Zeba


Komm schnell! Da ist ein Zeba!

Wo?

Im Garten da!

Was ist da?

Ein Zeeeebaaaaa!

Aha. Du meinst sicher ein Zebrrrra?

Ja!

Aber das lebt nicht in Lappland, sondern in Afrika.

Nein! Hier. Da!

Die Antwort war so eindringlich, dass ich den Wäschekorb bei Seite stellen musste und ins Grübeln kam.

Ich kombinierte im Hirn, dass da ein Tier im Garten sein müsste.


2011 mahlemiuts zeba

Stuhlfreiheit


Wüssten Sie, welchen Stellenwert Ihre Urgrosseltern, Ihre Grosseltern, Ihre Eltern der Gastfreundschaft geschenkt haben?

Pflegen Sie im Heute Gastfreundschaft?

Ein Gast ist ein Mensch, der sich nur Zeitweise in Ihrem Heim aufhält und in der deutschen Sprache beinhaltet das Wort Gast(freundschaft) die Beigabe Freundschaft.

Wie definieren Sie für sich Freundschaft?
Kann ein Gast, der sich nur zeitweise in unserem Heim aufhält ein Freund sein?


Weiter heisst es in der deutschen Sprache:
Gastfreundschaft pflegen.

Pflege, das liest sich im Heute so, als würde der Gast Hilfe benötigen, weil er krank ist oder sollte mit diesem Wort darauf hingewiesen sein, dass die Pflege eines Gastes wie die bei einer Pflanze sein sollte, damit Wachstum entstehen könnte?

Jedes Pflänzchen, das einmal Früchte tragen möchte, benötigt einen ausgewogenen Nährboden.


Pflegen Sie den Nährboden für eine mögliche Freundschaft und zwar Ihres Gastes gegenüber?

Andersherum gefragt:
Wann hatten Sie das letzte Mal Gäste gepflegt und zwar auf solch liebevolle Art, dass es ein Nährboden für eine mögliche Freundschaft werden könnte?

Oder war es nicht so, dass Sie
unbewußt eine Erwartung an Ihre Gäste hatten?

Sollten Sie eine unbewusste Erwartung gehabt haben, in Ihrem Inneren, waren Sie weit davon entfernt Ihrem Gast etwas zu schenken -

ihn zu beschenken -
oder warum sollte Sie der Gast beschenken ?

2011 mahlemiuts stuhlfreiheit
Ist hier noch frei?

Berg


nagel

Ike I.


Streifen sollen ein körperähnliches Gebilde schlanker wirken lassen - oder auch:

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wie setze ich ein Selbstbildnis in Szene?

Armeen dieser Welten


Die Erde ist durch ihre Struktur in Kontinenten eingeteilt. Diese Einteilung geschah meines Wissens ohne Menschenhand -

die jedoch einzelne Grenzen zwischen Ländern errichtete.

Somit wurden Menschen voneinander getrennt. Hierdurch sind hinter den jeweiligen Grenzen individuell-spezifische Gesellschaftsstrukturen entstanden. Niemand, der innerhalb solcher Strukturen lebt, kann sich von einer Mitgestaltung dieser Strukuren frei sprechen.

Da fast jedes Land eine Armee inne hat, gestalten auch deren Soldaten ihre Herkunftsländerstrukturen mit. Wenn Sie nun eine Soldatin oder einen Soldaten entkleiden würden, so wäre er nackt -

so wie Sie oder ich in diesem Moment des Entkleidens.

Jede Armee hat ihre eigene Uniformgestaltung und nun dürften Sie einer Soldatin oder einem Soldaten eine Uniform reichen, die er anzuziehen hätte -

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nur nicht die Uniform desjenigen Landes,
unter dessen Flagge er ursprünglich dient.

Aufgesetzt


Wenn sie mich alle würden,
was sie mich könnten,
käme ich nicht mehr zum sitzen!



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Mit freundlichem Grinsegruss

Tausch möglich?


Das Hochzeitsfieber greift um sich!

Einige Besucherkinder sind im Garten und schauen sich nach läppischen Getier um, das auf dem Gelände kreucht und fleucht. Dabei entdecken sie eine Spinne. Sie hocken davor und sehen dem Tier lange zu.


Junge: Das ist eine Frau Spinne.

Mädchen: Warum weisst du das?

Junge: Sie ist alleine.

Das Mädchen schaut den Jungen fragend an.

Junge: Ist doch klar! Frauenspinnen essen ihre Männer nach der Hochzeit weg.

Mädchen: Das ist aber blöd. Warum laufen die nicht weg?

Junge: Weiss nicht.

Mädchen: Schmecken die?

Junge: Mh. Weiss nicht.

Etwas längere Pause.

Mädchen: Die Frauspinne ist dumm!

Junge: Hä?

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Mädchen: Naja. Das ist doch ganz einfach. Meine Mama macht das auch immer, wenn was kaputt geht und mit dem Papa hat sie es auch gemacht. Du kriegst doch einen Garantieschein. Hat die Mama auch beim alten Papa gekriegt von dem Mann auf dem Amt. Du musst nur auf die Zeit von dem Schein gucken. In der Zeit kannst du alles zurückgeben und kriegst das Geld zurück oder einen neuen Papa.

Moisheles Mission


Gastbeitrag; Autor: Herr Moishele

Guten Tag, werte Nichtmitleserinnen und Nichtmitleser, es Moishele hofft, Sie fühlen sich wohl. Heute hat`s Moishele die Ehre hier für Sie a bisserl plaudern zu dürfen, und hofft, es ist Ihnen recht, diese kleine Einlage.

Vor einigen Tagen begann hier in Nordschweden, genauer in Malå, die so genannte 60 Tals Veckan. Dieses ist jährlich eine Woche im Sommer, die auf die vergangene Zeit der 1960er Jahre zurück erinnern mag. In dieser sommerlichen Aktivitätszeitspanne werden allerlei unterschiedliche Veranstaltungen dargeboten, unter anderem war dieses Jahr eine Aufführung der hiesigen Folksdanslag mit ihren äußerst netten Gästen aus Österreich zu bewundern.

2011 norrland aktivitaet sommer urlaub moishele daniel celan
Bretter für den { damaligen } sportiven Herrn : )

Herr Lapplandblog < berichtete > darüber , und auf dieser besagten Veranstaltung wurde unter anderem auch Brautmode aus verschiedenen Epochen vorgeführt. Dieses Jahr scheint ein besonderes Jahr, denn im Moment mag jeder heiraten wollen -
es Moishele ausgenommen, nicht wahr : )

Es hatte sich einer äußerst wichtigen Aufgabe nämlich zu widmen:
Mit einer Braut das Kleid ihres Lebens auszusuchen!


Wie kam`s Moishele zu dieser Ehre, da in der Regel für die Brautkleider die Frauen im Hause zuständig sind. Unsere allerwerteste mahlemiuts winkte dankend ab, als sie von der Braut zur Mithilfe bei der Suche gebeten wurde.
{ anscheinend ahnte sie schon, welch Katastrophe entstehen würde! }

Die Braut, eine jüngliche Dame aus dem hiesigen Freundeskreis, bat nun denn es Moishele, und er konnte ihr in keinster Weise doch diesen Wunsch abschlagen, nicht wahr. Reicht es doch, wenn sie sich einmal ins Un-Glück stürzt, braucht es nicht noch ein Unglück mit dem Kleid zu geben - daher mit erfahrene Unterstützung in Sachen:

Mission Brautkleid!


Haben Sie schon einmal mit einer Braut das Brautkleid ausgesucht? Nein? Sehr gut, sehr gut, denn solch ein Vorhaben kann zu einem puren Kriegszustand mutieren, was Nerven, Geduld, und Zeit, wie auch die Finanzen betrifft. Da schwankst zwischen Hoffnung, dass die Braut es endlich gefunden, das Brautkleid, und bitterster Enttäuschung, wenn sie es nicht mag, das Brautkleid!

Gut, das eine Kleidlein hatte hinten am Allerwertesten so viel Stoff, dass das Hinterteil doch recht unvorteilhafte wirken könnte, das andere, jo... da hast denken können, so viel Geld bei so wenig Stoff, ob`s nicht an Betrug grenzen könnt`, dieses kreativ-kostspielige Etwas.

Dann hatten wir noch eines gesichtet, das hatte vorne, also am Dekolltee so viel Stoff, dass es so aussah, als ob das Modell die Bezeichnung _Hamster_ hätte verdient. Doch! Sah wirklich von vorn so aus, als ob zwei überdimensionale prallgefüllte Hamsterbäckchen sich dort eingenistet hätten.

Das eine war also hinten herum nichts, das andere oben herum nichts, und das andere war nicht zu beurteilen, weil`s fast nicht sichtbar!

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Ob der Schmutz schon seit den 60igern...?
Denn bitte, ist`s nicht das Fenster von meinem Heim,
sondern das einem Museumshüttchens, nicht wahr!


Eines war recht hübsch, doch! Der cremefarbene Stoff bedeckte die Braut äußerst ästhetisch, und war mit gefalteten Stoffrosen bestückt. Jo, da saß es Moishele in dieser Boutique, die Braut drehte sich so vor ihm im Kreise, und ich konnte es mir nicht verkneifen zu denken, dass wenn dieses Kleid der Favorit werden würde, der Ehemann zumindest die jährlichen Blumen zum Jahrestag einsparen könnt`.

Bräuchten doch nur die Stoffrosen von ihm am wiederkehrenden Jahrestag der beiden abgeschnitten, und ihr als Erinnerung überreicht - nur sollte die Dame so denn nicht auf den Gedanken kommen, die Dinger wieder ans Kleid annähen zu wollen. Als ob die Braut die Gedanken vom Moishele hat lesen können, wurde das Kleid von ihr nicht genommen.

In der weiteren Auswahl ward ein Kleid zu bewundern, dass war vorn bis zu den Knien von den Füßen her gesehen offen, und es sah aus, wie ein Tunnel. Also wenn Sie Autofahrer sind, kennen Sie sicherlich dieses Phänomen:

Vor Ihnen öffnet sich am Horizont ein dunkler Tunneleingang, der von Weiten ausschaut wie ein riesiges Maul, in das Sie mit Ihrem Wagen verschluckt werden. Im Gegensatz zu einem Tunnel, der einen weiteren Ausgang am Ende vorweisen kann, hatte dieses Kleid kein Loch am anderen Ende, und als wir auf die Terasse schritten, um dieses stoffliche Gebilde bei Tageslicht bestaunen zu können, pustete eine kräftiger Windstoß in diese Beinvordereinfahrt hinein, und da er keinen Ausgang fand, der Wind, verfing dieser sich im Stoff.

Dieses sah nun in der Tat sehr gefährlich aus, denn nicht auszudenken, wenn bei Windstärke zehn die Braut bei ihrer Hochzeit erfaßt, und über die Hochzeitsgesellschaft hinwegschweben würde. Nein, dieses Kleid ward nicht das, was wir unter einem Brautkleid uns vorstellten.


Zwischen Umeå und Arjeplog, zwischen dem südlich gelegenen Uppsala und dem wieder nördlich gelegenen Sorsele - es schien weit und breit kein Brautkleid auffindbar zu sein - pendelte das Moishele mit Braut im Gepäck umher. Zum Leidwesen Moisheles, denn so langsam verlor es die Geduld!

Da sind die Benzinkosten höher, als die des Kleides! Nicht miteingerechnet die Unterkunftsrechnungen, weil du kannst ja nicht g`schwind mal von Ort zu Ort brausen!

Hinzu diese dümmlichen Kommentare von manchen, von wegen, da würde der Herr Vater ja demnächst Enkelkinderchen begrüßen können - ja schaut`s Moishele denn schon so ältlich aus?

Nun gönnte sich der Suchtrupp, bestehend aus dem Moishele und der Braut, endlich eine Pause, und besuchte das oben erwähnte Programm in Malå mit dieser schwedisch-österreichischen Brautmodenschau aus den verschiedenlichsten Zeitepochen.

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Sapperlott! Was kam damals für Mucke aus dem Kasten,
und wie sie geklungen in der Qualität : )


Stellen Sie sich bitte vor, dass diese Veranstaltung auf dem so genannten Heimatmuseumsgelände stattfand, und wie sollte es anders sein, dieses sogar an diesem Tage geöffnet hatte! Die strömende Besuchermasse hatte hiermit Gelegenheit in die einzelnen Museumshüttchen einzublicken -

so denn auch unsere künftige Braut!

Zwischen des Beginns der Aufführung und der unsrigen Ankunft war genug Zeit über`s Gelände zu schlendern, und die Plauderei zwischen dem Moishele und der Kleidsuchenden hatte den Inhalt, dass sie vielleicht hier bei der Vorführung ihr Kleid für den Tag des Tages sichten könnte. Ging es ja wie oben erwähnt, um Brautmode auf dieser Veranstaltung! Wir beide trennten uns, denn es Moishele wollte sich schon den besten Zuschauerplatz sichern.

Ein gellender Schrei, der über`s gesamte Gelände schrillte, ließ es Moishele auf seinem so eben eroberten Sitzplätzchen zusammen zucken, und es eilte sofort in die Richtung, aus der es den Schrei vernommen hatte. Es ward Gott Lob nichts geschehen an Leib und Leben eines Menschen, nur die zukünftige Braut stand in einer der zahlreichen Museumshütten und litt sichtlich unter Schnappatmung.

Der Auslöser hing anmutig an der Wand, wunderbar ins rechte Scheinwerferlicht dahin drapiert, einsam, wartend, und aus dem Jahre 1961 - wartend auf eine Frau, die es sich für ihren Tag im Leben noch einmal überstreifen mag.


Herr im Himmel, manche Lebensziele sind so nahe...

Gut, um dem ganzen meinigen Märtyrium endlich ein Ende zu bereiten, begann`s Moishele sich schleunigst auf die Suche nach dem ersten Vorsitzenden des Heimatvereines zu machen, um diesem dieses Kleid an der Wand abschwatzen zu können. Um international-diplomatische Verwicklungen nicht erst aufkommen zu lassen, durfte die zukünftige Braut das Kleidchen zumindest schon direkt einmal vor Ort hinter verschloßenen Türen anprobieren!
{ ein sehr weiser Vorsitzender! } Das Weitere hätte das Moishele dann schon noch geregelt, keine Bange, nur endlich sollte der Akt der Brautkleidsuche doch einmal nach über drei Monaten beendet werden können!

Nach unendlichen Minuten ging zaghaft die Türe des Hüttchens auf, es Moishele wartete sehr gepannt davor, und da stand sie, in ihrem Kleid - es paßte wie als wäre es für diese junge Frau geschneidert!

Die Sonne strahlte mit ihrem Lächeln um die Wette, ach... da war auch beim Moishele alles von der Odyssee um die Brautkleidsuche vergeßen! Enzückend, wie sie da stand, entzückend!

Der zukünftige Ehemann konnte nicht ahnen, dass im Türrahmen seine Zukünftige stand, als er um die Ecke kam, weil er auf der Suche nach selbiger war. Er sah, nein, er starrte die Frau, eingekleidet in ihrem weißen Kleidchen, vor Glückseligkeit strahlend, fast schon mit Tränen in den Augen, die im Türrahmen andächtig über ihre Errungeschaft zärtlich strich, an.

Er registierte in der Tat nicht, dass es sich hier um seine Zukünftige handelte, und dieser... dieser...
{ Tante Zenzie } verzog beim Anblick dieses lebenden Bildes ablehnend sein Gesicht...


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Es Moishele zückte weltmännisch sein Tüchlein, und reichte dieses!




Erkenntnisse

Aus der Reihe:

EInblicke in unser Alltagsleben

Auf dem Bildschirm sehen unsere geknispelten Fotos natürlich riesig aus und aus Platzgründen werden sie logischerweise verkleinert. Denn in Originalgrösse würden die Bilder den Blog hier absolut “sprengen” wenn sie veröffentlicht würden. Bei der Verkleinerung von den grossen Bildern zu kleinen Blogbildern waren Besucherkinder anwesend. Auch aus dem Grund, weil sie ja mit draussen waren und allerlei Getier im Garten erspähten. Die von den Kindern gefundenen Motive wurden auch fotografiert.

Sehr gut zu sehen war auf dem heutigen originalen Bild die Tatsache, dass das Motiv, die Fliege, ihre Füsschen aneinander rieb. Nun sassen zwei Knirpse und ein männlicher erwachsener Gast bei mir mit am Tisch und wir besahen uns gemeinsam das grosse Originalbild.


mahlemiuts zu den Kindern: Schaut! Die Fliege putzt sich vor dem Essen die Füsse. Die ist ganz lieb!

Der kleine Junge verzog das Gesicht und nahm sichtbaren Abstand vom Geschehen. Unser männlicher Gast entgegnete, um meine Aussage vor den Kindern zu bekräftigen:

Jo, die Fliege wurde bestimmt von mahlemiuts so gut erzogen.

Um sein Gesagtes zu bekräftigen, wuppte bei seiner Aussage sein linker Zeigefinger in der Luft. Das sah eher drohend aus, dieses Gewuppe in der Luft.

Das Mädchen deutete daraufhin auf das Bild am Bildschirm, ihre Augen wurden riesengross, dabei sah sie mich ungläubig an und sagte mit richtig ernsten Ton in der Stimme:


Wow... die lebt ja noch!

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Genuss


Es gibt Momente im Leben eines Mannes, da ist er frei von jegwelchen Zwängen des Alltages, frei von Sorgen, frei von Lasten, die in ihm sich umtreiben.

Es sind Augenblicke des Genusses. Das bedeutet nicht, die Redewendung "
das Leben in vollen Zügen geniessen" an dieser Stelle dieselbige damit verwechseln zu wollen -

denn sonst würde in der Zukunft er sich nicht mehr an den damaligen Tag, der für ihn Genuss war, erinnern können.

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< Wir haben ihn dieses Jahr vergessen.... >

Attituden auf Arbeit


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WARNUNG an alle Mitarbeiter

In unserem Unternehmen konnten mit Ihrer Hilfe schon einige Verbrecher gefasst werden. Heute wendet sich die Geschäftsleitung an Sie, weil wir zum wiederholten Male auf Ihre Unterstützung angewiesen sind. Das Unternehmen sucht folgende Verbrecher:

Bin Da
Bin Spät
Bin Müde
Bin Kaffeetrinken
Bin Rauchen
, sowie Bin Essen

Die bekannten Mitarbeiter
Bin Pinkeln und Bin im Laden, die sich im nahen Umfeld der oben genannten Verbrecher aufhielten, konnten bereits letzte Woche ermittelt werden. Sie gehören der Stufe “relativ harmlos” an und wurden einstweilen unter Quarantäne gestellt. Im Zuge dieser Ermittlungen konnte auch die als äussert gefährlich einzustufende Mitarbeiterin Bin Schwanger gefasst werden.

Aktuell suchen wir nun den Topverbrecher
Bin Arbeiten, der trotz intensiver Suche noch nicht dingfest gemacht werden konnte.

ACHTUNG

Im erweiterten Umfeld der bisherigen Ermittlungen hält sich möglicherweise der Kopf der Verbrecherbande
Bin Arbeiten auf. Er soll äusserst gefahrbringendes Gedankengut in betroffene Firmen einschleussen.

Nach bisherigen Erkenntnissen versucht er sogar die Abteilung
Bin Faul zu unterwandern und zur Umkehr von deren Fundamentalglauben zu bewegen.

WARNUNG

Gehen Sie
Bin Arbeiten aus dem Weg und vermeiden Sie jeglichen Kontakt!

Nach Rücksprache mit unserer Geschäftsleitung besteht allerdings kein Grund zur Panik, denn es scheint äusserst unwahrscheinlich, dass
Bin Arbeiten seine als höchst kriminell einzustufende Vorgehensweise ausgerechnet auf unserem Firmengelände verbreiten könnte. Es gibt in unserer Firma absolut niemanden, auf den die Beschreibung des Täters auch nur im Enferntesten zutrifft!

Auch der seit langem als Topverbrecher bekannte und von den zuständigen Stellen zur Verbrechensbekämpfung gesuchte
Bin im Meeting konnte bisher bei uns ebenfalls nicht ausfindig gemacht werden. Es wird vermutet, dass er sich im Umfeld der Rädelsführer Bin Wichtig oder Bin Boss, die seit geraumer Zeit als untergetaucht gelten, aufhalten könnte.

Der als Unterhändler bekannte
Bin beim Kunden ist auch noch bis heute auf freiem Fuss. Auch er konnte noch nicht ermittelt weden.

Des Weiteren wird in unserer Firma intensiv nach
Bin Nicht Zuständig gefahndet. Es wurden bereits mehrere Verdächtige vernommen; jedoch konnte bisher noch niemand verhaftet werden.

Ihr Sicherheitsbeauftragter
Bin Wachsam

Nicht Jugendfrei


Zwei Kinder streifen im Garten umher.
Junge, 9 - Mädchen, 7.


Mahlemiuts möchte zwei Käfer knispeln. Die Kinder kommen dazu, gehen in die Knie und schauen interessiert zu.

Er: Die spielen.
Sie: Nein.
Er: Doch!
Sie: Nein. Sie machen...
[Pause]

Die Knisperin muss sich beherrschen. Das Grinsen wird breiter.

Er: Was jetzt?
Sie: Die da machen...
[Pause]

Um nicht die ganze Szenerie zu verwackeln, versuche ich mich auf andere Gedanken zu bringen.

Sie: Guck doch. Da.
[sie deutet auf die Käfer]
Er: Die krabbeln.

Mein Grinsen wird breiter und die Konzentration beginnt auf den Nullpunkt zu sinken, ich stehe kurz vorm platzen!

Sie: Nein! Du bist dumm. Die eiekliert.


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[kleinlaut hinterher geschoben] ... oder so ...

Monster in Lappland


Aus der Reihe:

Einblicke in unser Alltagsleben

Herr Lapplandblog und seine Gattin,
also meine Wenigkeit *hüstel*... nein, ich verdonnerte ihn nicht noch einmal zum Unkrautgezupfeln!

Noch mal von vorne:

Herr Lapplandblog und seine Gattin schlenderten Hand in Hand durch ihren Garten...
...ja, wir bewunderten den Garten ohne Unkraut, weil das ja schon gezupfelt.

Wird das hier noch mal was?
Vorne vorne:


Also wir so Hand in Hand... oder sollte ich besser schreiben:

Hand in Hand schlenderten Herr Lapplandblog und seine Gattin durch ihren läppischen Garten, der von ihm fachmännisch unter Anweisung... mh... weiss nicht. Sollten wir eher weg lassen. Nehmen wir nur den Abschnitt und fahren weiter fort:

Hand in Hand schlenderten Herr Lapplandblog und seine Gattin durch ihren läppischen Garten. Jeder von ihnen freute sich auf seine Weise über dessen Schönheit.

Liest sich besser, gell?

Im Duett konnten die beiden gehört werden, wenn sie sich gemeinsam sagten:

Oh, guck mal. Da wächst auch was!
[zwei Finger deuteten gen Boden]
Oh, da! Ja, guck doch mal! Das da!
[noch mehr deut - inklusvie zwei Bückhaltungen]

Auch Soloeinlagen waren voller Inbrust zu vernehmen:

Sie: Du? Weisst du, was das sein soll?
[elegantes: deut]
Er: Nein, bin ich Botaniker?
[anschliessendes Stirnrunzeln]
Sie: Oh Mensch, hätte ja sein können.
[inklusive Mundwinkelverzug]

Das Paar schritt weiter Richtung Rosen.

Sie: Sieht schön aus, ne?
[^ strahlendes Lächeln]
Er: Ja.
[^ monoton]
Sie: Hat sich die Arbeit mit dem Rupfeln gelohnt, ne?
[^ bohrend]
Er: Ja.
[^ monoton]

Irgendwie kam sein “ja” so hervor... ich weiss auch nicht, aber irgendetwas lag in seiner Stimme, das nicht gerade Freude ausdrückte! Woran das nur gelegen haben mag?

Aus heiterem Himmel - er: Boah, ey. Guck mal!

Er rannte sofort los um den Knispelapparat zu holen und hielt danach ihr liebevoll das Blättchen, weil es doch arg windete, mit dem Motiv vor die Linse und sie kniete mit startklarem Knispelautomat andächtig vorm Blättchen...

2011 makrofotografie lappland fauna und flora malamute

...jedoch das Motiv fletsche widerwillig seine Zähne!

Das Fenster


Sie sassen am Tisch und teilten sich verschiedene Namen zu. Bekannte, Freunde, Familienangehörige -

jeder nach seinem Namen.


2010 lappland mahlemiuts hochzeit trauung rolligrafie


Sie entgegnete, dass die Tischordnung noch erstellt werden sollte, damit alles seine Ordnung hätte. Er hingegen fand, dass das alles nicht nötig sei. Die Gäste sollten kommen und wenn jeder irgendetwas zu Essen mitbringen würde, bräuchten nur noch Tapezierertische als Buffett herhalten.

Diese Tische könnten mit einer einfachen Papierdecke ein wenig aufgepeppt werden. Hinzu hätte dieses System den Vorteil, dass die Tische schnell auf - und abgebaut werden könnten. Er äusserte auch, dass die Gäste eigene Decken oder Klappstühle selbst mitbringen sollten, so würde sich auch die Tischordnung automatisch erübrigen.

Er sah es praktisch -

sie jedoch empfand seine Äusserung als eine Art “nur schnell alles hinter mich bringen, damit endlich Ruhe ist” - das brachte sie auf ihre ureigene Art und Weise innerlich in Rage.

Der Brautvater sass auf dem Gartenstuhl bei ihnen und grinste.

Im Grunde wartete er heimlich darauf, dass der Bräutigam und die Braut sich so richtig zoffen und die ganze Hochzeit abgesagt werden könnte. Er sass also auf seinem Gartenstuhl und stierte ins Fenster hinein und musterte die Gegenstände, die dort in die Sonne schielten.

Auf einmal stand er auf, deutete auf den Dreck, der auf der inneren Fensterbank sichtbar war und schüttelte den Kopf und sagte eher zu sich selbst:

“So einen Schmutzfinken will meine Tochter also heiraten?”

2010 kaffeekanne hochzeit lappland schweden trauung mahlemiuts


Dabei hatte das Haus vor erst drei Stunden die Besitzer gewechselt. Der Schmutz stammte also nicht vom zukünftigen Schwiegersohn. Die grüne Vase , die auf dem Küchentisch stand, grinste nur, als sie das Gespräch draussen mithörte. Denn sie war als erstes von der zukünftigen Hausfrau poliert worden.

Amok



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Verwurmt


Aus der Reihe:

EInblicke in unser Alltagsleben

Herr Lapplandblog im Garten. Unkraut rupfen.
Zupf hier, zupf dort, zupf da!


Er zu ihr: Das da auch? [er deutete auf etwas grünes]

Sie: Ey, nein! Das ist kein Unkraut.
Das soll mal Schnittlauch geben.

Herr Lapplandblog wieder in seinem Element!
Zupf hier, zupf dort, zupf da!


Er: Das da auch? [er deutete wieder auf etwas grünes]
Sie: Nein! Das soll mal Petersilie geben!
Nur das da -
[sie deutete auf ein Unkräutlein]

Er: [erschrockenes] Ihiiiiiihhh!
Sie: [fast genervt] Was ist denn jetzt wieder los?
Er: [irgendwie... erfreut] Boah! Guck mal!
Sie: [sehr lautes entsetztes] BÄHHHHHH!!!!!!!!!!

Zwei Köpfe kamen sich näher,
vier Pupillen starrten in eine Richtung.


2010 lappland garten mahlemiuts makrofotografie

Er: [liebevolles] Duhu?
Sie: [nachdenkliches] Mh?
Er: Der frisst eben unseren Salat auf.
Sie: [feststellendes] Ja... [bedächtiges nicken]

Pause.

Sie: [leises] Du?
Er: [liebevolles] Ja?
Sie: Würdest du den da bitte... [deutete mit gebührenden Abstand auf das Ungetüm]

Pause.


2009 garten in lappland makrofotografie autismn

Er: [besorgtes] Was soll ich, Schätzchen?
Sie: [entrüstet] Entsorgen! Der frisst wirklich unseren Salat auf!
Er: Aber vorher knispelst du den, ja?
Sie: Muss das sein?
Er: Ja. Der sieht doch sexy aus, oder? [er grinste sie dabei an!]

2009 schweden wilderness makrofotografie mahlemiuts

Sie schaute ihn mit grossen Augen an und dachte sich ihren Teil!