Spieglein, Spieglein
oh, du Lapplandstar -
was ist die schönste Jahreszeit im Jahr?
Läppische Grüsse aus Elchhausen, Skandalavien -
Schlappland
Fuchs du hast die Gans gestohlen
Könnt Ihr euch noch an dieses Kinderlied erinnern?
Sind wir doch ehrlich:
So manch mütterliche Stimme ist ein verkanntes Genie!
Wir hatten wieder Besuch von einem in der Knipserwelt nicht unbekannten Knipser (und irre nett!) Dieses Mal durfte ich lernen, wie Männer ihre Objekte der Begierde ausspähen.
Vor lauter Geradeaus in die weite Welt zuschauen, um das Motiv ja nicht aus den Augen zuverlieren, glitt die Profiknipserhand "nach Gefühl" in die Tasche, damit ein anderes Objektiv herausgefischt werden kann. Die Tragik bestand darin, dass die Hand sich in der Tasche irrte und in der Proviantentasche zugriff.
Durch die Sonneneinwirkung war die Butter auf den Brötchen mittlerweile geschmolzen und die Salami tat ihr übriges. Im Anschluss war der nette Besucherknipser buchstäblich ein "schmieriger Typ". : )
Grüsse aus Elchhausen,
Schlappland - Skandalavien
Knipsomatische Boxen
Mir ist sehr wohl bewusst, dass ich eine so schlechte Knipseriene bin, dass meine Bilder fast schon wieder in die Kategorie der Superlative einzuordnen sind. Gedanken darf sich eine wie mahlemuits. es ist, sehr wohl machen.
Sommer. Temperaturen schnalzen gen Nonplus Ultra.
Knipser verteilen sich in alle Himmelsrichtungen, dabei ist es unumgänglich zumindest seinen Knipsomat mitzunehmen. Knipser möchte seinen Knipsomat aus dem kleinen Schwarzen auspacken und verbrennt sich die Finger.
Warum um alles in der Welt sind Fototaschen schwarz?
Ist doch kein Neglidingensbums an dem eh nix dran ist.
Nun dachte sich mahlemuits. so bei sich:
Bei Hitze könnte der Akku doch schmilzen, denn bei Minustemperaturen friert er doch, die arme Socke! Bei Hitze könnte die für mich als Knipseriene nicht sichtbare Minischraube im Knipsomatengehäuse schmilzen, oder?
Ich dachte weiter und sah vor meinem geistigen Augen geschmolzene Sensoren, zerflossene Spiegel, unkaputtbare Auslöser, unsichtbare Blitzgeräte usw.
Danach berechnete ich einmal die Werte solcher Auswüchse!
Wenn in der gleissenden Sonne Plus 25 Grad Celsius herrschen würden, es windstill wäre, sich eine schwarze Tasche in solch einem Aussenverhältnis 60 Minuten verschlossen aufhält, haben wir pro Minute einen Temperaturanstieg von 0,095 Grad Celsius.
Bedeutet nach Eva Mini:
Nach 60 Minuten sind das 5,7 Grad Plus im Anstieg.
Nun machen wir artig einen Strich drunter unter die Rechnung:
___________________________________________
Summe gesamt:
30, 7 Grad Celsius Plus innerhalb der verschlossenen Knipsomatentasche.
Jede noch so tolle Knipsomatentasche hat nämlich anscheinend zur Polsterung, die gleichzeitig als Formverstärkung dient, Schaumstoff als Inlay. Zwar ist die Porengrösse des Schaumstoffes mit an der Innentemperatur beteiligt, doch auf alle Fälle besser als Styroporeinlagen. Denn solche Styro-Einlagen lassen dir deinen Knipsomat mal gleich ins Burn Out rennen.
Ich empfehle daher und nur heute exclusive,
(jedoch nicht im Billigangebot):
Knipsomatentäschchen on the Rocks!

Also Ihr Hersteller
von solchen Knipsomatentäschchen a là
Neglidingens in Schwarz:
Im Zeitalter von fliessend warmen
Wasser und Elektronik: Her mit euren peppigen
Täschchen, denn die heutige Knipsergeneration
trägt Ringelsöckchen!
Nele - Zimmer frei?
Nele - eine Geschichte von einem Mädchen,
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward. Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.
Alex und Ann Brit sassen draussen auf ihrer Bank vor dem Haus im Abendlicht. Gemeinsam genossen sie noch eine Tasse Kaffee. Der Wind huschte sanft um die Ecke und die Schwalben in der Luft zogen ihre Kreise.
“Ich habe dir ein Angebot zu unterbreiten.”
“Ja?”
“Du hast doch hier im Obergeschoss sogenannte Gästezimmer, nein, eher Zimmer, die du kostenlos zur Verfügung stellst. Ich dachte mir nun, ich ziehe hier bei dir ein und gebe dir jeden Monat ein Mietgeld.”
Alex sah Ann Brit perplext von der Seite an, verschluckte sich auch beinahe an seinem Kaffee und entgegnete, dass er nur zwei Zimmer hätte. Eines davon wäre nun Neles kleines Kindernest und wenn das zweite Zimmer Ann Brit bekäme, es keinen Platz mehr für Bedürftige hätte.
“Ich bin auch bedürftig”, kam es wie aus der Pistole geschossen und Alex lachte lauf auf.
“Du? Du bist alles andere als bedürftig.”
“Stimmt nicht ganz. Mir haben sie nämlich die Wohnung in der Stadt gekündigt. Es sollen Eigentumswohnungen enstehen und leider ist mein Gehalt nicht so hoch, dass ich mir die zukünftige Wohnung dort leisten könnte. Im Moment ist der Wohnungsmarkt sowieso mehr als grandios. Du siehst, ich suche ernsthafr eine neue Bleibe, warum dann nicht mein Geld an einen bedürftigen Vermieter zahlen?”
Nun lachten beide und planten die Vorgehensweise des Umzuges. Ann Brits Dienstplan und der Operationstermin von Nele, ihre anschliessende einzuplanende Genesungszeit und noch andere Erledigungen sollten wohl durchdacht sein. Ansonsten könnte etwas in Vergessenheit geraten oder ein Chaos entstehen. Alex öffnete Ann Brit die Zimmertür:
“Bitte, Gnädigste, Ihr zukünftiges Reich.”
Ann Brit knickste belustigend und stand dicht vor Alex. Beide spürten den Atem des anderen, so nahe standen sie voreinander. Ihre Blicke versanken ineinander.
Fortsetzung
folgt
Kennen Sie?
Kennen Sie (noch) Herrn < Jacques-Yves Cousteau >?
Er ist aus einem leider traurigen Anlass zurückgekehrt.
< Cousteau Returns to Gulf to Survey Oil Damage >
Kennen Sie das Pensacola Beach?
Es gibt einen Film, der das < “vorher” - “nachher” > aufgezeichnet hat.
Kennen Sie Naomi Klein?
Sie ist Journalistin bei “The Guardian” und schrieb einen Artikel über das Desaster.
< Wie sie es mit eigenen Augen gesehen hat. >
Kennen Sie die beiden Buchstaben “BP”?
Diese Buchstaben kaufen bei den beiden Suchmaschinen < diejenigen Wörter > auf, die auf das Disaster hinweisen.

Wüssten Sie
was Demokratie wäre?
Ab morgen früh kein Auto mehr fahren, damit nirgends
mehr getankt werden bräuchte.
Ab morgen früh sich zusammen tun, damit die Millionen
Menschen aus den Industrieländern, die vom Benzin,
das für sie gefördert werden muss,
(wegen dem eigenen "Wohlstand", denn ohne Auto, nein
DAS geht ja nicht....!) denen "dort
oben" derartig Druck machen, dass...
Das, was im
Moment geschieht, ist weit weg!
Betrifft ja niemanden.
Warum auch.
Mir doch egal.
Das wird schon.
Irgendwie.
Gehen wir
das Szenario kurz durch:
Das Öl
schwimmt im Meer.
Das dortige Leben wird massiv reduziert, ganze
Partien werden sterben. Kein Sauerstoff, keine Algen,
kein Fisch, kein Krebs.
Die Sonne
scheint,
nimmt Wasser in sich auf, das sich zu einer Wolke
formiert, die irgendwann zu schwer wird und sich
abregnet.
Auf Ihr
Auto.
Viel Spass bei der Schmierage auf Ihren Scheiben!
Bitte vergessen Sie nicht, dass der Scheibenwischer
das noch schön verteilt, wenn er denn nicht durch den
Ölregen den Geist aufgibt.
Auf Ihre
Wäsche.
Viel Spass beim nochmaligen waschen, denn im
Leitungswasser ist mittlerweile auch Öl drin.
Auf Ihre
gekauften Lebensmittel.
Viel Spass beim Essen, denn Wurzeln haben Ölpartikel
mit aufgenommen.
Auf Ihre
Gesundheit.
Viel Spass beim Tee- oder Kaffeetrinken, beim Kochen,
beim Duschen oder Baden.
Denn Wasser
ist kein überlebensnotwendiger Stoff. Braucht ja
niemand. "Selbstverständlich" ist er doch, dieser
Stoff namens Wasser. Oder?
Keine
Blumen mehr?
Keine Bäume mehr?
Keine Sonneneinstrahlung mehr?
Keine weissen Wolken mehr?
Eine Frage
hätte ich noch:
Was
sagen Sie denn Ihren Enkeln oder Kindern, wenn Sie in
wenigen Jahren gefragt würden:
Was
hast du denn dagegen gemacht?
Kennen Sie
das Wort “Gallon”?
Es
ist eine Masseinheit für das deutsche “Liter”.
In den USA entspricht die Einheit "Gallon"
3,785
Liter,
in Großbritannien hingegen 4,546
Liter.
Bis zur
Stunde:
Sommer in Malå 2010

Beide Logos für < naltaeljest >
Sommer in Malå kreiert.
© by mahlemiut.
Renault anno
Meine Hand glitt automatisch an den Türgriff und ich sah ihm direkt auf die Motorhaube. Das Hirn versuchte sein damaliges laufende Ventilwerk mit eigenem Herzschlag in Einklang zu bringen.
Nur noch einmal - bitte, nur noch einmal. Für mich!
Zärtlich lag meine Handfläche auf seiner Patina.
Das Licht der Mitternachtssonne verschmelzte sich in seinen Scheiben. Schreiender Adlerruf in hohen Lüften verhallte in seinen Rundungen.
Digitales mahlemiutisches zelebrieren.
Wenn du doch nur wieder fahren würdest!
Ein letztes Umdrehen nach dir!
Merci...au revoir!
Nele - Franky Boy
das sich in dieser Welt verlor und wiedergefunden ward. Wahr? Unwahr?
Wer weiss das schon so genau.
Er trug Nele in seinen Armen an die Tür. Der Arzt stand mit auf und ging um seinen Schreibtisch herum und hielt Alex am Arm fest.
“Sagen Sie mal, irgendwie kommen Sie mir bekannt vor, auch weil...., weil.... in welchem Tonfall Sie mit mir gesprochen haben. Ich kenne das!”
Alex kniff die Augen zusammen und blickte den Arzt Hasserfüllt an.
“Nimm deine Dreckspfoten von mir, sonst brauchst du mehr als nur einen Zahnklempner!”
“Alex! Du bist Alex! Jetzt fällt es mir wieder ein! Wir waren zusammen in Angola, erinnerst du dich? Mensch, Alex, du altes Kanonenrohr!”
“Angola? Mh, Angola. Und wie heisst du, du arrogantes Arschloch?”
In der Stimme von Alex lag eher Missmut und Abfälligkeit gegenüber dem Arzt.
“Steht am Türschild. Peters. Frank Peters. Wir hatten damals einen gemeinsamen Einsatz. Wir sollten diesen Minister Bugu Bambuli samt Familie aus seinem Land retten. Den hatten die Rebellen im Ministerium festgenagelt. Du musst dich doch erinnern!”
Alex musterte den Mann der direkt vor ihm stand von unten nach oben und umgekehrt.
“Frankl. Der Frankl. Jetzt dämmert es im Hirn. Mann, du bist aber mehr als nur fett geworden.“

“Hey, nicht
so frech, Alex! Du scheinst dich wirklich nicht in
den vielen Jahren gebessert zu haben. Hier meine
Karte, rufe mich an und dann kommst du mit deiner
Familie zum Grillabend. Meine Frau wird sich sicher
freuen.”
Frank steckte seine Visitenkarte in die linke obere
Hemdtasche von Alex und klopfte ihm freundschaftlich
auf die Schulter. Danach verschwand der Mann mit dem
Kind auf dem Arm in den Gängen des grossen
Klinikums.
Fortsetzung
folgt
F - G - G
Freiheit

Gleichheit

Grausamkeit
Läppische Grüsse aus
Elchhausen, Schlappland - Skandalavien
mr . dieselbil
one drop of oil, two drops of oil, three drops of...
shit, no!

one mouse, two mouses, three mouses, four
mouses...


