächtiges nicken]

Pause.

Sie: [leises] Du?
Er: [liebevolles] Ja?
Sie: Würdest du den da bitte... [deutete mit gebührenden Abstand auf das Ungetüm]

Pause.


2009 garten in lappland makrofotografie autismn

Er: [besorgtes] Was soll ich, Schätzchen?
Sie: [entrüstet] Entsorgen! Der frisst wirklich unseren Salat auf!
Er: Aber vorher knispelst du den, ja?
Sie: Muss das sein?
Er: Ja. Der sieht doch sexy aus, oder? [er grinste sie dabei an!]

2009 schweden wilderness makrofotografie mahlemiuts

Sie schaute ihn mit grossen Augen an und dachte sich ihren Teil!

Alle guten Dinge



sind Drei!

Irgendwann im Winter. Der Schnee lag auf dem Fensterbrett und die Fensterbeleuchtung schien auf diese. Da glitzerten dort bibbernd drei Schneekristalle. Brillantengleich.
Drei von Abermillionen im Schein eines Lichtkegels.

Es war ein Versuch wert. Zur Erinnerung.

Im Familienalbum? Nein, eher als Erinnerung aus dem Hirn. Winterzeit. Kleine Strasse. Fahle Beleuchtung. Ich verschenkte sie. Grosszügig und ohne Weiteres.

In diesem Augenblick hielt ich sie im Arm.

Am Tisch sitzend schweiften die Augen umher und das, was rechts von mir stand, entlockte mir die Bemerkung....

Daran kann ich mich nicht mehr erinnern - eher an das innerliche Empfinden beim Anblick. Aber sie bestätigte es. Das weiss ich noch.

Naja. Auf alle Fälle sass er eh die ganze Zeit schon im Warmen! Na klasse!

Die damalige Situation war so extrem, dass sie heute noch nachwirkt. Nein, auf gar keinen Fall grinse ich. Weder zur Erinnerung, noch als ich das Motiv sah und knispelte, oder jetzt beim schreiben.


2009 winter lappland schweden rolligrafie mehlamiuts schneeflocken makrofotografie

- to do is to be -
Sokrates

- to be is to do -
Sartre

- do be do be do -
Sinatra

Oben und Unten


Was so alles vor die Linse rennt - unglaublich!



2010 makrofotografie national geographie deutschland wettbewerb

Niveau sieht von unten aus gesehen wie Arroganz aus

Homo Sapiens Allg.




homo sapiens 2011 malemiuts lappland schweden

Es ist nicht so,
dass ich die Emotion
die du als Hass bezeichnest
in mir tragen würde.

Es ist nur...

...wenn du brennen würdest und ich Wasser hätte,
ich würde es trinken!


Lappland in Trauer


oder:

Der Winter zieht von dannen!


Vor wenigen Augenblicken wurde das Leben einer Fliege, die sich unvorsichtig, weil gierig, auf dem Tisch umher tummelte, mit HIlfe einer Fliegenklatsche ausgehaucht.

Das Opfer hatte keine Chance!
Nicht einmal den Schimmer einer Chance.

Wir bitten von Kranzspenden abzusehen.

Im Gedenken an die Zerquetschte werden jedoch Geldspenden entgegengenommen.

lappland in trauer nebel wetter 2011


Etwaige nachfliegende Familienangehörige der teuren Verblichenen mögen bei sich zu Hause die Trauerfeier zelebrieren, da unter ihnen weitere Todesfälle nicht ausgeschlossen werden können.


Kriegsausbruch der Techniker


Es gibt Fotografen, die können stundenlang über Tiefenschärfe und Schärfentiefe, Belichtungszeiten, Bildpunktschärfe, Bildschnitte und anderen technischen Schnick-Schnack tratschen

- ihre Bilder sind jedoch eine Nullaussage!

Solche Nullen möchten ihr innerliches Defizit so gerne mit Hilfe der Technik ausgleichen.

Nun, da die wahren Experten in Sachen Knipseln es nicht nötig haben, über solche Belanglosigkeiten zu diskutieren, sondern sich auf das Wahre konzentrieren, hier deren Ergebnis:

<
CLICK >

Sendai und Nikon


Google-Maps fördert über die Suche nach

"277, Aza-hara, Tako, Natori, Miyagi, Japan"

das Nikon Hauptwerk auf Honshu zu Tage.

Es liegt (oder lag) in Sendai.

Der Stadt, die von dem verheerenden Tsunami wohl weitgehend verwüstet worden ist. Im Hauptwerk in Sendai wurden die professionellen Nikon Gehäuse (u.a. D3, D3s, D3x und D700) produziert.

Und jetzt?


page0_blog_entry639_1

Tage in Lappland


Das Leben hier ist ein einziger Stressfaktor!

Das bisschen Haushalt... *summselt

Wäsche bügeln, Staub wischen und noch andere Erledigungen im Haushalt. Zwischen Staubsaugerbrummen das Bimmeln vom Telefon.

Dann flitzt du ständig einem büschelten Hund hinterher, der Punktgenau dann seinen Nerz abwirft, wenn du gerade mit dem Saugen fertig bist.

Der Boden ist vom Wischen noch nicht ganz trocken, da muss ein Vierbeiner mit Unschuldsmiene und absoluten Hüftschwung durchlatschen.

Der andere Hund trägt dem Hüftschwinger einen Joghurtbecher knautschend hinterher. Dabei läuft logischweise durch die Becherschräglage der ganze Sabber davon.

Ich habe ja eben nicht erst den Boden gewischt.
Macht ja so überhaupt gar nichts! Zumindest mir nicht!

Einer will kalte Milch, der andere warme - aber bitte mit Kaba. Doch das Pulver war zu wenig

- danach doch zu viel.

Einer heult er fände seinen Schlafanzug nicht, der andere jammert er hätte doch noch ein Brausepulvertütchen gehabt und dieses sei nun auf unerhörter Weise davon gebraust.

Ich habe sie gefunden - die Brausetüte!

Sie versteckte sich in der linken Hosentasche und strahlt nach dem Motto:

Weisser gehts nicht.
Nun blubbert da nichts mehr an weissem Pülverchen!

Das Kopfkissen schäumt Stellenweise bunte Muster à la Brausadommdomm. Darunter litt die blonde Häärchenpracht. Also war ein Haarschnitt angesagt.

Unter Kullertränen und mit der Versicherung -

Übersetzung: “Ich war das aber nicht!”

Der Kater liegt auf dem Sofa und will seine tägliche Schlummernummer abziehen, meckert jedoch, weil es ihm hier zu laut ist!


DSC_2323


Draussen haben wir ein leichtes Schneestürmchen.


Laufende Körner


Heute war in Lappland wieder eine brave, treusorgende Ehefrau in ihrem Element -
und zwar in der Rolle der Abstaubfee.

Läppisch wurd`s Läppsche geschwunge.
Trallali, trallala. Summzel hi, summzel da.


Bücher wichen schwungvoll ihrem angetrauten Platz, wurden nach ihrer Standortentstaubung wieder sorgsam platziert. Dekorationsgegenstände waren sentimental-hingebungsvoll liebevoll abgetupft worden.

Das Hirn konzentrierte sich auf die doch recht verantwortungsvolle Aufgabe.

Da es hier in Schweden üblich ist, nach fast jedem Handgriff eine Pause einzulegen und Integration auch bedeutet, die landesüblichen Begebenheiten annehmen zu wollen, pausierte nun Frau Lapplandblog. Dabei sass sie gemütlich auf dem Sofa und beäugte ihr bisheriges Tätigkeitsfeld.

Ihre beiden Pupillen glitten zufrieden langsam den einzelnen Regalböden entlang, die die Fee vor wenigen Momenten erst entstaubte.

Ups!?
Da lag doch tatsächlich noch ein Körnchen.
Dort!
Da vorne!


Das Hirn kreiste den Entwichenen mit Hilfe der Augen Zielfernrohrartig ein, die Beine kamen beschwerlich in Bewegung - Hand streckt sich gen Übeltäter namens Korn aus,

Doch plötzlich versteifte sich der Feenkörper ruckartig!
Bewegte sich das Korn?


“Nein, das war ein Irrtum”, raunte die Illusion.
“Blödsinn! Da schau doch hin. Das Ding da bewegt sich” - entgegnete die Wahrnehmung vehement.

Der Feenhals beugte sich läppisch gekonnt stilvoll nach vorne, die Pupillen erweiterten sich bis auf Anschlag und stierten das vor ihnen liegende unbekannte Objekt an.

“DA! Es bewegt sich doch ! Es hat sich bewegt” - schrieen die Augen zur Vernunft.

Die Fingerkuppen grinsten schon fies, als sie auf das lebende Korn hin steuerten.

Doch was war das?
Im rechten Augenwinkel ein kleiner, kaum bedeutender Schatten?


Ohne den Körper zu bemühen schielten die Augen über ihre Sehhilfen hinweg, steuerten gefährlich nahe an das dunkle Objekt, das fröhlich und munter den Regalboden entlang zu seinem Kumpane am anderen Ende des Regalbodens eilen mochte.

laufende koerner mahlemiuts 2011 schweden kamele

Mit etwas an Schläpplischkeit flitzte das Päärchen hilflos über die Eiskristalle. Es schien, ihre Füsschen wurden bei den im Moment herrschenden Minusgraden etwas unterkühlt.

Auf dem Speiseplan steht bei uns heute nicht:
Ahmeis uff de Sno!

E+3 - Umgang: Elter-Mord?


Nach einer Scheidung (Trennung) können wir insgesamt sechs verschiedene Arten von Umgang bei Elter feststellen:

Wenn nach einer Trennung noch die jeweiligen Schwiegerelter besucht werden können, wenn die Getrennten auf der Bahn einer Freundschaft fahren, so erziehen sie weiterhin die Kinder gemeinsam.

Eine gute Variante für die Kindesentwicklung.

Aktiv verantwortliche Elter diskutieren über Erziehungsfragen, pflegen aber keine Gefühle mehr zueinander. Hieraus entsteht kaum Konfliktpotenzial.

Die Kinder sind in einer diversen Wichtigkeit eingebettet und können ihre eigene Entwicklung geniessen.

Zwar könnten sich beide Teile von Elter 1 und 2
<
wir wollen uns üben im politischen Korrekt sein >
am liebsten gurgeln, doch sie stellen ihre persönlichen negativen Empfindungen zurück und halten den Kontakt auf einem nötigen Minimum. Das nichtsorgeberechtigte Elter kann jedoch mit den Kindern seinen Umgang pflegen und Entscheidungen, die den Kindern für ihr Alltagsleben dienlich sind, werden gemeinsam getroffen.

Positiv für Kinder, weil sie mit beide Elter Umgang pflegen und dabei sogar erlernen durften, wie Konfliktlösungen erarbeitet werden können.

Mama und Papa < (dürfen diese Worte in Zukunft noch geäussert werden?) > haben sich noch lieb, die Gefühle der beiden Menschen sind auf “positiv” eingestellt und beide Erwachsene suchen unbewusst oder sehr bewusst jede Möglichkeit um miteinander in Kontakt treten zu können.

Für die Kinder kann dieses Szenario, weil entspannt, angenehm sein.
Doch wehe...
es kommt zum Bruch zwischen das Elter...


Der Rosenkrieg zwischen das Elter 1 und 2
<
wir wollen uns üben im politischen Korrekt sein >
ist ausgebrochen und die Feindschaft wird ausgelebt.

Jede Vorkommnis wird den medialen Stellen, wie Jugendamt oder Pro Familia, aufgetischt. Bei solchen Auseinandersetzungen werden von A wie Argwohn, über E wie Egoismus, zu V wie Vorwürfe am ehemaligen Partner im Dabeisein der Berater sichtbar.

Durch die Scheiterung von Einigungen auf den Beratungsstellen steht am Ende ein Anwalt, der die Dreckswäsche von Erwachsenen reinigen soll. Die nächste Nervenaufreibende Stelle ist das Gericht.

-> Es sollen Besuche oder

-> generell Kontakte zu den Kindern unterbunden werden,

-> die Kinder werden zu Vebündete in der Erwachsenenwelt missbraucht,

-> die Kinder werden vor die Wahl gestellt, sich für einen Teil aus Elter entscheiden zu müssen.

Missbrauch an Kindern.
Von Erwachsenen ausgehend.

Innerlicher Mord auf Raten am Innern eines eigenen Kindes.

Strafmass am ausübenden Erwachsenen?

Folgeschäden am Kind, das später einmal erwachsen?

Wer ist tatsächlich Opfer, wer tatsächlich Täter?


Der Kontakt zwischen den Elterteilen ist komplett aufgelöst. Das Elter 1 oder 2
<
wir wollen uns üben im politischen Korrekt sein >
das nicht sorgeberechtigt ist, kümmert sich entweder sehr wenig oder gar nicht um die Kinder.

Missbrauch an Kindern.
Von Erwachsenen ausgehend.

Innerlicher Mord auf Raten am Innern eines eigenen Kindes.

Strafmass am ausübenden Erwachsenen?

Folgeschäden am Kind, das später einmal erwachsen?

Wer ist tatsächlich Opfer, wer tatsächlich Täter?


Es geht bestimmt nicht um körperlichen Einsatz eines Elter, der dazu führt, dass das Kind umgebracht wird. In diesem Artikel geht es um den innerlichen Mord an einem Kind -

ausgeführt durch das Verhalten eines Elter!

Der abfällige Blick von Elter ans Kind,

die Wortspitze im Beisein des Kindes über das andere Teil Elter,

die nichteingelösten Versprechen gegenüber dem anderen Teil Elter
oder auch dem Kind gegenüber,

der Vertrauensbruch, der entsteht im Innern des Kindes usw. usw.


Kinder fühlen sehr wohl, wenn sie abgelehnt werden! Sie fühlen instinktiv, wie ihre Elter sich untereinander und somit ihnen gegenüber verhalten. Sie wissen um die ja-nein-vielleicht-mal schauen-ich verspreche dir- Aussagen.

Das perfide an der Geschichte ist, dass solche Elter genau das weiterleben, was ihnen einmal selbst widerfahren! Anstatt nun sich zu informieren, wie aus dem unguten Kreis heraus zu kommen ist, ob es Lösungen gibt, das ungute Band für seine Kinder zu durch brechen, sind sie mit ihrem Krieg beschäftigt -

und die eigene nächste Generation wird dieses Verhalten übernehmen und weiterleben.


mahlemuits lappland scheidung red seccion 2011
Applaus solchen Elter!
Prima!
Toll!
Lob Euch allen!
Super!

Aber wundern
wenn die Kinder sich von Euch innerlich abwenden?
Wenn sie nicht so funktionieren
wie Ihr wollt?
GEGEN
Euren
ehemaligen Beziehungspart?

E+3 - Familienblut


Familie ist der Kern von Allem, was eine Gesellschaft ausmachen sollte.
Familienblut ist dicker als Wasser!


Wenn sich zwei Partner, die miteinander verheiratet waren, scheiden lassen, so entstehen aus der ursprünglichen einen Familie zwei Haushalte. Eine Familienstruktur wird zu einem binuklearen Familiensystem umgebildet.

Manch einer, der aus diversen sozialen Herkünften abstammt, scheint der Überzeugung zu sein, dass ein extremes Machtausüben mit Liebe gleichzusetzen sei. Sollten jedoch diese simplen Mechanismen, die aus Alkohol/Drogenkonsumen enstanden sind, erkannt sein, so ist es für den erkennenden geschiedenen Part ein Spaziergang zum Ziel.

Das Ziel nennt sich eigenständiges Leben

Fussabtretergleich sind solche Menschen, die den geschiedenen Partner nicht loslassen können, nichts anderes als der Mob zu bezeichnen. Diesen Mob und dessen psychischen Gewaltausübenden Machenschaften gilt es auszulöschen!

Kinder - die Waffe?

Nach der Scheidung haben solche Menschen nichts anderes zu tun, als ihre ganze Energie aufzuwenden, um die eigenen Kinder, die in der Ehe gezeugt wurden, zu zerstören. Sie leben im Glauben somit auch ihren geschiedenen Ehepartner mit unter die Räder rollen zu lassen.

Im Volk auch als Rache und Bestrafung bekannt

Sollte sich nun der ehemalige Ehepartner von solchen Racheengeln weiterentwickeln, wird solches mitunter unverständlicherweise als eindringendes Etwas in die eigene Denke eines solchen Gewaltverbrechers interpretiert. Dieses zeigt die innerliche geistige Entwicklung solcher Perversen auf.

Bei den Kinderaustauschen, die nach einer Scheidung meist am Wochenende stattfinden, wird von solchen perversen Partner die Rache- und Machtposition mit Unpünktlichkeit, Drohungen, negative Beeinflussung und vielen anderen Variationen versucht auszuspielen. Solch ein Partner kann sich nicht wirklich vom anderen Ehepartner trennen. Für ihn scheint, obwohl gerichtlich die Scheidung vollzogen wurde, die neue Situation inakzeptabel zu sein.

In erster Linie wird das eigene Gen zerstört.
Das eigene Kind. Langsam, unaufhörlich, systematisch.
Ein grausames Sterben auf Raten ist vorprogrammiert.


Selbstbeweihräucherung

Der Ausübende ist sogar noch stolz auf seine Handlungen, er habe es dem anderen gezeigt. Im Grunde meint er seinen ehemaligen Ehepartner, doch welcher Perversling kann die Verantwortung in der Zukunft tragen?

Wenn sein eigenes Kind dem allem nicht standhalten kann, es ein Ventil sucht und findet? Suizid im Jugend- oder im späteren Erwachsenenalter möchlich.


familienblut 2011 lappland schweden


Der Kindvater der Mörder seiner eigenen Kinder -

ohne einen Nachweis und somit ohne jegwelche Anklage irgendeines Staatsanwaltes?

Gedankendessert


Seit durch den Spendenaufruf unsere Webcam wieder funktionstüchtig ist, gehen hier sehr viele Mails von Menschen ein, die sich bedanken, dass die Kleine wieder sendet.

An diejenigen, die sich an der Aktion beteiligten, von hier aus noch einmal ausdrücklich ein grosses
DANKE!

Gezetere und Gemeckere

Diejenigen, die permanent die
- ICH WILL die Cam aber so eingestellt haben wie ich will - Masche auffahren

oder

ICH WILL das aber, dass ich das oder das sehen kann usw.

sei von dieser Stelle aus einmal mitgeteilt:

Hock dich ins Flugzeug und kauf dir hier ein Haus

- verkabel es dir vom Schornstein bis runter in den Keller mit Cams

- fliege wieder nach Hause

- denn nur so kannst du vor deinem eigenen Computer so viel glotzen,

- wie du das willst und dein
ICH WILL befriedigen.

Im Grunde ist das Psychoterror, was an uns von deiner Seite aus angetragen wird.

ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL ICH WILL

und

wenn ihr nicht so funktioniert, wie ICH WILL, dann....


Die Resonanz derjenigen, die mit der Webcam so zufrieden sind, wie es ist, ist wesentlich höher als dein ständiges Gemaule!

Du hast, ob du es willst oder nicht, diese Grenze zu respektieren! Du bist nicht alleine auf dieser Welt! Wir betreiben die Cam nicht alleine für dich und deinen Willen!

Im Gegenteil!

violetta 2011 mahlemiut lapland sweden

Egal wie tief die Messlatte
des geistigen Verstandes eines Menschen gelegt wird,
es gibt immer wen,
der bequem darunter durchlaufen kann.

Gesellschaftsform


Es ist nicht diese stille Nichtanwesenheit.
Es ist nicht das Bewusstsein über die Tatsache der eingetretenen Realität.
Es scheint diese unbeschreibbare Präsenz zu sein.

Präsenz, die sich in nicht mehr von statten gehenden Handlungsabläufen oder in vorhandenen Gegenständen widerspiegelt?

Er begann sie auf seine Art und Weise zu suchen.

Generelle Kalkulationen von hervortretenden Verhaltensweisen umspannten einiges. Dennoch grausam für denjenigen Menschen, der sich vorab nicht auf diese, nämlich
seine Variante, konditionieren konnte.

Aufgrund von eigener Unerfahrenheit.

Im Grunde tat er sichtbar das, was unbewusst von seinem Menschen ausging. Hätte er einen Autoschlüssel, hätte er sie wahrscheinlich versucht wieder herzuholen. Menschenzungen konnten ihn nicht davon abhalten, sich in der Nähe des Autos aufzuhalten.

Sie witterte ihre Chance auf die nächste Stufe.
Logisch.
Anders wäre es verwunderlich gewesen.

Grotesker Weise ruft dieses Verhalten sogar ein Lächeln hervor.

Bei näherer Betrachtung ein perfider Handlungsversuch und dadurch als gefährlich einzustufen.
Ausgelöst durch einen Blickkontakt zwischen uns beiden. Es war der beschissene Napf.

Da wurde der beste Computer bleich auf seinen Tasten -
hätte dieser miterleben können, was in diesem Augenblick in ihrem Hirn ablief.

Irrsinn!
Es ging ihr immer nur um Futterresourcen.
Sogar in dieser Sekunde.


Die Kleinsten sind Schreckensbilder.

Ein umgelegter innerlicher Schalter Richtung Profitgier konnte nach einer Nacht schon erkannt werden.

Phänomenal.

Das hätte ich ihm nicht zugetraut. Es wird peinlichst darauf geachtet, dass der Kleinste nicht noch mehr Stufen nach oben schreitet.

Eine scheint ihnen genug.
Seine Arroganz, gepaart mit Cleverness und Charme, sind hochbrisant. Das haben die beiden schon erkannt. Schneller als das menschliche Bewusstsein.

mahlemiut 2010 sonnenuntergang lappland schweden gesellschaftsformen


Diese unlaute Kommunikation ist dem Homo Sapiens weit überlegen! Keine Ablaufstörung, keine Destablisierung. Nichts. Eher ein Lauern. Abwarten.

Zeitskala



mahlemiuts 2011 zeitskala


Eine Erfahrung im JETZT ist die Lehre für Morgen.
Wäre das Morgen Dein SEIN,
stünde Dein IST gestern.

© bymahlemuit.

Mein letztes Schöllchen!


Wenn ein Hund,
der dich sein kurzes Leben lang begleitete,
von dir geht,
hinterlässt er keine Immobilie, kein gefülltes Bankkonto,
keine Wertpapiere oder sonstigen Nachlass.


Ausser ein riesiges Loch in deinem Menschenherzen!



penelope vom waldheim zu heidelberg 22 01 2011
Frohlein Penny

Sie werden gefragt


welches Geheimnis eine Ehe ausmacht, nachdem so viele gemeinsame Jahre miteinander verbracht werden durften.

Morgens ringelt der Wecker und die Hand kriecht verschlafen unter der warmen Decke ins eiskalte Dunkel. Schlaftrunken suchen die Finger nach dem Ausschalter des Ringlers. Dabei fingern die mit Haut umspannten Knochen dieses kalte Ringelnde systematisch ab.

Bis endlich... ja, bis das Ringeln endlich beendet ist.

Der Arm mit der fast tiefgefrorenen Hand sucht schützend die warme Höhle auf, schiebt und drückt sich die Decke ordnungsgemäss zurecht, das Hirn schaltet erleichert auf Schlummermodus um. Das Ringeln ertönt just wieder dann, wenn der Mensch anscheinend in einer wunderbaren Tiefphase sein Dasein erfasst.

Irgendwann quält sich dann doch das Knochengerüst mit miesem Gesichtswinkeln gen Alltag.

Diese Erzählung: eine Alltagssituation
- auch in vielen Beziehungen gelebt.


Orignalzitat von <
Herr Lapplandblog > gegenüber Frau Lapplandblog:

Hier ist Ihr Zimmerservice, Sie wollten geweckt werden.
Es ist genau 7 Uhr und es ist Zeit aufzuwachen.
Zummselzummsel - säuselsäusel.



sie werden gefragt mahlemiut lappland


Das Lächeln der Aufgeweckten kann sich nicht unterdrücken und der “Gute Laune Zeiger” schlägt sofort aus.

Es war wieder einer der Tage, die sich in die Fundamentplatten einer Ehe einschmiegen.

Mystisches in Lappland


Sind Sie Im Besitz einer Küche? Hat Ihre Küche sogar Schubladen? Sind eine oder mehrere Schubladen für Besteck vorgesehen? Befindet sich womöglich in solch einer Schublade Besteck?

Dann dürfen Sie weiterlesen!

Normalerweise wird in solchen Schubladen nur gereinigtes Besteck zur Aufbewahrung verstaut.

Kann mir irgendeiner erklären, warum diese Schublade dennoch, obwohl dort sauberes Besteck verwahrt wird, Schmutz einfängt?

Es ist mir ein Rätsel!

Da hilft auch kein regelmässiges Säubern der Schubladen. Kaum hast du den Lappen aus der Hand gelegt, scheinen sich Krümelkörner wie auf Kommando dort wieder einzufinden.

Heute war es besonders mystisch in der Besteckschublade.
Da tummelte sich doch ein Reiskorn!


mystisches lappland 2011 mahlemiut lapland


Leider erhielt ich vom Reiskorn auf die Frage wie es denn in diese Besteckschublade gelangen konnte, keine Antwort. Die Krümelkörner nahmen sich auch das Recht des Schweigens heraus.

Alles sehr mysteriös.

E+3 - Gleichere gleichgestellte Gleichstellung


Sind Sie eine Mutter? Sind Sie ein Vater?
Hat Ihr Kind zu Ihnen “Mama” gesagt
oder sagt es heute noch “Mama”?
Hat Ihr Kind zu Ihnen “Papa” gesagt
oder sagt es heute noch “Papa"?


Sie sollten ab sofort Ihrem Kind verbieten diese beiden Wörter Mutter und Vater auszusprechen.

Nein, das ist kein Witz!
Dieses Zauberwerk heisst < Gleichstellung >.

Der Hintergrund ist Freiheit und jeder, wie er es für sich persönlich will (und anscheinend somit für andere - doch wer weiss ohne nachzufragen, was andere möchten ).

Der Ruf nach dieser Art von Wille und Freiheit war und ist vorhanden. Vom Bürger - also auch von Ihnen. Die Schreie nach solchem - vom Bürger ausgehend - waren und sind Schreie nach mehr Gesetzlichkeit und Staat.

Jetzt bekommt ihr das, nach was Euch gelüstet.
Ihr da draussen habt es so gewollt.


Das Ausleben Eurer eigenen Grenzenlosigkeit trägt somit Früchte. Prima! Super gemacht!
Euer Wille geschehe!

<
Inklusive der Konsequenzen, die folgen, wenn das Kind doch einmal Mama oder Papa sagen sollte. >

<
Sie werden zu Nummern degradiert, die Mütter und Väter. > < Eltern müssen nun die Kinderzimmer neutral einrichten. > Es wird Kontrollen geben. Hausbesuche von geeigneten Stellen werden < dieses überwachen. >

Die Bekleidungsindustrie wird keine Rüsschen an ein Kleidchen nähen dürfen, weil es keine Mädchenkleidung mehr geben wird.

Da verschluckt mal lieber den Ausruf:
“Ach wie süss!” wenn Ihr in Zukunft Kinderbekleidung einkaufen wollt. Blaues oder rosafarbenes Strampelchen?

Eine
strafrechtliche Massregelung an alle Erwachsenen, die einem Kind Kleidung in der jeweiligen Geschlechterfarbe anziehen wollen, wird als Konsequenz folgen.

In Kindergärten und in Schulen werden Umbauten vorgenommen werden und sämtliche Pädagogen werden ein neues Lehrprogramm durchlaufen müssen.

<
Es betrifft nicht Sie? Nicht Ihr Land? Sicher? >

Die Schweiz hat es schon und andere EU-Länder wie Deutschland auch?
Folgende Suchbegriffe dort eingeben:
< Eltern / Gender >

Demnach sind Sie in Zukunft verpflichtet Ihr Kind neutral zu erziehen.

Jungen und Mädchennamen sind in Zukunft Androgyn zu wählen. Kein Standesamt wird in Zukunft mehr eine Anna oder einen Klaus in die Geburtsurkunde eintragen. Die Damen und Herren in den Schreibstuben handeln nur nach Anweisungen von oben.

Sämtliche Berufsbezeichnungen werden in den kommenden Monaten überarbeitet werden. Aus und vorbei mit der Bezeichnung Verkäuferin, Krankenschwester, Metzgermeister oder Installateur.

Alleine in der Botanik werden Verbesserungen angestrebt.
Heute heisst es DIE Rose. Noch.

Geschlechtsneutrale Bezeichnungen werden Euch schon zeigen, dass Euer Wille von der Obrigkeit umgesetzt wird.

In Zukunft nur noch DAS Rose!

Übt schon einmal, denn es wird unter anderem auch heissen müssen:
DAS Banane und DAS Pfirsich.

Die Kosmetik- und die Friseurindustrie, sowie die Nageldesigner oder auch die Schuhhersteller werden sich auf massive Umstellungen einstellen müssen.

Macht alles nichts, unisex ist in.

Am Rande dürft Ihr auch nicht vergessen Euch die Telefonnummer einzubleuen, damit Ihr in Zukunft sofort an entsprechender Stelle anrufen könnt, wenn das Nachbarkind doch einmal nach Mama oder Papa rufen solltet.

Wehe dem Bürger, der doch einen Frauenschuh aus alten Zeiten am Fusse trägt.

Mädels passt auf, wenn er Euch in Zukunft für ein Schäferstündchen den Pullover auszieht. Wehe Euch, wenn da ein SpitzenBH mit passendem Höschen zum Vorschein käme! Legt schon mal das Telefon auf die Kommodo!

Ausserdem solltet Ihr schon ein Gymnastikprogramm intus haben, damit Eure Zeigefinger in Zukunft nicht versteifen. Denn es werden einige Eure Aufmerksamkeit einfordern und diejenigen nehmen sehr gerne Eure Hinweise über diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht an diese Gesetze halten, entgegen.

Denn Ordnung muss sein. Jawohl !

Kann mir eigentlich wer erklären, warum Mütter und Väter bei solchen Angelegenheiten nicht gemeinsam auf die Barrikaden gehen?

Ach ja! Fast vergessen. Entschuldigt.
Davon habt ihr ja nichts gewusst.

Um Irritationen zu vermeiden:


gleicherheit 2010 mahlemiut lapland sweden


Das war doch schon einmal ein Ausspruch...irgendwann...
vor nicht allzulanger Zeit.
Oder irre ich mich?

Seilschaften


Ich habe die Information aus zuverlässiger Quelle.

Ein guter Bekannter vernahm die Kunde von einem äusserst zuverlässigen und verlässlichen Freund, dessen Schwester dem angeheirateten Schwager eines Experten zugetan ist, welcher seinerseits dem Cousin des Augenzeugen anlässlich einer Befragung begegnet ist.

Dieser war sich seinerseits völlig (!) sicher, sich an die Aussage eines Hausmeisters zu erinnern, der die Unterhaltung eines Zeugen erster Hand mit dessen Liebschaft belauscht hatte, in dem es um die fraglichen Vorgänge gegangen war.  

seilschaften 2010 rote blume mahlemiut lappland schweden

Büha


Da der aus zwei geformten mehr und minder grossen so genannten Körben bestehende Büha eine potentielle Gefahr gegen die bestehende Gemeinschaft bedeutet, wird er verboten werden!

Seit Generationen kennen wir ihn:

den Büha und nun steht er in der öffentlichen Diskussion. Die über die Schulter führenden Träger des Büha`s schneiden ins Fleisch der Trägerin ein und somit ist die Trägerin erheblichen körperlichen Verletzungsgefahren ausgesetzt. Die Bühas sind somit eindeutig als Folterinstrument am weiblichen Körper identifiziert und da vermutet wird, dass Frauen wahrscheinlich von Natur aus eine eher höhere Schmerzgrenze zu haben scheinen, als Männer, können sie selbst nicht mehr einschätzen, ob dieses Folterkleidungsstück gut oder schlecht für sie ist.

Ein Gesetz gegen den Milchbarhalter

Es muss daher das Tragen desselbigen mit einem Trageverbotsgesetz untersagt werden.

Nur durch ein Gesetz können Frauen vor sich selbst geschützt werden. Der Büha ist nicht nur ein modernes Folterinstrument, das sich körperlich gegen die Frau richtet, sondern in den beiden mehr oder minder kleinen Körben, die die Brust der Trägerin zudem noch einengen, könnten brisante Dinge mitgetragen werden.


Der Hahn im Korb ist schuldig!

Die Trägerin wäre somit gegen ihren Willen zum Machtinstrument von Männern mutiert. Auch kann vermutet werden, dass solche Frauen ganz sicherlich, das wissen wir ja alle, ihren Männern untertänigst dienen, ihnen demütig gehorsam sind. Die Trägerinnen des Bühas werden von ihren Männern gezwungen Dinge in den beiden Körperkörben zu tragen, die eine Schandtat an der Gesellschaft verüben sollen. Ausserdem wollen wir nicht, dass es uns betrifft, daher sind vorbeugende Massnahmen nötig und wenn diese auch mit Haftstrafen durchzusetzen sein werden.

EU schafft es nicht zur Einheitsgrösse

Die durch den Büha auf Jahre hin eingeengte Brust der Trägerin, so haben Experten herausgefunden, deformieren sich die weiblichen Brüste durch die nicht einheitlichen in Handelsüblichen Grössen erhältlichen Bühas langsam. Die dadurch entstehenden irreparablen Schäden im Körpergewebe werden mit hohen Kosten, die auf die Krankenkassen zukommen werden, der Sozialgemeinschaft nicht zuzumuten sein. Die Kosten der Heilbehandlungen könnten in Zukunft sprunghaft ansteigen und im Rahmen der Sparmassnahmen, die die Regierung propagiert, sind solche Dinge einfach nicht mehr hinnehmbar.

Hinzu kommen noch die farblichen Varianten, die weitere Erkrankungen hervorrufen können.

Die Trägerin wird täglich stundenlang durch das Tragen des ihrigen Bühas mit Farbmolekülen torpediert, die tief ins Innengewebe eindringen.

Metall an Kleidungsstücken nicht mehr Zeitgemäss

Der aus Metall bestehende Rückenverschluss ist nicht mehr mit den heutigen Sicherheitsstandards der Kontrollen gegenüber Gewaltaktivisten vereinbar. Das kann verheerende Folgen für die allgemeine uneinige Gesellschaftstruktur haben. Neu dazugekommen ist, dass viele Bürger regelrecht Panikattacken erleiden, wenn sie feststellen, dass ihnen eine Bühaträgerin in die Nähe kommt.

Das muss einfach verboten werden! Der Staat muss sich endlich einmischen. Es darf nicht länger jeder tun was er will!


Der Religionsfreiheit an die Wäsche

Hinzu kommt, dass es sein könnte, dass ein Büha ein religiöses Symbol sein kann und das darf erst recht nicht sein. Das unbequeme Korsett, dass sich im oberen Körperbereich der Frau befindet ist nach neuesten Erkenntnissen auch nicht mehr dienlich und unterdrückt Frauen in ihrer Bewegungsfreiheit. Wir sollten auf alle Fälle Toleranz gegenüber den Bühaträgerinnen ausüben und daher müssen diese vor solchen Folterinstrumenten geschützt werden. Mit allen Mitteln und mit allen Kräften, die in uns zur Macht stehen.

Tote Körbe?

Weitere Studien belegen, dass die sexuelle Erregung bei den Trägerinnen abnehmen, da die hocherotisierenden Stellen vom Büha auf Dauer desensibiliert werden und das wiederum verursacht Beziehungsprobleme. Jede zweite Frau, so das Ergebnis der Studie, leidet unter psychischen Problemen. Wir wissen das und somit muss man etwas dagegen tun.

mahlemiut 2010 bueha lappland schweden


Tief durchatmen!

Das Unterbrustband eines Bühas schnürt den Teil des Herzens und der Lungenflügel ab und die Vermutung liegt nahe, dass hier dauerhaft keine gesunde Atmung durch die Trägerin erfolgen kann. Stimmen werden immer lauter, die fordern, dass die auf dem internationalen Parkett bekannten Modemacher, meist Männer, welche die Bühas durch jahrelange Suggestion an die Kundinnen vermarktet haben, mit empfindlichen Strafen zu belegen sein mögen.

Wer jetzt nach dem Lesen gegrinst hat, dem sei hier mitgeteilt, das war eben kein Witz!

Seit 01 February 2010 - also knapp zwölf Monate steht es
< öffentlich im Netz >
und so manche Regierung... (?)

PS: Fast vergessen:
Die Büha-Diskussion betrifft nicht nur die anderen Frauen, sondern auch dich!

It`s Not A Joke



Click macht Big:

< It`s Not A Joke
It`s An iPhone
>

Für alle Medziner und WKM`s


Ihr da draussen, die ihr für die Schürfwunden und für das Pflästerchen aufkleben verantwortlich seit, heute für Euch ein kleines "Special":

Die Tatze ist Sehleh.

Wie bitte?

Die Tatze ist Sehleh.

Noch mal bitte.

Zwei dürre Beine bewegen sich hinfort und huschen nach wenigen Augenblicken wieder zurück in die Küche. Unter dem Arm der dürren Beine- Besitzerin hängen schlaff vier Beine herunter, der Kopf wippt mit den Tragebewegungen.

Die Tatze da ...

2010 mahlemiuts lappland schweden mediziner


(Klar, bis dahin habe ich es auch verstanden!)

... ist Seheheleeehhh!

Das Hirn eines Erwachsenen rattert angestrengt um ein vergleichbar klingendes Wort aus den Tiefen seines Archives hervorzukramen. Doch leider sind sämtliche Archive leer.

Das Archiv meldet dem Hirn:

error

Kein Vergleich von Sehleh vorhanden.
Sämtliche bewussten und unbewussten Abspeicherungen negativ.

error


Die Tatzen knallen mit einem von Unmut begleiteten miau auf den Boden, dürre Beine stapfen mit unüberhörbarer Wichtigkeit weg. Unter einem begleitenden Rasseln stürmt die Erzählerin wieder zu uns in die Küche.

Seeeehhhleeee! Da schau!

Mir wird eine Dose mit kleinem runden Inhalt entgegengestreckt:

< Seeeehhhleeee! >

Nele - Das Zwinkern


“Alex? Du sollst morgen früh um 8 Uhr zur Kripo kommen. Zu einem Herrn Hanisch, Zimmer 48. Es ginge um Nele.”

Ann-Brit hielt eine Vorladung in ihren Händen und da Alex die letzten Tage in der Klinik verbrachte, wachte sie über die Tagespost und die beiden blieben in telefonischer Verbindung. Alex dankte ihr, berichtete von der Genesung Neles und dass sogar Bruder Michael, der Priester vom Dorf, Ihr einen Besuch abgestattet hatte.

“Herr Hanisch? Sie haben mich einbestellt? Birkle mein Name. Es soll um die kleine Nele gehen.”

“Ja, richtig, kommen Sie herein. Wir haben höchstwahrscheinlich die Mutter der Kleinen gefunden. Kennen Sie diese Frau zufällig?”

Dabei schob er Alex ein paar Fotos über seinen Schreibtisch.

“Darf ich Sie zu einem Kaffee einladen?”

Kommissar Hanisch hielt schon die Kanne in der Hand und wartete auf eine Antwort von Alex, der sich jedoch sehr langsam auf den Stuhl setzte der vor Hanischs Schreibtisch wartete. Dabei hielt er in jeder Hand ein Foto und starrte auf die Bilder.

“Sie kennen die Frau?” “Ja, nein, ja, doch. Sie heisst Monique Zeichner.” “Woher kennen Sie sich?". “Sie war eine vom Viertel. Damals. Vor einigen Jahren.” “Naja, seit einiger Zeit ist sie wohl keiner mehr vom Viertel. Wir haben sie auf einer Parkbank gefunden, völlig verwahrlost und zugedröhnt. Momentan befindet sie sich in der Klinik und mit denen habe ich heute morgen schon telefoniert. Aids im Endstadium. Es geht dem Ende zu. Sie sollten sich mit dem Jugendamt in Verbindung setzen damit Nele einen Heimpl...”

Hanisch unterbrach abrupt seinen eigenen Satz, stellte seine Kaffeetasse auf eine Akte, die auf seinem Schreibtisch lag und wandte sich Alex zu.

“Ey, Mann, was ist denn mit dir los?”

Flüsternd, eher selbst zu sich sagend kam über die Lippen von Alex: “Nele wäre dann... Das kann nicht.... meine Tochter...?”

Wie ihn Trance verliess Alex das Kommissariat. Kommissar Hanisch lies ihn gehen.

nele das zwinkern mahlemiut lapland 2010


Nele hielt die Hand von Alex sehr fest und ihr Kopf ruhte an seinem Oberkörper. David und Ann-Brit, der Jugendamtsleiter Herr Schries, Doktor Frank und Kommissar Hanisch standen mitten in einer Traube von diversen illustren Damen und mehr oder minder fein angezogenen Herren. Bruder Michaels Rede schloss mit den Worten:

Unser Herr hält stets unsere Hand.
Amen


dsc3762


Sonnenstrahlen erleuchteten das kleine Kreuz das auf dem Sarg ruhte.

Es schien als ob eine Frau das letzte Mal ihrem Kind und dem Mann, den sie einst liebte, zuzwinkern würde.


Nele - Übergabe


Nele - eine Geschichte von einem Mädchen,
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward. Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.

Das schien David zu weit zu gehen und ehe er Luft holen konnte, um der Schwester die Leviten zu lesen, stand er schon mitten in einem Aufzug. Vor ihm waren zwei Pfleger positioniert, die in ihrer Mitte einen leeren Rollstuhl hüteten. David wurde mit kräftiger Hand in den Rollstuhl mehr gestossen, als gesetzt und die Pfleger erhielten von der Krankeschwester das Kommando den Patienten in die Notaufnahme zu begleiten. Dabei drückte sie kraftvoll und bestimmend den Aufzugsknopf und winkte den drei Männern.


David stiess fluchend auf Alex, Ann-Brit und Nele, die in einem kleinen Wartezimmer des 9. Stockes ihre Zeit verbrachten. Bevor Alex auf David zugehen konnte, stand Frank im Zimmer.

“Dann kommt alle mal in meine gute Stube hinein.”

Ann-Brit, die die ganze Zeit noch neben dem Koffer von Nele das kleine Köfferchen von David getragen hatte, stellte diesen auf den Schreibtisch von Frank. David deutete mit einer Hand auf den Koffer, mit der anderen fingerte er sein Pflaster auf der Stirn ab. “Hier, Ihr Geld für die Operation von dem Kind!” Frank begann breit zu grinsen.

“Sie sind doch dieser kapitalistische Arzt vom Parkplatz, Sie Lump. Was grinsen Sie eigentlich so deppert?” Frank sagte mit ruhiger Stimme: “David, du hast dich nicht geändert! Wer von uns beiden deppert ist, bleibt dahin gestellt, denn ich bin in meinem ganzen Leben noch nie an einen Laternenpfahl gedonnert.”

David`s Brustkorb schwoll zu einem Konter an. “Ach, sind wir schon ...?” Er hielt jedoch mitten im Satz inne. Weiter kam er nämlich nicht, da Alex ihm ins Wort fiel:

“Ja, David, wir sind schon bei Frank, dem Arzt von Nele und deinem früheren Bekannten.”

Ein verlegenes Lächeln huschte über Davids Gesicht.

Das Gespräch über den Ablauf von Neles bevorstehender Operation wurde eröffnet und im Anschluss danach gingen alle auf eine Station. Eine nette Krankenschwester wies der kleinen Patienten ihr Bett zu und stellte einen kleinen blauen Teddy auf das Nachtschränkchen.

“Der wird dich die ganze Zeit beschützen und wenn du wieder nach Hause gehst, kannst du ihn mitnehmen.”

Nele sah Alex mit grossen Augen an, hob ihren kleinen Zeigefinger an ihre kleine Stirn und deutete anschliessend auf den Teddy.

Ihre Augen wanderten an die gegenüberliegende Wand. Dort hing ein Kreuz. Dabei lächelte sie zufrieden. Alex klappte recht umständlich das Gästebett auf, denn er wollte die nächsten Nächte nicht von Neles Seite weichen.

Ann-Brit und David fuhren wieder auf den Hof und David verschwand in seinem Zimmer.

Am nächsten Nachmittag klingelte das Telefon und Alex berichtete, dass die Operation von Nele soweit gut verlaufen sei. Sie läge nun auf der Intensivstation.


nele uebergabe 2010 mahlemiuts



“Soll ich dich holen?”
“Nein, ich bleibe hier, wie besprochen..”


Mitautor: Moishele
Fortsetzung folgt

Damals


Wie war das damals eigentlich?

Nun, wenn die Winterzeit angebrochen war und die Schneeflocken vom Himmel herab flatterten, wurden in fast jedem Dorf und in der Stadt kleine Holzhäuser auf den Marktplätzen aufgebaut. Dort konntest du Zuckerwatte und gebrannte Mandeln kaufen, es roch nach gebratener Bratwurst und Mohrenköpfe lugten dich an.

Ausserdem waren Stände mit warmer Winterkleidung oder auch Christbaumschmuck vorhanden. Von überall her klang weihnachtliche Musik und die Kaufhäuser waren festlich geschmückt.


Die kleinen Lichter an den Häusern riefen leise: “Kling Glöckchen, klingeleling” und frohlockten. Ein Meer von Kerzenlichtern erhellte diese dunkle Jahreszeit und ihre Flammen wippten dir zu zur Begrüssung.

An vielen Strassenecken stand in rot-dicke Kleidung gehüllt und mit langem weissem Bart der Weihnachtsmann und verschenkte Kleinigkeiten an die Kinder.

Durch die Häuser kroch der Duft von Selbstgebackenem und die Kinder stibitzten aus den Keksdosen heimlich die ersten Leckereien. Grossmütter wischten sich die Mehlhände an den Küchenschürzen ab und die Väter begutachteten den Schinken in der Kammer, den sie im Herbst für das Weihnachtsessen dort aufgehängt hatten.


Warum war das Fest denn?

Das Fest wurde nur einmal im Jahr gefeiert.

Es war eine Art Erinnerung an die Geburt vom Herrn Jesus. Damals durften wir noch dieses Fest feiern. Offen und für jeden Menschen zugänglich.


Warum eigentlich heute nicht mehr?

Weil die Menschen es nicht mehr duldeten.

Das Fest mutierte im Laufe der Jahre immer mehr zu einer Konsumschlacht, weil die
andersgläubige Industrie dieses so vorgab.

Deren Gott hiess Geld.

Dem mussten die Menschen gehorchen und ihnen wurde gebetsmühlenartig vorgegaukelt, dass ohne finanzielle Mittel ein Mensch
keinen Wert mehr hätte.

Hierdurch wurde die Basis des jährlichen Festes immer mehr verdrängt, da die Menschen unbewusst der
neuen Religion hinterherrannten. Danach geriet alles andere, was vorher war, in Vergessenheit. So viel Unwahres grassierte auf einmal um den christlichen Glauben, dass er völlig zu einer Lüge heranwuchs.

In der damaligen Weihnachtszeit sollten Geschenke, die mit Hilfe von Geld erworben wurden, die innere gewachsene Leere der Menschen füllen. Die moderne Versklavung durch die Abhängigkeit “finanzielle Mittel” war eine sehr lang angelegte Strategie, aber die Menschen waren sich dessen nicht bewusst.

In der Zeit der Festtage konntest du das auch feststellen, weil in vielen Familien nur noch Streit vorherrschte - den Menschen wurde die Stabilität und somit der innere Friede genommen

- Nein!

Eher haben sie dieses alles selbst eingetauscht gegen diese neue Religion.

Eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen fühlte sich auch durch solche Festivitäten in ihrer eigenen Lebensentfaltung gestört. Sie riefen immer lauter, dass die Bibeln zu verbrennen seien oder auch dass Religionen “Privatsache” seien.

Daraufhin mussten die Kreuze im ganzen Land von den Wänden genommen werden und die Feste, die über das Jahr verteilt waren, durften nicht mehr gefeiert werden. Du durftest kein eigenes Wohnungsfenster mehr mit festlichem Schmuck schmücken und musstest die Vorhänge schliessen, wenn du doch einen kleinen geschmückten Weihnachtsbaum im Zimmer stehen hattest.

Deren Rufe wurden erhört und sie tauschten dagegen ihre eigene selbsterkorene Freiheit und Selbstentfaltung ein. Sie fühlten sich innerhalb einer totalen Kontrolle und diktatorischen Systemen sehr wohl -

denn sie gaben sich dem freiwillig hin!

Sie riefen nach Regelungen und diese bekamen sie auch, sie riefen nach Demontage und dieses bekamen sie auch -

in jeder Minute ihres eigenen Lebens!

Ja. Parallel dazu war die Zeit angebrochen, in der Kirchen zu brennen begannen. Menschen, die an Gott glaubten bekamen keine Arbeit mehr und die Kinder von ihnen wurden in den Schulen missachtet und gehänselt.


War das echt so?

Ja, das war so.

Warum hat niemand etwas getan?

Die Mainstreampresse berichtete nur noch einseitig von den Dingen, die die Politiker wollten. Meldungen über solche Vorgänge oder gar die Ermordung von Menschen mit einem Glauben wurden von sehr vielen damals mit einem Handschlag abgetan und die noch vorhandenen unabhängigen Medien wurden von den meisten Menschen als “nicht glaubwürdig” degradiert.

Obwohl das Internet eine wahre Fundgrube an Informationen und zu diesem Zeitpunkt noch für jeden zugänglich und noch nicht zenziert war.

Es wollte niemand wissen. Sie schauten weg.

Solche Menschen wurden im Laufe der Zeit auch immer fauler sich selbst über die Geschehnisse in der Welt zu informieren. Sogar die Vereinigungen, die sich für die damals Verfolgten und auch für die Hinterbliebenen der Ermordeten einsetzten, wurden von einigen damals als
üble missionarische Organisationen betitelt, die die Menschen nur für ihre eigene Sache manipulieren wollten.

Auch im kleinen Kreis, in deiner nahen sozialen Umwelt, wurdest du missachtet, beurteilt und verurteilt. Die Menschen deuteten mit den Fingern auf dich, grüssten nicht mehr und erzählten, du würdest zu einer Elite gehören, die diktatorisch leben würde.

Dabei wurde nur von dem erzählt, was der damalige Glaube beinhaltete. Es wurde zwar versucht ihnen die Zusammenhänge zu erklären, doch sie konnten nicht verstehen.

Und weil diese Menschen dieses nicht begriffen, dass es um viel mehr ging, als nur um ihr eigenes Ego, scheuten sie sich auch nicht davor, dich zu denunzieren.

Weil sie selbst vor den anderen im guten Lichte erstrahlen wollten.

Was hast du damals dagegen getan?


Gross Britannien
Das Rote Kreuz verbannt Weihnachten

England hat für seine 430 Spendensammelstellen die Anweisung herausgegeben alle Dekorationen und sonstige Zeichen, die auf Weihnachten hindeuten könnten, wieder einzupacken.

Die Argumentation der Geschäftsstelle:

Es könnten Gläubige des Islams sich beieinträchtigt fühlen.


Es seien nur Karten und Grüsse erlaubt, die auf die Jahreszeiten hinweisen, beziehungsweise es sind nur “beste Grüsse” erlaubt. Es darf keine Verbindung zu Weihnachten hergestellt werden.

Auf internen Schulungen wird das Personal davon unterrichtet, dass es nichts über Weihnachten sagen darf und es darf kein geschmückter Baum in einer Filiale stehen. Es dürfen generell keine Zeichen mehr gezeigt werden, die auf das Christentum hindeuten könnten.

Erklärt wird dieses mit der Neutralität des Roten Kreuzes und daher wäre jeder Hinweis auf christliche, jüdische oder islamische Symbole nicht wünschenswert.

Die Hausinterne Richtlinie beruht auf einer Anweisung, die jegliche Hinweise auf Weihnachten verbietet.


damals 2010 lappland mahlemiuts


<
Artikel >

Hätte wer da draussen für die Flagge des Roten Kreuzes ein Alternativsymbol?

Wäre doch schade, wenn die Geschäftsführung ohne diesjähriges Geschenk auskommen müsste, oder?

This must be was bsondres sein


When the last Kalender-sheets
flattern through the Winter-streets
and Decemberwind is blowing,
then is everybody knowing,
that it is not allzuweit.
She does come, the Weihnachtszeit.

All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihrem Stubel
run to Kaufhof, Aldi, Mess
make Konsum and business.
Kaufen this und jenes Dings
and the churchturmglocke rings!


Manche holen sich a Tännschen.
When this brennt, they cry : Attention!.
Rufen for the Feuerwehr;
Please come quick, and rescue her!
Goes the Tännschen off in Rauch
they are standing on the Schlauch.


In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufting, bakes,
hit is now her Yoghurtkeks.
And the Opa says as Tester;
"We are killed bis zu Silvester".
Then he fills the last Glas wine,
yes, this is the Christmastime.


Day by Day does so vergang,
and the holy night does come.
You can think, you can remember,
this is immer in December!


Then the childrenlein are coming
candle-wachs is abwärts running,
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine.
Well ! This is the Weihnachtstime.


Baby-eyes are big and rund
the family feels kerngesund,
when unter´m Baum is hocking -
then nothing can them shocking.
They are so happy, are so fine
this happens in the Christmastime.

The animals all in the house
the Hund, the Katze, the bird, the mouse,
are turning round the Weihnachtstree
enjoy the day as never nie,
weil they find Kittekat and Schappi
im Geschenkkarton von Papi.


The family begins to sing
and wieder does a Glöckchen ring.
Zum song vom grünen Tannenbaum
die Tränen rennen down and down -
bis the mother plötzlich flennt:
"Die Gans im Ofen ist verbrennt!"


Because her nose is very fine
wie jedes Jahr zur Christmastime.
So all can say the fest is nice,
but all of this hat seinen Preis.
The nervs are laying alle blank,
this is mir klar, by this Gestank
from the verbrennte Weihnachtsgans.


This must be was bsondres sein,
then all the people stimmen ein
and sing with me so loud and clear

eisblumen lappland schweden mahlemiut 2010


MERRY X-MAS
AND
A HAPPY NEW YEAR

?

Nele - Parkplatzsorgen


Nele - eine Geschichte von einem Mädchen,
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward. Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.

David liess Ann Brit stehen und ging schnurstraks in sein Zimmer. Als seine Zimmertür in ihr Schloss fiel, fühlte sich David fast erleichtert. Langsam ging er ans Fenster, öffnete es und besah sich die Sterne am dunklen Nachthimmel. Seine Augen füllten sich mit Wasser als seine Gedanken, durch das alte Foto und den Brief angeregt, in die Vergangenheit wanderten.

Alexander hielt Nele in seinen Armen, Ann-Brit trug zwei Koffer, einen grösseren für Nele und einen kleinen Koffer von David, der mehr recht wie schlecht lustlos hinter dem Menschentrio über den riesigen Klinikparkplatz hinterher schlurfte.

Ein lautes Au liessen Alex und Ann-Brit synchron nach hinten schauen. David hielt sich die Hand vor sein Gesicht und zwischen den Fingern quoll Blut hervor. Ein Mann eilte zu den Dreien und besah sich Davids Gesicht.

“Das sieht nicht gut aus, Sie müssen genäht werden. Haben Sie denn nicht die Laterne gesehen?” Zu Ann-Brit sagte der Herbeigeeilte: “Sie sollten in Zukunft auf ihren Vater besser aufpassen. Ich bringe ihn zur Notaufnahme. Dabei kann auch gleich eine Untersuchung wegen einer möglichen Alzheimer Erkrankung in die Wege geleitet werden.”

“Ersten, du Depp, bin ich noch nicht in dem Alter, dass du mir Alzheimer an den Hals wünschen kannst, zweitens ist das nicht meine Tochter und Drittens, ich verabscheue Nadeln. Wer bist du eigentlich, du... du... Quaksalber!” David legte lauthals los, so dass sich auch andere Passanten, die sich auf dem Parkplatz befanden, zu der kleinen Menschengruppe hin umdrehte.

“Ohja, darf ich dich erst einmal begrüssen, du alter Hase?” Dabei streckte Doktor Frank David seine Hand entgegen, der jedoch mürrisch draufschlug und an Frank einfach vorbeiging.

Der will ja nur seine Betten vollmachen, dieser Abzocker! Ein Pflaster reicht!”

Alex begab sich mit Ann-Brit an die Anmeldung, um einige Papiere für die Verwaltung abzugeben. Eine vorbeigehende Krankenschwester wandte sich zu David, der verzweifelt ein Taschentuch aus seiner Hosentasche ziehen wollte.

“Lassen Sie mich mal schauen! Herrjemieneeeh!! Das sieht wirklich schlimm aus. Wie haben Sie das bloss geschafft? Kommen Sie mit mir, das muss genäht werden!”

Dabei schob sie David schon vor sich her, Richtung Aufzug. Er wiederum grummelte, ob alle Krankenschwestern solch Plaudertaschen wären, jedoch fing er sich die rechte Antwort ein:

“Noch ein Ton, dann veranlasse ich, dass Sie eingeschläfert werden!”


nele parkplatzsorgen 2010 mahlemiut lappland schweden


Das schien David zu weit zu gehen und ehe er Luft holen konnte, um der Schwester die Leviten zu lesen, stand er schon mitten in einem Aufzug. Vor ihm waren zwei Pfleger positioniert, die in ihrer Mitte einen leeren Rollstuhl hüteten. David wurde mit kräftiger Hand in den Rollstuhl mehr gestossen, als gesetzt und die Pfleger erhielten von der Krankeschwester das Kommando den Patienten in die Notaufnahme zu begleiten. Dabei drückte sie kraftvoll und bestimmend den Aufzugsknopf und winkte den drei Männern.

Mitautor: Moishele
Fortsetzung folgt

Drittes Licht


Ihr klagt über
Hektik, Stress, keine Zeit haben
?
Ihr klagt über
den übermassigen Konsum in dieser Zeit
?
Ihr klagt darüber,
dass keine “Stimmung” aufkommen würde
?
Wegen des bevorstehenden Weihnachtsfestes?

Was sucht Ihr dann hier?

Erschafft Euch doch das Gegenteil von dem,
was Ihr beklagt.

Damit es endlich in Erfüllung gehen kann was Ihr bemängelt und hockt nicht vor dem Computer und vertreibt Eure Langeweile. Nutzt doch diese Zeit für Euren Mangel!

Den Atheisten sei mitgeteilt:

Lest andere Blogs - Ihr habt die Möglichkeit dazu - oder was genau animiert Euch immer und immer wieder hier vorbeizuschauen?

Nicht aufregen, weil hier “wieder” was zu lesen sei, was für Euch nicht existent!


mahlemiut 2010 drittes licht lappland schweden

( Steht übrigens im umstrittensten Buch dieses Planeten )

Geomatherinische Feststellungen



Tochter zum Vater:


Kannst du mir helfen, wir müssen da was in Geomatherinisch lernen.

Der Vater erklärt seiner Tochter nun liebevoll und geduldig den Unterschied von einer Raute und einem Quadrat. Als er ihr den Kreis erklären wollte, entgegnete ihm die Tochter voller Stolz:


mahlemiut gaestewohnung lapland sweden 2010

Oh Papapi, das brauchst du mir nicht erklären, ich weiss doch dass ein Kreis eine Kugel ist.


Sieger des Volkes


Nikólaos
ist griechisch und setzt sich aus zwei Wörtern zusammen,
einmal aus
nikáo, bedeutet das Siegen
und laós, das Volk.

Im neuen Testament könnte nachgelesen werden, dass Nikolaus einer der sieben Diakone war.

Diakonie im Heute ist bekannt, ja?

Stephanus, Timon, Philippus, Prochorus, Parmenas Nikanor und Nikolaus waren die sieben Diakone, also ein Gremium, das Aufgaben in der Urgemeinde in Jerusalem übernommen hatte.

Wer zufälligerweise eine Bibel zur Hand hat, kann gerne die Apostelgeschichte 6,5 lesen.

Der heilige Nikolaus, also der von Myra, das in Antalya/Türkei liegt, war einst dort Bischof. Der heilige Nikolaus ist ein Schutzpatron von den Ländern

Russland, Kroatien, Serbien und
er ist auch
Schutzpatron von

Apothekern, Bäcker, Dreschern, Getreidehändlern , Gefängniswärtern, Händler, Juristen, Kaufleuten, Küfern, Metzgern, Pfandleihern, Schneider, Seefahrer, Schülern, Studenten und Kindern.

Vom heiligen Nikolaus dem Schutzpatron der Kinder leiteten die Erwachsenen irgendwann einmal das Brauchtum, den Nikolaustag, für die Kinder ab.

Warum
"heiliger Nikolaus"?

Ist doch ganz einfach!

Eigentlich ist dieses Hintergrundwissen ein so genanntes Allgemeinwissen und jeder, der für Kinder die Strümpfe und Stiefel mit Kariesfördernden Leckereien stopft, jeder, der Kindern erzählen sollte, dass der Nikolaus das Kind abstrafen würde, wenn es nicht “lieb” sei, sollte sich hier doch darüber im Klaren sein.

Denn ein Erwachsener kann nicht den Zeigefinger einem Kind gegenüber erheben und psychische Gewalt ausüben und andererseits mit Nullahnung brillieren.


Okay, ich sehe schon, die hiesigen Blogleser hätten es gerne auf dem Silbertablett serviert:

|> Der heilige Nikolaus hat drei Unschuldig zum Tode Verurteilte vor der Hinrichtung bewahrt,

|> dann hat dieser Nikolaus noch drei Ladies behilflich sein können,

|> in Seenot geratene Schiffsleuten ans Land geholfen,

|> bei einer Hungersnot die leeren Mägen gestopft,

|> ein kleines Kind wurde durch ihn errettet,

|> ein kleiner Junge vor dem Ertrinken gerettet und noch vieles mehr, das hier aber ausufern würde.

Ausserdem “wisst” ihr es eh alles!

Auf alle Fälle ist der Nikolaus seit Jahrzehnten ein Star!

Die römisch-katholische Kirche führt diesen Typen sogar als Heiligen und auch unter denen, die die katholische Kirche am liebsten persönlich niederbrennen würden, samt ihren lebenden Gläubigen, kennen diesen Star und haben ihn wahrscheinlich auch als Kind gerne die Geschenke abgenommen.

mahlemiut 2010 nikolaus lappland schweden


So oder so -

der Mann war und ist FÜR Kinder -

egal, was ihr von der einen der mindestens dreien katholischen Kirchen denkt oder was ihr so “ach so toll Aufgeklärten” daraus gemacht habt.

Eistauchen - Ice diving


Temperaturanzeige: Minus 18° Celcius.
Ein zugefrorener See.
Stahlblauer, wolkenloser Himmel und die Aussicht auf...


eistauchen sport lappland schweden 2010 mahlemiut


-> Hier gehts zur Galerie „Eistauchen in Lappland“
-> To the gallery „Ice diving in Lapland“


PS: Wenn Sie Tauchprofi sind und an Tauchgängen im Eis Interesse haben, dann ist das winterliche Lappland für Sie ein Paradies!

Aussen HUI - Innen PFUI


Ein Autohaus verkauft an Ruanna und Hans gemeinsam ein Auto mit der massgeschneiderten Versicherung dazu. Nach einiger Zeit trennen sich Ruanna und Hans.

Das gemeinsam erworbene Auto verbleibt bei Ruanna.

Kurze Zeit später flattert Ruanna von der Versicherung eine Mahnung in den Briefkasten. Von diesem Vorgang erzählt Ruanna Hans. Hans überweist daraufhin die Versicherung für Ruanna. Ruanna verspricht Hans ihm diese überwiesene Summer wieder zurückzuerstatten.

Hans wartet. Wartet. Wartet.
Wartet geduldig auf die Rückerstattung der von ihm beglichenen Versicherungssumme.
Das wurde ihm ja versprochen.

Ruannas Lebensmotto:

Auf Kosten anderer leben.
Auf Kosten anderer sich fett fressen.
Ohne schlechtes Gewissen.
Grenzenlos.
Egoistisch.



mahlemiut 2010 aussen hui innen pfui
Wasser fliesse - fliesse stetig!

Häuslebauer auf Schwedisch


Normalerweise wird in diesem virtuellen Käseblatt nichts über Menschen geschrieben, die uns hier besuchen. Nur das ist eine von vielen Stories, die alles, was wir hier schon erleben durften in den Schatten stellt.

Es kaufte sich hier wer vor einiger Zeit eine <
Immobilie > und begann diese langsam aber stetig zu renovieren. Hier eine neue Tapete, dort ein neuer Lichtschalter -

Schönheitsreparaturen für das eigene Wohlbefinden.

Diesen Sommer nun sollten weitere Arbeiten im und um das Häuschen getätigt werden. Eine Liste für das nötige Baumaterial lag bei uns auf dem Küchentisch und wir wollten mit Hänger gemeinsam Richtung Baumarkt tuckern.

Aus diversen Gründen heraus übernahm das Steuer des Wagens nicht unser Besucher!

Auf dem Weg in den Baumarkt ringelte das mobile Telefon und Herr Lapplandblog war am anderen Ende:

“Ihr habt den Einkaufszettel hier auf dem Küchentisch vergessen.” Wir bekamen die Liste durch das Telefon diktiert, damit wir nicht mehr umdrehen brauchten, so wie es sich unser Heimhandwerker zuerst dachte.

Am Baumarkt angekommen, wurden die gekauften Sachen in den Hänger verstaut -
bis auf eine Holzplatte.

Sie war nämlich in den Massen grösser als der Hänger fassen konnte. Unser Bauarbeiter schlurfte also in den Baumarkt und kam mit einer Säge zurück. Sägte die Platte mitten im Hänger stehend in ihrer Mitte mit kräftigen Bewegungen durch und zurrte diese noch mit den vielen Gurten, die sich im Hänger befanden, liebevoll fest.

Ich stand dabei, beobachtete die ganze Angelegenheit und für meine Begriffe hätte ich die halbierte Platte nun nicht im Hänger aufgestellt und festgezurrt transportiert, sondern sie schlicht und ergreifend auf den Boden gelegt. Danach die anderen Gegenstände draufgestellt und gut wär es gewesen!

Aber okay...

Auf der Rückfahrt sagte ich zum Handwerker:

“Sag mal, die Platte ist doch nun zu klein für die Wand, oder? Ich hätte sie zumindest nicht direkt in der Mitte durchgesägt, sondern nur unten ein Stück, weil sie doch nur nach der Länge hin nicht in den Hänger passte.”

Stille.
Weitere Stille.
Beängstigende Stille.
Gefährliche Stille.

“Ja hättest du mir das nicht vorher sagen können?”

Kam es prompt tosend zu mir zurück. DIe Fahrt wurde schweigend fortgesetzt.

Am Häuschen angekommen, stieg der Heimhandwerker aus, stiefelte schnurstracks mit kräftigen Schritten auf sein Haus zu und klatschte in die Hände.

“Ach schau an, wie schön ist es doch anzusehen.”

(Kennen Sie Luis de Funes? Er beugte sich auch immer so nach vorne und klatschte in die Hände und stiess dabei solche Urlaute aus)

Unser Heimwerker lief nach seiner ersten Hausbegrüssung nun so eine gute Stunde ums Haus, beugte sich immer wieder nach vorne über, klatsche dabei in die Hände und stiess Lobeshymnen aus. Tätschelte ab und zu die Hauswand und umrundete immer wieder dieses Haus!

Derweilen ich den Hänger vom Baumaterial entledigte und alles auf die Hofeinfahrt stellte.

Als der Häuslebesitzer das nach seinem Xten
Rundumshaushüpfbeuglobesklatschindiehändegang bemerkte, bekam ich zu hören:

“Das gehört aber alles in die Garage.” Danach war er wie vom Erdboden verschluckt - der Heimhandwerker!

Auf einmal durchdrang die läppische Stille ein Geknalle, ein Geklirre, ein Getobe, ein Geschebbere!

Die kriegsähnlichen Geräusche kamen aus dem Haus und dann...
Ruhe!

Daraufhin ein lautes:
K L I R R !

Scherben flogen im hohen Bogen auf die Treppe - bis weit raus auf das Grundstück!!


eiszapfen 2009 lappland mahlemiut



In der Eingangstür befand sich einmal ein kleines Fenster, aus dem die beiden Endstücke einer Leiter schauten!


... und leise hörte ich ein Murmeln: Herr im Himmel...

Prison



Der Mensch ist ein Lebewesen
das in seiner Haut lebenslänglich
sein eigener Gefangener ist.
© bymahlemuit.


mahlemiuts 2010 prison flora fauna lappland

Späte Erinnerungen


Oder zurück zur Zukunft? Hinein in die Gegenwart?


Wenn es richtig verstanden werden könnte, trampte Paulus damals von Troas nach Griechenland. In das Land, das einige im Heute mit Olympia, Akropolis und Nana Mouskouri und Ähnlichem in Verbindung bringen. Städtereisen nach Athen stehen hoch im Kurs, dafür sind die Reisen nach < Distimo > anscheinend in Vergessenheit geraten.

Irland erfreute sich seiner berühmten steilen Felsen an der Westküste, den so genannten Cliffs of Moher und brennt seit jeher den besten Whiskey.

Im Süden thront das im manuelischen Stil erbaute Portugal und Spanien bebte unter den Hufen seiner Stierkämpfe. Bleibt eigentlich nur noch die Erinnerung an den BrezelVW oder der Isetta, die beide über die Alpen zuckelten um in Italien endlich campen zu können.


Ups! Beinahe vergessen:
die Europäische Flagge hatte übrigens gelbe Sternchen:



mahlemiuts 2010 lappland schweden remember flora fauna


* G * I * P * S * I *

Sinnlosigkeiten


Menschen sind Säugetiere und die Natur verschwendet nicht gerne sinnlos. Natur lebt im minimalistischen Bereich und somit für die entsprechende Schöpfungsgattung.

Die
Anzahl der Zitzen ist bei Tieren an die durchschnittliche Wurfhöhe der Anzahl der Nachkommenschaft angepasst. Hat also ein weibliches Tier vier Zitzen, ist die Wahrscheinlichkeit am Höchsten, dass es zwei Jungtiere gebärd. Bei acht Zitzen ist die Wurfgrösse in der Regel vier Nachkömmlinge.

Was benötigt die Natur ein mehr an Milchbarstationen, wenn nicht ein mehr an Gästen zu erwarten ist?

Brüste sind anatomisch (in der Regel) paarweise angeordnet. Auf jeder Körperhälfte liegt eine Milchleiste, die die Milchdrüsen beherbergt. Die Milchdrüsen von Affen und Elefantenkühen, sowie Menschen befinden sich zwischen der oberen Körperhälfte, also bei Tieren zwischen den Vorderläufen, bei der menschlichen Frau zwischen den beiden Oberarmen.

Der Rest der Tierwelt ist mit den Milchdrüsen im hinteren Körperteil gesegnet und somit liegen sie zwischen den Hinterläufen.

Bei allem Respekt für die menschlich-weiblichen Brust, warum können sich Menschenfrauen nicht so annehmen, wie sie sind?

Zwei Brüste, ob “gross” oder “klein”.

Hast du schon einmal eine Frau gehört, dass sie sich über ihre geringe Brustanzahl von nur zwei Brüsten beschwerte? Warum wird eigentlich nicht über die Anzahl gemault?

Ich will aber vier oder sechs Brüste.

Habe ich noch nie gehört oder gelesen.

Dafür aber die Vorzüge eine
Anti-Platt Paste oder über das Pro und Kontra der Pro-Füll Creme - beide Produkte bei Bedarf mit kreisenden Bewegungen täglich anzuwenden.

Natur verschwendet nicht gerne sinnlos.




mahlemiut 2010 lappland schweden makro flowers in pink sinnlosigkeit kodependenz



Oder anders:
Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst?
Auf deutsch:
Annahme seiner selbst wäre die Voraussetzung dafür, dass ein Mitmenschen so respektiert werden kann, dass das eigene Innere kein Urteil über ihn abgeben braucht.

Scheint bei Frauen in der modernen Welt ...

ach, lassen wir das!

MilliTrilliBilli


Milli onen
Trilli onen
Billi onen

Nein! Kein Geld!
Blumen!
So viele
Millis, Trillis und Billis auf unserem Planeten -
und der sich selbst unter Druck setzende Mensch hetzt eilends an ihnen vorbei.



mahlemiut 2010 lappland vergiss mein nicht makro rolligrafie


Übrigens:

Die letzten Blumen sind Gezüchtete, Gekaufte und für dich selbst nicht mehr sichtbar! Somit kann kein Lächeln über dein Gesicht huschen, weil du dich über die Schönheit freust.

Selbst schuld!


Nele - Der Brief



Nele - eine Geschichte von einem Mädchen,
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward. Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.

David sog tief Luft in seine Lungen, dabei dehnte sich sein eh schon mächtiger Brustkorb noch mehr auseinander und kringelnde Brusthaare lugten keck aus seinem Hemdausschnitt. Mit Bekräftigung schleuderter er Alex entgegen: “Alex? Ich erspare mir somit viel Nerven und vor allem schmälert diese Situation nicht mein Bankkonto.”

Beide Männer sahen sich an und grinsten dabei. Davids Humor schien jede noch so verfahrene Situation zuretten.


Die alten hölzernen Stufen stöhnten erbärmlich unter den Schritten von David. David sollte in Neles Zimmer übernachten, weil Alex freundlicherweise Nele in sein Schlafzimmer verlegt hatte, wobei er selbst in der Küche schlafen wollte.

Im ersten Stock angelangt, sah David dass noch Licht aus Ann-Brits Zimmer schaute und als er an ihrer Tür vorbei ging, um in sein Zimmer zugelangen, öffnete sich die Tür einen Spaltbreit.
“David?” “War unsere wunderschöne Ann vorhin nicht schon schläfrig?” “David? Ich möchte dich bitte etwas fragen.” “Jo? Es scheint dringend? Nur zu!” Ann Brit hielt ihm ein altes schwarz-weiss Bild und einen vergilbten, zerknitterten Brief entgegen.

“Kennst du diese Menschen auf dem Bild und weisst du etwas von diesem Brief?” Davids Hand streckte sich nur langsam dem Bild und dem Brief entgegen und sein Blick sah gebannt auf das kleine Foto, das aus einer anderen Zeit zustammen schien. Es war ein älteres Paar abgebildet, das von vielen anderen Personen verschiedenen Alters umringt war.


nele der brief mahlemiut makro rolligrafie the letter flower in red


Davids Brustkorb hob sich bedrohlich an, danach schweiften seine Augen über den Brief. Fast überstürzt schob er beides wieder in die Hand von Ann Brit und schnaubte, sie solle ihn damit in Ruhe lassen.

“David! Du bist ein Nachkomme dieser Familie, richtig?” David stand wie angewurzelt da und brachte kein Wort heraus. “David”, sagte Ann Brit sehr leise, “David, es tut mir leid, wirklich!” Dabei legte sie ihre rechte Hand auf seinen linken Unterarm. “Du bist es also tatsächlich?” Dabei betonte sie das Wort “tatsächlich” recht stark mit ihrer Stimme.

David liess Ann Brit stehen und ging schnurstraks in sein Zimmer. Als seine Zimmertür in ihr Schloss fiel, fühlte sich David fast erleichtert. Langsam ging er ans Fenster, öffnete es und besah sich die Sterne am dunklen Nachthimmel. Seine Augen füllten sich mit Wasser als seine Gedanken, durch das alte Foto und den Brief angeregt, in die Vergangenheit wanderten.

Mitautor: Moishele
Fortsetzung folgt

Welten



3.
Welt - 2. Welt - 1. Welt

Humankapital.
Humanes Kapital.

a) Leistung.
b) Funktionalität.
c) Kapitalismus.

Human?

Humanismus.

1. Philosophie
2. Weltanschauung
3. Leistung

Egoismus!

Kampf
!
Krieg
!

Gegen Mitmenschen.
Gegen sich selbst.




t E R R O R i s t
vorprogrammiert



mahlemiut 2010 lappland schweden makro rolligrafie himmelserscheinungen ufo

3. Welt - 2. Welt - 1. Welt
Schubladendenken

< viel Spass >














Gartenarbeit



Abendliche Fundsache im Leben,
die nach wenigen Minuten wieder verschwand -
oder so.


mahlemiut lapland swEDEN makro rolligraphie


click:

<
Es ist immer besser wenn jemand über Euch wacht -
als wenn Euch jemand überwacht.
>



Danksagung


Danke an die Menschen,
die mein Sein belächeln -

Sie lassen mich daran erinnern,
dass ich auf diesem Planeten existent!

Danke an die Menschen,
die für mich eine Schublade parat haben -

Sie lassen mich lächeln,
da ich meine eigene Freiheit erleben darf.

Danke an die Menschen,
die mich anlügen -

Sie lassen mich daran arbeiten,
die Wahrheit zu suchen.

Danke an die Menschen,
die mir den Rücken kehren -

Sie lassen mir Raum neue Wege erkennen zu können.

Danke an die Menschen,
die mich missbrauchen -

Sie lassen mich im Alltag vorsichtig sein.

Danke an die Menschen,
die mein Dasein vermiesen wollen -

Sie lassen mich für Lebensziele aufrechter kämpfen.

Danke an alle diejenigen Menschen!

Durch das meinige Erkennen dieser eurer eigenen Perversitäten im Umgang mit Menschen und somit mit euch selbst, seid ihr hinter das Komma des Irdischen mutiert.


danksagung I 2010 mahlemuit schweden


Ach so. Beinahe vergessen:

Für diejenigen, denen sich der Inhalt des obigen Textes nicht erschliesst, hier die übersetzte Kurzfassung:

(In Deutsch! Für Dummies)



danksagung II lapland schweden mahlemuit


Manche Menschen sind so tiefgründig wie ein Teller Klare Brühe!

Aufgereiht



aufgereiht lapland cat perls 2010 mahlemiut

... und er brachte ihr Perlen nach Hause...


Ich nenne es Erziehung,

denn das Übliche wie Mausi à la Ex Odusio ist in der Treppenhausordnung gemäss § 1 Abs. 4 Satz 2 nicht erlaubt.

Um es in italienischer Sprache auszudrücken: BASTA!

Gründe



Nenne mir mindesten zwei Gründe,
warum einige Menschen andere Mitmenschen in die Kategorie
BESSER und-oder SCHLECHTER einteilen?

Wenn ein Mensch einen anderen Menschen als
BESSER als er sich selbst sieht, bezeichnet, so scheint sein Inneres ein Defizit namens ... ? ... in sich zu tragen.

Dieser Mensch stellt aus seiner Sicht, ohne dass dieses sein Mitmensch, den er als
BESSER bezeichnet, wünscht, auf einen Sockel.

Diese Handlung ist demnach ein von dem Betroffenden selbst erkorener Sockel.

Dieser Sockel, auf dem nun der betreffende Mitmensch gehievt wurde, lässt selbstverständlich den Verursacher dieser Aussage
kleiner wirken.

Wenn ein Mensch einen anderen Menschen als
SCHLECHTER als er sich selbst sieht, bezeichnet, so scheint sein Inneres ein Defizit namens ... ? ... in sich zu tragen.

Dieser Mensch stellt aus seiner Sicht, ohne dass dieses sein Mitmensch, den er als
SCHLECHTER bezeichnet, wünscht, in den Keller.

Diese Handlung ist demnach ein von dem Betroffenen selbst erkorenes Loch.

Somit bauen die oben Genannten
Thron- und Kellererbauer Fronten auf. Ablehnung, Hass, Urteil, Lüge, innere Verletzungen und vieles mehr wird somit gelebt. Gegen Mitmenschen. Bei näherem Nachdenken sollte das Hirn auf etwas stossen!

Nämlich auf das Wort:
ANDERS !

Menschen sind anders
- nicht schlechter oder besser wie ... ? ... (wer?)


gruende 2010 mahlemuit lapland kodependenz seminar



Beim Erkennen solch tiefgreifender Themen mit diesen simplen Zusammenhängen lässt anscheinend bei manchem die Pisastudie innerhalb der modernen Informationsgesellschaft grüssen.

Sex

Sex ist wie
Nike
- just do it! -

Sex ist wie
Coca-Cola
- enjoy! -

Sex ist wie
Pepsi
- ask for more -

Sex ist wie
Samsung
- everybody is involved -

Sex ist wie
Philips
- let's make things better -

Sex ist wie
o.b.
- ok -

Sex ist wie
Redbull
- es verleiht Flügel -

Sex ist wie
Snickers
- auf was wartest Du? -

Sex ist wie
Orbit
- verändert den PH-Wert im Mund -

Sex ist wie
Chupa Chups
- du musst sie lecken! -

Sex ist wie
Persil
- da weiß man, was man hat -

Sex ist wie
Ehrmann
- keiner macht mehr an -

Sex ist wie
AOL
- bin ich schon drin? -

Sex ist wie
Douglas
- come in and find out -

Sex ist wie
Nokia
- connecting people -

Sex ist wie
Pringles
- einmal gepoppt, nie mehr gestoppt -

Sex ist wie
Audi
- Vorsprung durch Technik -

Sex ist wie
SAT 1
- powered by emotion -

Sex ist wie
McDonalds
- I love it -

Sex ist wie
H . . 1111 . . O
... macht ...

du grinst?

-
KLICK -



sex 2010 lapland mahlemiut kodependenz therapie

Nele - Männergespräch


Nele - eine Geschichte von einem Mädchen,
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward.
Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.



Die drei Erwachsenen lachten daraufhin und gingen nach unten in die Küche. Das Auspacken der Kartons schien in Vergessenheit geraten zu sein. Beim gemeinsamen Essen beobachteten Davids Augen die neue Untermieterin von Alex sehr genau und auch sie schien von David begeistert. Sie und der Besucher schlenderten anschliessend mit ihren Dessertschüsseln in den Händen im Garten umher und unterhielten sich angeregt.


“Bir? Wir sind schon zwei arme Socken!” Bir lag vor dem Kamin auf ihrem Teppich und schaute Alex beim Abwasch zu.

“Also Ann Brit ist ja schon eine wirklich angenehme Persönlichkeit!” David stand plötzlich mitten in der Küche und füllte diese mit seiner Körpergrösse fast vollständig aus. Sein Arm ruhte auf Ann Brits Schulter. Alex drehte sich langsam von seinem Abwasch weg, Richtung der Davidschen Stimme. Er schaute die beiden an und es begann in ihm zubrodeln.

Ann Brit verabschiedete sich flüchtig, weil es nach ihrer Meinung nach schon spät war und sie am nächsten Tag Erledigungen zu tätigen hätte. Beide Manner waren nun bei einem Glas Wein alleine und es entstand ein Männergespräch. Über die Ereignisse von Nele, ihre bevorstehende Operation, über die Arbeit von Alex in den letzen Monaten hier am Hof und das Gespräch kam auch auf Ann Brit.

“Nein, keine Bange, mein Junge, sie ist zwar eine wunderbare Frau, doch du weisst, ich bin sehr wählerisch.”

“Das ist gelogen, das weisst du auch! Du bist nicht wählerisch, David! Es wundert mich sowieso, dass du hier bist. Hast du die Absicht über die Grenze zufahren? Könntest sie ja drüben besuchen oder ihr könntet euch treffen, oder so....”

Einige Minuten des Schweigens lag in der Luft und David entgegnete mit sehr fester Stimme, dass er nur wegen Nele gekommen wäre. Er wollte auch Frank nach all den Jahren wieder sehen, da er durch die Angelegenheit mit Nele auch ihn wiedergefunden hätte. Hinzu käme noch, dass David die anfallende Klinikrechnung bei Frank in bar begleichen wolle und auch hätte er nicht die Absicht die Frau zutreffen, für die sehr still sein Herz schlug.

“David! Weiss sie es eigentlich?”

“Wozu? Es hat so sein müssen, dass es sich die letzte Zeit herauskristallisierte, dass sie es nicht werden wird... die Frau an meiner Lebensseite.”

David sah in sein Glas und schwenkte den Inhalt nachdenklich umher. Alex sah seinen väterlichen Freund dabei sehr genau an und schwieg. Kaum hörbar kam nach einer Weile:

“Du scheinst über diese Entwicklung von euch beiden nicht erfreut?” Ein langgezogenes: “Och” eröffnete ein weiteres Statement von David: “Weisst, der Herr im Himmel weiss, was er macht.”

Jedoch in Davids Stimme lag Traurigkeit: “Werd`ich nun sterben einsam auf den Hügeln über dem gelobten Land, ohne Frau und Schelle am Finger.”

Nun hob er nicht nur das leere Weinglas gegen die Deckenlampe, sondern er hob auch die Stimme ein klein wenig mehr an und es schwang Belustigung in seinen Worten mit: “Kann ich wenigstens gehen, wohin ich will, hab`auch kein geifernd Weib am Herd, muss nicht hören ihre Schelte und nicht zahlen für ein Haus.”


story nele 2010 lapland sweden makro rolligrafie


David sog tief Luft in seine Lungen, dabei dehnte sich sein eh schon mächtiger Brustkorb noch mehr auseinander und kringelnde Brusthaare lugten keck aus seinem Hemdausschnitt. Mit Bekräftigung schleuderter er Alex entgegen: “Alex? Ich erspare mir somit viel Nerven und vor allem schmälert diese Situation nicht mein Bankkonto.”

Beide Männer sahen sich an und grinsten dabei. Davids Humor schien jede noch so verfahrene Situation zuretten.

Mitautor: Moishele
Fortsetzung folgt

Verfangen


Wenn auf Wandmalereien aus alten Zeiten halb Mensch und halb Tier zu erkennen sind, waren die
Damaligen hinsichtlich der Eugenik weiter als die Heutigen ?

Demnach wäre die Eugenik keine Neuheit mehr -
sondern nur ein Wiederaufleben von Gewesenen!

In unserer Zeitepoche leider zu Vernichtungszwecken?

(Seltsamerweise applaudieren Atheisten über
diese Errungenschaften und ihnen wäre es auch sehr recht, wenn diejenigen Menschen, die aus Glaubensgründen diese Wissenschaft ablehnen, gleich < X >).

mahlemuit. 2010 verfangen makro rolligrafie


Doch egal, was der Mensch bis heute gegen sich selbst und gegen die Natur unternommen hat, irgendetwas muss stärker gewesen sein, sonst wäre der Planet in seiner unendlichen Vielfalt nicht existent.

rollEI und rollEX


Zwischen RollEi und RollEx besteht im Grunde kein Unterschied. Zumindest seit Luigi, mittlerweile Professor (ups, doch schon so lange Titelträger?), der Welt bekannt ist.

Luigi brillierte in seiner Keynote im Juni in Wien.


rollei und rollex story colani 2010 lappland


Selma Prodanovic, <
die Initiatorin >, gab dem ganzen Event das Sähnehäubchen obenauf. Nein, in Wien nennen sie es Schlagobers, oder so. Die Gästeliste war ein reiner Genuss! Von Thomas Carlhed, Alexaner Decker, Christoph Thun-Hohenstein, über Stephan Kashofer, Jürgen Repolust, Robert Smejkal, hin zu Marie Blondeau und Mariana Ferrari oder Nigel Stonham.


rollei und rollex deutschland 2010 event colani




Leider habe ich Luigi vergessen zu fragen, wie er die Angelegenheit mit der Beerdigung der Glühbirne sieht. Zumindest ist die alte Birne genauso Vergangenheit wie dieses Event.

Stolpersteine


Ich danke meinem Schwiegervater.

Klick:
< Ein einzelnes Projekt - In ganz Europa! >


mahlemiuts 2010 stolpersteine aktion deutschland

Sushi Eukaryota


Eukaryota kann entweder nur einmal im Leben gegessen werden - oder der Gaumen erfreut sich des öfteren.

Je nachdem.

mahlemiut sushi eukaryota schweden rolligrafie makro autsim therapie kodependenz



Die heftig debattierten Unstimmigkeiten zwischen Chambigong und Chytriden lösten eine Lawine von Szechuan und Harissa aus.

Extremismus genannt.

bymahlemuit.

My Lollipop


Music on: <
Klick me >

Songtext:
My boy Lollipop,
you make my heart so giddy up,
you are as sweet as candy, y
ou`re my sugar dandy.
Ha, ho, my boy Lollipop,
never ever leave me,
because it would grieve me,
my heart told me so.
I love you, I love, I love you so,
that I want you to know.
I need you, I need you, I need you so,
and I`ll never let you go.
My boy Lollipop, you make my heart so giddy up,
you set my world on fire,
you are my own desire.
Refrain: My boy Lollipop, my boy Lollipop


mahlemiut swEDEN lapplandkatze lolli


Unsere Lapplandkatze schaffte es doch glatt einem Gast seinen Lolli abspenstig zu machen.

Bis...
naja, bis die Brause im Inneren des Lutschers auf der Zunge ihr Werk tat!



Adel verpflichtet


oder um den Sprachcode zu gebrauchen, der in diesen Kreisen als Normalität gilt:


"noblesse oblige"


mahlemiuts 2009 adel verpflichtet lappland schweden


Fussabtreter hinterlassen ihre eigenen Spuren, je nachdem, welcher Gast vorher über die Türschwelle treten durfte. Solche Hinterlassenschaften werden von dem häuslichen Personal, das dafür noch dankbar sein kann, da es hierfür sogar noch entlohnt wird, entfernt.

bymahlemuit.

Abschied


Abschiede sind so eine Angelegenheit -

zumindest je nach der Intensität von einem gemeinschaftlichen Zusammenlebens.


Mit den Hunden gemeinsam im Hundeauslauf die Knochen geteilt, die Lapplandkatze, die euch täglich die Mäuse auf das Verandabuffett serviert hatte -

das mag alles unglaublich sein -

doch es ist geschehen!


Wir haben es auch geduldet, dass ihr uns ins Schlafzimmerfenster gelugt hattet,



mahlemiut lappland schweden falco vespertinus
- Falco Vespertinus -




J E D O C H:


In Zukunft Krallen weg von meiner Schokolade!

Das ist
360

bymahlemuit.

Gefallene Sterne


Da stand nun das kleine Mädchen neben seinem Papa. Er hob sie hoch und so durfte sie auch einmal durch das riesige Teleskop vom Papa schauen. Auf der kleinen Gartenmauer dann sassen Vater und Tochter die halbe Nacht lang und er erklärte ihr die Welt “dort oben”.

Der Vater liess eher laut seine eigenen Gedanken wandern.


sternen2


Ob es dort oben,
weit, weit draussen, Gott wirklich gibt?
Ob es dort oben,
weit, weit draussen, noch anderes Leben gäbe?

Wie würden wir Menschen reagieren, wenn von dort oben, von weit, weit draussen her, auf einmal wer von dort kommen würde?

sternen3


Das kleine Mädchen hörte ihrem Papa gespannt zu. Der Papa von ihr erzählte auch davon, dass so manches Sternlein auf die Erde fallen würde und wenn der Mensch solch einen Vorgang sehen könnte, der Mensch einen Wunsch frei hätte. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre von solchen Sternleins würde es einen hellen Strahl geben.

Weil das Sternlein verglühen würde. Das wäre auch der Grund warum der Mensch diese fallende Sternleins sehen könnte.

Gab es nicht einmal einen bestimmten hellen Stern als Zeichen für einen besonderen Menschen hier auf Erden?

Viele Jahre lang dachte das mittlerweile zur erwachsenen Frau gewordene Mädchen, was geschieht eigentlich,

wenn du direkt unter so einem Sternlein stehen würdest, wenn es denn auf die Erde fallen würde?

Knipseln!?

sternen1

Zukunftsaussichten


Ein alter Mann lag sterbend im Bett. Röchelnd lag er da und fühlte den Tod nahen. Da drang plötzlich ein himmlischer Duft in seine Nase. Ein kleiner Funke im hintersten Teil seines schwindenden Bewusstseins signalisierte:

Deine Lieblingsplätzchen! Anisplätzchen!

Er mobilisierte seine verbliebenen Energien und wuchtete sich schwer atmend aus dem Bett. Sich an der Wand des Schlafzimmers abstützend schlurfte er schnuppernd aus dem Zimmer. Mühsam hangelte er sich am Treppengeländer Stufe um Stufe nach unten ins Erdgeschoss.

Am Ende seiner Kräfte angelangt, lehnte er schließlich im Türrahmen und blickte in die Küche. Hätte er nicht gewusst, dass er sterben würde, hätte er geglaubt, schon im Himmel zu sein. Fein säuberlich auf Backpapier ausgelegt lagen Dutzende seiner geliebten Anisplätzchen auf dem Küchentisch.

War er nicht doch schon im Himmel? Oder war es ein letzter Liebesbeweis seiner Frau, mit der er seit über 60 Jahren verheiratet war?

dsc4218



Mit einer allerletzter Anstrengung liess er sich gegen den Tisch fallen und sank auf die Knie. Seine spröden Lippen teilten sich in freudiger Erwartung. Leicht sabbernd fühlte er schon den wunderbaren Geschmack der Plätzchen auf der Zunge.

Seine alte, runzelige Hand zitterte sich mühsam einem Plätzchen am Rande des Tisches entgegen. Plötzlich klatschte ein Kochlöffel auf seine Finger.

"Finger weg", keifte seine Frau, "die sind für die Beerdigung!"

Nele - Umzugskisten ade


Nele - eine Geschichte von einem Mädchen,
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward. Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.

Alex rollte erst mit seinen Augen, danach grinste er über das ganze Gesicht und zog Ann Brit sachte in seine Arme. Ihr Kopf lag nun auf seinem Brustkorb.

“Macht nichts, ich dagegen mag meine Artgenossen auch lieber. Die sind nicht so zickig wie ihr!”

Ann Brit löste sich von Alex und boxte ihm im Spass auf seine Brust, er hingegen zwickte sie in den Oberarm. Beide lachten.

“Scheisse, wo kommst du denn her?” Alex hielt in einer Bewegung inne und ihm lief es vor lauter Schreck eiskalt den Rücken hinunter - so erschrocken war er als er die Gestalt mitten in Ann Brits neuem Zimmer stehen sah.

“Bitte, von draussen, wenn`s Recht ist, von draussen!”

Ann Brit hielt im Auspacken von ihren Umzugskartons wie Alex inne und sah einen gross gewachsenen, braun gebrannten, sehr gut gekleideten Mann mit einem schäbig braunen Lederkoffer in der Linken mitten im Türrahmen stehen. Die braunen lustigen Augen des Besuchers wanderten interessiert durchs Zimmer.

“Mein Klopfen wurde leider missachtet, daher dieses Eindringen! Ich hoffe doch stark, dass meine Wenigkeit nicht störend auf eure Turtelei sich auswirkt.”

“Mensch David! Oh David!” Alex liess ein kleines Päckchen in den Umzugskarton fallen und ging auf David zu. Beide Männer fielen sich vor Freude in die Arme und klopften sich in männlicher Manier gegenseitig immer wieder auf die Schultern.

“Dürfte ich erfahren, welcher Herr sich in mein neues Zimmerlein verirrte?” Ann Brit sagte diesen Satz sehr schelmig und ging auf David zu, der sich wiederum zu der für ihn in der Körpergrösse recht kleinen Frau hinunterbeugte und sie genau musterte.


DSC_0321




“Shalom, kleine Frau. So ist`s Recht, endlich hat der Bursche hier ein anständiges Weib gefunden.” Davids Zeigefinger deutete auf Alex und kurz darauf lagen sich auch David und Ann Brit freundschaftlich in den Armen. “Alex? Diese Frau ist genau richtig. Sie hat nicht nur charakterliches Format, sondern auch ihr Format ist für jedes grösseres Handgepäck geeignet.”

Die drei Erwachsenen lachten daraufhin und gingen nach unten in die Küche. Das Auspacken der Kartons schien in Vergessenheit geraten zu sein. Beim gemeinsamen Essen beobachteten Davids Augen die neue Untermieterin von Alex sehr genau und auch sie schien von David begeistert. Sie und der Besucher schlenderten anschliessend mit ihren Dessertschüsseln in den Händen im Garten umher und unterhielten sich angeregt.


Heute: Mitautor: Moishele
Fortsetzung folgt

Überraschung


Bei einem total normalen Familienausflug erwischt.

2010 mahlemuit baeren lappland schweden fotografie outdoor

Drei auf einen Streich!

Der Kleine hier scheint ein Bub zu sein, denn irgendwie fand er seine Schwestern einfach nur zum würgen

wildlife lapland sweden 2010 bears

Läppische Grüsse aus Elchhausen, Schlappland - Skandalavien

Nichts ist unmöglich


Könnte dieser Werbeslogan hier seine Daseinsberechtigung erfahren?

Tunnel Vision Of Gaza's Luxury Car Smugglers

Klick: < Tausend Kunden pro Tag im Shoppingcenter.
Bei Bestellung eines Automobiles: Lieferung frei Haus.
Dank sehr gut ausgebauter Tunnel.
>
Quelle: http://news.sky.com

makro lappland mahlemuit schweden 2010 insekten autism therapie

Nele - Das Geständnis


Nele - eine Geschichte von einem Mädchen,
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward. Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.

“Bitte, Gnädigste, Ihr zukünftiges Reich.”

Ann Brit knickste belustigend und stand dicht vor Alex. Beide spürten den Atem des anderen, so nahe standen sie voreinander. Ihre Blicke versanken ineinander.

“Nein, Ann, mit mir nicht.” Alex ging abrupt einen Schritt zurück. “Hallooo? Habe ich irgend etwas in diese Richtung gesagt?” Entgegnete Ann Brit verärgert. “Nein, das nicht, nur diesen Schlangenblick von euch Weibern kenne ich und ich habe die Schnauze gestrichen voll von irgendwelchen....” konterte Alex recht barsch.

Weiter kam er nicht, denn Ann Brit unterbrach ihn.
“Alex?” entgegnete sie ihm energisch, lehnte sich dabei mit dem Rücken an den Türpfosten und sah auf den Boden. “Ich sollte dir fairerweise etwas beichten!”

Der breite männliche Körper, der vor wenigen Augenblicken noch ganz dicht bei ihr stand, beugte sich nach vorne und neugierige Männeraugen sahen die Frau, deren Gesicht vom letzten Abendlicht umrahmt wurde, geduldig an.


naehmaschine 2010 nele story mahlemuit kodependenz therapie

“Ich gehöre nicht zu den Frauen, wie du sie kennst. Ich habe es nämlich im Moment nicht so mit euch Kerlen.” Alex rollte erst mit seinen Augen, danach grinste er über das ganze Gesicht und zog Ann Brit sachte in seine Arme. Ihr Kopf lag nun auf seinem Brustkorb.

“Macht nichts, ich dagegen mag meine Artgenossen auch lieber. Die sind nicht so zickig wie ihr!”

Ann Brit löste sich von Alex und boxte ihm im Spass auf seine Brust, er hingegen zwickte sie in den Oberarm. Beide lachten.

Wie wird die Nacht mit den beiden enden?
Fortsetzung folgt.

Spieglein, Spieglein


oh, du Lapplandstar -
was ist die schönste Jahreszeit im Jahr?

lappland mahlemuit schweden 2010 rolligrafie

Läppische Grüsse aus Elchhausen, Skandalavien - Schlappland

Fuchs du hast die Gans gestohlen


Könnt Ihr euch noch an dieses Kinderlied erinnern?

Sind wir doch ehrlich:
So manch mütterliche Stimme ist ein verkanntes Genie!

Wir hatten wieder Besuch von einem in der Knipserwelt nicht unbekannten Knipser (und irre nett!) Dieses Mal durfte ich lernen, wie Männer ihre Objekte der Begierde ausspähen.

Vor lauter Geradeaus in die weite Welt zuschauen, um das Motiv ja nicht aus den Augen zuverlieren, glitt die Profiknipserhand "nach Gefühl" in die Tasche, damit ein anderes Objektiv herausgefischt werden kann. Die Tragik bestand darin, dass die Hand sich in der Tasche irrte und in der Proviantentasche zugriff.

Durch die Sonneneinwirkung war die Butter auf den Brötchen mittlerweile geschmolzen und die Salami tat ihr übriges. Im Anschluss war der nette Besucherknipser buchstäblich ein "
schmieriger Typ". : )

fuchs lappland tierwelt 2010 mahlemuit schweden

Grüsse aus Elchhausen, Schlappland - Skandalavien

Knipsomatische Boxen


Mir ist sehr wohl bewusst, dass ich eine so schlechte Knipseriene bin, dass meine Bilder fast schon wieder in die Kategorie der Superlative einzuordnen sind. Gedanken darf sich eine wie mahlemuits. es ist, sehr wohl machen.

Sommer. Temperaturen schnalzen gen Nonplus Ultra.

Knipser verteilen sich in alle Himmelsrichtungen, dabei ist es unumgänglich zumindest seinen Knipsomat mitzunehmen. Knipser möchte seinen Knipsomat aus dem kleinen Schwarzen auspacken und verbrennt sich die Finger.

Warum um alles in der Welt sind Fototaschen schwarz?
Ist doch kein
Neglidingensbums an dem eh nix dran ist.

Nun dachte sich mahlemuits. so bei sich:

Bei Hitze könnte der Akku doch schmilzen, denn bei Minustemperaturen friert er doch, die arme Socke! Bei Hitze könnte die für mich als Knipseriene nicht sichtbare Minischraube im Knipsomatengehäuse schmilzen, oder?

Ich dachte weiter und sah vor meinem geistigen Augen geschmolzene Sensoren, zerflossene Spiegel, unkaputtbare Auslöser, unsichtbare Blitzgeräte usw.

Danach berechnete ich einmal die Werte solcher Auswüchse!

Wenn in der gleissenden Sonne Plus 25 Grad Celsius herrschen würden, es windstill wäre, sich eine schwarze Tasche in solch einem Aussenverhältnis 60 Minuten verschlossen aufhält, haben wir pro Minute einen Temperaturanstieg von 0,095 Grad Celsius.

Bedeutet nach Eva Mini:

Nach 60 Minuten sind das 5,7 Grad
Plus im Anstieg.

Nun machen wir artig einen Strich drunter unter die Rechnung:
___________________________________________
Summe gesamt:
30, 7 Grad Celsius Plus innerhalb der verschlossenen Knipsomatentasche.


Jede noch so tolle Knipsomatentasche hat nämlich anscheinend zur Polsterung, die gleichzeitig als Formverstärkung dient, Schaumstoff als Inlay. Zwar ist die Porengrösse des Schaumstoffes mit an der Innentemperatur beteiligt, doch auf alle Fälle besser als Styroporeinlagen. Denn solche Styro-Einlagen lassen dir deinen Knipsomat mal gleich ins
Burn Out rennen.

Ich empfehle daher und nur heute exclusive,
(jedoch nicht im Billigangebot):

Knipsomatentäschchen on the Rocks!


2010 rolligrafie mahlemuit lappland schweden

Also Ihr Hersteller von solchen Knipsomatentäschchen a là Neglidingens in Schwarz:


1

Im Zeitalter von fliessend warmen Wasser und Elektronik: Her mit euren peppigen Täschchen, denn die heutige Knipsergeneration trägt Ringelsöckchen!

Nele - Zimmer frei?



Nele - eine Geschichte von einem Mädchen,
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward. Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.

Alex und Ann Brit sassen draussen auf ihrer Bank vor dem Haus im Abendlicht. Gemeinsam genossen sie noch eine Tasse Kaffee. Der Wind huschte sanft um die Ecke und die Schwalben in der Luft zogen ihre Kreise.

“Ich habe dir ein Angebot zu unterbreiten.”
“Ja?”
“Du hast doch hier im Obergeschoss sogenannte Gästezimmer, nein, eher Zimmer, die du kostenlos zur Verfügung stellst. Ich dachte mir nun, ich ziehe hier bei dir ein und gebe dir jeden Monat ein Mietgeld.”

Alex sah Ann Brit perplext von der Seite an, verschluckte sich auch beinahe an seinem Kaffee und entgegnete, dass er nur zwei Zimmer hätte. Eines davon wäre nun Neles kleines Kindernest und wenn das zweite Zimmer Ann Brit bekäme, es keinen Platz mehr für Bedürftige hätte.

“Ich bin auch bedürftig”, kam es wie aus der Pistole geschossen und Alex lachte lauf auf.
“Du? Du bist alles andere als bedürftig.”
“Stimmt nicht ganz. Mir haben sie nämlich die Wohnung in der Stadt gekündigt. Es sollen Eigentumswohnungen enstehen und leider ist mein Gehalt nicht so hoch, dass ich mir die zukünftige Wohnung dort leisten könnte. Im Moment ist der Wohnungsmarkt sowieso mehr als grandios. Du siehst, ich suche ernsthafr eine neue Bleibe, warum dann nicht mein Geld an einen bedürftigen Vermieter zahlen?”

Nun lachten beide und planten die Vorgehensweise des Umzuges. Ann Brits Dienstplan und der Operationstermin von Nele, ihre anschliessende einzuplanende Genesungszeit und noch andere Erledigungen sollten wohl durchdacht sein. Ansonsten könnte etwas in Vergessenheit geraten oder ein Chaos entstehen. Alex öffnete Ann Brit die Zimmertür:

“Bitte, Gnädigste, Ihr zukünftiges Reich.”

Ann Brit knickste belustigend und stand dicht vor Alex. Beide spürten den Atem des anderen, so nahe standen sie voreinander. Ihre Blicke versanken ineinander.



2010 naehmaschine nele story

Fortsetzung folgt

Kennen Sie?



Kennen Sie (noch) Herrn < Jacques-Yves Cousteau >?
Er ist aus einem leider traurigen Anlass zurückgekehrt.
<
Cousteau Returns to Gulf to Survey Oil Damage >

Kennen Sie das Pensacola Beach?
Es gibt einen Film, der das
< “vorher” - “nachher” > aufgezeichnet hat.

Kennen Sie Naomi Klein?
Sie ist Journalistin bei “The Guardian” und schrieb einen Artikel über das Desaster.

<
Wie sie es mit eigenen Augen gesehen hat. >

Kennen Sie die beiden Buchstaben “BP”?
Diese Buchstaben kaufen bei den beiden Suchmaschinen
< diejenigen Wörter > auf, die auf das Disaster hinweisen.



lappland 2010 värld



Wüssten Sie was Demokratie wäre?
Ab morgen früh kein Auto mehr fahren, damit nirgends mehr getankt werden bräuchte.

Ab morgen früh sich zusammen tun, damit die Millionen Menschen aus den Industrieländern, die vom Benzin, das für sie gefördert werden muss,
(wegen dem eigenen "Wohlstand", denn ohne Auto, nein DAS geht ja nicht....!) denen "dort oben" derartig Druck machen, dass...

Das, was im Moment geschieht, ist weit weg!
Betrifft ja niemanden.
Warum auch.
Mir doch egal.
Das wird schon.
Irgendwie.


Gehen wir das Szenario kurz durch:

Das Öl schwimmt im Meer.
Das dortige Leben wird massiv reduziert, ganze Partien werden sterben. Kein Sauerstoff, keine Algen, kein Fisch, kein Krebs.

Die Sonne scheint,
nimmt Wasser in sich auf, das sich zu einer Wolke formiert, die irgendwann zu schwer wird und sich abregnet.

Auf Ihr Auto.
Viel Spass bei der Schmierage auf Ihren Scheiben! Bitte vergessen Sie nicht, dass der Scheibenwischer das noch schön verteilt, wenn er denn nicht durch den Ölregen den Geist aufgibt.

Auf Ihre Wäsche.
Viel Spass beim nochmaligen waschen, denn im Leitungswasser ist mittlerweile auch Öl drin.

Auf Ihre gekauften Lebensmittel.
Viel Spass beim Essen, denn Wurzeln haben Ölpartikel mit aufgenommen.

Auf Ihre Gesundheit.
Viel Spass beim Tee- oder Kaffeetrinken, beim Kochen, beim Duschen oder Baden.

Denn Wasser ist kein überlebensnotwendiger Stoff. Braucht ja niemand. "Selbstverständlich" ist er doch, dieser Stoff namens Wasser. Oder?

Keine Blumen mehr?
Keine Bäume mehr?
Keine Sonneneinstrahlung mehr?
Keine weissen Wolken mehr?

Eine Frage hätte ich noch:
Was sagen Sie denn Ihren Enkeln oder Kindern, wenn Sie in wenigen Jahren gefragt würden:

Was hast du denn dagegen gemacht?

Kennen Sie das Wort “Gallon”?

Es ist eine Masseinheit für das deutsche “Liter”.
In den USA entspricht die Einheit "Gallon"
3,785 Liter,
in Großbritannien hingegen
4,546 Liter.

Bis zur Stunde:

Nele - Franky Boy

Nele - eine Geschichte von einem Mädchen,
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward. Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.

Er trug Nele in seinen Armen an die Tür. Der Arzt stand mit auf und ging um seinen Schreibtisch herum und hielt Alex am Arm fest.

“Sagen Sie mal, irgendwie kommen Sie mir bekannt vor, auch weil...., weil.... in welchem Tonfall Sie mit mir gesprochen haben. Ich kenne das!”

Alex kniff die Augen zusammen und blickte den Arzt Hasserfüllt an.

“Nimm deine Dreckspfoten von mir, sonst brauchst du mehr als nur einen Zahnklempner!”

“Alex! Du bist Alex! Jetzt fällt es mir wieder ein! Wir waren zusammen in Angola, erinnerst du dich? Mensch, Alex, du altes Kanonenrohr!”

“Angola? Mh, Angola. Und wie heisst du, du arrogantes Arschloch?”

In der Stimme von Alex lag eher Missmut und Abfälligkeit gegenüber dem Arzt.

“Steht am Türschild. Peters. Frank Peters. Wir hatten damals einen gemeinsamen Einsatz. Wir sollten diesen Minister Bugu Bambuli samt Familie aus seinem Land retten. Den hatten die Rebellen im Ministerium festgenagelt. Du musst dich doch erinnern!”

Alex musterte den Mann der direkt vor ihm stand von unten nach oben und umgekehrt.

“Frankl. Der Frankl. Jetzt dämmert es im Hirn. Mann, du bist aber mehr als nur fett geworden.“



naehmaschine 2010 lappland mahlemuit nele story coabhaengigkeit seminar



“Hey, nicht so frech, Alex! Du scheinst dich wirklich nicht in den vielen Jahren gebessert zu haben. Hier meine Karte, rufe mich an und dann kommst du mit deiner Familie zum Grillabend. Meine Frau wird sich sicher freuen.”

Frank steckte seine Visitenkarte in die linke obere Hemdtasche von Alex und klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter. Danach verschwand der Mann mit dem Kind auf dem Arm in den Gängen des grossen Klinikums.


Fortsetzung folgt

F - G - G



Freiheit

fgg lapland sverige 2010 mahlemuit kodependenz therapie


Gleichheit


DSC_2468

Grausamkeit

DSC_7407

Läppische Grüsse aus Elchhausen, Schlappland - Skandalavien

Nele - Abgeblitzt?


Nele - eine Geschichte von einem Mädchen,
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward. Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.


Der Küchentisch wurde zum Laufsteg erkoren und Alex kam aus dem Staunen über so viel tolle Kinderkleidung nicht heraus. Nele machte es sichtlich Freude ihre neuen Sachen fachfrauisch vorführen zu dürfen. Alex und Ann Brit applaudierten auch tatkräftig. Bir stöhnte hin und wieder gelangweilt.

“Wir haben sämtliche Untersuchungen abgeschlossen und nächste Woche würden wir die Operation durchführen können.” Alex sass mit Nele im Zimmer des leitenden Arztes der Universitätsklinik. “Aufgrund der Zähne könnte das Kind ungefähr acht Jahre jung sein. Alle Milchzähne werden von uns soweit möglich gereinigt, die Vereiterungen im Kiefer werden wir operativ entfernen. Wir müssen ihr den Kiefer dafür aufschneiden. Wenn der Heilungsprozess gut verläuft kann sie in sechs Wochen ein Schnitzel kauen. Wir haben im Grunde Glück, denn die zweite Zahngeneration wird erst durchstossen, wenn sie älter ist.”

Sichtlich müde rutschte das Kind Nele auf dem Schoss von Alex ungeduldig hin und her. Den ganzen Vormittag liefen Untersuchungen und sie hielt tapfer durch.

Der Arzt schob Alex einen Umschlag über seinen Tisch und sagte nachdrücklich:


“Doch ohne Zahlungseingang keine Operation, das muss Ihnen klar sein!”

Alex wurmte die Arroganz seines Gesprächteilnehmers und entgegnete entsprechend:


makro rolligrafie lappland 2010 mahlemiut


“Wissen Sie, es sind mir schon panischere Leute unter gekommen. Keine Angst, ihr bekommt euren Kies schon. Aber dafür werdet ihr euren Job an der Kleinen so machen, als ob es eure eigenen Zähne wären. Ansonsten braucht ihr selbst einen Zahnklempner!”

Er trug Nele in seinen Armen an die Tür. Der Arzt stand mit auf und ging um seinen Schreibtisch herum und hielt Alex am Arm fest.

Wird es zwischen den beiden Männern Streit geben?
Wird das Geld rechtzeitig in der Klinik ankommen?

Fortsetzung folgt.

Nele - Das Kreuz


Nele - eine Geschichte von einem Mädchen,
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward. Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.

Die Eingangstür wurde plötzlich aufgestossen und zuerst war ein riesiger Karton zu sehen, dahinter eine lange schwarze Kutte. Bruder Markus stand schnaubend mitten in der Küche und stellte polternd einen Karton auf dem Küchentisch ab.


“Was machst du denn hier? Hast du aus deinem Kloster Ausgang oder wie?”
“Witzel nicht, in meinem Alter ist man dankbar noch auf eigenen Beinen stehen zu dürfen, Grüss Gott im übrigen.”

Ann Brit schaute neugierig in den offenen Karton und fischte sogleich ein pinkfarbenes kleines Shirt heraus.

“Oh! Kinderkleider! Schaut mal, wie niedlich!!” Nach und nach fingerte sie Jeans, Jacken, Shirts, Mütze, bunte Söckchen heraus, hielt sie in die Luft, drehte, wendete und befühlte sie. Bruder Markus erzählte dabei, dass es sich im Dorf herumgesprochen hätte, dass Alex nun Ersatzvater wäre und da habe die alte Bäuerin vom Heidehof am letzten Sonntag einen Aufruf zu einer Spende getätigt. Dieser sei auch jeder Bürger im Dorf nachgekommen, wie man sehen könnte.

“Übrigens, ich vermisse euch Sonntags und bitte, ihr beide lebt hoffentlich nicht wild miteinander.” Dabei erhob der Mönch mahnend den Zeigefinger. “Sind Sie die Mutter des Kindes?”

“Zweimal ein `nein`, werter Herr Mönch,” entgegnete Ann Brit, die ihm einen frisch gebrühten Kaffee hinstellte.

“Markus, Bruder Markus. Ich bin beruhigt, dass Sie und Alex nicht wildern.” Dabei lachte er und fingerte sich eine Zigarette aus der auf dem Tisch liegenden Schachtel. “Ich darf doch wieder einmal, dort lassen sie mich ja nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich bin im falschen Orden gelandet. Rauchen darfst du nicht, aber das Wort des Herrn predigen sollst du - verkehrte Welten.”

Der Pater lachte herzerfrischend auf und sog den Rauch der Zigarette tief in seine Lungen ein. Wie selbstverständlich blieb Bruder Markus zum Abendbrot.

Als Nele in die Küche kam, blieb sie wie angewurzelt stehen und stierte auf den Besucher. Sie machte eine Kehrtwendung, rannte nach oben in den ersten Stock und kam auch rennend wieder in die Küche hinunter. Ihre Hand legte das Holzkreuz, das in ihrem Zimmer an der Wand hing, zaghaft auf den Tisch. Ihr kleiner rechter Zeigefinger krubbelte am Holz.

Bruder Markus zog sein Kreuz, das er an einer langen Kette um den Hals trug spontan langsam aus und legte es neben Neles Kreuz. Auch er hielt seine Finger über seinem Kreuz.


lappland schweden 2010 naehmaschine mahlemiut


Nicht nur Alex war über die Reaktion von Nele perplext, sondern Ann Brit hielt buchstäblich die Luft an. Keiner wusste nun so genau, wie mit dieser Situation umzugehen sei. Bir, die vor der Kommode lag, schien die Lage erkannt zu haben und gähnte Herzzerreissend. Neles Blick fiel auf Bir und sofort war die Stimmung im Raum sichtlich aufgelockert.

Anscheinend war Nele nun ausgeschlafen und so wie Ann Brit die Situation einschätzte, hatte die Kleine sich selbstständig gewaschen und angezogen. Das gemeinsame Essen verlief harmonisch und die Atmosphäre war entspannt. Nach dem Abschied von Bruder Markus unternahmen Ann Brit und Nele eine Modenschau.

Der Küchentisch wurde zum Laufsteg erkoren und Alex kam aus dem Staunen über so viel tolle Kinderkleidung nicht heraus. Nele machte es sichtlich Freude ihre neuen Sachen fachfrauisch vorführen zu dürfen. Alex und Ann Brit applaudierten auch tatkräftig. Bir stöhnte hin und wieder gelangweilt.

Wird die Operation für Nele durchführbar sein?
War die Unterstützung der Dorfgemeinschaft uneigennützig oder verbirgt sich etwas hinter der Hilfe?

Fortsetzung folgt.

Nele - Einfluss von Geld


Nele - eine Geschichte von einem Mädchen,
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward. Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.


“Ich kenne keinen, der mehr Humor hätte als den dort oben und sein Bodenpersonal auf Erden scheint in der Tat sehr gesegnet zu sein.”


Ann Brit, die das Telefonat strickend in der Ecke des kleinen Büros mit anhörte, bat um Aufklärung über die rätselhaften Worte von ihm und er erzählte ihr, dass er aus seiner militärischen Zeit einen Freund hätte. Damals waren sie aufgrund eines Einsatzes Feinde, doch dieser “Feind” rettete ihm einmal das Leben. Das war der Beginn einer schon seit Jahren existierenden Freundschaft und nun würde er ihm und Nele finanziell behilflich sein wollen.

“Wo ist eigentlich Nele, ich habe sie heute morgen noch gar nicht gesehen!”

In diesem Moment schoss Bir nach oben und stellte sich breitbeinig vor Alex. Er traute seinen Augen nicht als er hinter Bir`s Rücken sah, dass Nele zusammengekauert in der Hundehütte schlief.

“Bir, Bir, Biiiiir!” sagte Alex im ruhigen Ton beschwichtigend und eindringlich zu dem Hund. “Ich tu dir oder Nele nichts!!” Bir schien die Worte nicht zu stören, im Gegenteil. Sie stellte ihre Nackenhaare auf und ihre oberen Fangzähne waren unübersehbar. Alex wich zurück, um ihr genug Raum zugeben, sprach gleichzeitig weiterhin ruhig und besänftigend auf den Hund ein. In gebührendem Anstand setze er sich ins Gras und konnte die gesamte Situation gar nicht fassen.

Nele schlief in Bir`s Hütte und Bir bewachte das Kind, so, als ob sie ein Anrecht auf dieses Menschenkind erhob. Alex war im Grunde erleichtert, denn wenn Nele abgehauen wäre, so wie es ihm im ersten Moment durch den Kopf schoss, wäre ein Problem mehr vorhanden. So brauchte er nur warten, bis Nele ausgeschlafen hätte. Hund und Kind - ein wahnsinniges Gespann.


“Alex?! Telefon!” Rief Ann Brit`s Stimme aus dem Haus in den Garten. Als er aus dem Gras aufstand, um ins Haus zu gehen, sagte er zu der Hündin, dass er ihr alles zugetraut hätte, nur nicht diese vehemente Verteidigung für Nele. Im Grunde war er stolz auf seinen Findelhund. Alex ergriff den Hörer.

“Ja, was gibt es?”
“Ich bin es, David. Um es kurz zu machen, ich habe mit dem Klinikleiter in Luzern telefoniert. Er ist ein sehr offener Kollege und er bittet dich, morgen früh schon zu einer Untersuchung mit Nele vorbeizukommen. Danach wird mir eine medizinische Aufstellung von Diagnose, Therapie, sowie den Kosten zukommen. Die Klinik wird sofort eine Bankbestätigung von mir erhalten, danach ergeht meine Anweisung.”

Alex konnte die Worte seines Freundes noch nicht fassen. Weiter hörte er:

“Ich habe Kollegen von Europolice eingeschaltet. Was ich von dir brauche ist ein Foto von Nele, kannst du mir das heute noch per Mail schicken?”

“Ähm, ja, klar...” kam die stotternde Antwort.

“Es werden mit Hilfe dieses Fotos und einer genauen Beschreibung des Kindes alle umliegenden Grenzländer kontaktiert und dann müssen wir halt warten was passiert.”

rolligrafie mahlemiuts lappland sweden 2010


Es war still in der Leitung.