Zeba
Komm schnell! Da ist ein Zeba!
Wo?
Im Garten da!
Was ist da?
Ein Zeeeebaaaaa!
Aha. Du meinst sicher ein Zebrrrra?
Ja!
Aber das lebt nicht in Lappland, sondern in Afrika.
Nein! Hier. Da!
Die Antwort war so eindringlich, dass ich den Wäschekorb bei Seite stellen musste und ins Grübeln kam.
Ich kombinierte im Hirn, dass da ein Tier im Garten sein müsste.

Stuhlfreiheit
Wüssten Sie, welchen Stellenwert Ihre Urgrosseltern, Ihre Grosseltern, Ihre Eltern der Gastfreundschaft geschenkt haben?
Pflegen Sie im Heute Gastfreundschaft?
Ein Gast ist ein Mensch, der sich nur Zeitweise in Ihrem Heim aufhält und in der deutschen Sprache beinhaltet das Wort Gast(freundschaft) die Beigabe Freundschaft.
Wie definieren Sie für sich Freundschaft?
Kann ein Gast, der sich nur zeitweise in unserem Heim aufhält ein Freund sein?
Weiter heisst es in der deutschen Sprache:
Gastfreundschaft pflegen.
Pflege, das liest sich im Heute so, als würde der Gast Hilfe benötigen, weil er krank ist oder sollte mit diesem Wort darauf hingewiesen sein, dass die Pflege eines Gastes wie die bei einer Pflanze sein sollte, damit Wachstum entstehen könnte?
Jedes Pflänzchen, das einmal Früchte tragen möchte, benötigt einen ausgewogenen Nährboden.
Pflegen Sie den Nährboden für eine mögliche Freundschaft und zwar Ihres Gastes gegenüber?
Andersherum gefragt:
Wann hatten Sie das letzte Mal Gäste gepflegt und zwar auf solch liebevolle Art, dass es ein Nährboden für eine mögliche Freundschaft werden könnte?
Oder war es nicht so, dass Sie unbewußt eine Erwartung an Ihre Gäste hatten?
Sollten Sie eine unbewusste Erwartung gehabt haben, in Ihrem Inneren, waren Sie weit davon entfernt Ihrem Gast etwas zu schenken -
ihn zu beschenken -
oder warum sollte Sie der Gast beschenken ?

Ist
hier noch frei?
Ike I.
Streifen sollen ein
körperähnliches Gebilde schlanker wirken lassen
- oder auch:
wie setze ich ein Selbstbildnis in Szene?
Armeen dieser Welten
Die Erde ist durch
ihre Struktur in Kontinenten eingeteilt. Diese
Einteilung geschah meines Wissens ohne Menschenhand -
die jedoch einzelne
Grenzen zwischen Ländern errichtete.
Somit wurden Menschen voneinander getrennt. Hierdurch
sind hinter den jeweiligen Grenzen
individuell-spezifische Gesellschaftsstrukturen
entstanden. Niemand, der innerhalb solcher Strukturen
lebt, kann sich von einer Mitgestaltung dieser
Strukuren frei sprechen.
Da fast jedes Land eine Armee inne hat, gestalten
auch deren Soldaten ihre Herkunftsländerstrukturen
mit. Wenn Sie nun eine Soldatin oder einen Soldaten
entkleiden würden, so wäre er nackt -
so wie Sie oder ich
in diesem Moment des Entkleidens.
Jede Armee hat ihre eigene Uniformgestaltung und nun
dürften Sie einer Soldatin oder einem Soldaten eine
Uniform reichen, die er anzuziehen hätte -

nur nicht die
Uniform desjenigen Landes,
unter dessen Flagge er ursprünglich dient.
Aufgesetzt
Wenn
sie mich alle würden,
was sie mich könnten,
käme ich nicht mehr zum sitzen!
Mit freundlichem
Grinsegruss
Tausch möglich?
Das Hochzeitsfieber greift um sich!
Einige Besucherkinder sind im Garten und schauen sich nach läppischen Getier um, das auf dem Gelände kreucht und fleucht. Dabei entdecken sie eine Spinne. Sie hocken davor und sehen dem Tier lange zu.
Junge: Das ist eine Frau Spinne.
Mädchen: Warum weisst du das?
Junge: Sie ist alleine.
Das Mädchen schaut den Jungen fragend an.
Junge: Ist doch klar! Frauenspinnen essen ihre Männer nach der Hochzeit weg.
Mädchen: Das ist aber blöd. Warum laufen die nicht weg?
Junge: Weiss nicht.
Mädchen: Schmecken die?
Junge: Mh. Weiss nicht.
Etwas längere Pause.
Mädchen: Die Frauspinne ist dumm!
Junge: Hä?

Mädchen:
Naja.
Das ist doch ganz einfach. Meine Mama macht das auch
immer, wenn was kaputt geht und mit dem Papa hat sie
es auch gemacht. Du kriegst doch einen
Garantieschein. Hat die Mama auch beim alten Papa
gekriegt von dem Mann auf dem Amt. Du musst nur auf
die Zeit von dem Schein gucken. In der Zeit kannst du
alles zurückgeben und kriegst das Geld zurück oder
einen neuen Papa.
Moisheles Mission
Gastbeitrag; Autor: Herr Moishele
Guten Tag, werte Nichtmitleserinnen und Nichtmitleser, es Moishele hofft, Sie fühlen sich wohl. Heute hat`s Moishele die Ehre hier für Sie a bisserl plaudern zu dürfen, und hofft, es ist Ihnen recht, diese kleine Einlage.
Vor einigen Tagen begann hier in Nordschweden, genauer in Malå, die so genannte 60 Tals Veckan. Dieses ist jährlich eine Woche im Sommer, die auf die vergangene Zeit der 1960er Jahre zurück erinnern mag. In dieser sommerlichen Aktivitätszeitspanne werden allerlei unterschiedliche Veranstaltungen dargeboten, unter anderem war dieses Jahr eine Aufführung der hiesigen Folksdanslag mit ihren äußerst netten Gästen aus Österreich zu bewundern.
Bretter für den {
damaligen } sportiven Herrn : )
Herr
Lapplandblog <
berichtete >
darüber , und auf
dieser besagten Veranstaltung wurde unter anderem
auch Brautmode aus verschiedenen Epochen
vorgeführt. Dieses Jahr scheint ein besonderes
Jahr, denn im Moment mag jeder heiraten wollen
-
es Moishele
ausgenommen, nicht wahr : )
Es
hatte sich einer äußerst wichtigen Aufgabe nämlich zu
widmen:
Mit einer Braut das Kleid ihres Lebens
auszusuchen!
Wie kam`s Moishele
zu dieser Ehre, da in der Regel für die Brautkleider
die Frauen im Hause zuständig sind. Unsere
allerwerteste mahlemiuts
winkte
dankend ab, als sie von der Braut zur Mithilfe bei
der Suche gebeten wurde.
{ anscheinend
ahnte sie schon, welch Katastrophe entstehen würde!
}
Die Braut, eine
jüngliche Dame aus dem hiesigen Freundeskreis, bat
nun denn es Moishele, und er konnte ihr in keinster
Weise doch diesen Wunsch abschlagen, nicht wahr.
Reicht es doch, wenn sie sich einmal ins
Un-Glück stürzt,
braucht es nicht noch ein Unglück mit dem Kleid zu
geben - daher mit erfahrene Unterstützung in
Sachen:
Mission Brautkleid!
Haben Sie schon einmal mit einer Braut das Brautkleid
ausgesucht? Nein? Sehr gut, sehr gut, denn solch ein
Vorhaben kann zu einem puren Kriegszustand mutieren,
was Nerven, Geduld, und Zeit, wie auch die Finanzen
betrifft. Da schwankst zwischen Hoffnung, dass die
Braut es endlich gefunden, das Brautkleid, und
bitterster Enttäuschung, wenn sie es nicht mag, das
Brautkleid!
Gut, das eine
Kleidlein hatte hinten am Allerwertesten so viel
Stoff, dass das Hinterteil doch recht unvorteilhafte
wirken könnte, das andere, jo... da hast denken
können, so viel Geld bei so wenig Stoff, ob`s nicht
an Betrug grenzen könnt`, dieses kreativ-kostspielige
Etwas.
Dann hatten wir noch eines gesichtet, das hatte
vorne, also am Dekolltee so viel Stoff, dass es so
aussah, als ob das Modell die Bezeichnung _Hamster_
hätte verdient. Doch! Sah wirklich von vorn so aus,
als ob zwei überdimensionale prallgefüllte
Hamsterbäckchen sich dort eingenistet hätten.
Das eine war also hinten herum nichts, das andere
oben herum nichts, und das andere war nicht zu
beurteilen, weil`s fast nicht sichtbar!
Ob der
Schmutz schon seit den 60igern...?
Denn bitte, ist`s
nicht das Fenster von meinem Heim,
sondern
das einem Museumshüttchens, nicht
wahr!
Eines war recht hübsch, doch! Der cremefarbene Stoff
bedeckte die Braut äußerst ästhetisch, und war mit
gefalteten Stoffrosen bestückt. Jo, da saß es
Moishele in dieser Boutique, die Braut drehte sich so
vor ihm im Kreise, und ich konnte es mir nicht
verkneifen zu denken, dass wenn dieses Kleid der
Favorit werden würde, der Ehemann zumindest die
jährlichen Blumen zum Jahrestag einsparen könnt`.
Bräuchten doch nur die Stoffrosen von ihm am
wiederkehrenden Jahrestag der beiden abgeschnitten,
und ihr als Erinnerung überreicht - nur sollte die
Dame so denn nicht auf den Gedanken kommen, die
Dinger wieder ans Kleid annähen zu wollen. Als ob die
Braut die Gedanken vom Moishele hat lesen können,
wurde das Kleid von ihr nicht genommen.
In der weiteren Auswahl ward ein Kleid zu bewundern,
dass war vorn bis zu den Knien von den Füßen her
gesehen offen, und es sah aus, wie ein Tunnel. Also
wenn Sie Autofahrer sind, kennen Sie sicherlich
dieses Phänomen:
Vor Ihnen öffnet sich am Horizont ein dunkler
Tunneleingang, der von Weiten ausschaut wie ein
riesiges Maul, in das Sie mit Ihrem Wagen verschluckt
werden. Im Gegensatz zu einem Tunnel, der einen
weiteren Ausgang am Ende vorweisen kann, hatte dieses
Kleid kein Loch am anderen Ende, und als wir auf die
Terasse schritten, um dieses stoffliche Gebilde bei
Tageslicht bestaunen zu können, pustete eine
kräftiger Windstoß in diese Beinvordereinfahrt
hinein, und da er keinen Ausgang fand, der Wind,
verfing dieser sich im Stoff.
Dieses sah nun in der Tat sehr gefährlich aus, denn
nicht auszudenken, wenn bei Windstärke zehn die Braut
bei ihrer Hochzeit erfaßt, und über die
Hochzeitsgesellschaft hinwegschweben würde. Nein,
dieses Kleid ward nicht das, was wir unter einem
Brautkleid uns vorstellten.
Zwischen Umeå und Arjeplog, zwischen dem südlich
gelegenen Uppsala und dem wieder nördlich gelegenen
Sorsele - es schien weit und breit kein Brautkleid
auffindbar zu sein - pendelte das Moishele mit Braut
im Gepäck umher. Zum Leidwesen Moisheles, denn so
langsam verlor es die Geduld!
Da sind die Benzinkosten höher, als die des Kleides!
Nicht miteingerechnet die Unterkunftsrechnungen, weil
du kannst ja nicht g`schwind mal von Ort zu Ort
brausen!
Hinzu
diese dümmlichen Kommentare von manchen, von wegen,
da würde der Herr Vater ja demnächst Enkelkinderchen
begrüßen können - ja schaut`s Moishele denn schon so
ältlich aus?
Nun gönnte sich der Suchtrupp, bestehend aus dem
Moishele und der Braut, endlich eine Pause, und
besuchte das oben erwähnte Programm in Malå mit
dieser schwedisch-österreichischen Brautmodenschau
aus den verschiedenlichsten Zeitepochen.
Sapperlott! Was kam
damals für Mucke aus dem Kasten,
und wie sie geklungen in der Qualität : )
Stellen
Sie sich bitte vor, dass diese Veranstaltung auf dem
so genannten Heimatmuseumsgelände stattfand, und wie
sollte es anders sein, dieses sogar an diesem Tage
geöffnet hatte! Die strömende Besuchermasse hatte
hiermit Gelegenheit in die einzelnen Museumshüttchen
einzublicken -
so denn auch unsere
künftige Braut!
Zwischen des Beginns
der Aufführung und der unsrigen Ankunft war genug
Zeit über`s Gelände zu schlendern, und die Plauderei
zwischen dem Moishele und der Kleidsuchenden hatte
den Inhalt, dass sie vielleicht hier bei der
Vorführung ihr Kleid für den Tag des Tages sichten
könnte. Ging es ja wie oben erwähnt, um Brautmode auf
dieser Veranstaltung! Wir beide trennten uns, denn es
Moishele wollte sich schon den besten Zuschauerplatz
sichern.
Ein gellender Schrei, der über`s gesamte Gelände
schrillte, ließ es Moishele auf seinem so eben
eroberten Sitzplätzchen zusammen zucken, und es eilte
sofort in die Richtung, aus der es den Schrei
vernommen hatte. Es ward Gott Lob nichts geschehen an
Leib und Leben eines Menschen, nur die zukünftige
Braut stand in einer der zahlreichen Museumshütten
und litt sichtlich unter Schnappatmung.
Der Auslöser hing anmutig an der Wand, wunderbar ins
rechte Scheinwerferlicht dahin drapiert, einsam,
wartend, und aus dem Jahre 1961 - wartend auf eine
Frau, die es sich für ihren Tag im Leben noch einmal
überstreifen mag.
Herr im Himmel,
manche Lebensziele sind so nahe...
Gut, um dem ganzen
meinigen Märtyrium endlich ein Ende zu bereiten,
begann`s Moishele sich schleunigst auf die Suche nach
dem ersten Vorsitzenden des Heimatvereines zu machen,
um diesem dieses Kleid an der Wand abschwatzen zu
können. Um international-diplomatische Verwicklungen
nicht erst aufkommen zu lassen, durfte die zukünftige
Braut das Kleidchen zumindest schon direkt einmal vor
Ort hinter verschloßenen Türen anprobieren!
{ ein sehr
weiser Vorsitzender! } Das Weitere hätte
das Moishele dann schon noch geregelt, keine Bange,
nur endlich sollte der Akt der Brautkleidsuche doch
einmal nach über drei Monaten beendet werden können!
Nach unendlichen Minuten ging zaghaft die Türe des
Hüttchens auf, es Moishele wartete sehr gepannt
davor, und da stand sie, in ihrem Kleid - es paßte
wie als wäre es für diese junge Frau geschneidert!
Die Sonne strahlte mit ihrem Lächeln um die Wette,
ach... da war auch beim Moishele alles von der
Odyssee um die Brautkleidsuche vergeßen! Enzückend,
wie sie da stand, entzückend!
Der zukünftige Ehemann konnte nicht ahnen, dass im
Türrahmen seine Zukünftige stand, als er um die Ecke
kam, weil er auf der Suche nach selbiger war. Er sah,
nein, er starrte die Frau, eingekleidet in ihrem
weißen Kleidchen, vor Glückseligkeit strahlend, fast
schon mit Tränen in den Augen, die im Türrahmen
andächtig über ihre Errungeschaft zärtlich strich,
an.
Er registierte in der Tat nicht, dass es sich hier um
seine Zukünftige handelte, und dieser...
dieser... { Tante Zenzie
} verzog beim Anblick
dieses lebenden Bildes ablehnend sein Gesicht...

Es
Moishele zückte weltmännisch sein Tüchlein, und
reichte dieses!
Erkenntnisse
EInblicke in unser Alltagsleben
Auf dem Bildschirm sehen unsere geknispelten Fotos natürlich riesig aus und aus Platzgründen werden sie logischerweise verkleinert. Denn in Originalgrösse würden die Bilder den Blog hier absolut “sprengen” wenn sie veröffentlicht würden. Bei der Verkleinerung von den grossen Bildern zu kleinen Blogbildern waren Besucherkinder anwesend. Auch aus dem Grund, weil sie ja mit draussen waren und allerlei Getier im Garten erspähten. Die von den Kindern gefundenen Motive wurden auch fotografiert.
Sehr gut zu sehen war auf dem heutigen originalen Bild die Tatsache, dass das Motiv, die Fliege, ihre Füsschen aneinander rieb. Nun sassen zwei Knirpse und ein männlicher erwachsener Gast bei mir mit am Tisch und wir besahen uns gemeinsam das grosse Originalbild.
mahlemiuts zu den Kindern: Schaut! Die Fliege putzt sich vor dem Essen die Füsse. Die ist ganz lieb!
Der kleine Junge verzog das Gesicht und nahm sichtbaren Abstand vom Geschehen. Unser männlicher Gast entgegnete, um meine Aussage vor den Kindern zu bekräftigen:
Jo, die Fliege wurde bestimmt von mahlemiuts so gut erzogen.
Um sein Gesagtes zu bekräftigen, wuppte bei seiner Aussage sein linker Zeigefinger in der Luft. Das sah eher drohend aus, dieses Gewuppe in der Luft.
Das Mädchen deutete daraufhin auf das Bild am Bildschirm, ihre Augen wurden riesengross, dabei sah sie mich ungläubig an und sagte mit richtig ernsten Ton in der Stimme:
Wow... die lebt ja noch!

Genuss
Es gibt Momente im Leben eines Mannes, da ist er frei von jegwelchen Zwängen des Alltages, frei von Sorgen, frei von Lasten, die in ihm sich umtreiben.
Es sind Augenblicke des Genusses. Das bedeutet nicht, die Redewendung "das Leben in vollen Zügen geniessen" an dieser Stelle dieselbige damit verwechseln zu wollen -
denn sonst würde in der Zukunft er sich nicht mehr an den damaligen Tag, der für ihn Genuss war, erinnern können.
Attituden auf Arbeit
WARNUNG an alle
Mitarbeiter
In unserem Unternehmen konnten mit Ihrer Hilfe schon
einige Verbrecher gefasst werden. Heute wendet sich
die Geschäftsleitung an Sie, weil wir zum
wiederholten Male auf Ihre Unterstützung angewiesen
sind. Das Unternehmen sucht folgende Verbrecher:
Bin Da
Bin Spät
Bin Müde
Bin Kaffeetrinken
Bin Rauchen,
sowie Bin
Essen
Die bekannten Mitarbeiter Bin Pinkeln
und Bin im
Laden, die sich
im nahen Umfeld der oben genannten Verbrecher
aufhielten, konnten bereits letzte Woche ermittelt
werden. Sie gehören der Stufe “relativ harmlos” an
und wurden einstweilen unter Quarantäne gestellt. Im
Zuge dieser Ermittlungen konnte auch die als äussert
gefährlich einzustufende Mitarbeiterin
Bin
Schwanger gefasst werden.
Aktuell suchen wir nun den Topverbrecher
Bin
Arbeiten, der
trotz intensiver Suche noch nicht dingfest gemacht
werden konnte.
ACHTUNG
Im erweiterten Umfeld der bisherigen Ermittlungen
hält sich möglicherweise der Kopf der
Verbrecherbande Bin Arbeiten
auf. Er soll äusserst
gefahrbringendes Gedankengut in betroffene Firmen
einschleussen.
Nach bisherigen Erkenntnissen versucht er sogar die
Abteilung Bin Faul
zu unterwandern und zur
Umkehr von deren Fundamentalglauben zu bewegen.
WARNUNG
Gehen Sie Bin Arbeiten
aus dem Weg und
vermeiden Sie jeglichen Kontakt!
Nach Rücksprache mit unserer Geschäftsleitung besteht
allerdings kein Grund zur Panik, denn es scheint
äusserst unwahrscheinlich, dass Bin Arbeiten
seine als höchst
kriminell einzustufende Vorgehensweise ausgerechnet
auf unserem Firmengelände verbreiten könnte. Es gibt
in unserer Firma absolut niemanden, auf den die
Beschreibung des Täters auch nur im Enferntesten
zutrifft!
Auch der seit langem als Topverbrecher bekannte und
von den zuständigen Stellen zur Verbrechensbekämpfung
gesuchte Bin im
Meeting konnte
bisher bei uns ebenfalls nicht ausfindig gemacht
werden. Es wird vermutet, dass er sich im Umfeld der
Rädelsführer Bin Wichtig
oder
Bin
Boss, die seit
geraumer Zeit als untergetaucht gelten, aufhalten
könnte.
Der als Unterhändler bekannte Bin beim
Kunden ist auch
noch bis heute auf freiem Fuss. Auch er konnte noch
nicht ermittelt weden.
Des Weiteren wird in unserer Firma intensiv
nach Bin Nicht
Zuständig gefahndet. Es wurden bereits
mehrere Verdächtige vernommen; jedoch konnte bisher
noch niemand verhaftet werden.
Ihr
Sicherheitsbeauftragter
Bin
Wachsam
Nicht Jugendfrei
Zwei Kinder streifen im Garten umher.
Junge, 9 - Mädchen, 7.
Mahlemiuts möchte zwei Käfer knispeln. Die Kinder kommen dazu, gehen in die Knie und schauen interessiert zu.
Er: Die spielen.
Sie: Nein.
Er: Doch!
Sie: Nein. Sie machen... [Pause]
Die Knisperin muss sich beherrschen. Das Grinsen wird breiter.
Er: Was jetzt?
Sie: Die da machen... [Pause]
Um nicht die ganze Szenerie zu verwackeln, versuche ich mich auf andere Gedanken zu bringen.
Sie: Guck doch. Da. [sie deutet auf die Käfer]
Er: Die krabbeln.
Mein Grinsen wird breiter und die Konzentration beginnt auf den Nullpunkt zu sinken, ich stehe kurz vorm platzen!
Sie: Nein! Du bist dumm. Die eiekliert.
[kleinlaut
hinterher geschoben] ... oder so
...
Monster in Lappland
Aus der Reihe:
Einblicke in unser Alltagsleben
Herr Lapplandblog und seine Gattin,
also meine Wenigkeit *hüstel*... nein, ich verdonnerte ihn nicht noch einmal zum Unkrautgezupfeln!
Noch mal von vorne:
Herr Lapplandblog und seine Gattin schlenderten Hand in Hand durch ihren Garten...
...ja, wir bewunderten den Garten ohne Unkraut, weil das ja schon gezupfelt.
Wird das hier noch mal was?
Vorne vorne:
Also wir so Hand in Hand... oder sollte ich besser schreiben:
Hand in Hand schlenderten Herr Lapplandblog und seine Gattin durch ihren läppischen Garten, der von ihm fachmännisch unter Anweisung... mh... weiss nicht. Sollten wir eher weg lassen. Nehmen wir nur den Abschnitt und fahren weiter fort:
Hand in Hand schlenderten Herr Lapplandblog und seine Gattin durch ihren läppischen Garten. Jeder von ihnen freute sich auf seine Weise über dessen Schönheit.
Liest sich besser, gell?
Im Duett konnten die beiden gehört werden, wenn sie sich gemeinsam sagten:
Oh, guck mal. Da wächst auch was!
[zwei Finger deuteten gen Boden]
Oh, da! Ja, guck doch mal! Das da!
[noch mehr deut - inklusvie zwei Bückhaltungen]
Auch Soloeinlagen waren voller Inbrust zu vernehmen:
Sie: Du? Weisst du, was das sein soll?
[elegantes: deut]
Er: Nein, bin ich Botaniker?
[anschliessendes Stirnrunzeln]
Sie: Oh Mensch, hätte ja sein können.
[inklusive Mundwinkelverzug]
Das Paar schritt weiter Richtung Rosen.
Sie: Sieht schön aus, ne?
[^ strahlendes Lächeln]
Er: Ja.
[^ monoton]
Sie: Hat sich die Arbeit mit dem Rupfeln gelohnt, ne?
[^ bohrend]
Er: Ja.
[^ monoton]
Irgendwie kam sein “ja” so hervor... ich weiss auch nicht, aber irgendetwas lag in seiner Stimme, das nicht gerade Freude ausdrückte! Woran das nur gelegen haben mag?
Aus heiterem Himmel - er: Boah, ey. Guck mal!
Er rannte sofort los um den Knispelapparat zu holen und hielt danach ihr liebevoll das Blättchen, weil es doch arg windete, mit dem Motiv vor die Linse und sie kniete mit startklarem Knispelautomat andächtig vorm Blättchen...

...jedoch
das Motiv fletsche widerwillig seine
Zähne!
Das Fenster
Sie sassen am Tisch und teilten sich verschiedene Namen zu. Bekannte, Freunde, Familienangehörige -
jeder nach seinem Namen.

Sie entgegnete, dass
die Tischordnung noch erstellt werden sollte, damit
alles seine Ordnung hätte. Er hingegen fand, dass das
alles nicht nötig sei. Die Gäste sollten kommen und
wenn jeder irgendetwas zu Essen mitbringen würde,
bräuchten nur noch Tapezierertische als Buffett
herhalten.
Diese Tische könnten mit einer einfachen Papierdecke
ein wenig aufgepeppt werden. Hinzu hätte dieses
System den Vorteil, dass die Tische schnell auf - und
abgebaut werden könnten. Er äusserte auch, dass die
Gäste eigene Decken oder Klappstühle selbst
mitbringen sollten, so würde sich auch die
Tischordnung automatisch erübrigen.
Er sah es praktisch
-
sie jedoch empfand
seine Äusserung als eine Art “nur schnell alles
hinter mich bringen, damit endlich Ruhe ist”
- das
brachte sie auf ihre ureigene Art und Weise innerlich
in Rage.
Der Brautvater sass
auf dem Gartenstuhl bei ihnen und grinste.
Im Grunde wartete er
heimlich darauf, dass der Bräutigam und die Braut
sich so richtig zoffen und die ganze Hochzeit
abgesagt werden könnte. Er sass also auf seinem
Gartenstuhl und stierte ins Fenster hinein und
musterte die Gegenstände, die dort in die Sonne
schielten.
Auf einmal stand er auf, deutete auf den Dreck, der
auf der inneren Fensterbank sichtbar war und
schüttelte den Kopf und sagte eher zu sich selbst:
“So einen
Schmutzfinken will meine Tochter also heiraten?”

Dabei hatte das Haus
vor erst drei Stunden die Besitzer gewechselt. Der
Schmutz stammte also nicht vom zukünftigen
Schwiegersohn. Die grüne Vase , die auf dem
Küchentisch stand, grinste nur, als sie das Gespräch
draussen mithörte. Denn sie war als erstes von der
zukünftigen Hausfrau poliert worden.
Verwurmt
Aus der Reihe:
EInblicke in unser Alltagsleben
Herr Lapplandblog im Garten. Unkraut rupfen.
Zupf hier, zupf dort, zupf da!
Er zu ihr: Das da auch? [er deutete auf etwas grünes]
Sie: Ey, nein! Das ist kein Unkraut.
Das soll mal Schnittlauch geben.
Herr Lapplandblog wieder in seinem Element!
Zupf hier, zupf dort, zupf da!
Er: Das da auch? [er deutete wieder auf etwas grünes]
Sie: Nein! Das soll mal Petersilie geben!
Nur das da - [sie deutete auf ein Unkräutlein]
Er: [erschrockenes] Ihiiiiiihhh!
Sie: [fast genervt] Was ist denn jetzt wieder los?
Er: [irgendwie... erfreut] Boah! Guck mal!
Sie: [sehr lautes entsetztes] BÄHHHHHH!!!!!!!!!!
Zwei Köpfe kamen sich näher,
vier Pupillen starrten in eine Richtung.

Er:
[liebevolles]
Duhu?
Sie:
[nachdenkliches]
Mh?
Er:
Der frisst
eben unseren Salat auf.
Sie:
[feststellendes]
Ja...
[bedächtiges
nicken]
Pause.
Sie:
[leises]
Du?
Er:
[liebevolles]
Ja?
Sie:
Würdest du den
da bitte... [deutete
mit gebührenden Abstand auf das
Ungetüm]
Pause.

Er:
[besorgtes]
Was soll ich,
Schätzchen?
Sie:
[entrüstet]
Entsorgen! Der
frisst wirklich unseren Salat auf!
Er:
Aber vorher
knispelst du den, ja?
Sie:
Muss das sein?
Er:
Ja. Der sieht
doch sexy aus, oder? [er grinste
sie dabei an!]

Sie schaute ihn mit grossen Augen an und dachte sich ihren Teil!




